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        <name>Garnelen-Guemmer</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-04-07T03:17:30+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Daytime Matrix - Das modulare LED System für Süß- und Meerwasseraquarien</title>
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                                            Das Daytime Matrix LED System ist modular, individuell anpassbar und für Süß- und Meerwasseraquarien geeignet. Dieser Artikel hilft dir bei der Zusammenstellung deiner individuellen Aquarien-Beleuchtung und erklärt die Unterschiede zwischen den zahlreichen LED-Modulen.
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                 1. Vorteile der Matrix Serie gegenüber anderen LEDs 
 &amp;nbsp;First things first: warum sollte ich das vor allem für Anfänger erstmal kompliziert erscheinende Matrix System für die Beleuchtung meines Aquariums benutzen!? Die Antwort ist einfach: Daytime bietet mit den Matrix Produkten eine riesige Auswahl an individuellen Konfigurationsmöglichkeiten. Du hast ein riesiges 2m Aquarium? Kein Problem, daytime kann sogar noch länger. Du hast sehr spezifische Vorstellungen, in welcher Lichtfarbe dein Aquarium erstrahlen soll? Dann zauber dir mit den zahllosen daytime LED Modulen und/oder einem Controller deine eigene Lichtstimmung! Du suchst nach einer Lampe, die Süß- und Meerwasseraquarien beleuchten kann? Dann hol dir eine Matrix und tausche die Module je nach den aktuellen Anforderungen einfach aus. 
 Vor allem der modulare Aufbau und das sich daraus ergebende breite Spektrum an potentiellen Einsatzgebieten, sowie die hochqualitative Verarbeitung (Made in Germany) macht die daytime Matrix Serie zu einer sehr vielseitigen und langlebigen Beleuchtung für dein Aquarium. 
 2. Für welche Einsatzgebiete sind die LEDs geeignet? 
   Mit der daytime Matrix kannst du so ziemlich alles und jeden beleuchten! Wie genau das funktioniert, erfährst du im Folgenden.   
  2.1 Für welche Aquariengröße ist die daytime Matrix geeignet?  
 Die daytime Matrix eignet sich sehr gut für Aquarien mit Standardmaßen, ist aber insbesondere auch für die Riesen unter den Aquarien hervorragend geeignet. Dank der großen Bandbreite an entsprechenden Aluminiumprofilen kannst du bei uns Beleuchtungssysteme für Aquarien von 30 - 200cm zusammenstellen. Auch durch die Möglichkeit, die Aquarienbeleuchtung hängend zu montieren können alle erdenklichen Größen und Formen mit der daytime Matrix gut ausgeleuchtet werden. 
       
  &amp;nbsp;  
   &amp;nbsp;   
  2.2 Für welche Aquarien kann die daytime Matrix zur Beleuchtung genutzt werden?  
 Gute Nachrichten: du kannst die Matrix sowohl für die Beleuchtung von Süßwasser-, als auch von Meerwasseraquarien benutzen. Alles was du dabei beachten musst, ist die Wahl der richtigen LED Module. Durch zahlreiche Adapter kannst du die LEDs auf offenen und in geschlossenen Aquarien betreiben, oder stylisch hängend montieren. 
  2.3 Für welchen Bereich der Wassertemperatur kann die daytime Matrix verwendet werden?  
 Auch hier gilt: die Matrix Serie ist für alle gängigen Temperaturbereiche hervorragend geeignet. Ob Kaltwasseraquarien oder tropisch warme Aquarien in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit: die daytime LED Module sind aus eloxiertem Aluminium gefertigt, durch einen Vollverguss absolut wasserdicht und somit allesamt Spritzwasser und Korrosionsbeständig.&amp;nbsp; 
    3. Die LED Module im Vergleich    
         
 
 &amp;nbsp; 
     [article template=&quot;minimal&quot;]7882;7883;1996;1994[/article]      
 
     &amp;nbsp;     
   Diese Übersicht zeigt dir alle LED Module, die für den Einsatz über einem Meerwasseraquarium geeignet sind. Der größte Unterschied besteht dabei vor Allem in der Farbwiedergabe. So lassen die SunLikeMarine 1:1 Module dein Aquarium wie unter natürlichem Sonnenlicht erstrahlen, während der blaue Anteil des Lichtes in den anderen Modulen etwas stärker ausgeprägt ist. Alle LED Module sind darauf ausgelegt, tolle Fluroesenz - Effekte zu erzielen, um deine Korallen und andere Aquarienbewohner perfekt in Szene zu setzen.   
       
   Fotos @Adrie Baumann   
 
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     [article template=&quot;minimal&quot;]7879;7880;7881;8262[/article]     
 
 &amp;nbsp; 
   Die obenstehenden Module sind allesamt für die Beleuchtung von Süßwasseraquarien konzipiert. Das Sun Like Color Modul verfügt über eine besonders intensive Grün-Wiedergabe und eignet sich somit vor allem für satt bepflanzte Süßwasser Aquarien, in denen z.B. besonders viele Bodendecker wachsen. Eine Kombination von Modulen, die grüne - und rote Farbtöne besonders betonen und deren entsprechende Platzierung kann für besondere Effekte in Betracht gezogen werden. Die neuen PRO - LED Module verfügen außerdem über eine höhere Beleuchtungsintensität (Lumen) als Ihre Vorgänger und sind damit energieeffizienter.   
       
 
 &amp;nbsp; 
     [article template=&quot;minimal&quot;]1990;1991;1992;1993[/article]     
 
 &amp;nbsp; 
   Auch diese LED Module versprechen vielfältige Kombinationsmöglichkeiten. Warm White betont besonders rote Farben und spendet ein sehr warmes Licht (4000-5000K), das du für eine warme Grundstimmung, oder zBsp für besondere Lichteffekte wie Sonnenauf - und Untergänge nutzen kannst. Im Gegensatz dazu spendet das Ultra White Modul ein eher kaltes Tageslicht (8000K), das beispielsweise eine karge Berglandschaft, oder ein Iwagumi - Layout toll in Szene setzen kann. Das Ultra Blue Red White Modul ist optimal zur Ausleuchtung von Malawi - oder Tanganjika - See Aquarien mit den passenden Buntbarschen als Besatz geeignet. Die natürliche Anmut der Tiere wird durch dieses Modul besonders toll hervorgehoben.   
     3.1 Verschiedene Lichtfarben richtig kombinieren     
       Zuerst sei gesagt: eine “richtige” und eine “falsche” Kombination der Lichtfarben gibt es bei den daytime matrix LED - Modulen nicht! Die optimale Kombination hängt immer davon ab, welchen Effekt du mit der Beleuchtung erzielen willst, welche Lichtstimmung du kreieren willst und welche Farbtöne du besonders hervorheben möchtest. Außerdem solltest du bei der Wahl der passenden Module auch auf den Lichtbedarf deiner Wasserpflanzen achten. Wenn du viele lichthungrige Pflanzen halten möchtest, empfehlen sich vor allem die PRO - Module. Diese bieten bei einer geringeren Leistungsaufnahme eine höhere Lichtausbeute und bieten somit ordentlich Power, um dein Aquarium auszuleuchten.       
  LED-PRO Modul Sun Like Colour (SLC)  
               
 &amp;nbsp; LED-PRO Modul Sun Like Neutral (SLN)  
   
 Fotos @Adrie Baumann&amp;nbsp; 
  3.2 Was ist der Unterschied zwischen den&amp;nbsp;  Matrix LED und LED-PRO Modulen?  
           Die PRO Module entstammen der neuen LED Generation aus dem Hause daytime und bringen somit einige Vorteile gegenüber den alten Modulen mit sich. Einerseits wurde das Farbspektrum der LED Chips weiter optimiert, so dass sich ein noch ansprechenderes und natürlicheres Lichtbild ergibt. Die wichtigste Neuerung ist jedoch die starke Verbesserung der Energieeffizienz. Während die alten daytime LED Module für einen Lichtstrom von max. 1100 Lumen noch 10 Watt benötigen (110 Lumen/Watt), erzeugen die LED-PRO Module max. 1750 Lumen bei einer Leistungsaufnahme von 7,5 Watt (230 Lumen/Watt). Somit kannst du bares Geld auf deiner Stromrechnung sparen.           
  4. Licht - und Wettereffekte durch smarte Lichtsteuerung&amp;nbsp;  
 Um das Potential der daytime LED Module voll ausnutzen zu können, bietet daytime zwei unterschiedliche und jeweils programmierbare Controller an. Diese ermöglichen dir, deine Beleuchtung noch weiter an deine individuellen Vorstellungen und Bedürfnisse anzupassen. 
 4.1 Daytime Basic Control BC16 1-Kanal Lichtsteuerung&amp;nbsp; 
 Mit dem  BC 16  kannst du für die LED Module der Daytime matrix, pendix und onex Serie eindrucksvolle Sonnenauf- und -Untergänge individuell programmieren. Für die Simulation natürlicher Lichtverhältnisse stehen dir 3 Schaltzeiten und 6 Stufen für die Dauer der Einstellung zur Verfügung. Erwecke dein Aquarium zum Leben und simuliere natürliche Tagesverläufe. 
   
  4.2 Daytime   Smart Control SC20 Lichtsteuerung&amp;nbsp;  
 Mit dem daytime  SC20  kannst du für die LED Module der Matrix und Pendix Serie natürliche Licht - und Wetterverhältnisse, Tag- und Nachtsimulationen und auch Wolkenbildung individuell programmieren. Dabei erfolgt die Programmierung des Controllers ganz bequem über dein Smartphone, PC oder Laptop mit Hilfe der hauseigenen und benutzerfreundlichen daytime App. Eine große Auswahl an voreingestellten Lichtsimulationen, die verschiedene Sonnenstände, Wolkenbewegungen, Mondlicht sowie Sonnenauf - und - Untergang simulieren, ermöglichen einen direkten Einstieg in die faszinierende Welt der LED Controler.&amp;nbsp; 
  Im Expertenmodus können, Tagesabläufe, Dimmdauer, Helligkeit und Farbzusammensetzung der LEDs individuell eingestellt und ausprobiert werden. Um deine Kreationen zu testen, bietet der daytime Smart Control SC20 einen Demomodus mit praktischer Zeitrafferfunktion. Im Gegensatz zu seinem Vorgängermodell bietet der SC20 (ehemals SC16) gleich 4 einstellbare Faktoren, mit denen die Wolkenverhältnisse eingestellt werden können: Wolkenwahrscheinlichkeit, Wolkendichte, maximale Wolkenanzahl/Tag und Dauer pro einzelner Wolke. Mit diesen grenzenlosen Einstellungsmöglichkeiten, kann jedes Biotop nun auch an seine natürlichen Lichtverhältnisse angepasst werden.  
  Für die erste Inbetriebnahme steht ein Schnellstart - Setup bereit, mit dem in 8 Schritten die Erstkonfiguration bequem und einfach vorgenommen werden kann. Angesteuert wird der daytime Smart Control SC20 ganz unkompliziert über WLAN und dein Smartphone/Tablet/PC. Kenner können über das Slave System auch mehrere Geräte verbinden und als Einheit betreiben.  
  Der SC 20 ist ein sehr ausgereifter und vielseitiger LED-Controler, der keine Wünsche offen lässt.  
   
 
 &amp;nbsp; 
    [article template=&quot;minimal&quot;]7890;7886[/article]    
 
 &amp;nbsp; 
  5. Montage nach deinem persönlichen Geschmack  
 Auch was die Montage betrifft, bleibt daytime seinem bewährten Prinzip, möglichst viele Einsatzgebiete und Geschmäcker abzudecken mehr als treu. Hast du dich nun für die passende Größe des Aluminium Profils, stimmige LED Module und einen vielseitigen Controller entschieden, bleibt noch zu klären, wie du deine neue Beleuchtung montieren willst. Dabei hast du die Qual der Wahl aus verschiedenen Aufsätzen für den Aquariumrand oder einem Hänge Kit, mit denen du deine daytime Matrix auch stilvoll über deinem Aquarium schweben lassen kannst. 
 Daytime bietet auch die Möglichkeit, die Matrix auf geschlossenen Aquarien oder an T5 - bzw. T8 Slots zu montieren. Eine vollständige Übersicht aller Adapter / Montagekits findest du in  dieser Kategorie  
  . 
 
 &amp;nbsp; 
    [article template=&quot;minimal&quot;]1988;2010;5916;2009[/article]    
 
 &amp;nbsp; 
  6. Schritt für Schritt: die Montage deines Daytime Matrix LED Systems  
 Zeit für das Grande Finale! Lass uns noch einmal Schritt für Schritt durchgehen, wie du bei der Individualisierung deiner daytime matrix vorgehen solltest, welche Teile du unbedingt benötigst und welche Teile optional sind. 
  In unserem  Konfigurator  kannst du alle nötigen Teile für dein Daytime Matrix System Schritt für Schritt zusammenstellen.  
 6.1 Wähle die richtige Profilgröße 
 Entsprechend der Breite deines Aquariums wählst du die passende Profilgröße aus. Dabei solltest du einplanen, dass Adapter wie der Swing Adapter zusätzliche einige cm Platz in der Breite benötigen. Eine Übersicht über die passenden Aquarienbreiten findest du aber auch jeweils in der Produktbeschreibung. Hast du ein besonders breites Aquarium, kannst du auch mehrere Profile nebeneinander entlang der schmalen Seite deines Aquariums (Tiefe) montieren. Die Profile findest du in  dieser Kategorie  unseres Onlineshops.&amp;nbsp; 
   
 6.2 Entscheide dich für passende LED Module 
 Je nach deinem Anspruch an die Beleuchtung und der Stimmung, die du in deinem Aquarium erzeugen willst, wählst du nun die passenden LED Module aus. Alle erhältlichen Module findest du  hier . Dabei solltest du die maximal mögliche Bestückung deines Profils im Auge behalten. Diese Tabelle gibt dir nochmal einen Überblick: 
  &amp;nbsp;   
 Durch das innovative Stecksystem können die einzelnen Module mühelos eingebaut, ausgetauscht und umplatziert werden. Du kannst dich also ausprobieren, bis die Finger glühen! 
   
 6.3 Wähle den passenden Converter 
   Für den Betrieb eines daytime Matrix Systems benötigst du  einen passenden Konverter , denn ohne Strom brennen auch diese LEDs leider nicht. Dafür zählst du einfach die Leistung aller verbauten Module zusammen und wählst das passende Netzteil. Als kleine Erinnerung: die LED - Module verbrauchen 10 Watt, die PRO - LED Module jeweils 7,5 Watt. Verbaust du also 5 LED - Module, benötigst du zum Betrieb einen Konverter mit mindestens 50 Watt. Wir empfehlen dir, den Converter lieber etwas höher zu dimensionieren - so hast du noch Luft nach oben, solltest du später noch mehr Module nutzen wollen.  Achtung: Die Nennleistung der Lampe darf die des Netzteiles niemals übersteigen.    
   
 6.4. Eine Frage des Geschmacks: die Montage über dem Aquarium 
 Als letzter, essentieller Bestandteil stellt sich die Frage: wie möchtest du deine daytime matrix montieren? Ab Werk ist in den Profilen eine ausziehbare Universalschiene verbaut, mit der du deine Beleuchtung direkt montieren kannst. Möchtest du das LED System erhöht über dem Wasser einsetzen, hast du die Wahl zwischen verschiedenen Aufsatz - Adaptern. Auch in die allermeisten geschlossenen Aquarien lässt sich die Matrix mittels entsprechender Adapter mühelos integrieren. Für offene Aquarien empfiehlt sich die elegante Lösung einer hängenden Beleuchtung, die deine daytime über dem Aquarium schweben lässt. Alle Lösungen zur Befestigung findest du  hier.  
     
 &amp;nbsp; 
 6.5 Optional: Programmiere einzigartige Wetter- und Lichteffekte mit den intelligenten Lichtsteuerungen 
 Für alle Aquarianer, die gerne einen Sonnenauf- oder Untergang in ihrem Aquarium sehen und Wolken und Wettereffekte bestaunen wollen, empfiehlt sich der zusätzliche Einsatz einer Lichtsteuerung. Auch wenn du ein Biotopaquarium einrichten und die Begebenheiten sehr realistisch an dein natürliches Vorbild anpassen möchtest, können wir dir den Einsatz des SC20 sehr ans Herz legen. Die entsprechenden Controller findest du  hier.  
 7. Unser Fazit 
 Das Daytime Matrix LED System bietet hohe Qualität und durch seinen modularen Aufbau eine unschlagbare Vielseitigkeit. Durch die große Auswahl an LED Modulen und Adaptern kann die Matrix über jedem Aquarium für alle Anwendungszwecke montiert werden. Insbesondere die hohe Wertigkeit der Verarbeitung und die sich daraus ergebende lange Haltbarkeit sprechen sehr für daytime&amp;amp;waltron.&amp;nbsp; 
 Wir kommen zu dem Fazit: klare Empfehlung! Solltest du trotz dieses Blogartikels noch Fragen haben, ruf uns gerne an, oder schreib eine Mail! :) 
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                            <updated>2021-12-21T17:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Skylight Hyperspot - eine Aquarium Lampe mit cleverem Design</title>
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                                            Wir haben die Hyperspot L zwei Monate lang getestet und ziehen ein erstes Fazit über die RGB LED aus dem Hause Skylight.
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                 In letzter Zeit kommen von diversen Herstellern in immer kürzeren Abständen neue  Aquarium LED Beleuchtung &amp;nbsp;in den Handel. Mit der Skylight Hyperspot wurde uns dann vor kurzem eine Lampe vorgestellt, die zwar vom Gehäuse her im Balken-Design gehalten ist, jedoch mit den Spot LED einen anderen Weg einschlägt. Nachdem ich die Lampe jetzt schon seit 2 Monaten in Gebrauch habe, möchte ich euch kurz ein Zwischenfazit geben, weil ich auch auf Instagram und Facebook immer wieder gefragt werde, wie mir die Lampe gefällt. 
 Design 
 Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Dennoch ist es wie auch bei Kunst so, das man den Geschmack von wenigen oder vielen treffen kann. Für mich trifft die Hyperspot durch ihr schlankes Design so ziemlich meinen Geschmack. Das Gehäuse ist hochwertig verarbeitet und zweifach pulverbeschichtet. Das gibt ihr ein hochwertig aussehendes finish, bietet aber auch einen guten Schutz gegen Kratzer. Die Farbe, ein leicht ins grün-bläulich gehendes Anthrazit das mir ebenfalls sehr gut gefällt. Die Farbe harmoniert auch perfekt mit den Achatgrauen ADA Style-Unterschränken.&amp;nbsp; 
   
 Die aus der Lampe etwas hervorstehenden Spots finde ich zwar optisch nicht so ansprechend, allerdings bin ich vollends von dem technischen Design-Aspekt dieser Spots überzeugt. Mein Aquarium ist mit 60 cm recht hoch, das Hardscape steht zudem noch aus dem Wasser heraus. Die perfekte Ausleuchtung erreicht man bei einem Abstand zum Wasser von 25 cm. Durch die “Hyperspot” sitzen wir und unsere Gäste endlich am Esstisch, ohne auch nur ansatzweise vom LED Licht des Aquariums geblendet zu werden. Die verspiegelten Spots der Schirme sorgen dafür das der Abstrahlwinkel das Licht vor allem dahin bringt, wohin es soll: ins Aquarium. 
 Anbringen der Aquarienleuchte mit Seilaufhängung oder Standfüßen 
 Habe ich im vorherigen Abschnitt vom Design geschwärmt, so muss ich bei der Installation persönlich einen Abstrich beim Standfuß der Lampe im optischen Bereich machen. Die Acrylhalter treffen nicht so meinen Geschmack wie der Rest der Lampe. Für mich war aber ohnehin klar das die Lampe nur von der Decke oder von einer Halterung abgehängt Sinn macht, da ich bei einem so großen Aquarium mit viel Hardscape auch gut an das Aquarium heran kommen muss. Technisch ist die Seilaufhängung von sehr guter Qualität. Wenn die Acryl-Halterungen auch optisch nicht so sehr meinen Geschmack treffen, muss ich der Halterung aber zumindest technisch ein sehr gutes Zeugnis ausstellen. Die Halterung wird richtig am Aquarium befestigt. Da wackelt nichts und alles wirkt sehr stabil. 
   
  Leistung der Hyperspot Lampe  
 Die Lampen verbrauchen mit 48 Watt (Hyperspot S), 72 Watt (Hyperspot M) bzw. 96 Watt (Hyperspot L) schon ordentlich Energie. Dafür sind sie allerdings auch durch ihre Bauart für Breitere und Tiefere (Höhe) Aquarien sehr gut geeignet. Viele RGB Balken sind recht schmal. Die Lichtquelle ist somit nur sehr zentriert über dem Aquarium ausgerichtet. Bei der Hyperspot sind die Lichtpunkte verteilt, wodurch das Licht gleichmäßig verteilt ins Aquarium strahlt. Die Spots sind durch die 360° Spiegelschirme zusätzlich sehr zielstrebig ins Aquarium gerichtet. Die Lichtleistung landet also auch da, wo sie landen soll. Durch die Fokussierlinsen gebündelt, erreicht Sie auch tiefere Wasserbereiche sehr gut.&amp;nbsp; 
   
 Allein die Empfehlung des Herstellers 2 der Hyperspot L Lampen für ein Aquarium mit den Maßen 240x60x100 cm (Länge, Breite, Höhe) zu nutzen, zeigt wie gut die Lampen auch für tiefere Aquarien geeignet sind. 
 Farbwiedergabe von Hardscape, Pflanzen und Tieren 
 Für mich ist die Wahl der Farbtemperatur gar nicht so leicht. Ich liebe saftiges Grün und die Frische die ein eher kühl beleuchtetes Aquarium ausstrahlt. Andererseits bin ich ein sehr gemütlicher Zeitgenosse der es gerne kuschelig hat. Ich lebe zudem auch nicht allein und die andere Hälfte des Haushalts mag zwar auch frisch aussehende Aquarien, lehnt aber kaltes Licht eher ab. Ich habe mit der Hyperspot und dem entsprechenden Controller die Möglichkeit, die Temperatur meinen Bedürfnissen anzupassen und ein gutes Setup gefunden. 
 Die Farben von Pflanzen, Hardscape und Tieren sind egal bei welcher Farbeinstellung immer sehr ausgeprägt, betonen aber natürlich je nach Konfiguration beider Kanäle in die jeweilige Richtung.&amp;nbsp; Neben  Aquarium Pflanzen  in verschiedenen Grüntönen habe habe ich auch eine Nymphaea Lotus in meinem 120 cm Aquarium eingesetzt. Die Farben schillern ausgesprochen schön und natürlich. Die verwendeten Flusswurzeln zeigen schöne Kontraste von dunklem Braun bis hin zu leuchtendem Rot an einigen Bruchstellen. Die Tiere wohnen abgesehen von den Apistogramma noch nicht sehr lange im Aquarium und kriegen mehr und mehr Farbe, aber schon jetzt zeichnet sich ab das die Tiere sehr brilliant wirken.&amp;nbsp;Mich überzeugt das Farb-Spektrum für Naturaquarien sehr. 
 Endlich ein Kringeleffekt - Schattenspiel im Aquarium und drum rum 
 Ich muss sagen, ich habe schon lange recht neidisch auf jeden geschaut der mit einer Spot-Lampe über seinem Aquarium und entsprechender Oberflächenbewegung die wunderschönen Kringel aus Licht und Schattenwurf auf seinem Hardscape oder auch an den Wänden über dem Aquarium hatte. Meist fand ich die Spot-Lampen aber optisch nicht sehr attraktiv. Beides vereint jetzt die Skylight Hyperspot. Die Wirkung die dieses Zusammenspiel aus Licht und Schatten hat, das in Form von kleinen Wellen durch das Aquarium wabern, ist mehr als entspannend. Man fühlt sich ein wenig wie am Meer oder einem klaren See, in dem das in den Wellen gebrochene Licht über den Boden tanzt. 
 Lichtfarbe konfigurieren, Licht-Periode einstellen und sanften Sonnenaufgang und Sonnenuntergang konfigurieren 
 Die Hyperspot ist eine RGB LED. Steuern kann man die Lampe über 2 Kanäle, die kaltweißen, also eher blauen Lichtanteile sowie die warmweißen und somit eher gelben Lichtanteile. Zur Steuerung nutzt man den Skylight AQCT2 Controler, der zusätzlich auch als Zeitschaltuhr und für sanften Sonnenaufgang und Sonnenuntergang konfiguriert werden kann. 
 Ich persönlich benötige keine krass eingefärbten Morgen- oder Abendhimmel. Seitdem ich jedoch Lampen verwende, bei denen man die sogenannte Ramp-Time konfigurieren kann, habe ich aber so gut wie keine Verluste mehr bei Fischen, die vor Schreck bei plötzlicher Starkbeleuchtung mal aus dem Aquarium springen. Die Ramp-Time ist ein konfigurierbarer Zeitraum in dem die Lampe von 0% (also ausgeschaltet) bis auf die Helligkeit steigert, die man als Ziel im Controller eingestellt hat. Die Zeit gilt dann auch für das Ausschalten der Lampe. Ramp-Time von 30 Minuten heisst also, die Lampe wird 30 Minuten lang von 0% Leistung bis zu beispielsweise 80% Leistung heller, leuchtet dann für beispielsweise 6 Stunden und dimmt dann wieder 30 Minuten von 80% auf 0% Lichtleistung runter. Der Tagesverlauf beträgt dann 7 Stunden. Ein bisschen eingefärbten Abendhimmel kann man dennoch konfigurieren. Die beiden Kanäle (C für Cold, also Kaltweiß und W für Warm, also Warmweiß) lassen sich getrennt voneinander konfigurieren. So lässt sich beispielsweise Morgens eine kühlere Lichtstimmung beim einschalten realisieren und Abends geht die Sonne dann in wärmeren und gelblich bzw. rot betonten Farben unter. 
 Tageslauf konfigurieren - Ein Beispiel 
 C Kanal (Kaltweiß) 
 Startzeit: 15:00 Uhr Lichtdauer: 6,5 Stunden (Ende der Beleuchtungszeit also um 21:30 Uhr) 
 Intensität: 80% (beispielhaft) Ramp-Time: 30 Minuten 
 W Kanal (Warmweiß) 
 Startzeit: 15:30 Uhr Lichtdauer: 6,5 Stunden (Ende der Beleuchtungszeit also um 22:00 Uhr) Intensität: 80% (beispielhaft) Ramp-Time: 30 Minuten 
 &amp;nbsp;Der Kaltweiße Kanal startet 30 Minuten früher und geht dann auch 30 Minuten früher aus. Der Tag beginnt dann mit morgendlicher Frische. Der Warmweiße Kanal startet entsprechend 30 Minuten später, bleibt aber auch 30 Minuten länger an. Das sorgt für eine warme und kuschelige Sonnenuntergangsstimmung. 
   
 &amp;nbsp; 
  Möchte man auch “Morgens” eine kuschelige und warme Stimmung, kann man auch einfach den warmen Kanal 30 Minuten vor dem kaltweißen Kanal starten.  
 Im Demo Modus, den fast jeder Time-Controller mittlerweile bietet, lässt sich kurz der programmierter Verlauf abspielen um sein Ergebnis zu überprüfen. 
 Fazit 
 Die wohl einfachste Frage ohne viele Umschweife ist: würde ich mir diese oder eine andere Lampe für das Aquarium kaufen an dem ich sie betreibe und ich muss sagen, im Augenblick würde ich keine andere LED der Skylight Hyperspot für dieses Aquarium vorziehen. Trotzdem sind die Geschmäcker bei der Beleuchtung des Aquariums unterschiedlich - eine  große Auswahl an verschiedenen Aquarium Beleuchtungen  findest du in unserem Onlineshop. 
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                            <updated>2021-11-05T17:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Wie sinnvoll ist eine Osmoseanlage für mein Aquarium und was kann sie?</title>
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                                            Leitungswasser aus dem Wasserhahn ist oft nicht gut für bestimmte Aquarientiere wie Bienengarnelen geeignet. Eine Osmoseanlage ist ein relativ einfacher Weg, das Wasser an die Bedürfnisse deine Bewohner anzupassen.
                                        ]]>
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                <![CDATA[
                 Sehr oft ist das Wasser aus der Wasserleitung nicht für bestimmte Aquarienbewohner geeignet, weil es zu weich oder - in den allermeisten Fällen - zu hart ist. Trinkwasser ist eben auf die Bedürfnisse von uns Menschen optimiert, nicht für unsere Aquarienfische und Wirbellosen. Oft ist nicht nur die Wasserhärte ein Problem, sondern auch die Zusammensetzung des Leitungswassers ist ungünstig. Beispielsweise ist der Nitratwert im Wasser aus dem Wasserhahn zu hoch, was bei Garnelen zu Häutungsproblemen führen kann, oder die Wasserwerke haben das Wasser wegen einer hohen Keimbelastung gechlort. Chlor ist insbesondere im Sommer oft ein Problem, wenn das Leitungswasser durch Bakterien belastet ist. 
 Wann wird also eine Osmoseanlage in der Aquaristik verwendet? 
  Eine Osmoseanlage  brauchst du immer dann, wenn die Wasserwerte für die Tiere (oder Aquarienpflanzen) nicht passen, die du gerne halten möchtest. Natürlich könntest du auch den Besatz nach den Wasserwerten aus der Leitung auswählen, aber häufig hängt das Herz halt doch an dieser einen wunderschönen  Caridina -Hochzuchtgarnele, die eben weiches Wasser braucht! 
   
 Sehr viele Aquarientiere und insbesondere sehr viele Garnelen kommen in der Natur nicht nur in sehr weichem, sondern auch in organisch praktisch unbelastetem Wasser vor. Im Leitungswasser schwimmt oft viel zu viel Nitrat, das bei ihnen dann sogar zu Häutungsproblemen führen kann. 
 Mit einer Osmoseanlage kannst du ganz einfach naturnahe Bedingungen im Aquarium schaffen - übrigens nicht nur für die Aquarientiere, sondern auch für die Wasserpflanzen, die du in deinem Aquascape oder Aquarium pflegst! Die meisten Aquarienpflanzen kommen nämlich auch aus eher weichem Wasser und haben mit hartem Wasser teilweise arge Probleme. 
  In diesem Video erklärt euch Markus nochmal ausführlich, wann ihr über den Einsatz einer Osmoseanlage nachdenken solltet:  
    
 &amp;nbsp; 
 Wie funktioniert eine Osmoseanlage fürs Aquarium? 
 Eigentlich arbeitet eine  Osmoseanlage für die Aquaristik  nach dem Prinzip der Umkehrosmose. Hier wird das Wasser aus der Wasserleitung unter hohem Druck an einer Membran vorbeigeleitet, die so feine Poren hat, dass praktisch nur die sehr kleinen Wassermoleküle durchpassen. Salze, Mineralien, Pestizide, andere Schadstoffe, Nitrat, Chlor und Schwermetalle bleiben im Abwasser. Aus der Osmoseanlage strömt Reinwasser mit einem extrem geringen Gehalt an Mineralstoffen und anderen Störstoffen. Wer ganz sicher gehen will, kann zu der Osmoseanlage noch einen Filter mit Aktivkohle zuschalten, der dann auch die letzten Reste vollends entfernt. Mit dem Abwasser kannst du prima zum Beispiel Blumen gießen. 
   
 
 &amp;nbsp; 
   [article template=&quot;minimal&quot;]7231;7232;8501;9086[/article]   
 
 &amp;nbsp; 
 Wie lange kann man eine Osmoseanlage fürs Aquarium nutzen? 
 Das hängt davon ab - mit der Zeit lässt die Leistung der Membran nach. Miss immer mal wieder dein Osmosewasser mit einem Leitwertmessgerät durch. Der Leitwert sollte sich idealerweise im einstelligen oder höchstens in einem sehr niedrigen zweistelligen Bereich bewegen. Steigt er deutlich an, wird es Zeit, die Membran zu tauschen. Du brauchst also keine ganz neue Osmoseanlage, sondern tauschst nur die  Membran als Verschleißteil  aus. 
 Wasseraufbereitung / Aufsalzen von Osmosewasser und Pflanzendüngung 
 Reines Osmosewasser funktioniert leider in den allerwenigsten Fällen im Aquarium - hier sind ja praktisch gar keine Mineralien mehr enthalten, die jedoch von den Aquarientieren und noch wichtiger von den Pflanzen und vor allem auch von den Filterbakterien dringend gebraucht werden. Eine Faustregel besagt, dass eine Gesamthärte von 5-6 °dGH schon sein sollte, damit die biologische Filterung reibungslos verläuft und auch die Pflanzen gut versorgt sind. 
 Dazu kannst du das Osmosewasser einfach mit Leitungswasser verschneiden, also mischen - was ein wenig unlogisch ist, weil du ja grade dein Leitungswasser durch die Osmoseanlage gejagt hast, um unerwünschte Inhaltsstoffe zu eliminieren ... auch passen die Wasserwerte des verschnittenen Wassers sehr oft dann doch nicht zu den Werten, die deine Aquarientiere brauchen. 
 Das eigentlich schönste an Osmosewasser ist ja grade, dass du hier ganz gezielt durch die Zugabe eines entsprechenden Mineralsalzes und von Flüssigdünger direkt genau die Wasserwerte einstellen kannst, die für deinen Besatz von Zierfischen, Wirbellosen und Aquarienpflanzen optimal sind. 
 Das Aufsalzen ist dabei wirklich kein Hexenwerk.  Salze  gibst du mit dem Dosierlöffel einfach in der genannten Dosierung zu deinem Osmosewasser dazu und rührst kurz um - fertig. Ein Leitwertmessgerät hilft dir dabei, den korrekten Wert einzustellen. Diesen Wert findest du bei den gängigen hochwertigen Aufhärtesalzen fürs Aquarium auf dem Etikett. Noch einfacher wird&#039;s mit flüssigen Aufhärtezusätzen. Passenden Zusatz auswählen (es gibt wie bei den Salzen solche, die nur die Gesamthärte oder die Karbonathärte anheben, und solche, die sowohl die Gesamthärte als auch die Karbonathärte steigern), abmessen, ins Osmosewasser geben, fertig. Klar, auch hier kann eine kurze Kontrolle mit dem Leitwertmessgerät nicht schaden! 
   
 Auch bei der Pflanzendüngung hast du den großen Vorteil, dass du nicht mit schwankenden Nitratwerten und Phosphatwerten aus der Leitung zu kämpfen hast, sondern gezielt mit einem Mehrkomponentendünger oder einem Einzelkomponentendünger dosiert die entsprechenden Werte ganz genau optimal zudüngen kannst. 
 Wie viel Osmosewasser du im Aquarium verwendest, hängt also ganz davon ab, ob du das Wasser verschneiden kannst, weil dann die Wasserwerte zufällig genau für deine Bewohner passen, oder ob du zu 100% Osmosewasser verwendest, das du dann eben aufsalzt. 
 
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   [article template=&quot;minimal&quot;]288;379;1476;174[/article]   
 
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 Osmosewasser direkt ins Aquarium einfüllen? 
 Du kannst auch das Osmosewasser direkt in dein Garnelenaquarium einfüllen und das Aufhärtesalz dann zugeben. Für den Anfang raten wir allerdings dazu, das Mischen zunächst einmal außerhalb vorzunehmen, damit du ein Gefühl für die richtige Menge bekommst. 
 Weitere Vorteile einer Osmoseanlage&amp;nbsp; 
 Gerade im Aquascaping ist hartes Wasser zudem auch ein optisches Problem: Kalkränder sind einfach nur unschön und machen viel Arbeit beim Wegputzen. Zwar kann man mit einem Schaber oder einem Putzschwamm dagegen angehen, aber viel schöner ist es doch, wenn im Aquarium erst gar keine oder zumindest weniger Kalkkrusten entstehen. In weichem Wasser mit weniger Mineralienanteil ist dies der Fall. Ebenso bleibt das Equipment wie Filter-Inflow und Filter-Outflow und CO2-Zubehör länger schön, weil sich weniger Kalk ablagert. 
 Auch wachsen die Aquarienpflanzen häufig in weiches Wasser sehr viel besser, weil sie oft selbst in Weichwasserhabitaten vorkommen und demzufolge an weiches Wasser mit einem leicht sauren pH-Wert angepasst sind. 
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                            <updated>2021-10-08T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">USCAPE Inflow-Outflow-Sets - Welches ist das richtige für mich?</title>
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                                            Glas oder Edelstahl? Jet, Lily, Loop oder Stream? Was verbirgt sich hinter diesen verschiedenen Bezeichnungen für Filterausläufe und Filtereinlässe? Welches Set passt zu meinem Aquarium beziehungsweise Aquascape? Hier gibt&#039;s alle Infos!
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                 Bei unseren hochwertigen und eleganten Filtereinläufen und Filterauslässen von USCAPE für alle Außenfilter kannst du zwischen Glas und Edelstahl wählen und - beim gläsernen Filterzubehör - zwischen verschiedenen Formen.&amp;nbsp;Um dir die Qual der Wahl zu erleichtern, erklären wir in diesem Artikel, worauf es ankommt, was vor allem die verschiedenen Filterauslässe und Filtereinzüge für dein Aquascape (oder natürlich auch für ein &quot;normales&quot; Aquarium) charakterisiert und was sie können. 
 Was ist das überhaupt, ein Inflow? Was ist ein Outflow? 
 Der Inflow oder Filtereinlass bringt das Wasser aus dem Aquarium in den Außenfilter, wo es biologisch und mechanisch gereinigt wird. Der Outflow oder Filterauslass transportiert das gereinigte Wasser aus dem Außenfilter zurück ins Aquarium und beeinflusst durch seine Form die Strömungsstärke und die Strömungsrichtung des Aquarienwassers. 
 USCAPE Filter-Inflows und Outflows aus Glasware 
 Unsere hoch transparenten  Filtereinläufe und Wasserauslässe  aus hochwertigem Glas sind im Scape besonders edel und nahezu unsichtbar und treten deutlich in den Hintergrund, sodass das Layout im deinem Aquascape ohne Ablenkung durch die Aquarientechnik punkten kann. Die Sets bieten dir preisgünstige Gesamtpakete für eine stilvolle Aquarienfilterung in deinem Aquascape. 
 Damit das Glas auch immer schön transparent bleibt: Die Reinigung von Glasware ist mit einem entsprechenden  Reinigungsmittel  wie JBL Clean Power&amp;nbsp;oder ADA Superge ganz einfach. Bitte nach dem Saubermachen gut abspülen, damit keine Reste der Reinigungslösung ins Aquarium gelangen können! 
 Zur Reinigung von Glasware haben wir einen eigenen, ausführlichen Blogbeitrag:  Inflow und Outflow richtig reinigen.  
 Den Inflow garnelensicher machen 
   
 Bei folgenden Sets liegt ein Standard-Inflow bei: 
 
 Lily Pipe 
 Loop Pipe 
 Jet Pipe   
 
 Dieser Inflow sorgt dafür, dass das Wasser in ausreichender Menge in den Außenfilter gelangen kann. Die Schlitze des  Standard Wassereinlaufs sind nicht &quot;Babygarnelen-sicher&quot;.  Wenn du Nachwuchs von Garnelen im Scape hast, kannst  du den Standard Inflow mit einem  Filter-Guard aus Edelstahl   schützen. 
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 USCAPE Lily Set 
 Die klassische, formschöne Lily Pipe sorgt mit ihrer geschwungenen Form als Outflow für eine normale, gerichtete, etwas breitere Strömung und für eine gute Oberflächenbewegung im Aquascape. Wenn du die Lily Pipe höher setzt und so das Wasser mehr plätschern lässt, kannst du den Sauerstoffeintrag zum Beispiel während der Nacht sehr einfach erhöhen.&amp;nbsp;   
   
 USCAPE Loop Set 
 Der Outflow kommt hier in der Form einer sogenannten Loop Pipe, die für eine besonders sanfte, breit verteilte Strömung sorgt. So wird deutlich weniger CO2 ausgetrieben, das die Pflanzen im Aquarium dann für gesundes Wachstum nutzen können. Für besonders stark bepflanzte Aquascapes ist daher die Loop Pipe eher zu empfehlen. 
 Auch viele Aquarienfische stehen gar nicht auf starke Strömungen: Kampffische ( Betta splendens)  und viele Nano-Fische wie Schwanzfleckbärblinge ( Boraras urophthalmoides)  und Moskitobärblinge ( Boraras brigittae)  leben auch in der Natur in sehr ruhigen Gewässern und mögen im Aquarium nicht durch die Gegend &quot;gepustet&quot; werden.   
   
  USCAPE Stream Set 
 Die Stream Pipe ist eine etwas anders geformte Variante der Lily Pipe. Sie ermöglicht eine stärkere, auch nach unten gerichtete Strömung, durch die auch der Bodenbereich erreicht wird. Mit der Stream Pipe verteilen sich die Nährstoffe besonders gut in allen Bereichen deines Aquascapes, sodass auch der Bodenbereich gut mit Sauerstoff und Pflanzennährstoffen versorgt wird. Die bessere Versorgung kommt vor allem den Bodendeckern und bodenbewohnenden Fischen und Garnelen zugute. 
 Der Filtereinzug stellt durch seine breiteren Schlitze sicher, dass die Stream Pipe genügend Wasser-Nachschub aus dem Filter bekommt. Die Ansaugströmung ist dank der breiten Form trotzdem etwas weniger stark als beim Standard-Filterinflow.   
   
  USCAPE Jet Pipe Set 
 Die Jet Pipe sorgt für eine sehr schmale, punktuell gerichtete Strömung und eine recht starke Oberflächenbewegung. Dadurch erhöht sich der Gasaustausch und die Sauerstoffversorgung der Aquarienbewohner wird besser. Gleichzeitig wird etwas mehr CO2 ausgetrieben als bei anderen Outflow-Varianten. 
 Besonders für strömungsliebende Aquarienbewohner wie verschiedene Schmerlen und Flossensauger, Grundeln und an Strömung gut angepasste Welse und Panzerwelse, aber auch verschiedene Salmler und Bärblinge (Leopardbärbling und Zebrabärbling zum Beispiel) ist dieser Filterauslass ideal, und natürlich auch für die sehr strömungsaffinen Fächergarnelen. 
    
  UScape Edelstahl Filter-Inflow und Outflow Set 
 Durch das hochwertige Edelstahl ist dieses Set für den Wassereinlauf und Wasserauslauf für den Außenfilter deutlich weniger pflegeintensiv als Glasware. Hier setzen sich tendenziell deutlich weniger Algen ab, und du musst weniger Zeit für die Reinigung einplanen. Natürlich ist das Edelstahl des Filterzubehörs von USCAPE rostfrei! 
 Der Filter-Outflow hat die Form einer Jet Pipe und sorgt damit für eine straighte, zielgerichtete Strömung. 
    
  Halterungen aus transparentem Acrylglas erlauben dir, den Inflow und Outflow nach rechts und links zu schwenken und damit die Strömungsrichtung im Aquarium zu beeinflussen. 
 Mit den Filter In - und Outflows unserer Eigenmarke U-Scape hast du die Möglichekit, dein Aquarium mit qualitativ hochwertiger, bruchfester und optisch ansprechender Glasware zu einem erschwinglichen Preis zu bestücken. Solltest du noch mehr Fragen haben, besuche uns gerne in unserem Ladengeschäft in Berlin, oder rufe uns an.  Bis dahin, happy scaping! :) 
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                            <updated>2021-09-08T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wie beleuchte ich mein Aquarium richtig - welche Lampe / LED soll ich wählen?</title>
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                                            Du hast buchstäblich die Qual der Wahl bei der Aquarienbeleuchtung? Wir können helfen. Hier im Artikel erfährst du, was bei einer Beleuchtung für dein Aquarium und die Pflanzen und Aquarientiere darin wichtig ist.
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                 Die Aquarienbeleuchtung ist ein weites und recht komplexes Feld. Mit den modernen, energiesparenden LEDs gibt es nun zusätzlich zu den herkömmlichen Leuchtmitteln fürs Aquarium wie Röhren und Kompaktleuchtstoffröhren noch weitere Beleuchtungsmöglichkeiten, die die Qual der Wahl nicht leichter machen. Wir versuchen hier, etwas aufzudröseln, was die Unterschiede sind und welche  Beleuchtung für dein Aquarium  die richtige ist. 
 Was muss man eigentlich bei der Auswahl der Aquariumbeleuchtung beachten? 
 Die Beleuchtung im Aquarium spielt vor allem dann eine Rolle, wenn du  Aquarium Pflanzen  pflegen willst oder gar ein Aquascape betreiben möchtest. Für die in der Aquaristik gängigen Garnelen und Fische ist das Aquarienlicht eher zweitrangig, auch wenn man sie natürlich nicht ins Dunkle setzen sollte. Unser Blogartikel &quot; Das richtige Licht für Aquarium Pflanzen &quot; gibt dir eine genau Übersicht, welche Aquarienpflanzen sich besonders gut für ein Becken mit schwacher oder starker Beleuchtung eignen. 
   
 Wie viel Watt pro Liter fürs Aquarium? 
 Beim Lichtbedarf bedeutet &quot;wenig&quot;, dass die Pflanzen mit 0,25 bis 0,5 Watt pro Liter glücklich sind. Der mittlere Lichtbereich reicht von 0,5 bis 1 Watt pro Liter, bei 1 Watt pro Liter beginnt der Starklichtbereich. Einfach zu haltende  Aufsitzerpflanzen wie  Anubias ,  Bucephalandra , Farne , Moose und Cryptocorynen eignen sich für ein Schwachlichtaquarium. Sie werden auch gerne in Zuchtaquarien für Garnelen eingesetzt. 
 Viele Stängelpflanzen, Rosettenpflanzen wie  Echinodorus  und sogar einige Bodendecker können in Aquarien mit mittlerem Licht gehalten werden. 
 Vor allem rotblättrige Aquarienpflanzen brauchen dagegen wirklich starkes Licht, damit sie ihre schönsten Farben zeigen können. Bei weniger Licht vergrünen sie und wirken dann gar nicht mehr spektakulär. Auch andere Stängelpflanzen und manche  Bodendecker  brauchen eine hohe Lichtstärke, damit sie kompakt wachsen und nicht spillerig werden. 
   
 Was sagen die Lumen/Wattzahlen bei modernen LEDs aus? 
 Bei L ED-Aquarienleuchten  haut die Definition mit Watt pro Liter allerdings nicht mehr hin, weil sie einen viel geringeren Strombedarf haben und deutlich weniger Watt ziehen. Bei LEDs entspricht daher der Schwachlichtbereich ungefähr 15 bis 30 Lumen pro Liter Aquarienvolumen, der mittlere Lichtbereich entspricht ungefähr 30 bis 60 Lumen pro Liter, und 60 Lumen und drüber bezeichnet man bei LED-Beleuchtungen als Starklichtbereich. Häufig geben die Hersteller zusätzlich auch noch den Wert Lumen pro Watt an. Je höher der Lumen/Watt-Wert ist, desto effizienter sind die LEDs als Beleuchtung für das Aquarium. 
 Unterschied Röhre und LED - braucht man Röhre überhaupt noch? 
 Heute haben sich in der Aquaristik weitgehend  LEDs  durchgesetzt, die durch einen deutlich geringeren Stromverbrauch und eine geringere Wärmeentwicklung überzeugen. Daneben gibt es aber auch noch die guten alten Leuchtröhren. Sie haben den Vorteil eines günstigen Preises, müssen aber ungefähr einmal jährlich ausgetauscht werden, weil die Lichtleistung mit der Zeit nachlässt. LEDs sind zwar erst einmal teurer, aber halten dafür mit etwas Glück zehn Jahre und länger, rechnen sich also auf Dauer durchaus. 
   
 Kann man zu viel Licht im Aquarium haben? 
 Das Licht im Aquarium ist immer im Zusammenhang mit dem Nährstoffangebot und der Höhe des CO2-Gehalts im Wasser zu sehen. Zu viel Licht können die  Aquarienpflanzen  nicht verwerten, wenn sie nicht genügend gedüngt werden - das kann dann zu Algenplagen führen. Dann hilft nur: Entweder die Beleuchtungsdauer verkürzen, die Lichtstärke verringern oder mehr düngen und die Zufuhr von CO2 erhöhen. 
 Wie lange muss das Licht im Aquarium an sein? 
 Eine gute Faustregel fürs Aquarium lautet 8 bis 12 Stunden Beleuchtungszeit. Dabei kannst du lichthungrige Pflanzen eher länger und Schattenpflanzen wie  Anubias  und  Bucephalandra  eher kürzer beleuchten. Es ist sicherlich sinnvoll, dass du dich von unten an die beste Beleuchtungszeit herantastet bzw. beim Auftreten von Grünalgen das Licht wieder reduzierst oder die Düngemenge leicht erhöhst. 
 Wann sollte das Licht im Aquarium an sein? 
 Wann du das Licht im Aquarium anschaltest, ist eigentlich dir überlassen. Es ergibt ja wenig Sinn, dein schönes Aquascape über den Tag zu beleuchten, während du auf der Arbeit bist, und abends, wenn du dann endlich nach Hause kommst, das Licht auszumachen. Du kannst also ohne Bedenken die Beleuchtungszeit nach hinten verschieben. Deinen Pflanzen, Garnelen und Fischen ist das egal. 
 Welches Farbspektrum ähnelt eher der Natur?&amp;nbsp;Welches Farbspektrum ist am besten für Pflanzen? 
 Welches Farbspektrum dem natürlichen Tageslicht am ähnlichsten ist, lässt sich so gar nicht so genau sagen. Im Urwald herrscht ein anderes Licht als in der Savanne, und im tropischen Dschungel Südostasiens haben wir andere Lichtwerte wie in Afrika an der Küste. Die gute Nachricht: Den Pflanzen ist die Lichtfarbe weitgehend egal - du kannst hier also selber auch ein bisschen nach Geschmack entscheiden. Alle hochwertigen bei uns im Shop erhältlichen  Aquarienleuchten  haben ein für Wasserpflanzen optimiertes Lichtspektrum. 
 RGB-LED und weiße LED&amp;nbsp; 
 Rein weiße LEDs fürs Aquarium haben die höchste Lichtausbeute. Kalt weißes Licht wirkt eher hart und auch ein bisschen kühl, grün-blaue Farben der Pflanzen werden eher betont. Warmweißes Licht entspricht dem Tageslicht in unseren Breiten dagegen eher. Es betont die rötlichen und bräunlichen Farbtöne mehr, hat aber eine etwas geringere Lichtausbeute. 
   
 LED-Beleuchtungen fürs Aquascaping haben aber oft keine rein weißen oder warmweißen Dioden, sondern sind sogenannte  RGB-Leuchten . Hier sind rote, grüne und blaue Dioden verbaut, die in der Mischung wieder ein eher kalt weißes Licht ergeben, aber die Farben deutlich stärker betonen und förmlich strahlen lassen. Die Farbdarstellung ist bei RGB-LEDs daher sehr brillant. Leider zahlst du diese Effekt mit einer schlechteren Lumenausbeute als bei rein weißen LEDs. Für ein Aquascape bieten sie jedoch einfach ein richtig tolles Lichterlebnis, weil die Farben der Pflanzen und Aquarientiere so richtig knallen. 
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                            <updated>2021-09-03T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Welcher Filter passt für mein Aquarium - ein Innenfilter oder ein Außenfilter? </title>
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                                            Ein Aquarienfilter ist für den Schadstoffabbau und die Wasserklärung im Aquarium zuständig. Dabei kannst du zwischen Innenfilter und Außenfilter entscheiden - was die einzelnen Filtertypen können und für welches Aquarium sie sich am besten eignen, erfährst du hier.
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                 Filterlos geht&#039;s teilweise zwar auch, aber ein Aquarium mit Filter läuft einfach stabiler. Ein Filter kann im Aquarium dafür sorgen, dass Halterfehler wie zu viel Futter, zu wenig Wasserwechsel oder zu lasche Aquarienhygiene zumindest teilweise ausgeglichen werden. Auch sorgt er für Strömung und Wasserbewegung im Aquarium, was für eine gute Verteilung von Nährstoffen, CO2 und die Aufnahme von Sauerstoff im Wasser sehr wichtig ist. 
 Wie funktioniert ein Aquariumfilter? 
 Ein Filter im Aquarium arbeitet biologisch und mechanisch. Bei der mechanischen Filterung bleiben feine Partikel in den Filtermaterialien hängen, so wird das Wasser geklärt. Die biologische Filterung findet über Bakterien statt, die in den Filtermedien leben. Sie besiedeln eigentlich alle Oberflächen im Aquarium, aber im Filter finden sie natürlich besonders viel Fläche. Grobporige Filterschwämme oder feinporige Medien wie Tonröllchen, Filtralith oder Zeolith bieten den Bakterien besonders viel Fläche zum Besiedeln. Die Bakterien bauen organische Schadstoffe ab und wandeln sie in harmlosere Substanzen um. 
 Wie lange muss ein Aquarienfilter an sein? 
 Der Aquarienfilter muss wegen der Bakterien 24 Stunden täglich durchlaufen. Die Bakterien sterben ab, wenn sie nicht dauerhaft mit Sauerstoff versorgt werden. Im stehenden Filter wird das Milieu schnell sauerstoffarm, deshalb funktionieren Filter, die stundenweise (zum Beispiel über Nacht) abgeschaltet werden, nur noch mechanisch. Die wertvolle biologische Filterfunktion fällt dann weg. 
 Kann ein Filter für ein Aquarium zu groß sein? Welche Filtergröße passt für mein Aquarium? 
 Zu groß kann ein Filter fürs Aquarium eigentlich nicht sein, allerdings haben größere Filter meist auch eine höhere Strömungsleistung, die dann für Nanoaquarien zum Beispiel zu stark wird. Ein Aquarienfilter sollte den Aquarieninhalt mindestens 1-2 Mal pro Stunde vollständig umwälzen.&amp;nbsp;Die Volumenangaben der Filterhersteller sind zuverlässige Richtlinien. Im Aquascaping hingegen muss eine perfekte Verteilung von CO2 und Nährstoffen gegeben sein, weswegen eher eine Umwälzung des 5 - 10 fachen des Aquarieninhalts pro Stunde angestrebt werden sollte. Somit erhöhst du auch die Klarheit deines Wassers und hast einen ungehinderten Blick auf die Wasserpflanzen und andere Bewohner. 
   
 Wie oft muss ein Aquariumfilter gereinigt werden? 
 Der Aquarienfilter wird dann gereinigt, wenn der Wasserdurchfluss sichtbar nachlässt. Dann ist es Zeit, die Filtermedien in Aquarienwasser durchzuspülen. Lasse dafür am besten etwas von deinem Wasser in einen Eimer und reinige die Matten vorsichtig. Biologisches Filtermaterial kannst du säubern, in dem du wenig Wasser in einen Eimer gibst und das Medium dann mit kreisenden Bewegungen durchspülst. Die Filtermaterialien werden niemals mit heißem Wasser oder mit Reinigungsmitteln bearbeitet oder gar desinfiziert, weil das die wertvollen Filterbakterien abtöten würde. 
 Welche Filter gibt es fürs Aquarium? Welcher Filter passt für welches Aquarium? 
 In der Aquaristik sind Innenfilter und Außenfilter am weitesten verbreitet. Daneben gibt es auch noch Bodenfilter, die aber in bepflanzten Aquarien nicht wirklich zielführend sind. Innenfilter sind eher für kleinere Aquarien üblich, während Außenfilter für größere Becken und auch für Aquascapes gängig sind, in denen möglichst wenig Technik sichtbar sein soll. 
 Was sind die Eigenschaften eines Innenfilters? 
 Der Innenfilter sitzt innen im Aquarium. Es gibt unterschiedliche Arten: Innenfilter mit Motor und  luftbetriebene Schwammfilter  sind die häufigsten Innenfilter. Wo muss der Filter im Aquarium sitzen? Am besten bringst du ihn eher im hinteren Bereich an, wo du den Innenfilter hinter höheren Pflanzen oder Dekoartikeln verstecken kannst. Die Strömung des Filterauslasses richtest du so aus, dass eine gleichmäßige Strömung im Aquarium entsteht, die das gesamte Becken durchströmt. Ein  Nanofilter  ist eine besondere Art von Innenfilter, der speziell für kleine Aquarien und Nanobecken entworfen wurde. 
   
 Vorteile eines Innenfilters 
 Der Innenfilter ist auslaufsicher, weil hier nur noch das Kabel aus dem Aquarium herausführt. Gerade für beengte Aufstellplätze oder für Aquarien, die nicht auf einem Unterschrank, sondern auf einem Schreibtisch oder ähnlich steht, ist ein Innenfilter praktisch, weil man hier keinen Platz außerhalb des Aquariums braucht. 
 Nachteile eines Innenfilters 
 So ein Innenfilter ist meist nicht wirklich hübsch und vor allem in eher schlicht gehaltenen Aquascapes mit niedrigen Pflanzen (wie Iwagumis) eher schwierig zu verstecken. Vor allem für größere Aquarien reicht oft die Filterleistung des Innenfilters nicht mehr aus. Motor-Innenfilter müssen manchmal noch garnelensicher gemacht werden - das geht je nach Filterart mit einem  aufklippbaren Gitteraufsatz  oder mit einer schlichten Nylonsocke.   
 Was sind die Eigenschaften eines Außenfilters? 
 Ein Außenfilter ist leistungsfähiger als ein Innenfilter, es gibt aber auch schon für kleinere Aquarien passende Außenfilter. Diese Filterart besteht aus einem Filtertopf, einer Pumpe und Filtermaterialien. Das Aquarienwasser wird durch den  Filtereinlass / Inflow  und Schlauch in den Filtertopf geleitet und über einen zweiten Schlauch und den  Filterauslass / Outflow  ins Aquarium zurückgeführt. Den Filtereinlass kann man mit einem  Filter Guard  absichern, sodass keine Garnelen, Schnecken oder Jungfische eingesaugt werden können. 
 Im Prinzip ist auch ein  Rucksackfilter oder Hang-on Filter  eine besondere Spielart des Außenfilters. Er wird nicht im Unterschrank aufgestellt, sondern hinten oder seitlich ans Aquarium gehängt. 
   
 Vorteile&amp;nbsp;eines Außenfilters 
 Außenfilter sind zum einen unauffällig im Unterschrank verstaubar - wählt man Glasware als Filtereinlass und Filterauslass, wird auch der letzte Rest Filtertechnik im Aquarium nahezu unsichtbar.  Mit der hochwertigen Glasware von USCAPE  z.B. kannst du die Strömung in deinem Aquarium an deine Bedürfnisse anpassen und zwischen verschiedenen Ein - und Ausläufen wählen. 
   
 Zum anderen kann man Außenfilter mit speziellen Filtermedien bestücken, um zum Beispiel einen erhöhten  Nitratwert ,  Silikatwert  oder  Phosphatwert  gezielt zu senken. Weiterhin sind Außenfilter deutlich leistungsstärker als Innenfilter und verfügen über eine höhere Filterleistung, was in einem Aquarium immer einer gute Idee ist. 
 Nachteile&amp;nbsp;eines Außenfilters 
 Wer keinen Unterschrank hat, sondern das Aquarium einfach auf einen Tisch oder ähnliches Möbelstück stellen möchte, kommt mit einem Außenfilter schnell an optische und ästhetische Grenzen. Nur die wenigsten Modelle sind wirklich hübsch. Auch bei Aquarienmöbeln mit wenig Platz ist ein Außenfilter schnell unpraktisch. Wird der Außenfilter undicht, wird das Aquarienwasser aus dem Becken heraus geleitet und ergibt dann eine feine Überschwemmung. 
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                            <updated>2021-07-10T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Aquarienfilterung, klares und sauberes Wasser!</title>
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                                            Die Filterung deines Aquariums hat viele wichtige Aspekte wie Wasserbewegung, mechanische Reinigung und biologische Umwandlungsprozesse von Schadstoffen.
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                 Warum ist Aquarienfilterung so wichtig? 
 Aquarienfilterung ist aus vielen Gründen wichtig. Es gibt daher auch jede Menge Fragen zu diesem Thema und deswegen beantworten wir dir hier die wichtigsten Themen ausführlich. 
 Wasserbewegung 
 Zunächst mal sollte das Wasser bewegt werden. Stehendes Wasser fängt mit der Zeit an sehr unangenehm zu riechen. Vielleicht hast du das schon mal selbst beobachtet, wenn du beispielsweise Pflanzen in einem Eimer zwischenlagerst und vergisst das Wasser regelmäßig zu wechseln beginnt es sehr unangenehm zu riechen. Das liegt vor allem an den biologischen Abbau-Prozessen, die sich in stehendem Wasser schnell einstellen. Kleines Experiment? Wenn du mal eine echte Stinkbombe herstellen willst, packe eine große Menge Moos in eine kleine Tupperdose, fülle Wasser ein und lasse alles eine Woche stehen. Keine gute Idee, wirklich nicht. Die Wasserbewegung umspült die Pflanzen, bewegt sie und zusätzlich, gerade bei Düngung von anspruchsvollen Pflanzen wird flüssiger Dünger durch die Bewegung des Aquarienwassers in alle Ecken des Aquariums verteilt. Farne beispielsweise brauchen auch Wasserbewegung, im Optimalfall sogar so viel, dass sich die Blätter in der Strömung leicht bewegen. Dies beugt sogar braun werdenden Blättern bei Farnen vor. 
 Filterung von grobem Schmutz 
 Die mechanische Filterung ist ebenfalls wichtig, der Filter saugt allerlei Pflanzenreste und Dreck auf und säubert das Aquarienwasser so mechanisch. 
 Schwebeteilchen und Verfärbungen entfernen 
 Um kleinste Schwebeteilchen zu entfernen, hilft vor allem feine Filterwatte. Diese sollte regelmäßig ausgetauscht werden, da sonst die Filterleistung durch die verstopfte Watte stark nachlässt und die Teilchen auch nicht mehr so gut gefiltert werden können. 
 Bernsteinfarbene Verfärbungen können zum Beispiel gerade am Anfang bei einem frisch eingerichteten Aquarium durch Holz entstehen. Die Huminstoffe, die sich aus dem Holz lösen sind für die Trübung verantwortlich aber für die Bewohner absolut unschädlich. 
 Laub das als Futter für Garnelen oder zur Behandlung oder Entspannung von empfindlichen Fischen in Form von beispielsweise Seemandelbaumblättern eingebracht wird, kann ebenfalls der Grund für eine Trübung sein. Große Wasserwechsel helfen hier die Trübung zu beseitigen. Bei zu viel Wasserwechseln wird die Wirkung der Blätter jedoch ausgehebelt. In dieser Zeit solltest du mit der Trübung leben 
 Biologische Filterung 
 Die Biologische Filterung im Aquarium übernimmt einen großen Teil des Schadstoffabbaus im Aquarium. Stoffe die für die Bewohner, egal ob Garnelen oder Fische schädlich sind, werden durch Bakterien zersetzt bzw. aufgespaltet und dienen am Ausgang des Filters dann den Pflanzen sogar als wichtige Nährstoffe. Ein reichlich besetztes Aquarium kann sich somit was den Dünger angeht bei ausgewogener Fütterung zum Teil selbst versorgen. Was genau die biologische Filterung im Detail macht erfährst du im folgenden Kapitel. 
 Nitrifikation – Ammonium zu Nitrit zu Nitrat 
 Im Aquarienwasser entsteht durch Reste von Fischfutter, Ausscheidungen von Fischen und Abbau von anderem organischen Material wie Pflanzenresten Ammonium und Nitrit. Beides ist für Fische giftig. Ammonium kann in zu großen Mengen auch Pflanzen schaden. Eine Reihe von Pflanzen wie beispielsweise Utricularia Graminifolia, dem grasartigen Wasserschlauch wird eine recht niedrige Toleranz gegenüber hohen Ammonium-Werten nachgesagt. Diese Stoffe werden durch die Nitrifikation durch Bakterien im biologischen Filtermaterial umgewandelt. Aus Ammonium wird Nitrit und dies wird am Ende zu Nitrat. Diese Bakterien müssen sich aber zunächst mal im Filter ansiedeln und richtig Fuß fassen. Daher gilt es bei Einrichtung von Aquarien mit dem Besatz von Tieren zu warten, bis die biologische Filterung entsprechend angelaufen ist. Wann genau das ist erfährst du im nächsten Kapitel. 
 Filter in der Einlaufphase – Nitritpeak überwinden 
 Wie bereits erwähnt funktioniert die Nitrifikation im Filter nicht sofort. Ein Besatz von Fischen und/oder Garnelen sollte erst erfolgen, wenn der Nitritpeak vorbei ist. Als Nitritpeak bezeichnet man die starke Anreicherung von Nitrit im Aquarienwasser, bevor der Filter das Nitrit entsprechend umwandeln kann. Um den Filter möglichst schnell biologisch zu starten ist die Zugabe von lebenden Bakterien, auch Filterstarter genannt, hilfreich. Nitrit kann beispielsweise über JBL Tröpfchentests gemessen werden. Der Anstieg des Nitrits ist recht deutlich messbar und sollte dann, wenn deutlich messbar innerhalb von 1-2 Wochen wieder vorbei sein, bis fast kein Nitrit mehr messbar ist. Die Schwellen für die Giftigkeit des Nitrits sind auch im Tröpfchen-Test selbst angegeben. Eine Skala hilft beim Ablesen weiter. Um hohe Nitrit- und Ammonium-Werte abzufedern gibt es auch verschiedene Bakterienpräparate wie beispielsweise das Dennerle Bacto Elixier. 
 Wie groß sollte der Filter für mein Aquarium sein? 
   
 Die Frage könnte man recht einfach mit den Angaben der Hersteller auf der Verpackung der Aquarienfilter beantworten. Grundsätzlich sind die Angaben auch nicht verkehrt. Dennoch hängt die optimale Filtergröße und Leistung der Filterpumpe von mehreren Faktoren ab. In einem sumpfigen Tümpel für Zwergfadenfische ohne Anspruchsvolle Pflanzen reicht ein geringes Filtervolumen aus. Pflegt man jedoch anspruchsvolle Aquarienpflanzen die mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden müssen, sollten diese natürlich auch optimal im ganzen Aquarium zur Verfügung stehen. Wie oben schon angesprochen profitieren einige Pflanzen wie beispielsweise der Kongofarn Bolbitis Heudelotti oder der Javafarn Microsorum Pteropus sehr von einer starken Strömung im Aquarium. Weiterhin gilt zu beachten das die Filterleistung im laufenden Betrieb durch verschiedene Dinge schwankt. Die sich zusetzenden Filterschwämme, Belag in Schläuchen der den Durchfluss des Wasser stark bremst und so weiter. Zu Beginn habe ich für ein 60 Liter Aquarium einen JBL e702 genutzt. Mittlerweile verwende ich einen JBL e902 für die selbe Größe. Glasklares Wasser und eine guten Oberflächenbewegung helfen dem Aquarium bei der Entwicklung und der Dünger wird super verteilt. 
 Faustregel für Filtergröße 
 Für Aquarien mit einfachen Pflanzen reicht normalerweise die Faustregel Aquariengröße (L) * 4- bis 5-fache Pumpenleistung.&amp;nbsp; Bei einem 100 L Aquarium also 100 L * 4 bis 5 – also sollte der Filter 400-500 Liter pro Stunde bewegen. 
 Für Aquarien mit anspruchsvolleren Pflanzen bei denen eine regelmäßige und gute Versorgung mit Flüssigdünger wichtig ist, würde ich mittlerweile eher den Faktor 9 bis 10 ansetzen. Bei einem 100 L Aquarium also 100 L * 9 bis 10-fache Pumpenleistung – also sollte der Filter 900-1000 L pro Stunden bewegen. 
 Bei der Größe des Filtervolumens ist mehr immer besser, aber nicht unbedingt notwendig. Es gibt keine Faustregel, die besagt wie groß das Filtervolumen sein sollte. Umso größer der Filter ist desto mehr mechanische und biologische Filterung kann stattfinden. 
 Brauche ich einen Filter mit integriertem Heizer? 
 Die Frage nach einer Heizung im Filter hat wie so oft einige Abhängigkeiten. Welche Tiere sollen in das Aquarium einziehen? Wie viel Platz ist im Aquarienunterschrank? Sollen bestimmte Pflanzen eingesetzt werden, die optimal in etwas wärmerem Wasser gedeihen? Informiere dich am besten über diese Fragen bei deiner Planung im Detail. Ein Heizer kann auch als sogenannter Inline-Heizer in den Filterkreislauf am Filterschlauch im Nachhinein integriert werden. Bei sehr kleinen Aquarien und er Nutzung von Innenfiltern oder Rucksackfiltern wo dies nicht möglich ist oder der Platz im Unterschrank sehr beschränkt ist, kann auch ein Nano-Heizer&amp;nbsp;im Aquarium das Wasser aufheizen. 
 Wenn du bei der Wahl nach dem richtigen Filter für dein Aquarium jetzt noch nicht weiter bist, sprich uns gerne an. Wir helfen dir gerne weiter. 
 Happy Scaping!  Fabian 
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                            <updated>2021-01-22T09:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Filtereinlauf, Filterauslauf, verschiedene Formen, welche solltest du wählen?...</title>
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                                            Mittlerweile gibt es Filterein- und Ausläufe in verschiedensten Varianten aus Edelstahl und Glas. Die unterschiedlichen Formen bieten dabei unterschiedliche Vorteile. Wie du das richtige Produkt für dein Aquarium auswählen kannst, erfährst du in diesem Artikel.
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                  Filtereinläufe und Filterausläufe  gibt es mittlerweile in verschiedensten Variationen. Ob klassische Lily Pipe aus Glas, Inflow aus Edelstahl oder HangOn Variante ohne Saugnäpfe: was gefällt hat seine Berechtigung! Neben dem Aussehen haben die verschiedenen Produkte jedoch auch verschiedene Vorteile in der Steuerung der Strömung im Aquarium. Ob sanfte Strömung für einen Schleier Kampffisch der Art Betta Splendens oder eine eher starke Strömung, um Wasserpflanzen überall im Aquarium optimal mit CO2 und Aquariendünger zu versorgen, mit diesem Beitrag findest du dich einfach zurecht. 
 Kunststoff, Glas oder Edelstahl? 
 Welche Eigenschaften haben diese drei Materialien eigentlich? Kunststoff ist vor allem günstig in der Herstellung, relativ bruchsicher im Vergleich zu Glas, genau wie Edelstahl. Reinigen lassen sich alle 3 Materialen im Grunde genau so leicht. Bei Glas muss man aber öfter zur Schlauchbürste greifen, weil man die Ablagerungen in der Glasware schneller sieht als beispielsweise in einem Outflow aus Edelstahl oder aus schwarzem Kunststoff. Du kannst selbstverständlich dein Aquarium erst mal mit den beim Außenfilter mitgelieferten Set starten. Aquascaping ist für mich aber stark verbunden mit Ästhetik, die über das Hardscape oder die Bepflanzung innerhalb des Aquariums hinaus geht. Wie wirkt ein Aquarium im Raum? Sind die technischen Teile dabei dezent und hochwertig? Aquascaping ist für mich neben Hobby teil der Inneneinrichtung, also Deko. Die muss mir persönlich einfach gefallen, daher kommt für mich nur Glas oder Edelstahl in Frage. 
 Neben dem schon angesprochenen Pflegeaufwand würde ich mich für Edelstahl entscheiden, wenn das Aquarium an einer verkehrsreichen Stelle in der Wohnung steht, an der man selbst oder auch Gäste regelmäßig nah vorbeilaufen. Ein gebrochener Filterauslauf aus Glas bei laufendem Filter ist ein Unfall, dessen Folgen ich persönlich gerne schon bei der Auswahl vermeide. 
 Welcher Filtereinlauf ist der richtige? 
 Auch wenn verschiedene Filtereinläufe auch unterschiedliche Eigenschaften haben, so ist der Unterschied beim Filterauslauf natürlich etwas größer, da der Inflow lediglich das Aquarienwasser ansaugt. Doch auch beim Ansaugen von Aquarienwasser solltest Du darauf achten, dass die Ansaugfläche nicht zu klein ist. Sehr kleine Ansaugschlitze können recht schnell verstopfen und somit den Filter und die erzeugte Strömung stark drosseln. Mehr Ansaugfläche verhilft also über einen längeren Zeitraum zu gleichmäßigerer Strömung, wenn man nicht ständig die Ansaugschlitze von kleinen Teilchen befreien möchte. 
 Die verschiedenen Filtereinläufe 
 R Inflow und Glas Inflow 
   
 Dies ist die wohl gängigste Variante der Inflows. Der  R Inflow  heißt so, weil er die Form des Buchstaben R hat. Er lässt sich praktisch und ohne Saugnäpfe einfach über die Aquarienkannte hängen und wird auch „HangOn Inflow“ genannt. Der normale  Glas Inflow  ist die wohl gängiste Variante des Filtereinlauf. Schnörkellos und schlicht. Die Ansaugschlitze fallen bei diesen beiden Varianten nicht sehr groß aus. Dafür ist die Bauform sehr kompakt. 
   
 Stream Inflow 
   
 Der  Stream Inflow  hat an seiner ovalen, etwas breiteren Unterseite im Vergleich zum R Inflow und zum normalen Glas Inflow deutlich größere Ansaugschlitze. In größeren Aquarien oder bei Bedarf einer hohen Strömung hilft dieser Inflow die Strömung dauerhaft und stabil hoch zu halten. Auch wenn sich ein paar Teilchen am Ansaugkorb fangen, so bleiben noch einige Schlitze frei und das Wasser kann vom Filter gut angesaugt und wieder herausgepumpt werden. 
 Moon Inflow 
 Der  Moon Inflow  hat einen kugelförmigen Ansaugbereich mit länglichen Schlitzen. Das Wasser wird von allen Seiten angesaugt. So entsteht an keiner Seite eine übermäßige Strömung. Wir konnten beobachten das Tiere wie beispielsweise Otocinclus Afinis, der kleine Ohrgitterharnischwels, sich bei einer hohen Filterleistung immer wieder von den größeren Öffnungen des Moon Inflow befreien konnten, da der Zustrom von allen Seiten und nicht nur einseitig erfolgt. 
   
 Welcher Filterauslauf ist der richtige? 
 Der Outflow, also der Filterauslauf, befördert das Wasser aus dem Filter ins Aquarium. Die Form ist dabei für die Art der Strömung entscheidend. Welche Strömung du benötigst ist von mehreren Faktoren Abhängig. 
 Aquariengröße 
 In einem recht tiefen Aquarium ist eine gerade oder sogar nach oben gerichteter Strömung nicht besonders hilfreich dabei das Wasser bis zum Bodengrund ordentlich zu verteilen. In sehr kleinen Aquarien kann eine zu starke Strömung auf eine nur wenige Zentimeter entfernte, gegenüber liegende Aquarienscheibe bei hohem Wasserstand das Wasser zum Überschwappen bringen. Länge, Höhe und Breite sollten also beachtet werden. 
 Besatz 
 Wie schon in der Einleitung erwähnt, gibt es Tiere, die unter starker Strömung eher leiden. Einige Arten leben in der Natur in nahezu stehenden Gewässern wie Pfützen und genießen eher einen ruhigen Tümpel als eine rauschende Kulisse wie in einem Bach. Gefiltert werden sollte das Wasser trotzdem, schon allein um Schadstoffe abzubauen. Andere Tiere hingegen fühlen sich in einer starken Strömung pudelwohl. Bei der Wahl des richtigen Filterauslaufs sollte du dies also bestenfalls beachten. 
 Die verschiedenen Filterausläufe 
 Lily Pipe 
   
 Die klassische  Lily Pipe  hat ihren Namen von der Form der Lilienblüte. Sie sorgt für eine etwas mildere und dabei aber gut im Aquarium verwirbelte Strömung. Die Lily Pipe ist somit die Allzweckwaffe unter den Filterausläufen und ist daher auch bei vielen Aquascapern sehr beliebt. Die Pflanzen werden durch die gute Verteilung des Wassers mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt, ohne das eine extreme Strömung vorherrscht. 
 Lily Pipe Stream 
   
 Die etwas ovalere und abgeflachte Variante der normalen Lily Pipe ist die  Lily Pipe Stream . Sie bildet den Kompromiss aus guter Strömung und guter Verteilung und ist durch ihren leicht abwärts geneigten Auslauf optimal für etwas tiefere Aquarien geeignet. Die Strömung kommt hier auch gut am Bodengrund an. 
 Jet Pipe Outflow 
   
 Die  Jet Pipe  sorgt für eine starke und zielgerichtete Strömung in deinem Aquarium. Die HangOn-Variante mit dem leicht zusammengedrückten Rohr bietet dabei nochmals eine höhere Strömung als der gerade Auslauf der Variante mit Saugnäpfen von uscape. Als Aquascape finde ich vor allem die Schlichtheit der Jet Pipe sehr attraktiv. 
   
 Loop Pipe Outflow 
   
 Die  Loop Pipe  ist die erste Wahl, wenn du die Strömung in deinem Aquarium ein wenig reduzieren willst. Das Wasser strömt dabei in eine Kugel, die an beiden Seiten geöffnet ist und das Wasser so stark gebremst an beiden Seiten entweichen lässt. Oben haben wir schon mehrfach vom Schleier-Kampffisch gesprochen. Bei einem 20 cm Nano Cube mit einem Kampffisch und bei Betrieb mit einem Außenfilter würde ich dir in jedem Fall zur Loop Pipe raten. 
 Moon Pipe Outflow 
   
 Die  Moon Pipe  sorgt für ordentlich Oberflächenbewegung in deinem Aquarium. So lässt sich das Aquarienwasser zum einen gut mit Sauerstoff anreichen, zum anderen sorgt die starke Oberflächenbewegung auch für einen guten Gasaustausch und eine freie Aquarienoberfläche. Eine Kahmhaut kann mit diesem nach oben geöffneten Outflow kaum entstehen. Tiere die sehr Sauerstoffreiches Wasser bevorzugen, freuen sich über die Nutzung einer solchen Moon Pipe. 
 &amp;nbsp; 
 Ich hoffe du konntest mit Hilfe dieses Artikels die richtige Variante von In- und Outflow für dich finden. Falls noch fragen sind, ruf doch einfach bei uns an. Wir beraten dich gerne beim Kauf. 
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                            <updated>2020-12-11T11:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Rückwandfolien am Aquarium anbringen</title>
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                                            Rückwandfolien anbringen wie die Profis! Hier erfährst du wie du die unterschiedlichen Folien ohne große Probleme an deinem Aquarium anbringen kannst. Mit Video! 
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                 Rückwandfolie am Aquarium anbringen 
 Eine Folie auf einer Glasscheibe anbringen macht man nicht alltäglich. Gerade beim ersten Versuch können kleine Fehler unterlaufen, die man nur schwer wieder rückgängig machen kann. Hier erfährst du, wie du diese Fehler vermeidest und die  Rückwandfolie  erfolgreich und sauber anbringst.&amp;nbsp; 
 Neben diesem Blogartikel mit vielen Fotos haben wir auch ein passendes Video für zum Thema für dich. Du findest es ganz unten in diesem Artikel. Viel Spaß! 
 Verschiedene Folienarten 
 Zunächst mal ist es wichtig die Anleitung deiner Folie genau zu lesen. Ein Vermerk ob die Folie selbstklebend ist, durch Adhäsions-Kraft selbst am Aquarium hält, oder einfach mit Klebestreifen befestigt wird, solltest du in jedem Fall finden können. Die verschiedenen Arten sind unterschiedlich schwierig zu befestigen. Bei allen ist aber eine gute Vorbereitung wichtig. 
 Die Glasscheibe vor dem anbringen der Folie richtig säubern 
 Ist dein Aquarium noch nicht eingerichtet, kannst du es als erstes auf die Frontscheibe legen, damit du von oben arbeiten kannst. In dem Fall kannst du mit Glasreiniger die Rückscheibe von außen einsprühen und am besten mit einem nicht filzenden Trockentuch aus Microfaser oder Leinen die scheiben von Dreck, Wasserflecken und Staub befreien. Dies erleichtert nicht nur das Kleben der Folie enorm, du schützt die zum Teil empfindliche Folie auch vor Kratzern. 
  Schritt 1 - Scheibe mit Glasreiniger einsprühen  
   
  Schritt 2 - Mit Microfasertuch sauber polieren  
     
 Ist dein Aquarium bereits eingerichtet und du willst die Folie im Nachhinein anbringen, verfahre ohne das Kippen auf die Frontscheibe, sonst hast du schnell nasse Füße. Achte beim sprühen des Glasreinigers darauf, dass davon nichts ins Aquarium gelangt. 
 Selbstklebende Folie 
 Bei selbstklebender Folie besteht die Schwierigkeit die Folie schon beim ersten Mal ganz exakt aufzubringen. Ist das Aquarium länger als 30 cm, empfiehlt es sich zu zweit zu arbeiten. Die Trägerfolie nur etwa 5 cm lösen und diese Stück für Stück aufkleben. Bei Lufteinschlüssen empfiehlt es sich, diese mit einer Rakel (Ersatzweise geht auch ein Geodreieck) zur Aquarienkannte hin raus zu streichen. Jetzt wieder 5 cm der Trägerfolie lösen und so weiter. 
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 Adhäsive Folien anbringen 
 Adhäsive Folien kleben nicht am Aquarienglas, sie haften lediglich daran und lassen sich somit auch wiederverwenden. Kleiner Tipp: Trägerfolie nicht wegschmeißen. Solltest du dich nach einer Zeit für eine andersfarbige Folie entscheiden, kannst du die adhäsive Folie wieder entfernen und auf der Trägerfolie einlagern. 
 Feuchte Oberfläche herstellen 
 Benetze das Aquarienglas leicht mit Feuchtigkeit. Die Folie kann sich auf dem nassen Film besser glatt ziehen. Die Scheibe sollte weder zu nass, noch zu trocken sein. Am beste eine Sprühflasche nehmen und je nach Aquariengröße mit einigen Pumpstößen leicht einnebeln. 
   
 Jetzt die Folie von der Trägerfolie ziehen und über der Aquarienscheibe ausrichten. Auf einer Seite beginnend, sollte sich die Folie schon selbstständig an die Scheibe saugen. 
   
 Auch hier kannst du ganz sanft mit einer Rakel bestehende Lufteinschlüsse entfernen. Bei sehr dünnen Folien wie denen für den ADA Lightscreen empfehlen wir maximal mit einem feinen Microfasertuch kleine Bläschen raus zu streichen. 
 Folien ohne eigene Haftung anbringen 
 Wenn du eine Folie hast, die weder durch Adhäsion oder eine Klebeseite verfügt, kannst du mit doppelseitigem Klebeband die Folie anbringen. An den Stoßkannten des Aquariums kann man diese von vorne ohnehin nicht sehen. 
 Folie passend zuschneiden 
 Hast du eine Folie gekauft, die etwas größer ist als dein Aquarium, so bringe die Folie zunächst wie beschrieben an. Im Anschluss kannst du mit einem scharfen Cutter-Messer (am besten eine frische Klinge verwenden) die Folie an den Kannten glatt abschneiden. Dazu ziehst du die Folie mit der einen Hand ein Stück straff und ziehst dann mit einer schnellen, gleichmäßigen Bewegung die Klinge an der Aquarienkannte entlang. 
   
 Kontrolliere das Ergebnis 
 Prüfe ob an den sichtbaren Stellen, im Optimalfall aber an keiner Stelle Lufteinschlüsse zu sehen sind. Warst du gründlich ist deine Rückwandfolie jetzt optimal angebracht. Findest du noch Unebenheiten oder Einschlüsse versuche diese mit der Rakel oder dem Geodreieck zu entfernen.&amp;nbsp; 
 Sollten sich einzelne Luftblasen nicht enfernen lassen, kannst du diese auch mit einer Nadel vorsichtig einstechen. Die Luft entweichet und die Folie legt sich besser an das Glas an. 
  Viel Erfolg!  
 Video 
    
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                            <updated>2019-11-08T02:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Aquarienschläuche richtig verlegen</title>
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                                            Tipps und Tricks zum sauberen verlegen deiner Aquarienschläuche
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                 Aquarienschläuche sind durch Ihre Beschaffenheit relativ starr. Möchte man die Schläuche akurat verlegen gibt es einen einfachen Trick. 
 Bevor du den Schlauch an den Filter und den Filter-Einlauf bzw. -Auslauf anbringst, mache dir einen Eimer mit richtig heißem Wasser. Drücke die Schläuche vollständig unterwasser. Nach etwa 2-3 Minuten sind die Schläuche spürbar weicher und biegsamer. Jetzt fängst du mit dem wichtigsten, dem sichtbaren Teil der Schläuche an und bringst den Schlauch zunächst am Filter-Einlauf und dann am Filterauslauf an. Nun führst du den Schlauch in die gewünschte Richtung. Achte darauf ihn direkt so zu halten, dass er sich möglichst wenig gegen die Position sperrt. Nun hälst Du den Schlauch eine Weile in genau dieser Position bis er langsam in abgekühlt ist. 
 &amp;nbsp;  
  Ergänzender Hinweis  
 Schläuche mit geringerem Durchmesser lassen sich wesentlich leichter drehen und biegen. Auch der Radius in dem die Schläuche gebogen werden können, ist bei kleineren Schläuchen deutlich geringer. Solltest du also ein Becken so aufstellen wollen das die Schläuche nicht gerade vom Becken nach unten sondern gebogen verlegt werden, solltest du bei der Filterwahl darüber nachdenken einen Filter mit kleinerem Schlauchdurchmesser zu wählen. Dabei natürlich das Filtervolumenen nicht außer Acht lassen. Sofern du anspruchsvolle Pflanzen pflegst ist eine Nährstoffverteilung im Aquarium wichtig und sollte nicht zugunsten der etwas schöner verlegten Schläuche gehen. Wenn du Wert auf Kristallklares Wasser legst ist ein großes Filtervolumen mit viel mechanischer Filterung ebenfalls von Vorteil.&amp;nbsp; 
   
 Die Bilder in diesem Artikel stammen von Sven Müller (instagram: fruity0ne), der uns diese freundlicherweise zur dauerhaften Nutzung überlassen hat. Vielen Dank. 
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