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Wasserwechsel im Garnelenaquarium

Der Wasserwechsel im Garnelenaquarium ist ein wichtiger Bestandteil der Pflege von Garnelen. In einem Garnelenaquarium kann auf natürlichem Wege kein Wasseraustausch stattfinden, das ist ein entscheidender Unterschied zu den natürlichen Lebensräumen von Zwerggarnelen.

Durch den Wasserwechsel im Garnelenaquarium kann gewährleistet werden, annähernd gleiche Wasserwerte auf Dauer stabil halten zu können. Diese werden unter anderem  beeinflusst von Exkrementen der Garnelen, abgestorbenen Teilen von Pflanzen und Futterresten.  Mit Hilfe des Wasserwechsels werden große Teile von schädlichen Stoffen aus dem Wasser entfernt, somit erreicht man nach einem Wasserwechsel gesündere Konzentrationen dieser Stoffe und schafft somit bessere Lebensbedingungen für ihre Wirbellose und Pflanzen.

Zusätzlich sorgt man beim Wechseln des Wassers für eine regelmäßige Neuzugabe von wichtigen Spurenelementen und Mineralien.  All diese Aspekte können von ihrer Filterung alleine nicht erfüllt bzw. bedient werden.

Wasserwechselintervall

Der Wasserwechselintervall ist abhängig von verschiedensten Faktoren, wie z.B. die Größe des Aquariums, die Filterung, die Besatzdichte, die Bepflanzung, sowie die Fütterung. Es ist ein wöchentlicher Wasserwechselintervall zu empfehlen. Hierbei kann, je nach Größe des Aquariums, eine Wasserwechselmenge von bis zu 50% sich als förderlich herausstellen.

Jedes Aquarium verhält sich in seiner Entwicklung und der damit verbundenen Pflege komplett unterschiedlich, hier können keine zielsicheren Pauschalisierungen angenommen werden. Probiert, euren eigenen Wasserwechselintervall zu finden, hierbei sollten die 3 Wochen ohne Wasserwechsel jedoch nicht überschritten werden. Die Menge an zu wechselndem Wasser sollte entsprechend des Wasserwechselintervalls unbedingt angepasst werden. Das heisst, je länger der Zeitraum zwischen den Wasserwechseln wird, desto größer muss die Wasserwechselmenge schlussendlich ausfallen.

Wer kleine Wasserwechselintervalle wählt, sorgt für gerinfügige Wasserwertschwankungen und beugt somit möglichem Stress vor. Daher gilt je viele kleinere Wasserwechsel sind besser als wenig große, da die Wasserwrte hierbei konstanter bleiben.

Wasserwechsel mit Leitungswasser

Der Wasserwechsel mit Leitungswasser wird von uns im Folgendem anhand eines Beispiels eines 20 Liter Aquariums beschrieben. Wir gehen davon aus, dass das Leitungswasser auf schädliche Stoffe getestet wurde und für einen Wasserwechsel im Garnelenaquarium völlig unbedenklich ist.
Die 20 Liter unseres Aquariums stellen 100% des Gesamtvolumens dar, folglich entsprechen in diesem Beispiel  10%  Wechselwasser 2 Liter, 20% Wechselwasser 4 Liter, 30% Wechselwasser 6 Liter und so weiter.

Unsere Empfehlung ist ein wöchentlicher Wasserwechsel von 30%, das heisst, es werden wöchentlich 6 Liter Wechselwasser benötigt und unser Wasserwechselintervall beläuft sich auf einen 7-Tage-Rhytmus.

Alle 7 Tage werden aus unserem Garnelenaquarium 6 Liter Aquarienwasser entnommen und mit 6 Liter Leitungswasser wieder ersetzt. Im Idealfall wird unser Wechselwasser  vorher mit einem Wasseraufbereiter  aufgewertet, hierbei werden wichtige Vitamine und gegebenenfalls Spurenelemente dem Frischwasser hinzugefügt. Beim Wasserwechsel sollte zusätzlich unbedingt auf die Temperatur geachtet werden, das Frischwasser sollte eine ähnliche Temperatur haben, wie das Aquarienwasser.

Nach dem Wechsel des Wasser werdet ihr feststellen, dass die Garnelen explosionsartig einen erhöhten Grad an  Agilität zeigen werden.

Wasserwechsel mit Osmosewasser

Für eine  Wasserwechsel mit Osmosewasser  wird entmineralisiertes Wasser benötigt. Dieses kann mit einer hauseigenen Osmoseanlage selbst hergestellt werden, in gängigen Zoofachgeschäften mit einem Literpreis erworben werden oder im Baumarkt als Destilliertes Wasser (Aquariumsymbol auf dem Behälter beachten) gekauft werden.

Alle diese Möglichkeiten werden im Idealfall einen Leitwert des Wassers anzeigen von 15-45 µS. Ein solch niedriger Leitwert ist zwingend notwendig, um das Wasser noch entsprechend aufsalzen zu können.

Bevor wir auch diesen Wasserwechsel anhand eines Beispiels eines 20 Liter Beckens erklären, vorab eine Checkliste mit nützlichen Utensilien für einen Wasserwechsel mit Osmosewasser:

Wir haben wieder die gleichen prozentualen Berechnungen des Wechselwassers, wie beim Wasserwechsel mit Leitungswasser. Wir wollen diesmal aber nur 20% des Aquariumwassers wechseln, d.h. wir benötigen diesmal nur 4 Liter Wechselwasser.

Wir stellen also 4 Liter Wechselwasser (Osmosewasser) her und füllen dieses in unser Gefäß (Eimer/Fass). Als Routinecheck messen wir nun einmal den Ausgangswert des Osmosewassers in µS mit unserem Leitwertmessgerät. Nachdem wir den Wert gemessen haben, geben wir dem Osmosewasser in kleinen Etappen das entsprechende Aufhärtesalz hinzu. Wir wollen in diesem Beispiel einen Wasserwechsel für ein Bienengarnelen Aquarium durchführen, benötigen also ein Aufhärtesalz, welches ausschließlich nur die GH anhebt. Wir benutzen das Salty Shrimp GH+ und wollen einen Endwert von 200 µS erreichen, da unser Bienenaquarium ebenfalls ca. 200 µS gemessen anzeigt.

Sollte der Leitwert höher als gewünscht im Garnelenaquarium sein müssen wir unser Wechselwasser etwas weicher (geringerer Leitwert) einstellen.

Wir geben also immer wieder etwas von unserem GH+ Salz in unser Gefäß mit dem Osmosewasser. Damit sich das Salz besser und schneller im Wasser lösen kann, rühren wir mit einem Stab/Kescher das Wasser ausreichend um (Diese Arbeit kann durch eine Umwälzpumpe erleichtert werden). Hiermit können wir sicherstellen, dass sich der Großteil des Salzes sofort löst und von uns gemessen werden kann.
 

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