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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-05-24T05:59:46+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Algenbekämpfung Aquarium - Algen vorbeugen durch angepasste Beleuchtung, Düng...</title>
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                                            Algen und Aquarienpflanzen stehen zueinander in Konkurrenz. Wie du deine Aquarienpflanzen dazu bringst, die Algen zu verdrängen erfährst du hier im Blog.
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                  Algenbekämpfung im Aquarium durch die richtige Düngung, angepasste Beleuchtung und CO2 - Zufuhr  
 Algen und Wasserpflanzen stehen im Aquarium in Konkurrenz zueinander. Wenn die Aquarienpflanzen nicht richtig wachsen können, übernehmen gerne die Algen das Spielfeld, und es kann zu ausgewachsenen Algenplagen kommen. 
  Nur wenn deine Aquariumpflanzen gut gedeihen und kräftig wachsen, können sie den lästigen Algen Paroli bieten und sie durch Konkurrenzdruck in Schach halten. Aquarienpflanzen brauchen für gesundes Wachstum Nährstoffe, Licht und CO2. Diese drei Faktoren liegen in Abhängigkeit zueinander vor und müssen den Wasserpflanzen im richtigen Verhältnis zur Verfügung stehen.  
  Das Liebigsche Minimumgesetz - und was es mit Algenplagen zu tun hat  
  Das Liebigsche Minimumgesetz lässt sich prima auf die Aquaristik herunterbrechen: Grob verkürzt besagt diese Regel, dass eine Pflanze immer nur insoweit wachsen kann, wie ihr alle Faktoren zur Verfügung stehen.&amp;nbsp; Gibt es also genügend Nährstoffe und ausreichend Licht, aber nicht genügend CO2, so kann die Pflanze nicht wachsen, weil ihr der Kohlenstoff fehlt. Gibt es nicht genügend Licht, aber alle Nährstoffe und CO2 im Überfluss, bleibt sie dennoch klein, weil ihr die Energie fehlt. Gibt es viel Licht und CO2, aber fehlt auch nur ein Nährstoff (sagen wir: Eisen), so können die Pflanzen trotzdem nicht wachsen, weil sie kein Chlorophyll ausbilden können ... und so weiter. 
  Nährstofflücken und Nährstoffspitzen als Ursache für Algenbefall  
  Nährstofflücken und Nährstoffspitzen können sich allerdings die Algen wunderbar zunutze machen und dann das Ruder übernehmen - es kommt zu vermehrtem Algenaufkommen im Aquarium und zu einer Algenplage, wenn die Faktoren Licht, CO2 und Nährstoffe nicht ausgewogen im Aquarium vorliegen.  
  Welche Rolle spielt das Licht bei Algenproblemen im Aquarium?  
  Die Pflanzen im Aquascape oder Aquarium können folglich bei einem Nährstoffmangel oder bei einem CO2 Defizit auch dann nicht wachsen, wenn sie genügend Licht zur Verfügung haben. Weil Algen deutlich genügsamer sind und insgesamt weniger Nährstoffe brauchen beziehungsweise durch biogene Entkalkung einfach selber das benötigte CO2 aus dem Kalk im Wasser herstellen können, haben sie hier entscheidende Vorteile.  
  Aquarienbeleuchtung als Ursache für Algenwachstum im Aquarium  
  Bei starken Algenproblemen solltest du also zum einen die Nährstoffsituation im Aquarium analysieren und zum anderen deine Beleuchtungsdauer und die Intensität deiner Aquarienbeleuchtung in Betracht ziehen. So mancher Aquascaper hat durch Austausch der Beleuchtung auf ein besseres, effizienteres Modell schon unwillentlich eine Algenplage ausgelöst!  
  Welche Wasserparameter muss ich bei Algenproblemen kennen?  
  Bei Algenplagen im Aquarium empfehlen wir zunächst einmal einen ausführlichen Wassertest - gerne mit Tröpfchentests! Streifentests sind oft nicht ganz so genau - und außerdem findest du die für Pflanzen wichtigsten Parameter oft gar nicht auf den Streifen.  
  Versuche unbedingt mindestens herauszufinden, wieviel Nitrat (NO3), Phosphat (PO4) und Kalium (K) sich in deinem Aquarienwasser befinden - das sind die wichtigsten Pflanzennährstoffe, die sogenannten Makronährstoffe. An diesen Parametern kannst du schon einiges festmachen, was Algenplagen betrifft.&amp;nbsp; Auch ein Eisentest und ein Magnesiumtest können nicht schaden - diese beiden Parameter stellen ebenfalls wichtige Nährstoffe für Aquarienpflanzen dar. 
  Welche Richtwerte für die Wasserwerte gibt es für ein Pflanzenaquarium?  
  &amp;nbsp; Die folgenden Werte solltest du im Pflanzenaquarium und bepflanzten Aquascape anstreben: 
 
 
  Nitrat (NO3): 15 bis 25 mg/l  
 
 
  Phosphat (PO4): 0,1 bis 1 mg/l  
 
 
  Kalium (K): 10 bis 15 mg/l  
 
 
  Magnesium (Mg): 10 mg/l oder mehr  
 
 
  Eisen (Fe): 0,05 bis 0,2 mg/|  
 
 
  Was passiert, wenn zu wenig oder zu viele Nährstoffe im Aquarium vorhanden sind?  
  Wenn die Richtwerte für den Nährstoffgehalt im bepflanzten Aquarium unterschritten werden, kann es genauso zu Algen kommen als wenn von einem Stoff zu viel im Aquariumwasser vorhanden ist. Bei Unterschreitung ist die Abhilfe einfach: Besorg dir Kombidünger oder Einzeldünger für Aquarien mit den passenden Inhaltsstoffen und dünge gezielt die Nährstoffe zu, die in deinem Aquarium fehlen.  
  Ist zu viel von einem Nährstoff vorhanden (so kann zu viel Eisen beispielsweise Pinselalgen begünstigen und zu viel Phosphat Grünalgen fördern), solltest du durch Wasserwechsel und angepasste Düngung versuchen, die Werte in einen besseren Bereich zu drücken. Gegebenenfalls musst du andere Nährstoffe wieder aufdüngen, deren Konzentration im Aquarienwasser sich durch den Wasserwechsel zu stark absenkt. Auch gibt es Filterzusätze wie zum Beispiel Phosphatentferner, die ganz gezielt nur einen einzigen Nährstoff ausfiltern.  
  Was kann ich noch gegen Algen im Aquarium tun?  
  Praktisch alle Aquarienpflanzen wachsen besser, wenn du CO2 zudüngst - und gut wachsende Aquarienpflanzen machen es den Algen im Aquarium ungemütlich. Hast du keine CO2-Anlage an deinem Aquarium mit den Algenproblemen, könnte sie die Lösung sein, wenn ansonsten Licht und Nährstoffe in ausreichenden Mengen vorhanden sind.  
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                            <updated>2023-03-07T02:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Chemische Algenbekämpfung im Aquarium</title>
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                                            Algen im Aquarium können unter anderem auch mit chemischen Algenmitteln effektiv bekämpft werden. Lese HIER, welche Mittel sich für die Algenbekämpfung eignen und wie du sie anwenden kannst.
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                 Algen in deinem Aquarium sehen nicht nur unschöne aus, sondern stören auch den Blick in das Innere. Zum Glück gibt es Mittel zur chemischen Algenbekämpfung, die du zusammen mit anderen unterstützenden Maßnahmen einsetzen kannst, damit dein Aquarium bald wieder in altem Glanz erstrahlt. 
 Anti-Algenmittel aus dem Aquaristik Fachhandel 
 In einem Aquarium, in dem du Wirbellose wie Garnelen oder Aquarienschnecken hältst, sind die traditionellen Anti Algenmittel aus der klassischen Aquaristik leider tabu - sie enthalten üblicherweise Kupfer, das zwar die Algen, aber leider auch deine Süßwasser Wirbellosen sehr effektiv tötet. 
 Ungiftige Mittel zur Algenbekämpfung 
 Mittlerweile sind Algenmittel auf dem Markt, die mit anderen Mitteln arbeiten, die für Aquarienschnecken, Garnelen und andere Krebstiere nicht giftig sind, wie zum Beispiel AlgExit von Easy Life. Bitte lies vor der Anwendung (und am besten sogar noch vor dem Kauf) den Beipackzettel des Algenmittels deiner Wahl besonders gründlich und verwende auch für Wirbellose und Fische unbedenkliche Anti Algenmittel nur streng nach Packungsanweisung. 
 [article template=&quot;list&quot;]8903[/article] 
 Einnebeln von Pinselalgen, Bartalgen, Pelzalgen, Fadenalgen und Cladophora 
 Vor allem im Aquascaping arbeitet man gerne mit der Einnebelmethode, um Pinselalgen, Bartalgen, Cladophora, Pelzalgen und Fadenalgen gezielt zu bekämpfen. Dabei werden die lästigen Algen, die üblicherweise viel zu fest am Untergrund sitzen, als dass du sie abkratzen könntest, mit einem chemischen Mittel besprüht, das sie zum Absterben bringt. 
 Zum Einnebeln eignen sich Wasserstoffperoxid (H2O2), das normalerweise in Söchting Oxydatoren Anwendung findet, und sogenanntes „flüssiges Kohlendioxid“ wie z.B. EasyCarbo, MasterLine Carbo oder der Dennerle Carbo Booster MAX. Wichtig ist, dass das jeweilige Produkt Glutaraldehyd enthält, ein Desinfektionsmittel aus der Industrie, das auch ganz hervorragend gegen Algen hilft. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]2501;7526;9729[/article] 
 Achtung: Bitte verwende diese Mittel nicht länger als eine oder zwei Wochen und dosiere sie keinesfalls über!&amp;nbsp;Die Anwendung erfolgt auf eigene Gefahr. 
 Wie funktioniert die Einnebelmethode? 
 Zum Einnebeln ziehst du das Easy Carbo, den Carbo Booster MAX oder das Wasserstoffperoxid mit einer kleinen Spritze auf und gibst es damit im laufenden Aquarium unter Wasser direkt auf die betroffene Stelle. Die Algenbüschel müssen direkt getroffen und gezielt eingenebelt werden. Eine Nadel muss nicht zwingend auf der Spritze sitzen, kann aber helfen, auch knifflige Stellen zu erreichen. Zu der Einnebelmethode gibt es ein  Tutorial-Video . 
   
 Wenn dir die Algenbekämpfung im ganzen Aquarium auf einmal zu viel ist oder die Gefahr einer Überdosierung besteht (bitte die Dosiermengen in der jeweiligen Packungsanweisungen beachten!), arbeitest du dich einfach Tag um Tag vor und behandelst immer nur wenige mit Algen befallene Stellen. 
 Wasserstoffperoxid (H2O2) zum Einnebeln 
 Hast du dich für Wasserstoffperoxid zur Algenbekämpfung entschieden, solltest du idealerweise auf eine 3%ige Lösung zurückgreifen. Auch eine 6%ige Lösung ist möglich, ist jedoch auch schneller überdosiert. Bewährt haben sich 0,4-1 ml Wasserstoffperoxid je 10 Liter Aquarienwasser pro Tag, die eine Woche lang täglich gezielt auf Algenpolster gesprüht werden. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]742;741[/article] 
 Bitte beachte: Die Dosierung von Wasserstoffperoxid im Aquarium basiert lediglich auf Erfahrungswerten, bitte geh hier also eher vorsichtig vor und fange mit dem unteren Bereich der Menge an. Beobachte dabei deinen Aquarienbesatz genau und mach beim ersten Anzeichen von Problemen einen großen Wasserwechsel. 
 Algenmittel mit Gluataraldehyd zum Einnebeln 
 Easy Carbo, Carbo Booster MAX oder andere Antialgenmittel mit Glutaraldehyd sprühst du genauso wie oben bei Wasserstoffperoxid beschrieben täglich eine Woche lang gezielt mit einer Einwegspritze auf die Algenbüschel. 
 Bitte halte dich auch hier an die maximale Menge, die täglich ins Aquarium gelangen darf, und beachte unbedingt die Dosierungsanleitung auf dem Beipackzettel oder auf der Flasche. Bei ersten Anzeichen von Problemen beim Besatz solltest du auch bei der Anwendung von Easy Carbo oder dem Carbo Booster MAX einen großen Wasserwechsel machen. 
 Erfolgskontrolle der Algenbekämpfung nach einer Woche 
 Bereits nach ungefähr einer Woche solltest du die ersten Erfolge sehen. Bartalgen oder Pinselalgen beginnen abzusterben und nehmen dabei eine rötliche, pinke oder violette Farbe an, Fadenalgen werden gelblich. 
 Die Struktur der absterbenden Algen wird außerdem deutlich weicher, sodass sie von den Algenfressern im Aquarium besser gefressen und vollständig beseitigt werden. Vor allem Amanogarnelen beginnen nun, die ansonsten unzerstörbaren Algen rasch zu vertilgen. 
 Einlegen veralgter Pflanzen oder Aquariendekoration 
 Kleinere veralgte Gegenstände oder Pflanzen kannst du aus dem Aquarium nehmen und für einige Minuten in pures 3%iges Wasserstoffperoxid, Easy Carbo oder Carbo Booster MAX einlegen. Dabei sollten die Algen nach nur einer Behandlung Geschichte sein. 
  Bitte beachte:  Moose, insbesondere Korallenmoos, Fissidens und Riccia, vertragen diese Behandlung in der Regel nicht und sterben ab. 
 Alternative zur chemischen Algenbekämpfung im Aquarium 
 Gegen Algenprobleme im Aquarium hilft dauerhaft nur eine Anpassung der Düngesituation, der CO2 Zufuhr und des Lichtangebots. Auch können schnell wachsende Aquarienpflanzen ( Hier gehts zum entsprechenden Blogartikel ) dazu beitragen, Algen erst gar nicht hochkommen zu lassen. 
 Chemische Algenmittel sollten immer nur das letzte Mittel darstellen. Änderst du an der Grundsituation im Aquarium nichts, kommen die Algen nämlich einfach wieder. 
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                            <updated>2023-02-13T01:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Garnelen als Algenfresser im Aquarium</title>
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                                            Garnelen haben sich im Aquarium als nützliche Helfer erwiesen, die Aufwuchs, abgestorbene Pflanzenteile und Algen eifrig verputzen. Doch welche Algen werden wirklich von Zwerggarnelen gefressen und wie kann man sie ihnen besonders schmackhaft machen?
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                <![CDATA[
                  &quot;Garnelen sind Algenfresser&quot; - so hört man das immer pauschal. Dazu sagen wir ein klares Jein. In der Natur ernähren sich Zwerggarnelen der Gattungen Neocaridina, Paracaridina und Caridina überwiegend von Aufwuchs. Natürlich steht auch mal ein toter Artgenosse auf dem Speiseplan oder ein verrottendes Pflanzenblatt, aber überwiegend piddeln die kleinen Krebstiere den lieben langen Tag mit ihren Borstenscheren Aufwuchs und Biofilme von Steinen und - wo es in den Habitaten welche gibt - auch von Pflanzen. Zusammen mit dem Aufwuchs fressen sie immer auch einen Teil Algen.  
  [article template=&quot;image&quot;]10610[/article]   
  Welche Algen sind Teil des Aufwuchses im Aquarium?  
  Garnelen als Aufwuchsfresser futtern mehr oder weniger zwangsläufig auch Algen, weil manche Algen natürlicher Teil des Aufwuchses sind. Der setzt sich unter anderem zusammen aus Biofilmen, die von Bakterien und anderen einzelligen Organismen gebildet werden, aus Pilzen, einzelligen Hefen, weiteren Einzellern wie Amöben oder Pantoffeltierchen und auch aus jungen mehrzelligen Algen sowie aus einzelligen Algen, die auf dem Substrat leben. Insbesondere stellen die fluffigen braunen Beläge, die von Kieselalgen gebildet werden, einen wichtigen Teil der natürlichen Nahrung von Zwerggarnelen dar, das haben Untersuchungen ihres Mageninhaltes ergeben.  
     
  Eine Amanogarnele beim Vertilgen von grünen Fadenalgen  
  Algen, die natürlicher Teil des Aufwuchses sind und von Zwerggarnelen gefressen werden:  
 
  Kieselalgen  
 
 
  Schmieralgen  
 
 
  Staubalgen  
 
 
  sehr junge Fadenalgen  
 
 
  sehr junge Pelzalgen  
 
 
  andere sehr junge mehrzellige Grünalgen  
 
  [article template=&quot;minimal&quot;]401;465;13;16[/article]  
  Was macht Garnelen zu solch effektiven Aufwuchs - und Algenfressern?  
  Wenn du dir die Borstenscheren von Garnelen unter einer sehr guten Lupe (oder gleich unter dem Mikroskop) anschaust, wirst du feststellen, dass der Name &quot;Borstenscheren&quot; sehr gut gewählt ist. Die starken, kurzen Borsten, die auf den Garnelenscheren sitzen, sind perfekt dazu geeignet, alle Arten von Belägen von harten oder auch etwas weicheren Substraten wie Steinen, Pflanzenblättern oder Aquariendekoration zu schaben. Mit diesen Borstenscheren können die eifrigen Tiere also Algen, die Teil des natürlichen Aufwuchses im Aquarium sind, im Nu verspeisen.  
     
  Die Borstenscheren einer Goldenen Tigergarnele  
  Welche Algen werden von Zwerggarnelen nicht gefuttert?  
  Alle höheren mehrzelligen nicht mehr ganz jungen Algen sind zu hart für die meisten Zwerggarnelen. Auch wenn es Garnelen gibt, die man als Pinselalgengarnelen verkauft, so sind diese nicht in der Lage, die harten Pinselalgen und Bartalgen zu fressen. Diese (und andere) Rotalgen lagern in ihrem Skelett Kalk ein und werden dadurch für Zwerggarnelen zu hart und zu zäh zum Fressen. Auch die gängigen Fadenalgen und Pelzalgen im Aquarium sind für Zwerggarnelen viel zu zäh.  
  Algen, die von Zwerggarnelen nicht gut gefressen werden:  
 
  nicht mehr ganz junge weiche und harte Fadenalgen  
 
 
  nicht mehr ganz junge Pelzalgen  
 
 
  Cladophora ( Zweigalgen)  
 
 
  ältere Bartalgen  
 
 
  ältere Pinselalgen  
 
 
  Krusten-Rotalgen  
 
 
  harte Punktalgen  
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
     
  Eine Red Fire Sakura Garnele neben Pinselalgen - ohne eine entsprechende Behandlung für die Garnelen meistens zu hart  
  Wie macht man Algen fressbar, die von Zwerggarnelen eigentlich nicht gefressen werden?  
  Cladophora, Fadenalgen, Bartalgen und Pinselalgen werden dann von Garnelen gefressen (und zwar sehr gern!), wenn man sie zuvor mit Easy Carbo oder Wasserstoffperoxid gezielt vernebelt hat.  
  Wie das genau funktioniert, welche Dosierung du wählst, damit deine Aquarienbewohner keinen Schaden nehmen und wie oft du die Algen mit Easy Carbo oder Wasserstoffperoxid behandeln musst, erfährst du in unserem Gümmer-Blog &quot;Chemische Algenbekämpfung&quot;.  
  Richtig gemacht, werden durch diese Behandlung auch harte Algen weicher und sterben ab. Um die matschigen Algenreste kümmern sich die Zwerggarnelen dann sehr gerne.  
  [article template=&quot;list&quot;]2501[/article]  
  Eine löbliche Ausnahme und die besten Algenfresser: Amanogarnelen (Caridina multidentata)  
  Anders als die kleineren unter den Zwerggarnelen sind Amanogarnelen keine reinen Aufwuchsfresser. Insbesondere die jüngeren Weibchen haben sich in der Aquaristik als sehr effektive und kompetente Fadenalgenfresser gezeigt. Allein aufgrund ihrer Körpergröße haben Amanogarnelen deutlich mehr Appetit auf Algen, als kleinere Artverwandte. Wenn du genau hinschaust, kannst du deutlich sehen, wie sich Amanogarnelen die Enden der Fadenalgen in die Mundöffnung stopfen und kräftig zubeißen, um ganze Stücke davon abzutrennen. Wenn du also eine Algenplage in deinem Aquarium bekämpfen möchtest ist es eine gute Idee, einen Stamm eifriger Amanogarnelen einzusetzen. Gerade bei einem starken Befall mit Fadenalgen können Amanogarnelen das Aquarium beinahe über Nacht wieder sauberbekommen.  
  [article template=&quot;list&quot;]55[/article]  
  Bitte beachte, dass Amanogarnelen lange leben, recht groß werden und dauerhaft erst in Aquarien ab 60, besser noch ab 80 cm Kantenlänge gehalten werden sollten.  
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                            <updated>2023-02-13T01:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Twinstar Aquarium Sterilisator - Vorbeugung und Bekämpfung von Algen im Aquarium</title>
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                                            Die Twinstar Sterilisatoren sind ein super Hilfsmittel zur Algenbekämpfung im Aquarium. Vor allem Grünalgen und Fadenalgen kannst du so effektiv vorbeugen und bekämpfen. Außerdem reduzieren die nützlichen Helfer auch die Keimdichte im Aquarienwasser, was deinen Bewohnern zu Gu...
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Was ist ein Twinstar Sterilisator?  
  Der Twinstar Sterilisator ist ein praktisches Gerät fürs Aquarium, das in fest vorgegebenen Abständen durch Elektrolyse mit Hilfe elektrischen Stroms Wasser (H2O) in Aktivsauerstoff (O) und Wasserstoff (H) zerlegt. Toll sieht es aus, wenn der Twinstar Sterilisator zu arbeiten beginnt und ein Vorhang aus winzigen Gasbläschen nach oben steigt!  
  Der Twinstar Sterilisator besteht aus einem Steuergerät, das außerhalb des Aquariums angebracht wird, und einer Elektrode, die im Aquarium sitzt. Verbunden werden die beiden Teile durch ein unauffälliges weißes Kabel, ein weiteres Kabel geht in die Steckdose und versorgt das ganze mit Strom.  
  Warum ist der Twinstar Sterilisator so praktisch, fragst du?  
  Twinstar Sterilisatoren zur Bekämpfung von Algen im Aquarium  
  Die freien Radikale des Aktivsauerstoffs, den der Twinstar Sterilisator im Aquarium entstehen lässt, zerstören durch ihre Reaktionsfreudigkeit die Zellwände von Bakterien und Algensporen. Dadurch wird nicht nur die Keimdichte im Aquarium gesenkt, der Twinstar Sterilisator kann so auch Algenplagen vorbeugen und die Algen an der Vermehrung hindern. Vor allem der Neubildung und Ausbreitung von Grünalgen und Fadenalgen wird durch die Twinstar Sterilisatoren effektiv vorgebeugt.  
  [article template=&quot;list&quot;]826[/article]  
  Durch das günstigere Milieu, das der Twinstar Sterilisator im Aquarium durch den Aktivsauerstoff und durch die Aktivierung von Spurenelementen schafft, wachsen die Wasserpflanzen deutlich besser - bis zu 50%! Dadurch werden lästige Algen noch zusätzlich gehemmt, weil gesund wachsende Aquarienpflanzen eine starke Konkurrenz darstellen.  
  Vor allem im Aquascaping schätzt man den Twinstar Sterilisator wegen seiner Anti Algen Wirkung. In der Garnelenzucht dagegen setzt man vorwiegend auf die Reduzierung der Keimdichte im Aquariumwasser. Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Krankheiten bei deinen Aquarienbewohnern kann so vermindert werden.  
  Neben der Algenbekämpfung und der Keimreduktion reagiert der Aktivsauerstoff außerdem mit Wasserbelastungen wie zum Beispiel Nitrit, das in ungiftiges Nitrat umgewandelt wird. Trübstoffe, Geruchsstoffe und Gerbstoffe werden durch den Aktivsauerstoff ebenfalls unschädlich gemacht, dein Aquarienwasser wird mit der Zeit immer klarer.  
  Algenbekämpfung in der Einfahrphase deines Aquariums  
  Insbesondere in der Einfahrphase des Aquariums kommen häufig lästige Grünalgen und Kieselalgen hoch. Hier kann ein Twinstar Sterilisator von Anfang an für Algenreduktion sorgen, sodass es gar nicht erst zu einer Algenplage kommt. Somit wird die kritische Einfahrphase deines Aquariums durch den Einsatz eines Twinstar Sterilisator deutlich vereinfacht.  
     
  Ein Twinstar Sterilisator kann einer Algenplage während der Einfahrphase vorbeugen  
  Welche Algen können mit dem Twinstar Sterilisator bekämpft werden?  
   Ein Twinstar Sterilisator reduziert die Ausbreitung von Fadenalgen,&amp;nbsp;  Braunalgen,&amp;nbsp;  Blaualgen,&amp;nbsp;  Fusselalgen,&amp;nbsp;  Staubalgen und grünen&amp;nbsp;  Punktalgen in deinem Aquarium.   
       
  Red Fire Sakura Garnele auf einer Bartalge  
  Hier siehst du nochmals in der Übersicht, was ein Twinstar Sterilisator alles kann:  
 
 
  Algensporen    unschädlich machen     
 
 
  die Vermehrung    von Algen unterbinden     
 
 
  Bakterien    bekämpfen     
 
 
  die Keimdichte    im Aquarium senken     
 
 
  den Nitritwert    senken     
 
 
  Wassertrübungen    eliminieren     
 
 
  Wasserverfärbungen    beseitigen     
 
 
  üble Gerüche    bekämpfen     
 
 
  Spurenelemente    aktivieren     
 
 
  das Wachstum    der Aquarienpflanzen steigern  
 
 
  Wie arbeitet der Twinstar Sterilisator?  
  Der Twinstar Sterilisator läuft auf einem Algorithmus, der regelt, wie intensiv die Elektrode arbeitet und welcher Abstand zwischen den Arbeitsphasen eingehalten wird - der Twinstar Sterilisator läuft nämlich nicht durch, sondern arbeitet schubweise. Die Abstände ändern sich in Abhängigkeit davon, wie lange dein Aquarium bereits läuft.  
  Das Elektrolysegerät fürs Aquarium arbeitet mit Niedervoltspannung, die für Tiere und Kinder als ungefährlich. Oft kann man die Tiere während der aktiven Bestromung der Elektrode direkt auf dem Metall unbeeindruckt sitzen sehen. Ein Gefahr durch Strom geht von solchen Geräten nicht aus.  
  Wo sollte ein Twinstar Sterilisator zur effektiven Algenbekämpfung platziert werden?  
  Setze die Elektrode des Twinstar Sterilisators am besten so, dass die Filterströmung den Aktivsauerstoff im ganzen Aquarium verteilen kann. Die Elektrode selbst sollte eher im unteren Bereich des Aquariums sitzen, damit die Sauerstoffblasen einen möglichst langen Weg durchs Aquariumwasser zurücklegen müssen, sie sollte jedoch nicht direkt auf dem Boden aufsitzen.  
     
  Wird der Twinstar Sterilisator im unteren Bereich des Aquariums platziert, können sich die feinen Bläschen gut im Wasser verteilen  
  Reinigung und Wartung der Twinstar Sterilisatoren  
  Damit dein Twinstar effektiv die Neubildung von Algensporen verhindenr kann, sollte er regelmäßig gereinigt und gewartet werden.  
  Die Elektrode des Twinstar Sterilisators ersetzen  
  Die Elektrode des Twinstar Sterilisators ist ein Verbrauchsgegenstand - du musst sie ersetzen, wenn die Leistung nachlässt; laut Herstellerangaben ist es nach ungefähr einem Jahr soweit. Passende Ersatzelektroden für deinen Twinstar Sterilisator kaufst du bei uns im Onlineshop. Durch eine regelmäßige Reinigung kannst du die Standzeit der Elektrode entscheidend verlängern.  
  [article template=&quot;minimal&quot;]1445;1446;1447[/article]  
  Die Elektrode des Twinstar Sterilisators reinigen  
  Durch Algen, Verunreinigungen und Kalkablagerungen werden Leistungsfähigkeit und Standzheit der Elektrode beeinträchtigt. Sie sollte daher vor allem in Aquarien mit mittelhartem bis hartem Wasser etwa alle zwei bis drei Wochen gereinigt werden, damit die Maschen des Metallgitters nicht verstopfen.  
 [article template=&quot;list&quot;]1448[/article] 
  Den effektiven Spezialreiniger &quot;Twinstar Reactor Calcium Cleaner&quot; kannst du bei uns im Shop kaufen. Damit bleibt deine Twinstar Elektrode fit und sauber und kann möglichst lange effizient arbeiten.  
 Verwendung: 
 
 
  Erhitze 200 ml    Wasser auf etwa 55 °C     
 
 
  Gib einen    Beutel Twinstar Reactor Calcium Cleaner in ein Gefäß und gieße    mit dem warmen Wasser auf     
 
 
  Rühre mit    einem Holzstäbchen, bis sich das Pulver aufgelöst hat     
 
 
  Gibt die    Elektrode ins Gefäß, bis keine Blasen mehr aufsteigen (wenige    Sekunden bis Minuten reichen)     
 
 
  Spül die    Elektrode gut unter fließendem Wasser ab und setze sie dann wieder    ins Aquarium ein      
 
 
  Welche Twinstar Sterilisator Größe brauche ich für mein Aquarium?  
  Der Twinstar Sterilisator für dein Aquarium sollte auf keinen Fall zu groß dimensioniert sein. Wenn das Gerät zu stark ist, ist auch die Elektrolysewirkung zu stark, und dann kann es passieren, dass aus im Wasser vorhandenem Natriumchlorid Chlor entsteht. Wenn der Twinstar Sterilisator korrekt dimensioniert ist und nach Anleitung verwendet wird, ist diese Wirkung nur so gering, dass keine Gefahr für die Garnelen entstehen sollte.  
  Vorsichtig solltest du sein, wenn du in einem Garnelenzuchtbecken spezielles Aufhärtesalz für Garnelen nutzt, in dem Natriumchlorid enthalten ist. In Kombination mit dem Twinstar Sterilisator solltest du in diesen Fällen sicherheitshalber auf ein chloridfreies Mineralsalz ausweichen.  
  Welcher Twinstar ist der richtige für mein Aquarium oder Aquascape?  
 
 
  Twinstar M3:    Algenprävention in Aquarien von 20 bis 50 Litern     
 
 
  Twinstar M5:    Algenprävention in Aquarien von 20 bis 120 Litern   
 
 
  Twinstar Nano:    Algenprävention in Aquarien von 50 bis 200 Litern     
 
 
  Twinstar Nano    Plus: Algenprävention in Aquarien von 50 bis 430 Litern  [article template=&quot;minimal&quot;]837;826;827;839[/article]  
 
 
   Vorteile des Twinstar Sterilisators gegenüber einem UV-C Entkeimer  
  Der Twinstar Sterilisator arbeitet nur periodisch, daher ist der Stromverbrauch sehr viel niedriger, als wenn du einen UV-C Klärer am Filter mitlaufen lässt. Auch werden die Nährstoffe im Aquarienwasser deutlich weniger stark beeinträchtigt als beim UV-C Entkeimer, der ja einfach alles aus dem Wasser holt, was durchfließt.  
  Die desinfizierende Wirkung des Twinstar Sterilisators ist nur in der Umgebung der Elektrode spürbar, das heißt, Filterbakterien und die wichtigen Bakterien in den Biofilmen werden nicht beeinträchtigt.  
  Der Twinstar Sterilisator reichert zudem dein Aquarienwasser schon rein aufgrund seiner Funktionsweise mit Sauerstoff an - das kommt deinen Fischen und Wirbellosen im Aquarium direkt entgegen.  
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                            <updated>2023-01-31T00:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Aquarium Pflanzen gegen Algen – Algenwachstum vorbeugen, Grün- und Pinselalge...</title>
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                                            Schnellwachsende Aquarienpflanzen können durch ihren großen Nährstoffbedarf eine wichtige Hilfe bei der Bekämpfung und Vorbeugung von Algen in deinem Aquarium sein. Doch welche Wasserpflanzen eignen sich besonders gut!?
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  1. Aquariumpflanzen gegen Algen – Wie kannst du Algenwachstum vorbeugen und bekämpfen?  
  2. Warum entstehen Algen im Aquarium?  
  3. Sind Algen im Aquarium harmlos oder gefährlich?  
  4. Aquarium Pflanzen zur Vorbeugung gegen Algen im Aquarium  
  5. Welche Aquarienpflanzen eignen sich zur Algenprävention?  
  6. Welche Möglichkeiten der Algenbekämpfung gibt es noch?  
 
 &amp;nbsp; 
  Du hast unschöne Algen im Aquarium?  Jeder kennt das Problem, aber wusstest du, dass du sie mit den richtigen Pflanzen ganz ohne Chemie in den Griff bekommst? Schnell wachsende Aquarienpflanzen entziehen den Algen Nährstoffe und sorgen für ein gesundes Gleichgewicht im Becken. In diesem Artikel erfährst du, welche Pflanzen besonders effektiv sind und wie du sie optimal einsetzt – für ein algenfreies, natürlich schönes Aquarium. 
 Garnelen Guemmers Tipp: Algenkiller Pflanzensets mit schnellwachsenden Pflanzen 
 [article template=&quot;minimal&quot;]8502;11388[/article] 
 Warum entstehen Algen im Aquarium? 
 Im Pflanzenaquarium gilt - so wie in der Natur auch - der Grundsatz, dass die Pflanzen immer nur so gut wachsen können, wie es die Ressource erlaubt, von der am wenigsten vorhanden ist. Dieser Grundsatz ist auch unter dem Schlagwort &quot;Liebigsches Minimumgesetz&quot; bekannt. Im Klartext bedeutet das, dass Aquarienpflanzen immer eine Kombination aus Licht, CO2 und verschiedenen Nährstoffen wie Nitrat, Kalium, Magnesium, Phosphor und Spurenelementen wie zum Beispiel Eisen benötigen. 
   
  Grüne Fadenalgen im Aquarium, oftmals hervorgerufen durch einen Mangel an Nitrat  
 Befindet sich im Aquarienwasser zum Beispiel zu wenig CO2, ist es egal, wie viel Licht und Nährstoffe vorhanden sind, die Wasserpflanzen können trotzdem nicht gut wachsen. Gibt es zwar genügend CO2 und Licht, aber nicht ausreichend Nitrat im Aquarienwasser, wachsen die Pflanzen ebenfalls nicht sonderlich. Haben wir viel CO2 und alle Nährstoffe, aber hat die Aquarienleuchte aufgegeben, wird das Pflanzenwachstum im Aquarium ebenfalls stocken - und so weiter. 
 Nur gut wachsende Aquarienpflanzen sind jedoch in der Lage, lästige Algen in Schach zu halten. Die Algen sind weniger anspruchsvoll, beziehungsweise können sie sich noch andere Nährstoffquellen erschließen als die höheren Pflanzen im Aquarium. Zum Beispiel knacken sie mit Hilfe der biogenen Entkalkung den im Wasser gelösten Kalk und versorgen sich dadurch mit Kohlenstoff, was die meisten höheren Wasserpflanzen nicht können. So können die Algen im Aquarium Nährstoffspitzen und auch Nährstofflücken für sich nutzen, und es kommt zu starkem und unschönem Algenwachstum. 
   
  Bartalgen auf dem Hardscape, ein unschönes Ärgernis  
 Zusammenfassend entstehen Algen im Aquarium durch: 
 
 Zu wenig CO2 
 Nährstoffungleichgewicht, z.B. zu wenig oder zu viel Nitrat 
 Zu starke Beleuchtung, zu lange Beleuchtung, Beleuchtung für Bepflanzung nicht ausreichend 
 Zu wenig Wasserwechsel, es reichern sich Nährstoffe an 
 Zu viel Mulm und Reststoffe im Aquarium und Filter&amp;nbsp; 
 
 Sind Algen im Aquarium harmlos oder gefährlich? 
 Zunächst sind Algen im Aquarium vorwiegend unschön anzusehen. Ein Becken, das aussieht wie eine Zuchtanstalt für grüne Watte, ist einfach nicht hübsch! Ein Aquarium oder Aquascape mit schön wachsenden  Aquarienpflanzen  dagegen ist nicht nur gut für die Bewohner, sondern auch entspannend anzuschauen und einfach etwas fürs Auge. 
 Mit der Ausnahme von Blaualgen (die eigentlich Bakterien sind und je nach Art Giftstoffe enthalten können) sind Grünalgen, Kieselalgen und Rotalgen im Aquarium eigentlich harmlos. Gefährlich wird es, wenn die Algen aufgrund von Bekämpfungsmaßnahmen absterben - dann kann es eine starke Sauerstoffzehrung im Aquarienwasser geben, die die Fische und Wirbellosen im Becken in Bedrängnis und gar in Lebensgefahr bringen kann. 
 Lange, feste Fadenalgen können für Fische und Garnelen, die sich in ihnen verheddern, zudem einen Stressfaktor darstellen. 
   
  Grüne Fadenalgen auf Eleocharis Mini, der Befall ist bereits Fortgeschritten  
 Grundsätzlich ist jedoch das Auftreten von Algen im Aquarium ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt - es liegt ein Nährstoffungleichgewicht vor, dem du nachgehen solltest. 
 Aquarium Pflanzen zur Vorbeugung gegen Algen im Aquarium 
  Robuste, schnell wachsende Aquariumpflanzen zehren viele Nährstoffe  und lassen so Nährstoffspitzen gar nicht erst entstehen, und geben gleichzeitig ordentlich Sauerstoff ans Aquarienwasser ab. Dadurch entsteht im Aquarium ein Klima, in dem sich Algen nicht wohl fühlen. So kannst du vor allem in der Anfangszeit nach der Ersteinrichtung des Aquariums einem übermäßigen Algenbefall vorbeugen. 
 [article template=&quot;list&quot;]9196[/article] 
 Zusammen mit regelmäßigen Wasserwechseln kann der Einsatz von  schnell wachsenden Aquarium Pflanzen  schon ausreichen, dass keine Algenplagen entstehen. 
 Wie anspruchsvoll sind Wasserpflanzen gegen Algen im Aquarium? 
 Die besonders gut als Algenkiller geeigneten Aquarienpflanzen zeichnen sich durch eine besondere Robustheit und Anspruchslosigkeit aus. Natürlich brauchen auch sie Licht, CO2 und Nährstoffe, jedoch sind sie teilweise mit viel weniger Licht zufrieden. Manche von ihnen beherrschen sogar den Kniff mit der biogenen Entkalkung, sodass sie CO2 aus dem Kalk im Wasser herauslösen können, um so ihre Versorgung mit Kohlenstoff sicherzustellen. 
 Welche Aquarienpflanzen eignen sich zur Algenprävention? 
 Im Prinzip eignen sich alle Aquarienpflanzen zur Vorbeugung gegen Algen, die schnell wachsen und keine zusätzliche CO2 Düngung im Aquarium brauchen. Wenn du ohnehin schon eine CO2 Anlage am Aquarium betreibst, wird die Auswahl nochmals größer. 
 Gerne genommen werden  Schwimmpflanzen mit größeren Blättern  wie Muschelblumen (Pistia stratiotes), Froschbiss (Limnobium laevigatum), den Büschelfarn Salvinia auriculata und Schwimmende Wolfsmilch (Phyllantus fluitans), Wasserlinsen (Lemna minor) und andere mehr, weil sie ihr CO2 aus der Luft beziehen und dadurch den Pflanzen im Aquarium kein wertvolles Kohlendioxid aus dem Wasser wegnehmen. Hier im Shop kaufst du diese Schwimmpflanzen entweder einzeln oder als praktisches Schwimmpflanzen Set. 
 [article template=&quot;list&quot;]8503[/article] 
 Auch  schnell wachsende Wasserpflanzen, die du einfach im Aquarienwasser treiben lässt , wie Hornkraut (Ceratophyllum demersum) und Nixkraut (Najas guadalupensis) aus unserem Onlineshop eignen sich gut zur Algenprävention. Du kannst sie ohne größere Umpflanzaktionen einfach aus dem Wasser nehmen, wenn sie nach der Einfahrphase ihren Job erledigt haben. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]701;1678[/article] 
  Schnell wachsende genügsame Stängelpflanzen  wie das Siamesische Kirschblatt (Hygraphila siamensis), den Blütenstiellosen Sumpffreund (Limnophila sessiliflora) oder seinen großen Bruder Limnophila aquatica, Myriophyllum mattrogrossense, das Tausendblatt und Hydrocotyle tripartita, das Japan Kleeblatt findest du ebenfalls hier im Shop zu kaufen. Diese Stängelpflanzen brauchen nicht zwingend CO2 und zehren dank ihres rasantes Wachstums ordentlich Nährstoffe, sodass weniger für die Algen übrig bleibt. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]1972;501;1183;457[/article] 
 Eine gute Kombination von Schwimmpflanzen und schnell wachsenden Stängelpflanzen als Anti Algen Polizei findest du bei uns im Shop unter dem Namen  &quot;Algenkiller Set&quot; . Es lohnt sich auch, auf unsere anderen Sets ein Auge zu werfen: Die Sets &quot;Aquariumpflanzen ohne CO2&quot; und &quot;Schnellwachsende Aquariumpflanzen&quot; sind ebenfalls gut zur Vorbeugung von Algenplagen im Aquarium und Aquascape geeignet. 
 [article template=&quot;list&quot;]8502[/article] 
 Welche Aquarienpflanzen eignen sich zur Algenbekämpfung? 
 Bei bereits vorhandenem starkem Algenbefall solltest du zwar ebenfalls unbedingt die eben genannten Pflanzen einsetzen, aber ohne begleitende Maßnahmen ist es schwer, besonders starkes Algenwachstum in den Griff zu bekommen. Hier solltest du Düngung, Licht und CO2 kritisch unter die Lupe nehmen und gegebenenfalls die Nährstoffsituation in deinem Aquarium nachjustieren. 
 Welche Möglichkeiten der Algenbekämpfung gibt es noch? 
 Düngung, Licht und CO2 anpassen 
 Die richtige Düngung ist für die Eindämmung einer Algenplage im Aquarium ebenso wichtig wie das richtige Licht und eine angemessene Menge von CO2 im Aquarienwasser. Schnellwachsende Wasserpflanzen benötigen viel Licht, CO2 und Nährstoffe. Ist dein Aquarium hingegen eher mit langsam-wachsenden Aquarienpflanzen bepflanzt, solltest du auch weniger Flüssigdünger düngen und eine schwächere Beleuchtung wählen. Der Einsatz einer  CO2 Anlage für das Aquarium  lohnt sich bei der Bekämpfung von Algen immer, da die Aquarienpflanzen dank der CO2 Düngung viel besser wachsen können. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]2751;2753;7521;7523[/article] 
 Algenfresser für das Aquarium 
 Außer der Optimierung der Nährstoffsituation im Aquarium und Aquascape durch schnell wachsende Aquarienpflanzen, eine angepasste Düngung und passende Beleuchtung sowie CO2 Versorgung hast du natürlich auch immer noch die Möglichkeit,  Algenfresser  in dein Aquarium zu setzen. Hier musst du jedoch beachten, dass nicht jedes Aquarientier in jedes Aquarium passt und dass nicht alle Algenfresser auch wirklich alle Algen fressen. Wir haben bereits einen ausführlichen  Blogartikel über Garnelen als Algenfresser  geschrieben. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]2379;1844;163;600[/article] 
 Twinstar Sterilisatoren zur Algenbekämpfung 
 Die vor allem im Aquascaping bekannten und bewährten  Twinstar Sterilisatoren  produzieren Aktivsauerstoff, der Algensporen direkt aus dem Wasser zappen und so Algenplagen verhindern kann, bevor sie überhaupt entstehen. Wir haben bereits einen umfassenden  Blog-Artikel zu den Twinstars  geschrieben. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]826;827;839;837[/article] 
 Chemische Algenbekämpfung durch Einnebeln mit Easy Carbo 
 Algen kannst du außerdem durch gezieltes  Vernebeln mit Easy Life Carbo oder Master Line Carbo  schwächen und sogar zum Absterben bringen, sodass sie weich werden. Dann können die Algen von Algenfressern deutlich besser gefuttert werden. Algenbekämpfungsmittel wie Easy Life AlgExit und Easy Life Blue Exit sind ebenfalls eine Option gegen Algenplagen im Aquarium und Aquascape und werden in  diesem Blogartikel &amp;nbsp;zur chemischen Algenbekämpfung ausführlich erklärt. Über die  Einnebel-Methode  gibt es bereits einen Blogartikel. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]8903;8902;2501;7526[/article] 
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                            <updated>2023-01-25T01:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Blaualgen im Aquarium erkennen und bekämpfen</title>
            <id>https://www.garnelen-guemmer.de/blog/algen/blaualgen-im-aquarium-erkennen-und-bekaempfen</id>
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                                            Die grünblauen Blaualgen sind eigentlich keine wirklichen Algen, sondern Cyanobakterien. Teils sind die Arten ziemlich giftig, im Aquarium sind Blaualgen deshalb nicht besonders gern gesehen. Hier findest du Infos, wie du mit einem Blaualgenbefall im Aquarium umgehst und die C...
                                        ]]>
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                <![CDATA[
                 Allgemeine Infos zu Algen aller Art findest du in unserem Artikel &quot; Algen und Algenbekämpfung im Aquarium &quot;. Hier geht es speziell um Blaualgen aka Cyanos aka Cyanobakterien. 
 Wie erkennst du Blaualgen? 
 Blaualgen sind einzellige Bakterien, die Photosynthesefarbstoffe enthalten, darunter häufig das blaugrüne Phycocyanin. Andere Cyanobakterien sind nicht blaugrün, sondern leuchtend rot bis violett oder sogar lila - das bewirkt der Photosynthesefarbstoff Phycoerythrin. 
 Blaualgen bilden im Aquarium gerne zusammenhängende Filme, die den Bodengrund, die Deko oder die Pflanzen überziehen. Wenn du mit diese Beläge zwischen den Fingern zerreibst, riechst du den typischen unangenehm faulig-fischigen Geruch. Achtung - der haftet, bekommt man auch mit Seife nicht gut weg. Weil Blaualgen giftig sein können, bitte trotzdem immer unbedingt Hände waschen, wenn du damit Kontakt mit Blaualgen hattest! 
 Blaualgen betreiben unter Licht Photosynthese, die Filme sind deshalb häufig dicht an dicht mit winzigen Sauerstoffbläschen besetzt. 
 Einige Blaualgen sind giftig, andere (Spirulina zum Beispiel) sind wertvolles Futter für alle möglichen Aquarientiere. 
 Warum entstehen Blaualgen im Aquarium? 
 Blaualgen nutzen Extreme für sich. Das kann entweder ein krasser Nährstoffüberschuss sein (vor allem Phosphat steht hier im Verdacht), ein Temperatursprung, die Abwesenheit von Nährstoffen und dadurch stockendes Pflanzenwachstum oder aber eine schwache Konkurrenz durch andere Bakterien. Die Filterbakterien stehen eigentlich im Wettbewerb mit den Cyanos. 
 Wie kann ich einem Befall mit Blaualgen im Aquarium vorbeugen? 
 Wenn du die Mikroflora deines Aquarium stärkst, für gute Bedingungen für die Filterbakterien sorgst und deine Nährstoffversorgung im Becken ausgewogen hältst, kannst du den Cyanos das Leben sehr schwer machen. 
 Blaualgen im Aquarium ohne Chemie bekämpfen 
 Am besten wirkt eine  Dunkelkur  gegen Blaualgen: 
 
 Dazu machst du zuerst einen großen Wasserwechsel. Bei der Gelegenheit saugst du auch alle sichtbaren Blaualgenbeläge ab. Dann gibst du ein Präparat mit Filterbakterien ins Aquarium, damit sich eine Konkurrenz zu den Cyanobakterien ausbilden kann. Schalte nun auf jeden Fall deine CO2-Anlage ab. 
 Dann wird das Aquarium für 5-7 Tage komplett abgedunkelt. Schalte das Licht aus und hänge die Aquarienscheiben so mit einer Decke zu, dass wirklich kein Tageslicht einfallen kann. In dieser Zeit wird natürlich nicht gefüttert. 
 Am dritten Tag der Dunkelkur machst du einen großen Wasserwechsel, um abgestorbene Blaualgen zu entfernen, ebenso am letzten Tag. Dieser Wasserwechsel sollte gut und gerne 90% umfassen! Auch am darauffolgenden Tag wechselst du nochmals ebenso viel Wasser. 
 Danach solltest du dich unbedingt um die Nährstoffe im Aquarium kümmern und sie auf optimale Werte bringen, damit die Blaualgen nicht zurückkommen. 
 Nach dem letzten großen Wasserwechsel gibst du außerdem nochmals Filterbakterien zu. 
 
 Welche Tiere fressen Blaualgen? 
 Ob Blaualgen im Aquarium gefressen werden, lässt sich nicht gut vorhersagen. Es gibt hoch giftige Arten und auch sehr gut verträgliche wie zum Beispiel Spirulina. Weil man&#039;s nicht wissen kann, solltest du dich immer für eine Bekämpfung entscheiden. Es gibt allerdings Hinweise darauf, dass Spitzschlammschnecken der Art Lymnaea stagnalis total auf Blaualgen stehen und sie mit Vorliebe wegmampfen. 
 [article template=&quot;list&quot;]2135[/article] 
 Blaualgen im Aquarium mit Chemie bekämpfen 
 Blaualgen kannst du mit Wasserstoffperoxid einnebeln. Dazu füllst du das Wasserstoffperoxid für den Söchting Oxydator einfach in eine Spritze und gehst damit gezielt an die Blaualgenfilme in deinem Aquarium. Gegebenenfalls musst du dies öfter wiederholen. Als Bakterien sind Cyanos empfindlich gegen das Desinfektionsmittel Wasserstoffperoxid. 
 [article template=&quot;list&quot;]8902;741;742[/article] 
 Auch Salicylsäure aus Weidenrinde oder Acetylsalicylsäure aus Aspirin hat antibakteriell wirkende Eigenschaften und kann daher nicht nur gegen Fadenalgen, sondern auch gegen Blaualgen eingesetzt werden. Dazu nimmst du 2 bis 3 Streifen 2 cm breite und 5 cm lange Streifen Weidenrinde je 50 Liter Aquarienwasser beziehungsweise 1 mg Acetylsalicylsäure pro Liter Aquarienwasser. Mit der Dosierung kannst du auch höher gehen, wenn sie nicht hilft. Bis zur doppelten Menge oder sogar noch darüber ist das unbedenklich. 
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                            <updated>2021-07-29T03:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Kieselalgen im Aquarium erkennen und bekämpfen</title>
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                                            Die braunen Kieselalgen werden umgangssprachlich (nicht ganz korrekt) auch Braunalgen genannt. Sie treten vor allem gern in der Einlaufphase im Aquarium auf und werden von vielen Wirbellosen und Aufwuchs fressenden Fischen sehr gerne verputzt. Hier liest du, wie du am besten m...
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Allgemeine Infos zu Algen aller Art findest du in unserem Artikel &quot;Algen und Algenbekämpfung im Aquarium&quot;. Hier geht es speziell um Kieselalgen. 
 Wie erkennst du Kieselalgen? 
 Kieselalgen sind einzellige Algen, die gerne in größeren Clustern auftreten. Sie bilden Skelette aus Kieselsäure aus, daher der Name. Die meisten Arten bilden keine Haftorgane aus, sondern liegen als fluffiger Belag auf Pflanzenblättern und der Aquariendeko oder haften aufgrund ihrer kantigen Skelette am Untergrund. 
 Weil Kieselalgen eine braune Farbe haben, werden sie häufig als Braunalgen angesprochen. Braunalgen jedoch findest du ausschließlich im Meerwasser. 
 [article template=&quot;list&quot;]10604[/article] 
 Warum entstehen Kieselalgen im Aquarium? 
 Kieselalgen brauchen Silikat für den Aufbau ihres Skeletts. Dazu nutzen sie gern das Silikat aus dem Leitungswasser. Gerade in der Einlaufphase des Aquariums treten relativ zu Beginn häufig starke Kieselalgenbeläge auf. Sobald die Bakterien im Filter voll arbeiten, verstoffwechseln sie das Silikat, das dann den Kieselalgen nicht mehr zur Verfügung steht. Die Beläge verschwinden dann von selber wieder. 
 Wenn in deinem bereits länger laufenden Aquarium Kieselalgen gehäuft auftreten, solltest du den  Silikatwert  im Wasser überprüfen. 
   
 Wie kann ich einem Befall mit Kieselalgen im Aquarium vorbeugen? 
 Bei frisch eingerichteten Aquarien kannst du die Kieselalgenphase einfach aussitzen. Bei Kieselalgenplagen im laufenden Betrieb solltest du den Silikatwert des Ausgangswassers überprüfen und gegebenenfalls ein Filtermedium einsetzen, das gegen Silikat im Wasser wirkt.  Osmoseanlagen  filtern Silikat übrigens nicht aus, daher kann bei hohen Silikatwerten im Leitungswasser ein nachgeschalteter  Silikatfilter  sinnvoll sein. 
   
 Kieselalgen im Aquarium ohne Chemie bekämpfen 
 Die lockeren Beläge der Kieselalgen kannst du einfach absaugen. 
 Algensporen von Kieselalgen im Wasser eliminiert ein UV-C-Klärer oder ein&amp;nbsp; TwinStar  zuverlässig. So verhinderst du eine Neubildung von Kieselalgen. 
 Welche Tiere fressen Kieselalgen? 
 Kieselalgen sind das Lieblingsfutter unzähliger Aquarientiere: Garnelen, Aufwuchs fressende Fische und die allermeisten Aquarienschnecken ernähren sich auch in der Natur überwiegend von Kieselalgen. Die braunen Algen sind daher im Aquarium ein sehr wertvolles Futter. 
 [article template=&quot;list&quot;]10604[/article] 
 Kieselalgen im Aquarium mit Chemie bekämpfen 
 Kieselalgen brauchst du nicht mit chemischen Mitteln zu bekämpfen. Wenn im Wasser kein Silikat mehr vorhanden ist (und das lässt sich ja ganz einfach entziehen), treten auch keine Kieselalgen mehr auf. 
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                            <updated>2021-07-29T02:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Cladophora im Aquarium erkennen und bekämpfen</title>
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                                            Die gefürchtete Grünalge Cladophora ist ein sehr unangenehmer Gast im Aquarium und nur schwer wieder loszuwerden. Anders als andere Grünalgen zeigt sie keinen Nährstoffmangel an. Nur wenige Wirbellose oder Fische mögen die recht harten Algenfäden von Cladophora im Aquarium. Hi...
                                        ]]>
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                 Allgemeine Infos zu Algen aller Art findest du in unserem Artikel  &quot;Algen und Algenbekämpfung im Aquarium&quot; . Hier geht es speziell um die Grünalgengattung Cladophora.  Achtung : Auch wenn verschiedene Internetseiten, Bücher, Fachartikel und sogar Pflanzenzüchter immer noch die beliebten  Mooskugeln  als Cladophora bezeichnen: Das stimmt nicht. Mooskugeln gehören zur Algengattung Aegagropila und haben NICHTS mit Cladophora zu schaffen. 
 Wie erkennst du Cladophora? 
 Cladophora bildet keine Haftorgane aus, sondern kurze, verzweigte und relativ starre Algenfäden, die sich gerne an unebenen Untergründen oder zwischen Moosfasern, dicht stehenden Pflanzen etc. verhaken. Dort bildet die Grünalge dann Polster. Ihr Name übersetzt sich als &quot;Astalge&quot;. Weil die steifen Algenfäden extrem schnell abbrechen, kann sich Cladophora im Aquarium unheimlich gut verbreiten und ist bald an jeder Ecke zu finden. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 In diesem wunderschönen Aquarium hat sich die Cladophora Alge überall auf dem Hardscape eingenistet, schon von weitem ist der feine grüne und verälstete Belag zu erkennen: 
   
 Warum entstehen Cladophora im Aquarium? 
 Anders als andere Grünalgen wächst Cladophora so ziemlich unter allen Umständen und ist daher kein Anzeiger für irgendeinen Mangel an Nährstoffen. Du kannst davon ausgehen, dass sich Cladophora im Aquarium festsetzt, sobald Algenfäden irgendwie den Weg in dein Aquarium finden. Fieserweise können sogar getrocknete Cladophora-Algen wieder zum Leben erwachen, sodass man sich das Zeug prima auch mit nicht gereinigten Aquascaping-Tools wie Pinzetten oder Scheren einschleppen kann. 
 Wie kann ich einem Befall mit Cladophora im Aquarium vorbeugen? 
 Cladophora kannst du eigentlich nur durch eine sorgfältige Reinigung aller Geräte und Gegenstände vorbeugen, die ins Aquarium kommen. Gegen eine Einschleppung mit Pflanzen kannst du dich ganz gut schützen, indem du nur steril In Vitro gezogene Aquarienpflanzen verwendest. 
   
 Cladophora im Aquarium ohne Chemie bekämpfen 
 Cladophora kannst du durch Absaugen ganz gut in Schach halten, das musst du allerdings konsequent durchführen, damit sich die Algenpolster nicht an anderen Stellen etablieren. 
 Algensporen von Cladophora im Wasser werden von einem UV-C-Klärer oder einem&amp;nbsp; TwinStar  recht zuverlässig abgetötet. So verhinderst du, dass sich Cladophora im Aquarium über Sporen vermehrt. Gegen sich festsetzende abgebrochene Algenfäden helfen die Geräte allerdings nicht. 
 Eigentlich hilft gegen Cladophora zuverlässig nur, das Aquarium neu einzurichten und keinerlei Gegenstände aus dem alten befallenen Becken zu übernehmen. Auch die Filtermaterialien sollten ersetzt, Geräte und das Glasbecken sehr gründlich geschrubbt werden. 
 Welche Tiere fressen Cladophora? 
 Cladophora ist sehr hart und starr verzweigt. Es gibt eigentlich keine Tiere fürs Aquarium, denen diese Algen schmecken. 
 Auch Aquarienschnecken wie&amp;nbsp; Rennschnecken  oder  Geweihschnecken ,&amp;nbsp; Amanogarnelen  oder Zwerggarnelen gehen nicht an Cladophora. Sie kümmern sich allerhöchstens um ganz junge Cladophora-Algen. Die abgebrochenen Algenzweige, die sich festsetzen, sind ihnen schon zu hart. 
 Cladophora im Aquarium mit Chemie bekämpfen 
 Viele Anti-Algenmittel, die gegen Cladophora helfen, enthalten Kupfer, ein für Garnelen und Aquarienschnecken leider sehr giftiges Element. 
 Leider ist die hartnäckige Cladophora-Alge auch nur teilweise gegen&amp;nbsp; EasyCarbo  empfindlich. Du kannst zwar versuchen, die Astalgen-Polster mit einer Spritze einzunebeln, sie werden so jedoch eher unterdrückt und nicht komplett ausgerottet. 
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                            <updated>2021-07-29T02:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Schwebealgen im Aquarium erkennen und bekämpfen</title>
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                                            Schwebealgen gehören zu den Grünalgen und sorgen im Aquarium für die sogenannte Algenblüte oder Wasserblüte, sprich: für grünes Wasser. Viele vor allem kleinere Fische und filtrierende Wirbellose wie Wasserflöhe, Brotia-Schnecken oder Muscheln ernähren sich teilweise von einz...
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                 Allgemein Infos zu Algen aller Art findest du in unserem Artikel &quot;Algen und Algenbekämpfung im Aquarium&quot;. Hier geht es speziell um Schwebealgen beziehungsweise Algenblüten. 
 Wie erkennst du Schwebealgen? 
 Wassertrübungen im Aquarium können grünlich, weißlich oder bräunlich sein. Grünliche Trübungen werden von einzelligen Schwebealgen verursacht. Man nennt sie auch Wasserblüte oder Algenblüte. Schwebealgen gehören zu den Grünalgen. Der Grünstich kommt vom Chlorophyll, das sie für die Photosynthese brauchen. 
 Vor allem leichte Algenblüten sind schwierig zu erkennen, weil der Grünton erst sehr leicht ist. Es kann helfen, wenn du ein weißes Blatt Papier kurz hinter der Frontscheibe ins Wasser hältst und den Teil im Wasser mit dem Teil über Wasser vergleichst. So fallen auch leichte Grünfärbungen des Aquarienwassers auf. 
 Warum entstehen Schwebealgen im Aquarium? 
 Schwebealgen sind ein deutlicher Hinweis, dass es Nährstoffspitzen im Aquarienwasser gibt, vor allem im Bereich von Stickstoff, Kalium und Phosphor. Insbesondere kann viel&amp;nbsp; Phosphat  oder viel Stickstoff im Aquarienwasser eine Algenblüte auslösen. Schwebealgen bevorzugen dabei  Ammonium  als Stickstoffquelle. Direkte Sonneneinstrahlung, eine zu lange Beleuchtungszeit und warme Temperaturen tun oft ein übriges. 
 Wie kann ich einem Befall mit Schwebealgen im Aquarium vorbeugen? 
 Eine ausgewogene Düngung der Aquarienpflanzen, eine gute Bepflanzung und die Überwachung des Nitratwertes und des Phosphatwertes im Aquarienwasser helfen dir dabei, eine Algenblüte erst gar nicht aufkommen zu lassen. Wenn deine Aquarienpflanzen richtig gut wachsen, können sie in Konkurrenz zu den Algen treten und lassen Wasserblüten erst gar nicht aufkommen. 
 Schwebealgen im Aquarium ohne Chemie bekämpfen 
 Je nach der Ursache sind Schwebealgen im Aquarium schwierig zu bekämpfen. Enthält zum Beispiel dein Leitungswasser sehr viel  Nitrat , bringst du mit jedem Wasserwechsel neues Algenfutter mit, das die Algenblüte noch mehr befeuert. Oft ist daher einfaches Abwarten das Mittel der Wahl. Wenn die Schwebealgen die Nährstoffüberschüsse im Wasser aufgezehrt haben, sterben sie ab. 
 Algensporen und die einzelligen Schwebealgen selber bekämpfst du während der Algenblüte effektiv mit einem UV-C-Klärer oder mit einem  TwinStar . Beide Geräte töten die Algensporen im Wasser durch unterschiedliche Herangehensweisen ab und klären dadurch das Wasser. 
 Auch eine Dunkelkur von 14 Tagen kann die Grünalgen im Wasser zum Absterben bringen. Dazu schaltest du nicht nur die Aquarienbeleuchtung ab, sondern hängst die Aquarienscheiben auch so zu, dass von außen kein Licht ins Becken fällt. 
 Während der Absterbephase musst du zwingend große Wasserwechsel machen, weil das viele tote Algenmaterial eine Bakterienblüte und damit einen Sauerstoffmangel begünstigen kann. 
 Welche Tiere fressen Schwebealgen? 
 Filtrierer wie Wasserflöhe, Muscheln und Wasserschnecken zum Beispiel aus der Gattung Brotia ernähren sich von feinsten Schwebeteilchen im Wasser. Für ein normales Gesellschaftsaquarium oder Garnelenaquarium sind diese Tiere jedoch alle nicht die erste Wahl. 
 Schwebealgen im Aquarium mit Chemie bekämpfen 
 Zwar helfen kupferhaltige Anti-Algenmittel auch gegen Schwebealgen, jedoch können wir vor dem Einsatz dieser Medikamente in einem Garnelenaquarium nur abraten - Kupfer ist hoch giftig für unsere Krabbler. 
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                            <updated>2021-07-29T01:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Staubalgen, Punktalgen und andere flächige Grünalgen im Aquarium erkennen un...</title>
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                                            Staubalgen, Punktalgen und andere flächige Grünalgen im Aquarium sind zwar lästig, aber teils als Garnelenfutter oder Schneckenfutter sogar nützlich. Viele Fische und Wirbellose ernähren sich von diesen Algenfilmen und fressen sie sehr gern. Dennoch ist es sinnvoll, etwas geg...
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                 Allgemeine Infos zu Algen aller Art findest du in unserem Artikel &quot; Algen und Algenbekämpfung im Aquarium &quot;. Hier in diesem Artikel geht es speziell um Staubalgen, Punktalgen und andere flächige Grünalgenbeläge im Aquarium. 
 Wie erkennst du Staubalgen, Punktalgen und andere flächige grüne Algenbeläge? 
 Staubalgen, Punktalgen und andere flächige grüne Algenbeläge im Aquarium gehören zur großen Familie der Grünalgen. Ihre grüne Farbe haben sie vom Chlorophyll, mit dem sie Photosynthese betreiben. Es gibt Arten wie die Staubalge, die keine festen Beläge bilden, und die harten Punktalgen, die kaum abzubekommen sind, und einiges dazwischen. 
 Warum entstehen grüne Algenbeläge im Aquarium? 
 Grüne Algenbeläge treten im Aquarium gerne auf Dekogegenständen und auf den Aquarienscheiben auf, wo sie eine grüne Patina bilden - eigentlich können dünne Beläge sogar ganz hübsch aussehen. 
 Wie alle Grünalgen sind Staubalgen, Punktalgen und andere Grünalgenbeläge ein Hinweis darauf, dass die Nährstoffe im Aquarium insgesamt nicht ausgewogen vorhanden sind. 
 Punktalgen 
 Punktalgen können ein Hinweis darauf sein, dass im Aquarienwasser zu viel&amp;nbsp; Phosphat  vorhanden ist und dass andere Nährstoffe im Mangel sind. 
 Sie sind so hart und sitzen so fest am Untergrund, dass sie sogar von Rennschnecken, Napfschnecken und Geweihschnecken kaum gefressen werden. Punktalgen trifft man vor allem an den Aquarienscheiben, auf den Blättern langsam wachsender Pflanzen wie Anubien und auf der Deko an. 
   
 Staubalgen 
 Staubalgen liegen als loser Belag auf allen Oberflächen im Aquarium auf und lassen sich mit der Hand wegwedeln oder zumindest ganz einfach und ohne viel Kraftaufwand wegwischen. 
 Staubalgen werden durch harnstoffhaltige Dünger hervorgerufen oder durch einen zu hohen  Nitratwert . 
 Andere grüne Algenbeläge 
 Andere Beläge aus Grünalgen bilden sich gern, wenn im System zu viel&amp;nbsp; Kalium  vorhanden ist oder wenn die Hauptstickstoffquelle für die Aquarienpflanzen in Form von Urea (Harnstoff oder Carbamid) vorliegt. Harnstoff wird in Düngern für die Aquaristik kaum, in Düngern für Landpflanzen jedoch sehr häufig verwendet. Grade Düngestäbchen aus dem Gartenbau können viel Harnstoff mitbringen. Sie sollten bei einem starken Befall mit flächigen Grünalgen durch ein passenderes Produkt ersetzt werden. 
 Wie kann ich einem Befall mit Staubalgen, Punktalgen und anderen Grünalgenbelägen im Aquarium vorbeugen? 
 Eine ausgewogene Düngung und eine gute CO2-Versorgung stärken im Aquarium die höheren Aquarienpflanzen, die dann in Konkurrenz zu Algen treten können. Wenn du darauf achtest, dass sich keine Nährstoffspitzen im Aquarienwasser bilden und regelmäßig Wasser wechselst, hast du im Kampf gegen die grünen Algenbeläge schon viel gewonnen. Eine feine Patina aus grünen Algen trägt eigentlich sogar zur Natürlichkeit und Attraktivität des Aquariums bei und liefert ganz nebenbei deinen Aufwuchsfressern wie Garnelen und Schnecken wertvolles Futter. 
 Staubalgen, Punktalgen und andere Grünalgenbeläge im Aquarium ohne Chemie bekämpfen 
 Grünalgenbeläge an der Aquarienscheibe sind lästig, weil sie dir die Sicht auf dein Aquarium versperren. Insbesondere die sehr hartnäckigen grünen Punktalgen solltest du mit einem  Klingenreiniger  beseitigen, damit du wieder freie Sicht hast. Für andere Algenbeläge tut&#039;s auch ein&amp;nbsp; Algenmagneten  oder ein  Algenschwamm . 
   
 Viele Garnelenhalter putzen jedoch nur die Frontscheiben und lassen ihre Seitenscheiben sowie die Aquarienrückwand gezielt veralgen, damit Babygarnelen dort Futter finden, wo man sie besonders gut beobachten kann. 
 Algensporen der Algenbeläge eliminiert ein  TwinStar  aus dem Aquarienwasser. auch ein UV-C-Klärer würde hier funktionieren. 
 Welche Tiere fressen Staubalgen, Punktalgen und andere Grünalgenbeläge? 
  Rennschnecken ,&amp;nbsp; Geweihschnecken  und andere Aquarienschnecken, aber auch Garnelen und Aufwuchs fressende Fische futtern sehr gern die weicheren grünen Algenbeläge. Punktalgen dagegen sind so hart, dass sie kaum gefressen werden können. 
 Staubalgen, Punktalgen und andere Grünalgenbeläge im Aquarium mit Chemie bekämpfen 
 Eigentlich ist die Bekämpfung von grünen Algenbelägen im Aquarium nicht notwendig, wenn sie nicht überhand nehmen. Weil die gängigen Algenmittel für Garnelen und Aquarienschnecken hoch giftiges Kupfer enthalten, ist ihre Verwendung im Garnelenaquarium nicht ratsam. 
 Besser ist es, der Ursache auf den Grund zu gehen und das Nährstoffungleichgewicht zu beseitigen, das schuld ist, wenn sich Grünalgenbeläge zu sehr breit machen. 
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                            <updated>2021-07-29T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Fusselalgen und Pelzalgen im Aquarium erkennen und bekämpfen</title>
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                                            Die kurzen grünen Fusselalgen und Pelzalgen im Aquarium sind teilweise ziemlich unschön und zeigen ein Ungleichgewicht bei Nährstoffen, CO2 und Licht an. Wenige Wirbellose und Fische fressen die doch recht harten Fusselalgen und Pelzalgen im Aquarium. Hier zeigen wir dir Wege ...
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                 Allgemeine Infos zu Algen aller Art findest du in unserem Artikel &quot; Algen und Algenbekämpfung im Aquarium &quot;. Hier in diesem Artikel geht es speziell um Fusselalgen und Pelzalgen und wie du die Plagegeister wieder loswerden kannst. 
 Wie erkennst du Fusselalgen und Pelzalgen? 
 Fusselalgen 
 Sie gehören wie Pelzalgen und Fadenalgen im Aquarium zu den Grünalgen. Das enthaltene Chlorophyll verleiht ihnen ihre grüne Farbe. Fusselalgen gehören vermutlich zur Gattung Oedogonium. Sie sind nicht so lang wie Fadenalgen, aber etwas länger als Pelzalgen. Kennzeichnend ist, dass die Algenstränge einzeln daherkommen und keine dichten pelzartigen Bewüchse bilden. 
 Pelzalgen 
 Diese kurzfädigen Grünalgen bilden einen dichten Plüsch aus kurzen Algenfäden auf allen möglichen Oberflächen, bevorzugt aber auf Steinen und teils auch auf Wurzeln. Es gibt dabei härtere und weichere Arten. Die weicheren Arten werden gerne von Amanogarnelen abgeweidet. 
 Warum entstehen Fusselalgen und Pelzalgen im Aquarium? 
 Insbesondere Fusselalgen treten häufig in der Einlaufphase auf. Sie sind ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Phosphatgehalt zu hoch ist, teils auch in Zusammenhang mit einem erhöhten Silikatwert. Dann sind die Nährstoffe im Aquarium insgesamt nicht im Gleichgewicht. Ist das Aquarium eingefahren und hat es sein biologisches Gleichgewicht erreicht, verschwinden diese Algen in der Regel von alleine wieder. 
 Pelzalgen treten vor allem bei einem Nitratmangel auf. Dann wachsen die Aquarienpflanzen nur noch sehr langsam und treten nicht mehr in Konkurrenz zu den Algen, die sich oft noch anderen Stickstoffquellen erschließen können. Gerade in der Einfahrphase sieht man diese kurzen Algenbeläge häufiger. Dann verschwinden sie oft von selbst wieder, wenn das System im Aquarium sich biologisch eingependelt hat. 
 Kommen Fusselalgen oder Pelzalgen später auf, hat sich meist etwas in der Düngung oder beim Licht verändert, ohne dass korrigierend eingegriffen wurde. Hast du beispielsweise eine stärkere Aquarienbeleuchtung über deinem Becken, musst du die Nährstoffzufuhr nach oben korrigieren und gegebenenfalls auch die CO2-Zufuhr erhöhen, damit keine Spitzen oder Defizite entstehen, die die Algen für sich nutzen können. 
 Wie kann ich einem Befall mit Fusselalgen und Pelzalgen im Aquarium vorbeugen? 
 Fusselalgen und Pelzalgen kannst du durch eine sorgfältig abgestimmte Düngung, Beleuchtung und CO2-Versorgung gut in den Griff bekommen. Besonders interessant sind bei dieser Art des Algenbefalls der&amp;nbsp; Nitratwert  und der  Phosphatwert . 
 Gut wachsende Aquarienpflanzen lassen Fusselalgen und Pelzalgen keine Chance, sich zu etablieren. 
 Fusselalgen und Pelzalgen im Aquarium ohne Chemie bekämpfen 
 Fusselalgen und Pelzalgen in einem schon länger laufenden Aquarium kannst du mit einer Dunkelkur in den Griff bekommen, bei der das Aquarium für ca. 14 Tage komplett verdunkelt wird. Die Beleuchtung schaltest du dazu aus und schirmst das Aquarium mit einem Tuch, einer Decke oder ählichem gegen das Raumlicht. 
 Fusselalgen und Pelzalgen in der Einfahrphase verschwinden in der Regel von alleine wieder, wenn die Pflanzen zu wachsen beginnen und wenn Düngung, Lichteinstellungen und CO2-Versorgung passen. 
 Algensporen von Fusselalgen und Pelzalgen im Wasser kannst du mit einem UV-C-Klärer oder mit einem&amp;nbsp; TwinStar  abtöten. So verhinderst du, dass sich Fusselalgen und Pelzalgen im Aquarium weiter breitmachen. 
 Welche Tiere fressen Fusselalgen und Pelzalgen? 
 Besonders die weicheren Arten der Fusselalgen und Pelzalgen werden gerne von&amp;nbsp; Amanogarnelen  gefressen - Achtung, diese passen nur in Aquarien ab 60 cm aufwärts, weil sie sehr groß werden und ziemlich lebhaft sind. 
 In einem Nanoaquarium ist es daher besser, die Ursache für eine Befall mit Fusselalgen und Pelzalgen zu beseitigen und die Faktoren Beleuchtung, Nährstoffe und CO2-Versorgung zu optimieren und für gutes Pflanzenwachstum zu sorgen. 
 Aquarienschnecken wie&amp;nbsp; Rennschnecken  oder&amp;nbsp; Geweihschnecken  und auch Zwerggarnelen gehen nicht gerne an Fusselalgen und Pelzalgen, sie fressen höchstens ganz jungen Aufwuchs dieser Grünalgen im Aquarium. 
 Fusselalgen und Pelzalgen im Aquarium mit Chemie bekämpfen 
 Viele Anti-Algenmittel enthalten Kupfer, das für Garnelen und Aquarienschnecken supergiftig ist. 
 Die in&amp;nbsp; Weidenrinde  enthaltene Salicylsäure hilft nicht nur gegen Fadenalgen, sondern auch gegen die kürzeren grünen fussligen oder pelzigen Algenfäden. 2 oder 3 zirka 2 cm breite und 5 cm lange Rindenstreifen werden jeweils auf 50 Liter Aquarieninhalt gegeben. 
 Einfacher ist es, Aspirin oder ein anderes Kopfschmerzmedikament mit Actetylsalicylsäure zu verwenden. Dosiere 1 mg Acetylsalicylsäure auf einen Liter Aquarienwasser. Für Fische, Garnelen, Schnecken und andere Aquarientiere ist der Wirkstoff Salicylsäure bzw. Acetylsalicylsäure unbedenklich. 
 Fusselalgen und Pelzalgen sind ähnlich wie Bartalgen oder Pinselalgen auch empfindlich auf  EasyCarbo . Mit einer Spritze kannst du die Algenbeläge gezielt einnebeln und so zum Absterben bringen. Eventuell musst du diese Methode zur Algenbekämpfung öfter anwenden. Die abgestorbenen Beläge werden sehr gern von Garnelen und Schnecken gefuttert. Eine detaillierte Anleitung mit Video zu der Einneblemethode findest du  hier . 
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            <title type="text">Fadenalgen im Aquarium erkennen und bekämpfen</title>
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                                            Fadenalgen im Aquarium sind ganz schön lästig. Die langen grünen Fäden sind aber nicht nur unschön, sondern können auch Garnelen das Leben ziemlich schwer machen, weil sie sich darin verfangen. Es gibt nur wenige Wirbellose und Fische, die Fadenalgen im Aquarium fressen. Hier ...
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  1. Wie erkennst du Fadenalgen?  
  2. Ursachen: warum entstehen Fadenalgen im Aquarium?  
  3. Wie kann ich einem Befall mit Fadenalgen im Aquarium vorbeugen?  
  4. Hausmittel gegen Fadenalgen: Bekämpfung ohne Chemie  
  5. Fadenalgen Fresser: welche Tiere fressen Fadenalgen?  
  6. Fadenalgen im Aquarium mit Chemie bekämpfen  
  7. Fadenalgen bekämpfen - die perfekte Reihenfolge  
 
 &amp;nbsp; 
 Fadenalgen im Aquarium? So wirst du sie schnell los! 
 Fadenalgen gehören zu den hartnäckigsten Algenarten im Aquarium – sie wachsen rasant und können Pflanzen ersticken. Doch keine Sorge! Mit den richtigen Maßnahmen kannst du sie effektiv bekämpfen und dein Becken wieder in ein gesundes Gleichgewicht bringen. In diesem Artikel erfährst du, wie du Fadenalgen erkennst, was die Ursachen sind und welche Methoden wirklich helfen. 
 Garnelen Guemmers Tipp: Algenkiller&amp;nbsp;Pflanzensets mit schnellwachsenden Pflanzen 
 [article template=&quot;minimal&quot;]8502;11388[/article] 
  Wie erkennst du Fadenalgen?  
 Fadenalgen im Aquarium gehören zu den Grünalgen. Sie enthalten Chlorophyll, das ihnen die grüne Farbe verleiht. Es gibt weiche und harte Arten von Fadenalgen. Die weichen sind eher glitschig, die harten können sich fast drahtartig anfühlen. Meist hängen die weicheren Fadenalgen eher lose am Untergrund und werden leicht mit der Strömung verdriftet, die harten dagegen haben Halteorgane, mit denen sie sich an Einrichtungsgegenständen und Aquarienpflanzen fest haften können. Fadenalgen können von wenigen Zentimetern bis weit über 15 cm lang werden. Auch manche Aquarienbewohner können sich in den Fadenalgen verheddern, weswegen du diese unbedingt bekämpfen solltest. Wie genau du einem Befall mit grünen Fadenalgen in deinem Aquarium bekämpfen, oder idealerweise vorbeugen kannst, erfährst du in diesem Blogartikel! 
   
  Feste, grüne Fadenalgen an einer Cryptocoryne.  
  Ursachen: warum entstehen Fadenalgen im Aquarium?  
 Die gute Nachricht zuerst: die Ursachen für einen Befall mit Fadenalgen sind meistens relativ leicht zu identifizieren. Dementsprechend hoch stehen auch deine Chancen, die lästige Algenplage schnell wieder loszuwerden. 
  Die 6 häufigsten Ursachen für Fadenalgen und was du tun musst:  
 
 Zu wenig Aquarienpflanzen: Gesunde Wasserpflanzen sind die beste Konkurrenz gegen Algen und verhindern schon im Vorfeld die meisten Algenplagen&amp;nbsp; » dicht bepflanzen, zusätzliche Nährstoffzehrer einsetzen  
 
 &amp;nbsp; 
 
  Aquarium befindet sich in der   Einlaufphase  und ist noch nicht biologisch stabil, es herrscht ein Nährstoffungleichgewicht (weiche Fadealgen)&amp;nbsp;  »   häufige Wasserwechsel, Beleuchtungszeit 6-8 Stunden   
 
 &amp;nbsp; 
 
  Nitratmangel (N) : zu wenig Nitrat im System, häufig ist beim Nachmessen der NO3-Wert auf Null und die Aquarienpflanzen wachsen schlecht&amp;nbsp;  »   Nitratdünger   
 
 &amp;nbsp; 
 
   Nährstoffungleichgewicht nach Rückschnitt:&amp;nbsp; viel Pflanzenmasse wurde entfernt, der Nährstoffverbrauch hat sich reduziert&amp;nbsp; » &amp;nbsp; Düngemenge anpassen (weniger)   
 
 &amp;nbsp; 
 
 Starke  Sonneneinstrahlung im Sommer:&amp;nbsp; die zusätzliche / längere Beleuchtung durch die Sonne sorgt für ein Ungleichgewicht&amp;nbsp; » &amp;nbsp; Beleuchtungszeit reduzieren (temporär)  
 
 &amp;nbsp; 
 
  Erhöhte Wassertemperatur&amp;nbsp; im &amp;nbsp;Sommer:&amp;nbsp;  durch die Sonne wird das Aquarienwasser erwärmt, die Algen profitieren davon&amp;nbsp; » &amp;nbsp; Aquarium zusätzlich kühlen  
 
 [article template=&quot;minimal&quot;]749;10199;8502;10013[/article] 
  Wie kann ich einem Befall mit Fadenalgen im Aquarium vorbeugen?  
  Von Anfang an das Aquarium dicht bepflanzen  
 Die beste Vorbeugung einer Algenplage ist nach wie vor eine dichte Bepflanzung mit  Aquarium Pflanzen , die überschüssige Nährstoffe aus dem Wasser ziehen und den Algen somit die Lebensgrundlage entziehen. Vor allem schnellwachsende Aquarium Pflanzen und  Schwimmpflanzen  eignen sich dafür sehr gut. Generell kann man aber festhalten: je mehr Aquarienpflanzen, desto besser. Das Algenvernichter Set enthält eine Auswahl besonders schnellwachsender und stark nährstoffzehrender Aquarium Pflanzen, die einem Algenbefall in deinem Aquarium effektiv vorbeugen können. 
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  Wasserwerte messen und Beleuchtungsdauer anpassen  
 Weiche Fadenalgen sind recht lichthungrig. Wenn du in der Einfahrphase die Beleuchtungszeit auf ca. sechs Stunden begrenzt und nur schrittweise erhöhst, kommst du meist um die Fadenalgenphase herum. Diese Maßnahme sollte natürlich Hand in Hand gehen mit einer angepassten Düngung. Vor allem in der Einfahrphase ist es empfehlenswert, die Wasserwerte zu überwachen. Besonders interessant sind hier der Nitratwert, der Kaliumwert und der Phosphatwert. 
   
  Wenn du die Wasserwerte und Beleuchtungszeit in deinem Aquarium kontrollierst, findest du meistens schnell die Ursache für die Fadenalgen.  
 Eine ausgewogene Düngung und Überwachung des Nitratwertes helfen dir ebenfalls dabei, Fadenalgen gar nicht erst entstehen zu lassen. Eine Kohlenstoffdüngung mit einer&amp;nbsp; CO2 Anlage &amp;nbsp;kann ebenfalls sinnvoll sein, um deine Aquarienpflanzen richtig gut wachsen zu lassen. So treten sie in Konkurrenz zu den Algen und lassen sie erst gar nicht hochkommen. 
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  Hausmittel gegen Fadenalgen: Bekämpfung ohne Chemie  
  Fadenalgen entfernen  
 Fadenalgen kannst du zur akuten Bekämpfung ganz einfach mit einem Holzstäbchen oder einer Pinzette aufwickeln und so ganz gut aus dem Aquarium entfernen. Zusätzlich kannst du deine Einrichtung und die Aquarienpflanzen mit einer weichen Zahnbürste abschrubben. Die Scheiben putzt du am besten mit einem Schwamm oder einem Klingenreiniger. Weiche, nicht fest haftende Fadenalgen lassen sich ganz einfach beim Wasserwechsel mit dem Schlauch absaugen. Anschließend solltest du noch deinen Aquarium Filter reinigen.&amp;nbsp; Denk daran, erst alle Algen abzusammeln und zu entfernen und dann erst den Wasserwechsel durchzuführen!  
  14 Tage Dunkelkur  
 Auch eine Dunkelkur, bei der das Aquarium für ca. 14 Tage komplett verdunkelt wird, kann hilfreich sein: Hierzu schaltest du die Beleuchtung aus und hängst das Aquarium mit einer Decke gegen das Raumlicht ab. Vor der Dunkelkur und nach 7 Tagen solltest du einen Wasserwechsel durchführen und versuchen, möglichst viele Algen zu entfernen. Den Aquarienpflanzen schadet die Dunkelkur nicht, da sie deutlich wiederstandsfähiger als Grünalgen sind und somit auch einige tage ohne Licht überdauern können. 
  Weidenrinde gegen Fadenalgen  
 Salicylsäure aus Weidenrinde hilft zum Beispiel auch gut gegen die grünen Algenfäden. Dazu gibst du 2 bis 3 etwa 2 cm breite und 5 cm lange Streifen von&amp;nbsp;Weidenrinde&amp;nbsp;je&amp;nbsp;50 Liter Aquarienwasser, oder du dosierst 1 mg Salicylsäure auf einen Liter Aquarienwasser -&amp;nbsp;die antibakterielle und algenhemmende Wirkung entfaltet sich dann ganz von selbst. Acetylsalicylsäure ist der Wirkstoff von Kopfschmerztabletten wie Aspirin. Für Fische, Garnelen, Schnecken und andere Aquarientiere ist Salicylsäure unbedenklich.Natürliche Weidenrinde enthält reichlich Salicylsäure und wirkt daher als ein natürliches Hausmittel gegen grüne Fadenalgen und Cyanobakterien.&amp;nbsp; 
 [article template=&quot;minimal&quot;]1363;1458[/article] 
  Finde die Ursachen für die Fadenalgen!  
 Weil die Fadenalgen aber wiederkommen werden, wenn du nichts an der Ursache änderst, werden die Methoden auf Dauer natürlich anstrengend. Deshalb solltest du möglichst frühzeitig herausfinden, woran der Fadenalgenbefall liegt und entsprechend durch Düngung (Anpassung und meistens Erhöhung der Niratdüngung), Lichteinstellungen (meistens zu viel Licht / zu lange Beleuchtungsdauer) und CO2 (zu wenig CO2 im Aquarienwasser) gegensteuern. 
   
  Eine CO2 Düngung kann helfen, einen Befall mit Fadenalgen effektiv zu bekämpfen.  
  Algenbekämpfung mit Twinstar Sterilisator oder UVC Klärer  
 Algensporen der Fadenalgen im Wasser vernichtest du mit einem UV-C-Klärer oder mit einem TwinStar-Sterilisator. Beide töten die Algensporen im Wasser ab und verhindern so, dass sich Fadenalgen neu im Aquarium ansiedeln. Besonders effektiv ist es, den Twinstar Sterilisator von Anfang an und bereits während der Einlaufphase des Aquariums zu betreiben - somit werden die Algensporen und die Keimdichte von Anfang an gering gehalten. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]837;826;827;10225[/article] 
  Fadenalgen Fresser: welche Tiere fressen Fadenalgen?  
 Es gibt nicht viele Aquarientiere, die Fadenalgen fressen! Vor allem im Nanoaquarium solltest du einen Fadenalgenbefall daher eher über die Faktoren Beleuchtung, Nährstoffe und CO2 bekämpfen, da die Tiere sonst zu wenig Platz haben könnten. 
  Garnelen gegen Fadenalgen: Amanogarnelen als Algenfresser  
 Amanogarnelen sind ein Geheimtipp für Aquarien ab 60 cm, sie gehören zu den ganz wenigen Wirbellosen, die tatsächlich Fadenalgen futtern. Wir selbst haben schon erlebt, dass eine Gruppe Amanos ein komplettes Aquarium über Nacht von Fadenalgen befreit. Besonders gut können die Garnelen die Algen fressen, wenn diese schon geschwächt und daher bereits etwas weicher sind. Vor allem als kombinierte Maßnahme können Amanogarnelen also sehr effektiv gegen Fadenalgen vorgehen. Auch die deutlich kleineren Sulawesi-Inlandsgarnelen haben den Ruf, vor allem junge Fadenalgen zu verdrücken. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]2379;10302;55;103[/article] 
 Rennschnecken, Geweihschnecken und andere Aquarienschnecken gehen dagegen ebenso wie Zwerggarnelen nicht an lange Fadenalgen, sie fressen maximal ganz junge fädige Grünalgen zusammen mit dem anderen Aufwuchs. 
  Fadenalgen im Aquarium mit Chemie bekämpfen  
 Es muss nicht gleich das für Garnelen giftige Anti-Algenmittel mit Kupfer sein, wenn du Fadenalgen im Aquarium bekämpfen willst. Mittlerweile gibt es viele nützliche Algenmittel, die vollkommen harmlos für deine Aquarienbewohner sind. 
  Fadenalgen Vernichter: die besten Mittel gegen Fadenalgen  
 Du kannst Fadenalgen ähnlich wie Bartalgen oder Pinselalgen gezielt mit EasyCarbo, Wasserstoffperoxid oder Masterline Carbo einnebeln und dadurch zum Absterben bringen. Dazu stellst du am besten den Filter ab, nimmst eine Spritze oder Pipette und gehst ganz dicht an die Fadenalgenbüschel heran. Nun nebelst du die betroffenen Stellen langsam ein. Achte unbedingt darauf, keine Tiere oder Moose einzunebeln - diese reagieren empfindlich! Gegebenenfalls musst du dies einige Male an aufeinanderfolgenden Tagen wiederholen. Zu der genauen Vorgehensweise haben wir auch ein  Video zur Einnebelmethode &amp;nbsp;für dich aufgenommen - also ran an den Speck! 
 [article template=&quot;minimal&quot;]2501;7526;741;8903[/article] 
 Algenmittel kannst du natürlich auch unterstützend dauerhaft, entsprechend der Dosieranleitung, in dein Aquarium geben. Sei dir allerdings bewusst, dass du damit nicht die Ursachen (Nährstofmangel / Ungleichgewicht oder unpassende Beleuchtung) bekämpfst, sondern nur die Symptome (Fadenalgen) behandelst. Auf Dauer solltest du also auch die Ursachen für den Befall mit Fadenalgen angehen. 
  Fadenalgen bekämpfen - die perfekte Reihenfolge  
 Hier unsere 5 Schritte, wie du Fadenalgen am einfachsten möglichst vollständig bekämpfen und entfernen kannst: 
 
  Schritt 1:  Finde die Ursachen für den Befall mit Fadenalgen heraus (siehe Anfang des Blogartikels) 
 
 &amp;nbsp; 
 
  Schritt 2:  Kümmere dich um die Ursachen und ergreife die entsprechenden, dauerhaften Gegenmaßnahmen 
 
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  Schritt 3:  Entferne möglichst viele Fadenalgen mechanisch (Zahnbürste, Pinzette), putze die Scheiben gründlich, putze deinen Filter und führe einen großzügigen Wasserwechsel durch, bei dem du alle Algen absaugst 
 
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  Schritt 4:  Die verbleibenden Stellen mit einem Algenmittel behandeln (Einnebeln) und das Mittel für 2 Wochen dauerhaft entsprechend der Anleitung dosieren 
 
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  Schritt 5:  Algenfresser, am besten Amanogarnelen, einsetzen und sie den Rest erledigen lassen 
 
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  Wir wünschen dir viel Spaß mit deinem algenfreien Aquarium! :)  
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                            <updated>2021-07-29T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Pinselalgen, Bartalgen, Froschlaichalgen und Co. im Aquarium erkennen und bek...</title>
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                                            Pinselalgen, Bartalgen, Froschlaichalgen, Krustenalgen und so weiter gehören zu den Rotalgen im Aquarium. Sie sind nicht wirklich hübsch und können ziemlich lästig werden. Die kurzen Borsten bis länglichen dunkelgrünen bis schwarzen Fäden sind besonders hart und werden von den...
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                 Allgemeine Infos zu Algen aller Art findest du in unserem Artikel &quot;Algen und Algenbekämpfung im Aquarium&quot;. Hier geht es speziell um Rotalgen wie Pinselalgen, Bartalgen, Froschlaichalgen und Krustenalgen. 
 Wie erkennst du Rotalgen? 
 Rotalgen sind eine eigene Algenfamilie, die im Süßwasser und im Salzwasser vorkommt. Zu ihr gehören so unterschiedlich aussehende Algenarten wie Pinselalgen, Bartalgen, Froschlaichalgen und Krustenalgen. Alle Rotalgen lagern Kalk in ihrem Skelett ein und sind deshalb besonders hart und wenig attraktiv für Fressfeinde. 
 Die rote Farbe tritt erst zutage, wenn man die eigentlich dunkelgrünen bis schwarzen Algen über Nacht in Spiritus oder anderen hochprozentigen Alkohol oder in&amp;nbsp; EasyCarbo  packt - dann verfärben sie sich rot bis pink. 
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 &amp;nbsp; 
 Pinselalgen 
 Die kurzen dunkelgrünen, braunen oder schwarzen Pinselalgen wachsen bevorzugt an der Deko oder an Blatträndern von langsam wachsenden Pflanzen wie Anubias. Sie haften sehr fest am Untergrund und können mit der Zeit das gesamte Innere des Aquariums überziehen, wenn du keine Gegenmaßnahmen triffst und wenn das Milieu für sie günstig ist. 
   
 Bartalgen 
 Bartalgen sind häufig von einem dunklen Blaugrün bis Schwarzgrün. Sie wachsen ebenfalls am Untergrund fest und sind deshalb schwer zu entfernen. Auf den ersten Blick kann man besonders lang wachsende Sorten mit Fadenalgen verwechseln, ein Spiritustest, wie wir ihn weiter oben beschreiben, gibt aber Klarheit. 
   
 Froschlaichalgen 
 Diese besondere Spielart der Rotalge zeigt unter einer guten Lupe oder einem Mikroskop unzählige kleine Blasen, die im Algenstrang aneinandergereiht sind und wie Froschlaich aussehen. Im Aquarium tritt sie eher selten auf. 
 Krustenalgen 
 Krusten-Rotalgen bilden extrem flache, leuchtend rote Krusten auf der Deko, bevorzugt auf Steinen, aber auch auf dem Aquarienglas. Auf Steinen sehen diese Algenbeläge sogar ziemlich cool aus. Schädlich sind sie nicht, aber gefressen werden sie auch nicht. 
 Warum entstehen Rotalgen im Aquarium? 
 Wenn Pinselalgen, Bartalgen oder Froschlaichalgen im Aquarium auftauchen, ist das eigentlich immer ein Zeichen für ein Nährstoffungleichgewicht und häufig ein Anzeichen für einen zu hohen Eisenwert im Wasser. 
 Auch eine zu starke Strömung kann die Bildung vor allem von Pinselalgen fördern. 
   
 Wie kann ich einem Befall mit Rotalgen im Aquarium vorbeugen? 
 Eine angepasste Düngung ist bei der Vorbeugung gegen Pinselalgen, Bartalgen und Froschlaichalgen definitiv das Mittel der Wahl. Vor allem mit dem  Eisendünger  solltest du es nicht übertreiben, hier ist es sinnvoll, dich von unten an die passende Dosierung heranzutasten. Eine zusätzliche Düngung mit CO2 und ausgewogenen  Makronährstoffen  ist sinnvoll, weil dann deine Aquarienpflanzen gut wachsen können und den Algen das Eisen wegfuttern. 
 Rotalgen im Aquarium ohne Chemie bekämpfen 
 Rotalgen sind nur schwer vollständig von der Deko zu entfernen, weil sie eine Haftscheibe besitzen, aus der die Algenfäden dann ganz einfach wieder nachwachsen. 
 Sitzen Pinselalgen oder Bartalgen auf Pflanzenblättern, kannst du diese einfach&amp;nbsp; abschneiden  und aus dem Aquarium nehmen. Von Wurzeln und Steinen bekommst du die Haftscheiben der Rotalgen mit einer Drahtbürste ab, das ist aber je nach Material ziemlich aufwändig. 
 Algensporen der Rotalgen im Wasser zappst du am besten mit einem UV-C-Klärer oder einem  TwinStar . Beide killen die Algensporen und verhindern so eine Verbreitung der Pinselalgen, Bartalgen oder Froschlaichalgen in deinem Aquarium. 
   
 Welche Tiere fressen Rotalgen? 
 Ausgewachsene Rotalgen? Leider keine. Weil sie Kalk einlagern, sind Rotalgen für die allermeisten Algenfresser im Aquarium extrem unattraktiv. Besser ist es daher immer, einen Befall mit Pinselalgen, Bartalgen oder Froschlaichalgen über die Faktoren Beleuchtung, Nährstoffe und CO2 zu kontrollieren. 
 Junge Rotalgen werden eventuell von Garnelen oder Schnecken zusammen mit anderem Aufwuchs gefuttert, aber nur in einem sehr frühen Stadium. 
 Rotalgen im Aquarium mit Chemie bekämpfen 
 Gängige Algenmittel, die gegen Pinselalgen, Bartalgen, Froschlaichalgen und Co. helfen, enthalten meist das für Garnelen giftige Anti-Algenmittel Kupfer, hier solltest du also sehr genau lesen, was drin ist. 
 Du kannst Froschlaichalgen, Bartalgen oder Pinselalgen aber gezielt mit einer Spritze mit Nadel mit dem für Garnelen in dieser Dosierung unbedenklichen Anti-Algenmittel  EasyCarbo  vernebeln, dadurch sterben sie ab. Du erkennst dies an einer Verfärbung ins Rosa-Pink. Abgestorbene Pinselalgen, Bartalgen oder Froschlaichalgen sind weicher und werden dann auch gefressen. Wie genau die Einnebelmethode funktioniert, erfährst du in diesem  Video  - also ran an den Speck! 
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                            <updated>2021-07-29T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Algen und Algenbekämpfung im Aquarium</title>
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                                            Algen sind lästige Begleiterscheinungen der Aquaristik. So etwas wie ein komplett algenfreies Aquarium gibt es leider nicht, aber man kann die unschönen Gewächse mit den notwendigen Maßnahmen doch ganz gut im Zaum halten. Hier findest du eine Übersicht über die häufigsten Alge...
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                 Algen im Aquarium sind nicht nur unschön, sie sind ein deutliches Zeichen, dass das biologische Gleichgewicht im Aquarium aus den Fugen geraten ist und dass dringender Handlungsbedarf besteht. Manche Algen sind sogar giftig für die Aquarienbewohner. Je nach Algenart ist die Algenbekämpfung unterschiedlich schwierig. In der Folge findest du eine Übersicht über die lästigen Gewächse und Links zu detaillierten Unterartikeln, die dir die Diagnose, das Bestimmen der Algen im Aquarium und die Algenbekämpfung einfacher machen. 
 Warum entstehen Algen im Aquarium? 
 Die höheren Aquarienpflanzen und die Algen stehen in direkter Konkurrenz. Immer, wenn die Wasserpflanzen schwächeln, übernehmen die Algen dankend das Ruder und feiern dann fröhliche Partys im Aquarium. 
 Sind Algen im Aquarium grundsätzlich schädlich? 
 Nicht alle Algen sind im Aquarium schädlich, und es gibt eigentlich auch kein Aquarium, das gänzlich ohne Algen stabil läuft. Schwierig wird&#039;s nur, wenn das Gleichgewicht aus dem Ruder läuft und die Algen die Oberhand gewinnen. In der Natur sind Algen eine wichtige Futtergrundlage für unzählige Tierarten. Auch im Aquarium ernähren sich Schnecken und Garnelen, aber auch viele Fische von Algenaufwuchs. 
   
 Gute Wasserwerte trotz Algen? 
 Immer wieder hört man den Satz: &quot;Ich habe Algen, aber meine Wasserwerte sind doch eigentlich perfekt!&quot; Die Wasserwerte sind allerdings WEGEN, nicht trotz der Algen perfekt - Algen sind exzellente Nährstoffzehrer und machen sich Nährstofflücken zunutze. Wenn die Pflanze schon lange nicht mehr wächst, findet die Alge als sehr einfacher Organismus immer noch einen Weg. 
 Wie kann man Algenbefall im Aquarium vermeiden? 
 Wir haben hier im Artikel nun schon ein paarmal gehört, dass Algen sich Nährstofflücken zunutze machen. Was verbirgt sich hinter dieser Aussage? 
 Das Liebigsche Minimumgesetz besagt, dass die Pflanzen nur wachsen können, wenn wirklich alle ihre Ansprüche erfüllt sind: Licht, CO2 und alle Nährstoffe und Spurenelemente, die sie für ihren Stoffwechsel brauchen, müssen vorhanden sein. Ist nur ein einziger dieser Faktoren im Mangel, stellt die Pflanze das Wachstum mehr oder weniger ein. 
   
 Algen dagegen können sich Nährstofflücken oder Nährstoffspitzen im Aquarienwasser zunutze machen. Auch ein Überschuss an Licht fördert gerne das Algenwachstum. Ein wichtiger Faktor für die Algenvermeidung ist CO2. Algen sind in der Lage, Kohlenstoff aus anderen Verbindungen im Wasser herauszulösen, zum Beispiel aus Kalk, der im Wasser gelöst ist - das nennt man biogene Entkalkung. Dieser Möglichkeit haben sehr viele der höheren Wasserpflanzen verloren, das verschafft den Algen natürlich einen Riesenvorteil. 
 Algen und die Beleuchtung 
 Auch das Licht spielt eine wichtige Rolle beim Algenwachstum - bestimmte Lichtspektren können den Algenwuchs im Aquarium fördern. Die namhaften Hersteller von Aquarienbeleuchtungen wissen dies aber und haben das richtige Lichtspektrum, das den Pflanzenwuchs der Aquarienpflanzen fördert und dadurch das Algenwachstum hemmt, beim Bau ihrer Aquarienbeleuchtungen berücksichtigt. Wenn du dagegen haushaltsübliche Glühbirnen über dem Aquarium verwendest, kann schon alleine das verschobene Lichtspektrum zu Algenwachstum führen. 
 Algen im Aquarium ohne Chemie bekämpfen 
 Unterschiedliche Algenarten machen sich dabei unterschiedliche Nährstofflücken zunutze. Welche Arten von Algen du im Aquarium hast, kann dir also wichtige Hinweise darauf geben, wo dein biologisches System aus der Balance geraten ist. So kannst du den Algenwuchs auf natürlichem Wege reduzieren und Algenplagen wieder loswerden - ganz ohne Chemie. Mit dem Einsatz entsprechender Algenmittel geht es allerdings schneller. Wichtig zu wissen: Wenn du Algenmittel verwendest, achte unbedingt auf die Verträglichkeit mit deinen Aquarienbewohnern - häufig enthalten Algenmittel nämlich Kupfer, das für Garnelen, Schnecken im Aquarium und andere Wirbellose tödlich giftig ist. 
   
 Algen an der Aquarienscheibe kannst du zum Beispiel einfach mit einem  Algenmagneten , einem  Schaber  oder einem  Algenschwamm  entfernen, Algen an Gegenständen im Aquarium mit einer Drahtbürste abschrubben - aber wenn du nichts unternimmst, um die Ursache für das Algenwachstum abzustellen, werden sie wiederkommen. 
 Auch Algen an Aquarienpflanzen sind ebenfalls relativ einfach zu entfernen - alte Blätter mit Algenbewuchs werden dazu einfach  abgeschnitten . Aber wenn du die Ursache für die Algenplage nicht suchst, tritt das Problem nach kurzer Zeit eben erneut auf. 
 Algensporen entfernst du mit Hilfe eines UV-C-Klärers aus dem Wasser oder mit dem  TwinStar . Beide Geräte bringen die Algensporen zum Absterben und verhindern so die Neuansiedlung der lästigen Algen. 
 Häufig vorkommende Algenarten im Aquarium 
 In der Folge geben wir dir wichtige Tipps und Tricks an die Hand, wie du Algen in deinem Aquarium erkennen und richtig identifizieren kannst. Ein Klick auf die jeweiligen Links bringt dich zum entsprechenden Unterartikel mit spezifischen Tipps zur Algenvermeidung und zur Algenbekämpfung. 
 
   Rotalgen :  Zu den Rotalgen gehören Pinselalgen, Bartalgen, Froschlaichalgen und Krustenalgen. Auch der früher in der Aquaristik unbekannte Darmtang Thorea hispida (ramosissima) ist Teil dieser Algenfamilie. Rotalgen sind generell sehr hart und fest, weil sie Kalk in ihr Gewebe einlagern. Daher werden sie nicht gerne von Fischen, Krebsen, Garnelen, Schnecken und Co. gefressen. Rotalgen erkennst du nicht unbedingt an ihrer Farbe, es gibt auch Exemplare, die ziemlich grünlich daherkommen. Was aber immer funktioniert: Leg ein Stück der Alge, die du bestimmen möchtest, in Spiritus oder  EasyCarbo  (oder ein vergleichbares Produkt mit &quot;flüssigem&quot; CO2). Über Nacht verfärbt sich der Algenfitzel deutlich rot bis rosa, wenn es sich um eine Rotalge handelt. Bleibt er grün, handelt es sich um eine Grünalge. 
   Grünalgen :  Fadenalgen, Pelzalgen, Fusselalgen, Punktalgen, Staubalgen, andere grüne Algenbeläge, Schwebealgen und die gefürchtete Cladophora gehören zu den Grünalgen, die im Aquarium teilweise relativ schwierig zu entfernen sind, weil sie von ihrem Stoffwechsel her den höheren Aquarienpflanzen schon stark ähneln. Bei den Grünalgen gibt es solche, die am Untergrund festwachsen und andere, die frei im Wasser treiben. Es gibt einzellige Schwebealgen, die das Wasser grünlich färben und zu einer Algenblüte führen. Wie oben bei den Rotalgen beschrieben kannst du Grünalgen sicher anhand ihrer Farbe identifizieren, die sich auch dann nicht ändert, wenn ein Algenfussel über Nacht in Spiritus oder EasyCarbo versenkt wurden. 
   Kieselalgen :  Häufig werden Kieselalgen im Aquarium auch als Braunalgen bezeichnet - dieser Name beschreibt zwar supergut ihre Farbe, allerdings gibt es echte Braunalgen nur im Meer. Kieselalgen sind braun und häufig fluffig, es gibt aber auch Arten, die lockere Beläge bilden. Mit der Hand kannst du diese Schichten normalerweise gut weg wedeln. 
   Blaualgen    beziehungsweise Cyanobakterien:  Diese Bakterien sehen zwar aus wie blaugrüne Algenbeläge, sind aber keine Algen. Sie enthalten trotzdem Chlorophyll und können auch Photosynthese betreiben. Bei den Blaualgen gibt es relativ unbedenkliche und sehr giftige Arten. Du erkennst sie an ihrem unangenehmen Geruch, wenn du die Beläge mit dem Finger aus dem Aquarium nimmst. Achtung - danach unbedingt Hände waschen! 
 
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                            <updated>2021-07-28T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Video: Einnebelmethode - So entfernst du hartnäckige Algen von Steinen (EasyC...</title>
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                                            Rotalgen (Bartalgen und Pinselalgen) sind besonders hartnäckige Algen. Wir zeigen dir im Video, wie du diese Algen leicht entfernen kannst. Auch Grüne Algenbeläge (Patina) kannst du mit dieser Methode abtöten. Mit Video! 
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                 Krustenalgen, Bartalgen und Pinselalgen gehören zu den Rotalgen. Sie sind im Aquarium besonders hartnäckig und werden von den allermeisten Algenfressern wie Amanogarnelen gemieden, weil sie Kalk einlagern und daher ziemlich hart und schwer zu zerkleinern sind. Auch harte grüne Punktalgen gehören nicht unbedingt zum Lieblingsfutter der gängigen Algenfresser im Aquarium. 
 Fabian vom Gümmer-Team zeigt dir im Video am Ende des Blog-Artikels, wie du Rotalgen und andere trotzdem leicht loswirst. Auch grüne Algenbeläge und andere Patina auf den Steinen deines Hardscapes im Aquarium kannst du mit dieser Methode abtöten und ganz einfach entfernen.&amp;nbsp; 
 Für die Einnebelmethode eignet sich Wasserstoffperoxid, das in der Söchting-Oxydator-Lösung enthalten ist, oder Easy Carbo von Easy Life. Beide Flüssigkeiten töten Algen zuverlässig ab. Fabian verwendet im Video Easy Carbo, mit Wasserstoffperoxid funktioniert die Einnebelmethode aber ganz genauso. Die abgestorbenen Rotalgen werden weicher, sodass die Algenfresser dann leichteres Spiel damit haben und sie gerne auffuttern. 
 Für die klassische Einnebelmethode zur Entfernung von Algenbelägen und Rotalgen im Aquarium brauchst du eine Pipette oder eine Spritze. Mit einer Spritze kannst du das Easy Carbo oder Wasserstoffperoxid noch feiner dosieren. Für größere Flächen ist es praktischer, mit einem Pinsel zu arbeiten, dazu kommen wir aber später. 
 Ganz klassisch werden die veralgten Stellen auf dem Hardscape im mit Wasser gefüllten Aquarium mit dem Wasserstoffperoxid oder dem Easy Carbo eingesprüht. Dazu verwendest du eine Pipette oder eine Spritze. Wenn du eine Nadel auf die Spritze steckst, kannst du besonders präzise und fein dosieren. Lass das Easy Carbo oder das Wasserstoffperoxid für 10 bis 15 Minuten einwirken. Rotalgen verfärben sich dabei manchmal grell pink, was bedeutet, dass sie abgestorben sind. 
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  Vorsicht:  Zu viel Wasserstoffperoxid oder Easy Carbo kann für die Tiere in deinem Aquarium gefährlich sein. Daher solltest du nach der Einnebelmethode immer einen Wasserwechsel durchführen und die behandelte Stelle absaugen. 
 Für größere Flächen ist es praktischer, wenn du mit einem Pinsel arbeitest. Dazu machst du den Filter aus und lässt das Wasser bis kurz unter den Bereich ab, den du behandeln möchtest. Bitte achte auf Tiere, die in höheren Teilen des Aquariums sitzen! Dann pinselst du die veralgten Bereiche großzügig mit Easy Carbo oder Wasserstoffperoxid ein und wartest wieder 10-15 Minuten. Dabei kann der Bereich anfangen zu blubbern, das ist normal - keine Sorge! 
 Dann füllst du das Aquarium auf, um das Easy Carbo oder Wasserstoffperoxid zu verdünnen, und dann machst du direkt deinen regulären Wasserwechsel. So entfernst du das potentiell gefährliche Easy Carbo oder Wasserstoffperoxid und dein Besatz im Aquarium kann ungefährdet weiterleben. 
 Nach der Behandlung brauchst du etwas Geduld. Nach 3-4 Tagen ist das Ergebnis sichtbar - die Algen werden weich, Algenfresser kümmern sich um sie, und die Beläge verschwinden von den Steinen - das ist wirklich ziemlich faszinierend! Sollten die Algen nicht verschwunden sein, kannst du die Kur mit Easy Carbo oder Wasserstoffperoxid im Aquarium jederzeit ohne Probleme wiederholen. 
 Video 
    
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