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    <updated>2026-04-18T14:22:30+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Ein Aquarium für Garnelen einrichten – So gelingt dein Start ins Garnelenhobby</title>
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                                            Ein Garnelenaquarium einzurichten ist einfach und macht Spaß! Entdecke hier unsere praktische Anleitung für Anfänger: von Aquariumwahl über Pflanzen bis zur richtigen Pflege.
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                 Du möchtest in die faszinierende Welt der Garnelen-Aquaristik einsteigen? In diesem Artikel erfährst du, wie du dein eigenes Garnelenaquarium optimal einrichtest und welche Vorteile ein Garnelenbecken besonders für Anfänger bietet. Von der Wahl des richtigen Aquariums bis hin zu hilfreichen Tipps rund um die Pflege – hier findest du alle wichtigen Informationen, um erfolgreich in dein neues Hobby zu starten und deinen eigenen kleinen Garnelenstamm aufzubauen. 
 Warum ein Garnelenbecken? – Die Vorteile auf einen Blick 
 Garnelen als pflegeleichte und faszinierende Aquarienbewohner 
 Garnelen im Aquarium faszinieren mit ihrer Farbenvielfalt, ihrem interessanten &amp;amp; aktiven Verhalten und ihrer geringen Größe. Mit ihren leuchtenden Farben sehen sie nicht nur schick aus, sondern sie sind auch äußerst nützlich, da sie Algen, Futterreste und abgestorbene Pflanzenteile fressen. Ein Garnelen Aquarium eignet sich besonders gut für Beobachter, die das rege Treiben dieser kleinen Wirbellosen aus nächster Nähe erleben möchten. Du wirst erstaunt sein, wie viel Spaß die Beobachtung von  Zwerggarnelen  machen kann! 
   
  Orange Sakura Zwerggarnelen in einem Nano Aquarium  
 Ideal für Anfänger: wenig Platz, geringe Kosten, großer Effekt 
 Ein Garnelenbecken für Anfänger bietet den idealen Einstieg in die Welt der Aquaristik. Du brauchst nur wenig Platz, da Zwerggarnelen problemlos in kleinen  Nano-Aquarien ab 20 Litern  gehalten werden können. Zudem sind die laufenden Kosten niedrig, da Zwerggarnelen (und vorallem die Gattung der Neocaridina) sehr robust und genügsam sind. Beliebte Neocaridina Garnelen wie die blutrote Bloody Mary oder die tiefblaue Blue Dream Garnele können ohne Probleme in Leitungswasser gehalten werden. So gelingt der einfache und kostengünstige Einstieg in ein spannendes Hobby. 
   
  20 Liter Nano Aquarium mit Zwergarnelen und Zwergkrebsen  
 Beitrag zum natürlichen Gleichgewicht im Aquarium 
 Zwerggarnelen tragen entscheidend zum natürlichen Gleichgewicht in deinem Aquarium bei. Sie verwerten organische Abfälle, kontrollieren den Algenwuchs und fördern durch ihre Aktivität die biologische Stabilität. Damit schaffen Garnelen nicht nur optische Highlights, sondern unterstützen auch aktiv die Wasserqualität und den allgemeinen Pflegezustand deines Aquariums. 
   
  Mit ihren Borstenscheren weiden Zwerggarnelen Aufwuchs aus Mikroorganismen und Algen ab  
 Das perfekte Aquarium für Zwerggarnelen finden 
 Nano oder klassisch? Welche Beckengröße ist ideal? 
 Wenn du ein Aquarium für Zwerggarnelen kaufen möchtest, empfiehlt sich für den Einstieg eine  Beckengröße ab etwa 20 Litern . Nano-Aquarien sind besonders beliebt, da sie wenig Platz beanspruchen, preiswert in der Anschaffung sind und ästhetisch in jede Wohnung passen. In Nano Aquarien fühlen sich insbesondere robuste Garnelenarten wie Neocaridina sehr wohl und entwickeln ihre typischen intensiven Farben besonders gut. 
 Vorteile von Nano-Garnelenbecken 
 Ein Nano Aquarium für Garnelen bietet zahlreiche Vorteile: 
 
 
 Geringer Platzbedarf, ideal für kleine Wohnungen oder Büros 
 
 
 Einfache und kostengünstige Pflege 
 
 
 Übersichtliche Gestaltungsmöglichkeiten 
 
 
 Geringe laufende Kosten (Wasserwechsel, Stromverbrauch, Pflanzenbedarf) 
 
 
 &amp;nbsp; 
 Das   EASY GREEN AQUARIUMSET   ist das ideale Einsteiger Aquarium für die Haltung von Zwerggarnelen 
    
 Standort und Sicherheit – Licht, Ruhe, Temperatur 
 Der Standort deines Garnelenaquariums sollte sorgfältig gewählt werden. Achte darauf, dass dein Aquarium nicht in direktem Sonnenlicht steht, um Algenbildung zu vermeiden und Temperaturschwankungen gering zu halten. Wähle einen ruhigen Ort, denn zu starke Vibrationen oder ständiger Durchgangsverkehr stressen die Tiere unnötig. Die ideale Wassertemperatur für Zwerggarnelen liegt  zwischen 18 und 25 Grad Celsius . Sorge mit einer kleinen Heizung oder durch einen geeigneten Raumstandort dafür, dass diese Werte möglichst konstant bleiben. 
 Ein gut gewählter Standort trägt entscheidend zum Wohlbefinden deiner Garnelen bei und hilft dir, ein stabiles und gesundes Zwerggarnelen Aquarium zu betreiben. 
 Garnelenbecken einrichten – Schritt-für-Schritt Anleitung 
 Der richtige Bodengrund für Garnelen 
 Der Garnelen Aquarium Bodengrund ist entscheidend für die Gesundheit deiner Garnelen und Aquarienpflanzen.  Sand ist gut geeignet , da Garnelen gerne darin wühlen, die Sandkörnchen mit ihren Borstscheren abweiden und Futterreste aufnehmen. Alternativ ist  aktiver Soil wie der Tropica Aquarium Soil  hervorragend geeignet, da er die Wasserwerte positiv beeinflusst und deine Aquarienpflanzen optimal versorgt. Soil Bodengrund schafft weiches, leicht saures Wasser - die idealen Bedingungen für deinen Garnelenstamm. Generell lässt sich sagen, dass mit Aquarium Soil dein Becken erfahrungsgemäß noch etwas stabiler &amp;amp; besser laufen wird, als mit Sand oder Kies, weshalb er in Garnelenbecken  immer unsere erste Wahl  ist. 
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 Technik im Garnelenbecken 
 Die richtige Garnelen Aquarium Technik sorgt für ein gesundes und stabiles Umfeld: 
 
 
  Filterung:  Schwammfilter oder ein Innenfilter mit Ansaugschutz eignen sich ideal für kleine Garnelenbecken, da sie eine stabile biologische Filterung bieten und keine Junggarnelen einsaugen. 
 
 
  Heizung:  Eine Aquarium Heizung sorgt für stabile Temperaturen und verhindert gefährliche Temperaturschwankungen, idealerweise bei konstant 20–24°C. 
 
 
  Licht:  Wähle eine Beleuchtung zB von Chihiros, Twinstar oder Skylight, die das Pflanzenwachstum fördert und gleichzeitig ein ansprechendes Lichtspektrum bietet.   Tipp:  WRGB oder RGB Beleuchtungen bringen durch die farbigen Dioden die Farben deiner Garnelen &amp;amp; Wasserpflanzen noch besser zum Vorschein und sind daher immer unsere Empfehlung. 
 
 
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 Wasser einfüllen und aufbereiten 
 Nachdem Bodengrund und Technik installiert sind, kannst du das Aquarium langsam mit Wasser befüllen. Solltest du Leitungswasser verwenden ist es wichtig, einen  speziellen Wasseraufbereiter für Garnelen  zu nutzen. Dieser neutralisiert Schadstoffe wie Chlor, Schwermetalle und Ammonium und sorgt dafür, dass das Wasser garnelenfreundlich ist. Lass das Becken danach einige Wochen einlaufen, damit sich ein biologisches Gleichgewicht einstellen kann, bevor du deine Zwerggarnelen in das Aquarium einziehen lässt. 
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 Pflanzen für Garnelen – Welche sind geeignet? 
 Die Wahl der richtigen  Aquarium Pflanzen für dein Garnelenaquarium  beeinflusst sowohl das Wohlbefinden der Garnelen als auch das Aussehen deines neuen Aquariums. Garnelen lieben dicht bepflanzte Aquarien, die ihnen Verstecke, Nahrung und einen strukturierten Lebensraum bieten. Die Blätter und Wedel von Wasserpflanzen werden gerne von Zwerggarnelen als Ruheplatz genutzt und bieten Oberfläche für proteinreichen Aufwuchs (ein mikroskopischer Film aus Algen, Mikroorganismen und Bakterien) den deine neuen Haustiere bei der Futtersuche abweiden können. 
  Tipp: &amp;nbsp;Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, sind  in-vitro gezüchtete Aquarienpflanzen  die beste Wahl für dein Garnelenbecken. Diese Pflanzen werden steril im Labor kultiviert und sind daher garantiert  frei von Schnecken, Pestiziden, Algen und Krankheitserregern  – ein großer Vorteil für die Haltung von Zwerggarnelen. 
 Pflegeleichte Moose und Aufsitzerpflanzen 
  Moose:    Moose  sind ideal für ein Garnelenbecken. Arten wie Java-Moos oder Christmas Moos bieten perfekte Weideflächen für deine Garnelen. Sie filtern Schwebstoffe und bieten kleinen Junggarnelen Schutz &amp;amp; Verstecke. 
  Aufsitzerpflanzen:   Anubias, Bucephalandra oder Farne (z. B. Javafarn oder Kongofarn) sind besonders  beliebte Aufsitzerpflanzen . Sie wachsen problemlos auf Steinen oder Wurzeln und müssen nicht in den Bodengrund gepflanzt werden. Ideal für eine einfache und dekorative Gestaltung. 
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 Bodendecker, Rosetten - und Stängelpflanzen 
  Bodendecker:   Bodendecker  wie Montecarlo oder Nadelsimse sorgen für grüne Teppiche im Aquarium und schaffen natürliche Rückzugsräume. Gleichzeitig sorgen sie durch ihre intensive, grüne Färbung für hübsche Farbkontraste mit roten &amp;amp; blauen Zwerggarnelen. 
  Stängelpflanzen:  Einfach zu haltende Stängelpflanzen wie Rotala rotundifolia, Limnophila sessiliflora, Alternanthera reineckii oder Ludwigia palustris bringen mit ihren rot - orangen Blättern farbliche Abwechslung in dein Aquarium und können auch gut in kleinen Nano Becken ohne CO2 Düngung gehalten werden. Zusätzlich&amp;nbsp;verbessern sie die Wasserqualität, da sie überschüssige Nährstoffe aufnehmen und somit unschönen Algenwachstum vorbeugen. 
  Cryptocorynen:  Wasserkelche wachsen langsam, benötigen nicht viel Licht und sind generell sehr anspruchslos - diese unverwüstlichen Pflanzen sind perfekt für dich, wenn du eine extra pflegeleichte Bepflanzung suchst, die du nur selten pflegen musst.&amp;nbsp; 
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 Einlaufphase im Garnelenaquarium – Geduld zahlt sich aus 
 Bevor du Garnelen einsetzt, benötigt dein Aquarium eine Einlaufphase von mindestens 2–4 Wochen. In dieser Zeit bilden sich wichtige Mikroorganismen und Biofilme, die als natürliche Nahrungsquelle für die Garnelen dienen und die Wasserqualität stabilisieren. 
 Optional kannst du die Einlaufphase durch Bakterienzusätze unterstützen, um schneller ein stabiles Gleichgewicht zu erreichen. 
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 Welche Garnelen sind für Anfänger geeignet? 
 Für Einsteiger empfehlen wir  robuste Arten der Gattung Neocaridina , wie z. B. Red Fire Sakura, Bloody Mary oder Blue Dream. Diese Garnelen sind anspruchslos, farbenprächtig und tolerieren eine breite Spanne an Wasserwerten. Zudem sind sie sehr vermehrungsfreudig und schon bald wirst du tragende Weibchen und Garnelennachwuchs in deinem Aquarium beobachten können. 
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 Caridina-Garnelen sind hingegen eher für Fortgeschrittene Garnelenhalter geeignet, da sie spezielle Wasserwerte und Pflegeansprüche haben. 
 Garnelen richtig einsetzen und pflegen 
 Setze deine Garnelen erst nach erfolgreicher Einlaufphase (2 - 4 Wochen) vorsichtig ins Aquarium ein. Achte darauf, die Tiere  langsam  an die Wassertemperatur und Wasserwerte zu gewöhnen, um Stress zu vermeiden. Dafür füllst du am besten mit einer Pipette oder einem Schnapsglas immer wieder kleine Portionen von dem Aquarienwasser in den Transportbeutel der Garnelen um, bis sich die Temperatur und Wasserwerte weitestgehend angeglichen haben. Mit einem Leitwertmesser kannst du die wichtigsten Paramter (Leitwert setzt sich zusammen aus GH und KH) überwachen. 
 Garnelen richtig füttern – so klappt es problemlos 
 Auch wenn Garnelen fleißige Resteverwerter sind und ständig Biofilme, Algen und Pflanzenreste abweiden, benötigen sie in einem kleinen Aquarium gezielte Zufütterung. Besonders in dicht besetzten Nano-Aquarien kann es ansonsten schnell zu Futterstress und Konkurrenz unter den Tieren kommen. 
 Um sicherzustellen, dass alle Garnelen ausreichend Nahrung erhalten, empfehlen wir, etwa alle zwei Tage kleine Mengen eines hochwertigen Garnelenfutters zu geben. Verwende spezielles Futter, das optimal auf die Bedürfnisse von Zwerggarnelen abgestimmt ist und wichtige Mineralien für ihre Häutung und Farbausprägung enthält. 
 Eine regelmäßige, dosierte Fütterung hält deine Garnelen gesund, reduziert Stress und fördert ein harmonisches Zusammenleben im Garnelenbecken. 
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 FAQ – Häufige Fragen rund ums Garnelenaquarium 
  Wie viele Garnelen passen in ein 20-Liter Aquarium?   Empfohlen werden etwa 10–20 Zwerggarnelen für ein 20-Liter Becken. Für den Start solltest du 10 Tiere einsetzen und dann beobachten, ob und wie sich deine Garnelen verhalten und vermehren. 
  Braucht man CO₂ für ein Garnelenbecken?   Nein, Garnelenbecken funktionieren auch ohne CO₂, besonders wenn pflegeleichte Pflanzen gewählt werden. Unsere Pflanzen-Sets für Garnelenaquarien sind extra so abgestimmt, dass sie auch ohen aufwändige CO2 Düngung und starke Beleuchtung schick aussehen und gesund wachsen können. 
  Muss man im Garnelenbecken düngen?   Ein minimaler Pflanzendünger ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Ideal sind schwach dosierte Spezialdünger für Garnelen. 
  Welche Pflanzen sind besonders geeignet für Garnelenaquarien?   Moose, Aufsitzerpflanzen (z. B. Anubias, Farne und Bucephalandra), unkomplizierte Bodendecker (z. B. Montecarlo oder Eleocharis), Cryptocorynen und einfache Stängelpflanzen wie Limnophila sessiliflora oder Rotala rotundifolia. 
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                            <updated>2025-06-19T01:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Garnelen Aquarium Pflanzen - Die 5 besten Pflanzen für dein Garnelenaquarium</title>
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                                            Garnelen lieben es, in Wasserpflanzen zu klettern und Biofilme sowie Detritus als natürliche Nahrungsquellen zu nutzen. Eine reiche Bepflanzung mit feinfiedrigen Pflanzen und dichten Mooskissen ist in einem Gemeinschaftsaquarium essentiell für ihr Wohlbefinden.
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  1. Pflanzen, die besonders gut für ein Garnelen Aquarium geeignet sind 
 
  1.1 Hier sind unsere Top 5 Aquarium Pflanzen für Garnelen:  
 
 
  2. Die Vorteile von Wasserpflanzen in einem Aquarium mit Garnelen  
  3. Welche Pflanzen eignen sich für ein Garnelen Zuchtaquarium?  
  4. Bucephalandra - Garnelen Lieblingspflanze 
 
  4.1 Drei wunderschöne Bucephalandra Sorten für unser Garnelen Aquarium Pflanzen Set:  
 
 
  5. Moose fürs Garnelen Aquarium - Saftig grüne Weidefläche und Versteckmöglichkeit  
 
 Pflanzen, die besonders gut für ein Garnelen Aquarium geeignet sind 
  Garnelen  mögen es, in Wasserpflanzen herumzuturnen und die Biofilme, die sich auf den Blättern bilden, abzuweiden. In fein strukturierten Moosen sammelt sich zudem Detritus, der ebenfalls eine exzellente natürliche Futterquelle für Garnelen darstellt. In Fischgesellschaft ist eine gute Bepflanzung mit feinfiedrigen  Aquarienpflanzen , dichten Kissen von  Aufsitzerpflanzen  und Moos Polstern für Garnelen nachgerade ein Muss! 
  Diese Pflanzen Sets aus garantiert Planarien - und Pestizidfreien In-Vitro Pflanzen haben wir extra für Garnelenaquarien zusammengestellt:  
 [article template=&quot;minimal&quot;]10915;11377;11246;11378[/article] 
 Aquarium Pflanzen für Garnelen sollten  pflegeleicht  und langsam - wachsend sein, dir  nicht die Sicht auf deine Tiere versperren  und idealerweise  nicht in den Bodengrund eingepflanzt  werden. Aufsitzerpflanzen und Moose sind die idealen Pflanzen für ein Garnelenaquarium, denn wenn du die Tiere selektieren oder eingehend beobachten möchtest, kannst du die aufgebundenen Pflanzen ganz einfach aus dem Aquarium entnehmen und hast nun freie Sicht. 
 Hier sind unsere Top 5 Aquarium Pflanzen für Garnelen: 
 ✅  Taxiphyllum barbieri | Javamoos&amp;nbsp;  
  ✅  Riccardia chamedryfolia | Korallenmoos   
   ✅  Bucephalandra sp. &quot;Velvet Tricolor&quot;    
    ✅&amp;nbsp; Bucephalandra sp. &quot;Brownie Jade&quot;     
  ✅&amp;nbsp;  Bucephalandra sp. &quot;Mini Needle Leaf&quot;  
 Die Vorteile von Wasserpflanzen in einem Aquarium mit Garnelen 
 Außerdem können gut wachsende Aquarium Pflanzen einem Algenbefall vorbeugen und durch die Aufnahme von Nährstoffen wie Nitrat und Phosphat die Wasserqualität in einem Aquarium mit Ziergarnelen verbessern. Im Zuge der Photosynthese produzieren die Pflanzen im Aquarium zudem Sauerstoff, und Garnelen brauchen einen hohen Sauerstoffgehalt im Aquarium Wasser. Außerdem nehmen Zwerggarnelen die Aquarienpflanzen und Moose sehr gerne als Weidegrund und Versteckmöglichkeit an. 
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 In vielen Garnelen Habitaten in der Natur kommen zwar überhaupt keine Pflanzen vor, jedoch sieht auch ein Garnelen Zuchtbecken mit einigen grünen Wasserpflanzen einfach schöner aus, und du kannst dir die Vorteile der Aquarium Pflanzen zunutze machen. 
   
  Garnelen lieben Moos im Aquarium: eine Blue Dream weidet ein Moospolster ab  
 Welche Pflanzen eignen sich für ein Garnelen Zuchtaquarium? 
 Insbesondere wenn du Garnelen gezielt züchtest, sollte das Aquarium allerdings eher übersichtlich gestaltet sein. Zwerggarnelen sind von Natur aus keine Riesen, und als potentielle Beutetiere verstecken sie sich sehr gern. In einem dicht bepflanzten grünen Dschungel hast du als Züchter spätestens dann keine Chance mehr, wenn es ans Selektieren der gewünschten Farbmerkmale geht. 
   
 Aus diesem Grund setzen nicht nur Halter von Zwerggarnelen, sondern auch erfahrene Garnelenzüchter auf Aufsitzerpflanzen und Moose! Die sogenannten Epiphyten werden nicht in den Bodengrund gesetzt, sondern auf einem Stein oder einem Wurzelstück aufgebunden oder aufgeklebt. Wenn es Zeit zum Selektieren ist oder du dir einen Überblick über deine Garnelenzucht verschaffen willst, nimmst du einfach die aufsitzend wachsenden Moose und Aufsitzerpflanzen vorsichtig und langsam aus dem Aquarium, um den Garnelen keinen Stress zu machen - und schon siehst du deine Zucht Garnelen in voller Pracht und kannst in Ruhe keschern. 
   Profi-Tipp von Garnelen Guemmer:   
 Tauch die Pflanzenpolster beim Herausnehmen noch drei oder vier Mal ins Aquarium Wasser. Wenn sich noch kleine Zwerggarnelen darin versteckt haben, lassen sie dadurch manchmal noch los. Zur Lagerung legst du die Pflanzen am besten in eine Schüssel mit Aquarium Wasser - falls noch ein kleines Garnelchen irgendwo hängt, kann es so ohne Stress weiterleben, bis du die Pflanze wieder vorsichtig ins Aquarium zurücksetzt. 
 Die beste Wahl für das Garnelen Aquarium: Sterile in vitro Aquarienpflanzen 
     
 Die Pflanzen in unserem Garnelen Aquarium Paket sind selbstverständlich alle invitro gezüchtet und kommen aus einem Labor. Hier kannst du dich darauf verlassen, dass weder Parasiten noch andere Begleitfauna mit im Becher sitzen. Außer etwas Nährmedium finden auch keinerlei Düngemittel oder gar Pflanzenschutzmittel ihren Weg auf die Pflanzen. Das Nährmedium spülst du unter fließendem Wasser ab und kannst dann die Invitros direkt in dein Garnelenaquarium setzen. Somit kannst du sicher sein, keine Schädlinge, Rückstände oder Krankheiten in dein Aquarium einzuschleppen. 
 Bucephalandra - Garnelen Lieblingspflanze 
 Bucephalandra Aufsitzerpflanzen sind nicht umsonst zu Lieblingspflanzen fürs Garnelen Aquarium avanciert. Die genügsamen und dennoch wunderschönen Aquarium Pflanzen brauchen keine zusätzlichen Nährstoffe - sie sind mit dem Aquarium Wasser in einem Garnelenaquarium zufrieden und wachsen auch noch bei schwachem bis mittleren Licht sehr gut. CO2 muss ebenfalls nicht zugedüngt werden. 
   
  Die pflegeleichten Bucephalandra sind perfekt für ein Garnelen Aquarium geeignet.  
 In einem Aquarium mit weichem Wasser mit leicht saurem pH Wert fühlen sich die ursprünglich aus Borneo stammenden Bucen super wohl und sind damit optimale Kandidaten für ein Caridina sp. Zuchtbecken für Hochzuchten und Hybriden, für Bienengarnelen, Taiwaner und Tigergarnelen. Du kannst die Aufsitzerpflanzen aber auch genauso gut in einem Aquarium für Neocaridina mit mittelhartem bis hartem Wasser pflegen - die genügsamen und robusten Bucephalandra machen so ziemlich alles mit! 
 Drei wunderschöne Bucephalandra Sorten für unser Garnelen Aquarium Pflanzen Set: 
 Bucephalandra sp. &quot;Velvet Tricolor&quot; 
 Die mit einer Höhe von 4 bis 5 cm eher kleine bis mittelgroße Bucephalandra sp. Brownie Jade mit eiförmig - elliptischen Blättern mit intensiv dunkelgrüner bis braungrüner Farbe. 
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 Bucephalandra sp. &quot;Brownie Jade&quot; 
 Die mit einer Höhe bis 8 cm eher mittelgroße Bucephalandra sp. Velvet Tricolor mit schmalen, welligen Blättern, die in verschiedenen Farben von grün über rötlich bis dunkelbraun schimmern. 
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 Bucephalandra sp. &quot;Mini Needle Leaf&quot; 
 Die mit nur 2 cm Höhe besonders klein bleibende Bucephalandra sp. Mini Needle Leaf, die sich jedoch gerne in die Breite zu größeren Polstern ausdehnt und mit weißen Pünktchen auf den dunkelgrünen Blättern verzaubert. 
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 Moose fürs Garnelen Aquarium - Saftig grüne Weidefläche und Versteckmöglichkeit 
 Neben Bucephalandra spielen auch Moose immer noch eine große Rolle im Garnelenaquarium und auch in Zuchtbecken für Hochzucht Caridina Zwerggarnelen, Bienengarnelen, Taiwan Bees und Co. In unser Pflanzenpaket für Garnelen Aquarien haben wir dir zwei Klassiker gepackt: Das eher etwas größere und gröbere Javamoos, ohne das schon seit über hundert Jahren in der Aquaristik nix geht, und das wunderschöne feiner strukturierte Korallenmoos mit seinen hellgrünen rüschenförmigen Wedeln. 
   
  Moos im Garnelen Aquarium ist immer eine gute Wahl: Orange Sakura Garnelen auf Javamoos  
 Beide Moose sind anspruchslos und lassen sich problemlos aufsitzend auf Wurzeln oder Steinen kultivieren - besonders gut halten sie auf Lavasteinen. Beide Aquarium Moose wachsen zuverlässig am Untergrund fest und bieten eine riesengroße Oberfläche, auf der sich bevorzugt Filterbakterien ansiedeln, die Schadstoffe aus dem Aquarium Wasser abbauen. Diese Biofilme werden übrigens von Garnelen bevorzugt abgeweidet. 
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                            <updated>2024-02-08T02:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Aquarium Krebse: Süßwasser Krebse richtig halten und pflegen</title>
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                                            Dein ultimativer Anfänger Guide ➤ So hast du richtig Spaß mit Krebsen im Aquarium! Zwergkrebse ✓ Zwergflusskrebse ✓ Cherax Krebse ✓
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                <![CDATA[
                 
  1. Die Entwicklung der Flusskrebse im Lauf der Erdgeschichte  
  2. Welche Arten und Gattungen von Krebsen gibt es für das Aquarium? 
 
  2.1 Welche Aquarium Krebse eignen sich am besten für Anfänger und warum?  
  2.2 Gibt es Mini Krebse fürs Nano Aquarium?  
  2.3 Cambarus und Faxonius Krebse im Aquarium halten - nur für Profis  
 
 
  3. Die Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung der EU 
 
  3.1 Achtung Krebspest - gebietsfremde Krebse nicht aussetzen!  
 
 
  4. Was unterscheidet die Gattungen Cherax, Procambarus und Cambarellus?  
  5. Wie groß sollte ein Aquarium für große Flusskrebse sein?  
  6. Aquariumkrebse: Süßwasser Krebse richtig halten und pflegen 
 
  6.1 Wie alt werden Krebse im Aquarium, und wie oft häuten sie sich?  
  6.2 Eignen sich offene Aquarien für die Haltung von Flusskrebsen?  
  6.3 Ein Aquarium für Flusskrebse braucht Struktur  
  6.4 Die Aquarium Dekoration sichern  
  6.5 Die weitere Einrichtung eines Aquariums für große Flusskrebse - Pflanzen und Kies  
 
 
  7. Was fressen Flusskrebse?  
  8. Krebse im Aquarium mit Fischen und Garnelen vergesellschaften 
 
  8.1 Mit welchen Fischen kann man Krebse auf keinen Fall vergesellschaften?  
 
 
  9. Krebse richtig ins Aquarium einsetzen  
  10. Krebse im Aquarium züchten und vermehren  
 
 &amp;nbsp; 
 Die Entwicklung der Flusskrebse im Lauf der Erdgeschichte 
 Insgesamt haben wir vier Familien bei den Flusskrebsen: die Astacidae, Cambaridae und Cambaroididae auf der Nordhalbkugel und die Familie Parastacidae auf der Südhalbkugel. Flusskrebse gehören wie Krabben und Garnelen zum großen taxonomischen Unterstamm der Crustacea, also der Krebstiere. 
 Die Krebse sind evolutionsgeschichtlich gesehen eine eher alte Gruppe. Die frühesten Krebsfossilien stammen aus dem Kambrium, das heißt, sie sind rund 540 Millionen Jahre alt. Die heutigen im Süßwasser vorkommenden Großkrebse aus der taxonomischen Teilordnung Astacidea bilden eine sogenannte monophyletische Gruppe; das heißt, alle Arten in dieser Gruppe sind phylogenetisch miteinander verwandt. Es wird daher angenommen, dass die Krebse nur ein einziges Mal ins Süßwasser übersiedelten. Dieser Übergang muss ungefähr in der Triaszeit vor etwa 250 Millionen Jahren geschehen sein, zu einer Zeit, als der Superkontinent Pangäa noch intakt war, sodass sich die Krebse verteilen konnten. 
   
  Unterstamm der Crustacea (Krebstiere).  Quelle:  Wikipedia  
 Als Pangäa zerfiel, wurde die Gruppe der Parastacidae von den anderen Krebsen abgetrennt und entwickelte sich separat weiter. Bis heute unterscheiden sich die Krebse aus Australien, Neuseeland und Indonesien und Papua Neuguinea ziemlich stark von den anderen Flusskrebsfamilien, sowohl vom Verhalten als auch von den äußeren Merkmalen her. 
 Welche Arten und Gattungen von Krebsen gibt es für das Aquarium? 
 In der Aquaristik und insbesondere in der Wirbellosen Aquaristik haben wir verschiedene sehr schöne Flusskrebse, überwiegend aus den Gattungen Cherax und Procambarus sowie die  Cambarellus Zwergkrebse . Andere Krebsgattungen sind im Hobby deutlich seltener vertreten und lassen sich teilweise deutlich schwieriger im Aquarium halten. 
 [article template=&quot;list&quot;]82[/article] 
 Die in der Aquaristik gängigen Flusskrebs Arten stammen überwiegend aus Fließgewässern oder - etwas seltener - aus Seen oder Teichen. Gerne sitzen Flusskrebse unter Steinen, und manche Arten graben sogar Höhlen in weiche Uferbänke. Viele Flusskrebs Arten sind nachtaktiv. 
 Welche Aquarium Krebse eignen sich am besten für Anfänger und warum? 
 Als Einsteigerkrebse haben sich in der Aquaristik Procambarus alleni aus Nordamerika bewährt, die verschiedenen Cherax aus Papua gelten ebenfalls als recht kompatibel mit der Aquarienhaltung, beispielsweise Cherax pulcher oder Cherax warsamsonicus. Auch die verschiedenen Zwergkrebs Arten aus der Gattung Cambarellus sind ziemlich anfängertauglich. 
 Gibt es Mini Krebse fürs Nano Aquarium? 
 Einen einzelnen Cambarellus Zwergkrebs oder ein Pärchen kannst du in einem sehr gut strukturierten Aquarium ab 30 Litern halten. Möchtest du die Zwergkrebse in kleinen Gruppen halten, brauchst du ein ausreichend großes, gut strukturiertes Aquarium ab 60 cm Kantenlänge mit vielen Höhlen und anderen Verstecken. Eine kleine Ausnahme bildet der CPO (Cambarellus patzcuarensis &quot;orange&quot;), der als etwas aggressiver und unverträglicher gilt und deshalb mehr Platz braucht. Hier solltest du 50 Liter für ein Einzeltier oder für ein Pärchen rechnen. 
   
  Cambarellus Zwergkrebse wie der CPO eignen sich hervorragend für kleine Aquarien.  
 Cambarus und Faxonius Krebse im Aquarium halten - nur für Profis 
 Verschiedene Arten aus den Gattungen Cambarus, Faxonius und anderen aus Nordamerika sind ebenso wie der hier heimische Edelkrebs Astacus astacus deutlich kniffliger im Aquarium zu halten und zu züchten, weil sie im Winter eine Kältephase brauchen. Sie werden eher von Liebhabern gehalten und haben in die allgemeine Aquaristik praktisch keinen Eingang gefunden. Andere wie die Maulwurfkrebse, die überwiegend unterirdisch in selbst gegrabenen Bauten leben, werden überhaupt nicht in Aquarien gehalten. 
     
  Der heimische Edelkrebs Astacus astacus. &amp;nbsp;Quelle:  Wikipedia  
 Die Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung der EU 
 Einige Krebsarten sind in der Natur bei uns invasiv, verdrängen heimische Arten und bringen sogar für die hiesigen Flusskrebse tödliche Krankheitserreger mit - die Krebspest - und landeten deshalb auf der sogenannten EU-Verbotsliste oder Unionsliste. Diese Arten dürfen in der gesamten EU nicht mehr gehalten, gezüchtet oder weitergegeben werden. Zu ihnen gehören: 
 
 Kamberkrebs Faxonius (Oroconectes) limosus 
 Viril-Flusskrebs Faxonius (Orconectes) virilis 
 Signalkrebs Pacifastacus leniusculus 
 Lousiana-Sumpfkrebs Procambarus clarkii 
 Marmorkrebs Procambarus virginalis 
 Rostkrebs Faxonius rusticus 
 
 Achtung Krebspest - gebietsfremde Krebse nicht aussetzen! 
 Nicht nur die gelisteten Flusskrebse, sondern alle nordamerikanischen Krebse können potentiell den Erreger der Krebspest übertragen, einen Eipilz, gegen den sie selber immun sind. Als verantwortungsbewusster Krebshalter solltest du daher genau darauf achten, keine nordamerikanischen Krebse in die Natur entkommen zu lassen und auch, dass kein Wasser aus einem Krebsaquarium mit diesen Flusskrebsen in Gewässer im Freiland gelangt. Schon geringe Mengen Wasser können genügend Oomyceten enthalten, um eine heimische Flusskrebspopulation auszulöschen. 
 Auch für Cherax von der Südhalbkugel ist die Krebspest eine ernste Bedrohung - auch sie dürfen weder mit nordamerikanischen Krebsen selbst noch mit Wasser oder Aquariendekoration aus einem Aquarium mit Nordamerikanern in Kontakt kommen - das gilt übrigens auch für Kescher und ähnliches Werkzeug! 
 Was unterscheidet die Gattungen Cherax, Procambarus und Cambarellus? 
 Die Cherax im Aquarienhobby gehören zu den Parastacidae und stammen von der Südhalbkugel. Die gängigen Cherax Flusskrebse in der Aquaristik kommen überwiegend aus Papua / Indonesien, einige wenige Arten stammen aus Australien. Sie zeichnen sich durch fantastische Farben und Muster aus und gelten außerdem als etwas friedlicher als die Krebse aus der Gattung Procambarus. 
   
  Chearx Krebse:&amp;nbsp; Cherax peknyi &quot;Blue Claw&quot;   
 Procambarus Krebse stammen aus Nordamerika. 
   
  Procambarus Krebse: Procambarus alleni  
 Zwergkrebse der Gattung Cambarellus kommen aus Mittelamerika. Zwergkrebse gelten ebenfalls als verträglicher als ihre großen Verwandten aus dem Norden des amerikanischen Kontinents. 
     
  Cambarellus Zwergkrebse:&amp;nbsp; Cambarellus diminutus   
 Wie groß sollte ein Aquarium für große Flusskrebse sein? 
 Cherax aus Papua zeigen sich als recht verträgliche Krebse. Oft werden sie sogar dabei erwischt, wie Männchen und Weibchen in ein und derselben Höhle sitzen und förmlich miteinander kuscheln. Procambarus sind dagegen absolute Einzelgänger, die die Gesellschaft von Artgenossen nur in großen, mit vielen Verstecken ausgestatteten Aquarien tolerieren und die gerne auch mal angreifen. Bei den nordamerikanischen Krebsen rät die Fachliteratur daher gerne zur Einzelhaltung. 
     
  Cherax peknyi Tigerkrebs: Geeignet für Paarhaltung  
 Einen einzelnen Flusskrebs der Gattung Procambarus oder Cherax werden kannst du schon ab 60-80 cm Kantenlänge halten, ein Paar braucht entsprechend mehr Platz, Minimum sind 80-100 cm - und mehr geht natürlich immer. 
 Aquariumkrebse: Süßwasser Krebse richtig halten und pflegen 
 Große Flusskrebse neigen dazu, ihr Habitat aktiv zu gestalten, und man kann nicht einmal sagen, dass die eine Art das Gärtnern lässt oder die andere besonders aktiv umbaut ... Flusskrebse sind Individualisten und echte Charaktertiere. Wenn du einen Landschaftsgärtner erwischt hast, ist es durchaus möglich, dass er deine Pflanzen abzwickt oder ausbuddelt (oder einfach frisst), dass er den Bodengrund hin und her schippt wie ein kleiner Bulldozer oder sogar Steine durch die Gegend schleppt. 
     
  Cherax snowden &quot;Orange Tip&quot;  
 Beim Aquarium für Flusskrebse ist die Grundfläche wichtiger als der Schwimmraum - Krebse schwimmen in dem Sinne nämlich nicht, sondern leben ziemlich substratgebunden. Wichtig sind Klettermöglichkeiten. 
 Weil Krebse keine ordentlichen Fresser sind, verschmutzt das Wasser im Krebsaquarium recht schnell. Damit die Nitratbelastung sich in Grenzen hält, solltest du regelmäßig Wasser wechseln und den  Aquarium Filter  eher größer dimensioniert wählen. Auch eine gute  Sauerstoffversorgung  ist bei der Krebshaltung im Aquarium wichtig. 
 Wie alt werden Krebse im Aquarium, und wie oft häuten sie sich? 
 Es gibt sehr langlebige Krebsarten und sehr kurzlebige - manche Cherax-Arten können weit über 10 Jahre alt werden, Zwergkrebse dagegen werden in der Regel nur maximal 2 bis 3 Jahre alt. Procambarus liegen ungefähr dazwischen, viele Cherax auch. 
  Dazu kommt:  Weil Krebse wechselwarme Tiere sind, deren Stoffwechsel umso schneller läuft, je höher ihre Umgebungstemperatur ist, kann man nur ungefähr angeben, wie alt ein Krebs im Aquarium wird. Auch die Frequenz der Häutungen hängt deutlich von der Temperatur sowie vom Nahrungsangebot ab. Ein gut versorgter Krebs, der in einem eher warmen Aquarium sitzt, wird deutlich schneller wachsen, sich viel öfter häuten müssen und tendenziell auch früher sterben als ein Krebs, der für seine Verhältnisse eher kühl sitzt und vom Futter her etwas knapper gehalten wird. 
 Wichtig: Trotzdem müssen die Flusskrebse sowohl von der Temperatur als auch von der Fütterung her artgerecht versorgt werden! 
 Eignen sich offene Aquarien für die Haltung von Flusskrebsen? 
 Dazu ein klares Nein - Krebse gehen auch in der Natur gerne auf Wanderschaft und suchen sich neue Reviere. Achte daher darauf, dass dein Krebs Aquarium lückenlos dicht abgedeckt ist - kleinere Flusskrebse können sogar an den Silikonnähten hochklettern, größere Krebse steigen auf hohe Deko und heben unter Umständen die Abdeckung einfach hoch - gegebenenfalls solltest du also nicht nur sämtliche Durchlässe und Löcher zustopfen, sondern die Abdeckung auch etwas beschweren. 
   
  Offenes Aquarium - leider nicht geeginet für die Haltung von Krebsen  
 Ein Aquarium für Flusskrebse braucht Struktur 
 Mit Wurzeln und Steinen schaffst du für deine Flusskrebse Klettermöglichkeiten und gleichzeitig auch die Möglichkeit, sich optisch aus dem Weg zu gehen und Reviergrenzen abzustecken. Als Aquarium Dekoration eignen sich neben  Aquarium Wurzeln  und&amp;nbsp;  Aquarien Steinen  auch noch hinten offene  Tonröhren oder Höhlen  mit mehreren Eingängen. So kann der Krebs schnell entkommen, falls er doch mal unerwünschten Besuch bekommt. 
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 Die Aquarium Dekoration sichern 
 Bei Flusskrebsens werden Höhlen gegraben und Laufwege freigeräumt ... daher ist es wichtig, dass deine Aquarium Dekoration im Flusskrebs Aquarium so aufgestellt ist, dass sie nicht untergraben werden kann. Stell größere, schwere Steine oder Wurzeln am besten direkt auf die Bodenscheibe (mit etwas Styropor oder Moosgummi drunter, damit das Glas keine Spannungen bekommt), damit nichts kippen kann. Es wäre nicht das erste Krebsaquarium, bei dem eine kippende größere Steindekoration die Scheibe bersten lässt! 
 Die weitere Einrichtung eines Aquariums für große Flusskrebse - Pflanzen und Kies 
 Wähle ruhig etwas gröberen Kies und schütte das Substrat so hoch auf, dass dein Flusskrebs Höhlen buddeln kann. Flache Steine wie Schiefer nutzen die Krebse gerne als Dach für ihre Höhlen. Weil Krebse gerne gärtnern und manche Flusskrebse auch sehr gerne Aquarienpflanzen fressen, wählt man als Pflanzen fürs Flusskrebsbecken gerne robuste und schnell wachsende Pflanzen, die frei treibend im Aquarium wachsen können: 
 
 Hornkraut 
 Nixkraut 
 Schwimmpflanzen wie Froschbiss oder der Kleine Büschelfarn 
 Schnellwachsende Nitratzehrer wie der Blütenstiellose Sumpffreund 
 
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 Schnell wachsende Pflanzen sorgen dafür, dass der Nitratgehalt des Flusskrebs Aquariums nicht durch die Decke geht. Bei ausgesprochenen Pflanzenfressern haben Schwimmpflanzen etwas höhere Überlebenschancen.&amp;nbsp;Nur Zwergkrebse gehen überhaupt nicht an Aquarium Pflanzen - in einem Aquarium für Cambarellus kannst du dich daher pflanzentechnisch nach Herzenslust austoben. 
 Was fressen Flusskrebse? 
 Grundsätzlich gehören Flusskrebse zu den Allesfressern - es gibt aber auch Ausnahmen. Die bunten Cherax aus Papua fressen als Erwachsene praktisch nur noch pflanzliche Kost, während die Jungtiere ebenso wie Procambarus und Cambarellus neben pflanzlichen auch tierische Nahrungsquellen nutzen. Bekommen adulte Cherax aus Papua zu viele tierische Proteine, kann dies zu Häutungsproblemen und zum frühen Tod der schönen Scherenritter führen.  Krebs Futter  ist natürlich immer für die Haltung von Krebsen im Aquarium geeignet. 
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 Niemals fehlen sollte im Flusskrebs Aquarium  braunes Herbstlaub  - es dient den Krebsen nicht nur als Dauerfutter, sondern auch als Versteck. Gemüse und Grünfutter werden dagegen eher sparsam gefüttert. Für den Aufbau ihres Krebspanzers brauchen Krebse viel Kalzium, ein Mineralfutter für Krebstiere kann daher eine sinnvolle Ergänzung der täglichen Krebskost sein. 
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 An tierischen Komponenten kannst du deine Krebse mit Frostfutter oder sinkendem Lebendfutter füttern. Auch Futterschnecken wie Posthornschnecken sind eine tolle Eiweißquelle für die Kneifer. Generell werden  Schnecken im Aquarium  von Flusskrebsen sehr gerne gefressen, sind sie doch auch Teil der natürlichen Nahrung in den Habitaten! Für omnivore Krebse eignet sich auch handelsübliches Krebsfutter, für Cherax gibt es spezielle Futtersorten, die die verschiedenen Nahrungsgewohnheiten berücksichtigen. 
 Krebse im Aquarium mit Fischen und Garnelen vergesellschaften 
 Je nach Fischbesatz kannst du Flusskrebse sogar in einem Gesellschaftsbecken halten - aber wie bereits ausgeführt, sind Krebse Charaktertiere. Während der eine die Fische vollkommen ignoriert, geht der andere entschlossen auf die Jagd und bereichert seinen Speisezettel mit flossigen Aquariengenossen. Eine Vergesellschaftung von Flusskrebsen mit robusten Harnischwelsen kann in einem ausreichend großen Aquarium funktionieren, auch wenn es hier zu Streitereien um die schönste Höhle kommen kann. Auch wendige, schnelle Fische, die sich überwiegend in den oberen Wasserschichten des Aquariums aufhalten, können zusammen mit Flusskrebsen gut funktionieren. 
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 Mit Garnelen lassen sich erwachsene Großkrebse gut vergesellschaften, während Jungkrebse gerne mal die eine oder andere Garnele snacken. Eine sich schnell vermehrende Art wie Neocaridina hat in einem Aquarium mit Flusskrebsen definitiv Vorteile und ist als Aufräumkolonne und Putztrupp eine sinnvolle Ergänzung. 
 Mit welchen Fischen kann man Krebse auf keinen Fall vergesellschaften? 
 Große Räuber wie Cichliden und andere Raubfische sind keine guten Aquarienkumpel für Flusskrebse - nach der nächsten Häutung wird der Krebs zum Fischfutter. Fische mit langen Flossen&amp;nbsp; sind dagegen oft nicht schnell genug und werden von den Krebsen erbeutet. Ebenfalls nicht geeignet sind Fische, die am Boden schlafen - sie würden von den nachtaktiven Krebsen einfach im Schlaf verspeist. 
 Krebse richtig ins Aquarium einsetzen 
 Krebse sind recht anpassungsfähig und wechseln in der Natur hin und wieder ihre Heimatgewässer, daher setzen viele professionelle Krebszüchter ihre neuen Errungenschaften einfach ins Aquarium ein. Wer mag, kann den Krebs natürlich trotzdem langsam per Tröpfchenmethode mit einem Luftschlauch eingewöhnen - schonender ist das! Dazu setzt du deinen neuen Krebs am besten in einen ausbruchssicheren Eimer. Ein Knoten im Schlauch (oder - wer&#039;s etwas professioneller mag, ein Hahn) reguliert die Wassermenge, die aus dem Aquarium in den Transportbehälter geleitet wird. Hat sich die Wassermenge im Transportbehälter ungefähr verdoppelt, wird der Krebs ohne Wasser ins neue Zuhause umgesetzt. 
 Krebse im Aquarium züchten und vermehren 
 Krebse der Gattungen Cherax, Procambarus und Cambarellus kannst du im Aquarium in der Regel relativ unkompliziert züchten. Jungkrebse sind untereinander stark kannibalisch, daher solltest du im Zuchtaquarium sehr viele Verstecke anbieten. Lochziegelsteine werden von Jungkrebsen sehr gerne angenommen, aber auch braunes Herbstlaub am Aquarium Boden ist ein gutes Versteck! 
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 Bitte bedenke, dass bei der Gattung Procambarus gerne mal zwischen 200 und 300 Jungkrebse zur Welt kommen und bei einer sachgemäßen Aufzucht zwar nicht alle, aber doch einige durchkommen werden - für diese Mengen brauchst du erst einmal Abnehmer! 
 Bei den Cherax und den Cambarellus sind die Eizahlen niedriger; aber auch hier solltest du dir bewusst sein, dass in ein Krebsaquarium nur wenige Individuen passen und der Rest deiner Nachzucht an einen guten Platz vermittelt werden sollte. 
 Wenn dir die Möglichkeit zu einer verantwortungsbewussten Abgabe fehlt, solltest du dich eher für die Einzelhaltung oder die Haltung einer reinen Weibchen-Zweiergruppe entscheiden. 
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                            <updated>2023-11-21T02:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Shrimp Lollies - Futtersticks für dein Garnelenaquarium</title>
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                                            Shrimp Lollies sind ein praktisches Zusatzfutter für deine Zwerggarnelen im Süßwasseraquarium. Neben der Verwendung als Urlaubsfutter glänzen die Futtersticks auch durch eine sehr geringe Wasserbelastung und sind perfekt dafür geeignet, deine Garnelen ausgiebig zu beobachten.
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                 Als Garnelenzüchter haben wir bereits viele Erfahrungen mit verschiedenen Futtersorten für Zwerggarnelen aller Arten sammeln können. Futtersticks stellen durch ihre besondere Form und die Möglichkeit, die Garnelen beim gemeinsamen Abweiden genau unter die Lupe zu nehmen, eine Besonderheit dar. Mit welchen Vorteilen du rechnen kannst, wenn du deine Wirbellosen mit Futtersticks fütterst, wollen wir dir in diesem Blogartikel vorstellen. 
  Was sind Shrimp Lollies?  
  Shrimp Lollies, oftmals auch Garnelen-Sticks oder Futtersticks genannt, sind ein leckeres Zusatzfutter für deine Zwerggarnelen. Dabei wird eine Futterpaste aus hochwertige Zutaten wie Spirulina, Algen- und Gemüsemischungen sowie zusätzliche Mineralstoffe und Vitamine auf einem kleinen Holzspieß befestigt. Diesen kannst du dann einfach an einer beliebigen Stelle deines Aquariums oder deines Garnelen-Cubes in den Boden stecken. Angelockt von diesem leckeren Snack werden sich deine Garnelen auf dem Shrimp - Lolly versammeln und diesen gemeinsam abweiden und verspeisen.  
 Was fressen Zwerggarnelen? 
 Garnelen der Gattung Caridina und Neocaridina, also so gut wie alle Garnelen die du in deinem Aquarium oder Nano-Cube halten kannst, benötigen Protein - und Vitaminreiche Kost. Eine hochwertige Ernährung unterstützt die Tiere bei der Ausbildung prächtiger Farben und fördert ein vitales Verhalten. 
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 Was ist der Vorteil von Shrimp Lollies gegenüber herkömmlichem Garnelenfutter? 
 Herkömmliches Garnelenfutter wird oftmals in Form von Tabletten verfüttert. Wenn du diese nicht in einer Futterschale, sondern auf dem Bodengrund deines Aquariums platzierst ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Teil des Futters in den Bodengrund sickert und dein Aquariumwasser belasten kann. Zu viele Futterreste können zum Beispiel zu einem unerwünschten Anstieg des Phosphat Werts führen - ein guter Nährboden für Algenplagen. Mehr Gedanken über Sinn und Unsinn von Futterschalfen findest du&amp;nbsp; in diesem Blogartikel.  
 Shrimp Lollies bieten dir den Vorteil, dass keine Futterreste in deinem Aquarium zurückbleiben, das Wasser wird somit durch die Fütterung nicht unnötig belastet. Zudem kannst du deine Zwerggarnelen beim Abweiden der Shrimp - Sticks hervorragend beobachten, da diese sich oftmals voller Eifer auf den Snack stürzen und diesen gemeinschaftlich vertilgen. Willst du z.B. Freunden deine Garnelen zeigen, verfütter einfach einen Shrimp Lolly und alle Tiere werden sich brav beobachten lassen. 
   
 Wie oft sollte man Garnelen Lollies verfüttern? 
  Die Futtersticks kannst du 2-3 Mal pro Woche als Zusatzfutter an deine Zwerggarnelen verfüttern. Dabei finden etwa 50 Tiere auf einem Stick platz. Wie oft du Shrimp Lollies verfüttern kannst, hängt auch von der Anzahl und Größe deiner Garnelen ab. Je mehr und je größer, desto mehr Appetit haben deine Tiere.  
  Shrimp Lollie Halter  
  Mit einem  Shrimp Lollie Halter  kannst du die Garnelen Lollies einfach im Aquarium plazieren. Du kannst die Garnelen Lollies einfach in den Shrimp Lollie Halter stecken und diesen an die gewünschte Stelle im Aquarium plazieren, so steht der Shrimp Lollie aufrecht und du kannst die Garnelen gut beim abfressen beobachten. Natürlich kann der Shrimp Lollie Halter auch etwas im Bodengrund eingegraben werden, sodass man diesen nicht mehr sieht.  
  [article template=&quot;list&quot;]6493[/article]  
 Wie lange sollten Futtersticks im Aquarium bleiben? 
  Shrimp Lollies kannst du bedenkenlos für längere Zeit in deinem Aquarium belassen. Warte einfach, bis deine Tiere den Futter Stick vollständig abgeweidet haben und entnehme dann den Holzspieß. Sollte sich das Futter unerwartet im Wasser auflösen, empfehlen wir dir, den entsprechenden Stick aus dem Aquarium zu entfernen.  
 Shrimp Lollies als Urlaubsfutter 
  Da die Futterpaste im Regelfall sehr gut auf den Holzspießen haftet und sich auch nicht im Wasser auflöst, sind Shrimp Lollies sehr gut als Urlaubsfutter geeignet. Das Futter ist somit länger als z.B. Futtertabletten für die Tiere verfügbar. Eine Wasserbelastung durch Futterpartikel kann somit ebenfalls effektiv vorgebeugt werden. Solltest du dich also einige Tage nicht um deine Tiere kümmern können, spendiere ihnen ein Paar Shrimp Sticks und sie werden diese während deiner Abwesenheit dankbar abweiden.&amp;nbsp;  
 Welche Sorten von Shrimp Lollies gibt es? 
  Shrimp Lollies  gibt es in vielen verschiedenen Sorten. Oftmals besteht die Futterpaste vor Allem aus Gemüse und/oder Algen. In manchen Fällen werden auch spezielle Farb- und Gesundheitsfördernde Zusatzstoffe hinzugegeben, um deine Garnelen bei der Ausbildung prächtiger Farben und eines stabilen Panzers zu unterstützen. Hier bieten sich z.B.  Futtersticks mit Astaxanthin  an. Dieser Stoff wird ganz natürlich aus Grünalgen gewonnen und sorgt bei den Zwerggarnelen für zusätzliche Farbenpracht. Eine weitere Besonderheit sind auch Shrimp Lollies mit  Mineral - und Vitaminzusätzen , diese unterstützen die Tiere bei der Häutung und unterstützen ebenfalls die Ausbildung prächtiger Panzer. Wenn du viele Sorten auf einmal ausprobieren möchtest, können wir dir den  Garnelenstick - Mix  sehr empfehlen. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]1454;1827;2043;2044;2045;2046;6136;6137;6138;6139;8059;8060;8061[/article] 
  Probier dich aus und schau, welche Sorte deine Garnelen am liebsten vertilgen. Wir wünschen dir viel Spaß beim Beobachten und Füttern deiner Wirbellosen.  
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                            <updated>2022-02-02T12:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Garnelen online kaufen</title>
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                                            Wo kauft man Garnelen am besten? Wie werden sie vom Versender verpackt und transportiert, um ihnen möglichst viel Stress zu ersparen? Welche Garnelen sind sinnvoll für mein Aquarium? All das klären wir hier im Artikel. Mit Video! 
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                 Stationäre Zoohandlungen haben oft nur eine sehr begrenzte Auswahl an Garnelen - es handelt sich halt immer noch um Liebhabertiere, die in der breiten Masse von Guppy, Antennenwels, Neon und Co. ein bisschen untergehen. Deshalb hat sich bei Garnelen der Versandhandel gut etablieren können - und weil man sie als Wirbellose relativ unproblematisch per Express oder in einem normalen Paket versenden kann. 
 Welche Garnelen sollte man überhaupt für ein Aquarium kaufen? 
 Das kommt ganz aufs Aquarium an. Wichtig sind natürlich immer die Wasserwerte. Garnelen leben in der Natur teils in Biotopen mit ziemlich extremen Werten, an die sie perfekt angepasst sind. Für ein normales Gesellschaftsaquarium mit Leitungswasser eignen sich diese Arten in der Regel nicht. Die Wasserwerte, bei denen du deine neuen Garnelen halten solltest, siehst du bei uns im Gümmer-Shop bei jeder einzelnen Garnelenart. Bitte achte darauf, dass die Garnelen, die du bestellst, immer zu deinen Wasserwerten passen. 
 Welche Parameter dein Leitungswasser hat, kannst du in der Regel auf der Homepage deines Wasserversorgers ablesen oder bei einem kurzen Telefonat erfragen. 
 Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, Wasser anzupassen und genau auf die Werte einzustellen, die deine Garnelen brauchen. Dazu arbeitet man in der Garnelenzucht mit Osmosewasser oder mit Wasser aus einem Vollentsalzer und einem entsprechend auf die Garnelenart abgestimmten  Mineralsalz , mit dem das Wasser auf die passenden Werte gebracht werden kann. Keine Angst, das ist nicht halb so kompliziert, wie das jetzt klingt!&amp;nbsp; Über das Thema, wie man das richtige Wasser fürs Garnelenaquarium selbst herstellt, haben wir auch  einen eigenen Blogartikel geschrieben - hier entlang .&amp;nbsp; 
 Welche Garnelen sind für Anfänger geeignet? 
   
  &amp;nbsp;Foto: &amp;nbsp;Die  Orange Sakura Garnele  ist eine sehr beliebte Zuchtform.  Sie gehört zu den Neocaridina-Garnelen, welche allgemein etwas robuster sind und Haltungsfehler auch verzeihen.&amp;nbsp; 
 Garnelen für Anfänger sind in der Regel solche, die robust und vermehrungsfreudig sind und die auch mal einen Fehler verzeihen. Zum Beispiel gehören dazu die schönen bunten   Neocaridina  : 
 
  Red Sakura  
  Gelbe Garnelen  
  Orange Sakura  
  Blue Dream  
  Schoko Sakura  
  Red Fire  
  Black Rose  
  Green Jade   
  Bloody Mary  
  Dark Green Jade  
  Red Rili  
  Blue Carbon Rili  
  Orange Rili  
 und viele Farbformen mehr 
 
 Sie sind sehr anpassungsfähig und können super auch im Gesellschaftsbecken mit Fischen gehalten werden. Bitte beachte, dass es beim Mischen der Farben zu Wildformen im Nachwuchs kommen kann. Welche Neocaridina Farbschläge mit welchen anderen Farben funktionieren, haben wir in diesem Artikel näher erklärt: &quot; Farbschläge bei Neocaridina-Garnelen kombinieren &quot;. 
 Wie läuft eine Garnelen-Bestellung bei Garnelen Gümmer ab? 
    
 Du suchst dir bei uns auf der Homepage im Garnelen Shop die Garnelen aus, die dir gefallen und die für deine Wasserwerte geeignet sind. Dann legst du die gewünschte Anzahl (wir empfehlen für den Erstbesatz 10-15 Tiere, wir bieten teilweise auch Staffelpreise an) in deinen Warenkorb und klickst auf &quot;Bestellen&quot;. Dort gibst du uns deine Daten und bekommst Zahlungsanweisungen. Alternativ kannst du auch direkt über einen Link zu PayPal oder mit Hilfe von AmazonPay bestellen, das geht schneller. 
 Bitte wähle für den Versand von lebenden Tieren immer die Option &quot;Expressversand&quot;. Beim Expressversand wird das Paket schon am Tag nach der Übergabe an das Versandunternehmen zugestellt. Du bekommst vom Versanddienstleister Bescheid, wann du mit der Zustellung deiner Lieferung rechnen kannst. So ist gewährleistet, dass deine neuen Garnelen zügig, zeitnah und planbar bei dir ankommen. Die kurze Versanddauer von nur einem Werktag hält den Stress für lebende Tiere und Pflanzen möglichst niedrig, auch werden Expresspakete bei der Sortierung schonender behandelt und von Hand verladen. 
 Zusammen mit unserer fachgerechten, in langen Jahren erprobten und für gut befundenen Verpackung für Garnelen und andere lebende Aquarientiere wie  Schnecken  oder  Krebse  sorgt die zügige Zustellung selbst bei höheren oder tieferen Temperaturen für einen möglichst sicheren Versand. 
 Wenn wir deine Zahlung erhalten haben, verpacken wir deine neuen Aquarienbewohner sorgfältig in doppelte Transportbeutel, damit auch ganz sicher nichts auslaufen kann. Dazu geben wir ihnen etwas zum Festhalten mit in den Beutel, damit sie nicht beim Versand herumgeschleudert werden. 
   
  Bild : auf allen Paketen kleben wir ein Hinweis auf, damit das Paket beim Versand schonend behandelt wird. 
 Garnelen und alle anderen lebenden Tiere versenden wir für zusätzliche Sicherheit ausschließlich in einer Styroporbox mit Umkarton. Bei tiefen Temperaturen legen wir zusätzlich noch einen Heatpack in die Styroporbox, der verhindert, dass die Temperaturen beim Transport zu niedrig werden. 
 Eine ordentliche Eingewöhnung hilft deinen neuen Garnelen, sich schnell und gut an die neuen Bedingungen im Aquarium zu gewöhnen und kann Stress reduzieren. Dafür empfehlen wir dir die &quot;Tröpchenmethode&quot; (auch &quot;Antropfen&quot;). Mehr zum Thema  Garnelen richtig Angewöhnen findest du in diesem Artikel .&amp;nbsp; 
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                            <updated>2021-07-22T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Video: CO2-Zugabe im Garnelenaquarium – geht das? </title>
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                                            Achtung Halbwissen: &quot;eine CO2 Zugabe ist gefährlich für Garnelen&quot;. Diese Aussage begegnet einem immer wieder. Wir erklären dir hier, wie du Aquascaping mit CO2 und Garnelen problemlos verbinden kannst. Mit Video! 
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                 Wasserpflanzen in deinem Aquarium sollten mithilfe einer  CO2 Anlage  mit dem lebenswichtigen Pflanzennährstoff Kohlendioxid (CO2) versorgt werden. Nur mit einer CO2 Düngung können deine Pflanzen kräftig und farbenfroh wachsen. Leider findet man im Internet immer wieder die Behauptung, eine CO2 Zugabe sei gefährlich für Zwerggarnelen. Das passiert aber nur, wenn man es mit der CO2 Dosierung übertreibt!&amp;nbsp; 
 Du möchtest Aquascaping (mit CO2 Anlage) und Garnelen verbinden? Kein Problem! Alles, was du wissen musst, haben wir in diesem Blogartikel zusammengefasst. Am Ende des Textes findest du außerdem ein Video zur Thematik!&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Einleitung 
 Für die Photosynthese benötigen nicht nur Wasserpflanzen zwingend Kohlendioxid, aus dem sie Kohlenstoff gewinnen und Sauerstoff abspalten. Auch Landpflanzen und Sumpfpflanzen sind absolut auf Kohlenstoff als Baustein fürs Pflanzengewebe und zur Energiegewinnung angewiesen. CO 2  ist also ein wirklich wichtiger Nährstoff für die Pflanzen im Aquarium. 
 Wie viel CO 2  gibt es in natürlichen Gewässern? 
 Der CO 2 -Gehalt, an den unsere Wasserpflanzen von Natur aus gewöhnt sind, ist überraschend hoch. In manchen Quellbächen liegt der Kohlendioxid-Gehalt des Wassers bei bis zu 50 mg/l! Werte, die man in einem mit Fischen oder Garnelen besetzten Aquarium tunlichst vermeiden sollte. Diese Gewässerabschnitte sind dann auch entsprechend sehr gut mit Wasserpflanzen bewachsen. Andere, meistens etwas weniger stark bewachsene Abschnitte haben dagegen einen CO 2 -Gehalt zwischen 10 und 30 mg/l. 
 Woher kommt das&amp;nbsp;CO 2  in natürlichen Gewässern? 
 In den Gewässern in der Natur finden wir gerade in den Abschnitten, in denen viele Wasserpflanzen wachsen und in denen der CO 2 -Gehalt des Wassers besonders hoch ist, eine dicke Schicht aus Mulm und Schlamm am Boden. Dort finden organische Abbauprozesse statt, bei denen viel&amp;nbsp;CO 2  produziert wird, das sich dann die Pflanzen direkt krallen. Die Menge an CO 2 , die durch den Gasaustausch mit der Luft ins Gewässer kommt, ist im Vergleich so gering, dass man sie vernachlässigen kann. In pflanzenlosen Abschnitten, teils mit stärkerer Strömung, ist der CO 2 -Gehalt so gering, dass dort oft überhaupt keine Wasserpflanzen gedeihen. 
 Wie ist der CO 2 -Gehalt von Garnelengewässern? 
 Bienengarnelen, Tigergarnelen und Co. leben in solchen pflanzenlosen Gewässern.&amp;nbsp;CO 2  im Wasser sind sie daher so wenig gewöhnt wie andere Nährstoffe, und sie tolerieren einen hohen Kohlendioxidgehalt im Aquarium tatsächlich auch nicht besonders gut. Das gilt auch für ihre Hybriden und Zuchtformen, also Taiwaner, Boas, Galaxys, Devils und wie sie alle heißen! 
 Diese Garnelen sind daher für Pflanzenaquarien, die mit einer zusätzlichen CO 2 -Versorgung gefahren werden, nicht so gut geeignet. Ihnen macht neben dem&amp;nbsp;CO 2  auch der hohe Nährstoffgehalt zu schaffen, mit denen High-Tech-Aquascapes gerne gefahren werden, und sehr starkes Licht mögen sie ja ohnehin nicht. Für ein solches Aquascape sind diese Garnelen deshalb kein sonderlich gut geeigneter Besatz. 
  Neocaridina -Garnelen dagegen kommen in der Natur auch in pflanzenreichen Gewässern vor und tolerieren daher&amp;nbsp;CO 2  und Nährstoffe für die Pflanzen im Aquarium deutlich besser als die aquaristisch genutzten Hochzucht- Caridina -Arten. 
 Auch Amanogarnelen stecken Kohlendioxid und einen höheren Nährstoffgehalt im Wasser prima weg und können deshalb in Pflanzenaquarien oder Aquascapes gehalten werden, vorausgesetzt, die Becken sind groß genug für die schwimmfreudigen Garnelen. 
 Welcher CO 2 -Gehalt im Garnelenaquarium? 
 Aber auch bei Neocaridina und den robusten Amanogarnelen sollten wir natürlich den extrem hohen CO 2 -Gehalt mancher Pflanzengewässer nicht nachmachen. Warum? Ganz einfach - Garnelen können nicht aktiv ausatmen so wie wir, dafür fehlt ihnen das Zwerchfell und die Lunge. Sie geben&amp;nbsp;CO 2  aus ihrem Blut über ihre Kiemen ans Wasser ab - auf dem Weg der passiven Diffusion. Das funktioniert aber nur, solange im Wasser weniger&amp;nbsp;CO 2  vorhanden ist als im Blut der Garnelen (bei Fischen läuft das übrigens gleich). 
 Die Atmung von Garnelen kurz erklärt 
 CO 2 &amp;nbsp;wandert immer in die Flüssigkeit, in der weniger davon vorhanden ist, die Atmung bei Garnelen funktioniert also nach dem Osmoseprinzip: Das&amp;nbsp;CO 2  verlässt die Blutkörperchen und diffundiert ins Wasser. An seiner Stelle baut die Garnele dann Sauerstoff ein, der mit dem Blut ins Gewebe transportiert und dort verbraucht wird. Im Austausch nehmen die Blutkörperchen wieder&amp;nbsp;CO 2  auf und transportieren es zu den Kiemen, um es ans Wasser abzugeben. 
 Was ist eigentlich genau das Problem mit zu viel CO 2 ? 
 Aus diesem Grund können Garnelen bei einem sehr hohen CO 2 -Gehalt im Aquarium Probleme mit dem &quot;Ausatmen&quot; bekommen. Das ist leider auch dann der Fall, wenn der Gehalt an Sauerstoff im Wasser eigentlich hoch genug wäre - weil die Wassertiere dann das CO 2 , das an ihre Blutkörperchen angedockt hat, nicht mehr losbekommen. Die Sauerstoffmoleküle haben deshalb keinen Platz, an dem sie ihrerseits andocken könnten, der Garnele geht dann buchstäblich die Luft aus. 
 Optimaler CO 2 -Gehalt im Garnelenaquarium 
 Deshalb sollte der CO 2 -Gehalt in einem Pflanzenaquarium mit Garnelen bei 20 mg/l liegen - was für die allermeisten Aquarienpflanzen ok ist, auch für die eher anspruchsvollen. Bis 30 mg/l sollten unbedenklich sein, und höher geht man ja generell in einem Aquarium mit Tierbesatz nicht. 
 Besonders wenn Garnelen im Aquarium sitzen, ist es superwichtig, den CO 2 -Gehalt mit einem Dauertest zu überwachen. Die Indikatorlösung zeigt durch einen Farbumschlag von blau (zu wenig) nach grün (optimal) oder gelb (zu viel) an, wie viel Kohlendioxid im Wasser gelöst ist. 
 Video 
    
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            <title type="text">Video: Garnelen im Leitungswasser halten - geht das? </title>
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                                            Leitungswasser unterscheidet sich von Ort zu Ort. Die Aussage &quot;Garnelen lassen sich nicht auf Leitungswasser halten&quot; ist also falsch. Allerdings solltest du einiges beachten. Hier findest du alle wichtigen Informationen. Mit Video! 
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                 Für das Wohlbefinden von Zwerggarnelen spielen die Wasserhärte und Karbonhärte eine wichtige Rolle. Deshalb hat sich in der Garnelenzucht die Verwendung von Osmosewasser durchgesetzt. Das Osmosewasser wird mit einer Mineralienmischung angereichert, den Aufhärtesalzen. Somit erzielen die Züchter die idealen Wasserwerte für die Garnelen.&amp;nbsp; 
 Viele Garnelenfreunde wollen sich den Aufwand mit dem Osmosewasser und den Aufhärtesalzen sparen. Daher erreicht uns immer wieder die Frage, ob man Zwerggarnelen im Leitungswasser halten kann. Dazu ist es wichtig zu sagen: Leitungswasser ist nicht gleich Leitungswasser! Die Wasserwerte können sich von Ort zu Ort stark unterscheiden. Wir können deshalb keine universelle Empfehlung geben. Bei uns in Berlin ist das Leitungswasser sehr hart, es wird gerne &quot;Berliner Betonwasser&quot; genannt.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Diese Garnelen können problemlos in Leitungswasser gehalten werden: 
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 Leitungswasser ist nicht gleich Leitungswasser 
 Warum ist das so, dass Leitungswasser nicht unbedingt immer für die Garnelenhaltung taugt? Dazu musst du erstmal eines wissen: Die Wasserhärte und die Zusammensetzung der Mineralstoffe im Leitungswasser können von Region zu Region gewaltig schwanken. Während Gegenden wie der Schwarzwald in Süddeutschland so weiches Leitungswasser haben, dass man kaum die Seife von den Händen gewaschen bekommt, haben wir hier in Berlin zum Beispiel echtes Betonwasser. Du verschüttest 10 Liter und hast deine Küche neu gefliest! 
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 Deshalb ist es zuerst einmal sehr wichtig herauszufinden, welche Wasserhärte bei dir so aus dem Hahn tröpfelt. Dazu kannst du mit einem Testkoffer deine Wasserwerte checken oder ganz einfach bei deinem Wasserversorger anrufen oder mal auf seine Homepage gehen und nach der sogenannten Trinkwasseranalyse suchen. Dort steht alles fein säuberlich aufgeschlüsselt und du erfährst unter anderem, wie hoch die Gesamthärte, die Karbonathärte, der pH-Wert und der Nitratgehalt in deinem Leitungswasser ist. Falls du dann noch Fragen hast, ein Telefonat mit dem Wasserversorger hilft dir sicher weiter! 
 Welche Garnelen für welches Wasser? 
 Garnelen leben in den unterschiedlichsten Habitaten, und so gibt es auch ganz verschiedene Anpassungen an die Wasserhärte. Wir unterscheiden hier gerne in die sogenannten Hartwasserarten, zu denen zum Beispiel alle Neocaridina-Garnelen gehören, aber auch Caridina-Arten wie die Amanogarnele oder die Nashorngarnele. Wenn du bunte Garnelen züchten möchtest, empfehlen wir für hartes Wasser definitiv die tollen und recht robusten Neocaridinas.  Dann haben wir noch sehr viele Weichwasserarten in der Aquaristik. Die gehören in der Regel zur Gattung Caridina oder Paracaridina. Die häufigsten Vertreter sind die Bienengarnele, die Tigergarnele, die Taiwangarnele und die ganzen modernen Kreuzungen wie Tibee, Taitibee, Boa, Fancy Tiger und so weiter - die alle wurden aus Weichwasser-Caridina-Arten gezüchtet und haben die Vorliebe ihrer Ahnen für weiches Aquarienwasser geerbt. 
 Welche Garnelen für ein Aquarium mit Leitungswasser? 
 Wenn du nun nicht das ganz große Glück hast, in einer Gegend in Deutschland zu leben, in der das Leitungswasser mit einer Gesamthärte von 6-7, einer Karbonathärte von maximal 3 und einem pH-Wert von maximal 7,5 aus dem Hahn strömt, empfehlen wir daher für ein Aquarium mit Leitungswasser definitiv die bunten, hübschen Neocaridina-Zwerggarnelen. 
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 Ich will aber unbedingt Caridina halten! 
 Wenn dein Leitungswasser sich nicht für die Haltung von Bienengarnelen, Tigergarnelen, Taiwanern und anderen Caridinas eignet, die Weichwasser im Aquarium brauchen, sprich, wenn es nicht weich bis maximal mittelhart ist, solltest du andere Wege beschreiten.  Vor allem zur Zucht brauchen diese Weichwasser-Caridinas eine ganz besonders niedrige Karbonathärte. Natürlich gibt es aktiven Soil, der die Wasserhärte senkt, aber ein Wasserwechsel mit hartem Wasser beschert ihnen dann jedesmal ein Wechselbad der Wasserhärten, das sie wirklich gar nicht vertragen.  In diesem Fall empfehlen wir für dein Aquarium mit Caridina-Garnelen besser die Verwendung von Osmosewasser, das du mit einer speziellen Mineralsalzmischung zum Aufhärten auf die passenden Wasserwerte bringst. Keine Angst, die Anwendung ist supereinfach! Du erkennst dieses Mineralsalz am Zusatz GH+. Der sagt dir, dass hier nur die Gesamthärte angehoben wird und nicht die Karbonathärte - ganz so, wie deine Weichwasser-Caridinas das gerne mögen. 
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 Übrigens: Wenn dein Leitungswasser für Hartwassergarnelen auch nicht geht (weil zum Beispiel zu viel Nitrat oder Schwermetalle drin sind): Die Sache mit dem Osmosewasser + Mineralsalz geht auch für Neocaridina, es gibt auch für sie ein passendes Mineralsalz. Das erkennst du übrigens am Zusatz GH/KH+. 
 Die Vorteile von Osmosewasser und Mineralsalz 
 Mit der Kombination von Osmosewasser (aus dem die Osmoseanlage praktisch alle Härtebildner und sonstigen Störstoffe herausgefiltert hat) und Mineralsalz hast du die volle Kontrolle über deine Wasserparameter. Während sich die Leitungswasserqualität durchaus auch mal verändern kann, ist das Osmosewasser immer gleich. 
 Aber was ist denn jetzt mit dem Leitungswasser im Garnelenaquarium? 
 Wenn du Neocaridina oder andere unempfindliche Garnelen halten möchtest, geht natürlich auch Leitungswasser. Du solltest dabei aber ein paar Dinge beachten: Natürlich müssen grundsätzlich die Ansprüche an die Wasserwerte zu deinen Wasserwerten im Leitungswasser passen.  Kupfer aus den Leitungen und Chemikalien zur Wasserdesinfektion wie Chlor oder Silber sind für Garnelen sehr giftig. Gerade Chlor, das manche Wasserwerke gelegentlich zur Rohrreinigung einsetzen, kann dich deinen gesamten Garnelenstamm kosten. Es kann vorkommen, dass du monatelang keine Vorkommnisse hattest und dann aus heiterem Himmel die Leitungen gereinigt werden.  Deshalb empfehlen wir für Leitungswasseraquarien mit Garnelen grundsätzlich die Verwendung eines Wasseraufbereiters, der Schwermetalle und giftige Chemikalien wie Chlor bindet und unschädlich macht. Dadurch schützt du dich und deine Aquarienbewohner vor bösen Überraschungen aus der Wasserleitung und machst das Aquarienwasser ein ganzes Stück sicherer für deine hübschen bunten Zwerggarnelen. 
 Video 
    
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            <title type="text">Video: Ein Aquarium auf den Urlaub vorbereiten – was muss ich beachten?</title>
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                                            Urlaub - Sommer, Sonne, Strand!? Aber was ist in dieser Zeit mit deinem Aquarium? Wir verraten dir, worauf du achten solltest... Mit Video! 
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                 Urlaub - Sommer, Sonne, Strand!? Aber was ist in dieser Zeit mit deinem Aquarium? Wir verraten dir, worauf du achten solltest.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
  Ein großer Wasserwechsel vor und nach dem Urlaub ist in jedem Fall eine gute Maßnahme. Du verbesserst damit die Wasserqualität. Braunes Herbstlaub ist das ideale Dauerfutter/Urlaubsfutter für deine Garnelen! Das braune Laub gibt nützliche Huminstoffe an das Wasser ab. Auf den Blättern bildet sich ein Biofilm, welcher sehr gerne von deinen Garnelen gefressen wird. Gleichzeitig enthalten braune Blätter weniger Zucker, und belasten dadurch die Wasserqualität kaum.  
  Ein Garnelenaquarium auf den Urlaub vorbereiten  
  Für eine oder mehrere Wochen für einen Urlaub wegfahren ist - anders als bei manchen anderen Aquarien - beim Garnelenaquarium mit der richtigen Vorbereitung absolut gar kein Problem. Mit unseren Tipps kannst du rundum sorglos in den Urlaub fahren und brauchst dir derweil keine Sorgen um deine kleinen Krabbler zu machen.  
  Wasserqualität  
  Die Wasserqualität ist enorm wichtig für Zwerggarnelen, insbesondere für Caridina-Arten wie Tigergarnelen und Bienengarnelen. Sie brauchen sehr sauberes, keimarmes Wasser mit einem hohen Sauerstoffgehalt. Neocaridina-Garnelen dagegen sind ein wenig härter im Nehmen, aber auch sie sollten natürlich nicht über Wochen in einer dreckigen Brühe sitzen.   Einen oder zwei Tage vor deinem Urlaub ist deshalb ein größerer Wasserwechsel als normal angesagt. Das dürften schon gut 50-80% Wasser sein, die du im Garnelenaquarium austauschst. Dieser große Wasserwechsel ist im Prinzip die allerbeste Urlaubsvorbereitung. Warum? Wenn du so viel frisches Wasser wie möglich ins Aquarium einbringst, reduzierst du zum Beispiel die Anzahl der im Aquarienwasser gelösten Nährstoffe. Ein Wasserwechsel von 80% trägt auch 80% der Nährstoffe aus!   Bei der Gelegenheit kannst du auch gleich noch deinen Bodengrund mulmen und Reste absaugen. Insbesondere abgestorbene Pflanzenreste solltest du so weit wie möglich entfernen, und vergiss nicht, unter den Wurzeln und Steinen zu putzen, dort sammelt sich gern viel Dreck.  Vor allem im Sommer ist es wichtig, die tote organische Masse im Aquarium zu reduzieren - die füttert nämlich die Bakterien, die diese tote Materie verwerten und dabei natürlich Sauerstoff verbrauchen. Das ist insofern besonders unpraktisch, weil sich in warmem Wasser ohnehin schon weniger Sauerstoff lösen kann. Wenn viel abgestorbene Pflanzenmasse im Aquarium ist, kann der Sauerstoff deshalb für deine Garnelen durchaus knapp werden. Bist du zu diesem Zeitpunkt im Urlaub, kannst du nicht eingreifen, daher solltest du vor deiner Reise im Aquarium besonders gründlich durchputzen.  
  Fütterung  
  Garnelen sind einfach zu fütternde Haustiere - sie sind Resteverwerter und kümmern sich um alles mögliche im Aquarium - Algen, Biofilme, Pflanzenblätter, die kümmern, Detritus und alles, was im Aquarium eben so anfällt. Auch die eine oder andere Schnecke wird eventuell ausgelöffelt - vor allem bei den Caridina-Arten kann das schonmal vorkommen, wenn die Krabbler einen Eiweißmangel haben.  Deshalb kann man Garnelen im Aquarium füttern, aber man muss das vor allem bei kleineren Populationen nicht zwingend täglich machen. Eine schlechte Idee wäre zum Beispiel, vor dem Urlaub größere Mengen an Garnelenfutter ins Aquarium zu werfen - damit würdest du ja direkt deinen großen Wasserwechsel konterkarieren.  Zum Glück gibt es aber braunes Herbstlaub - es wird nicht umsonst als Dauerfutter oder Wochenendfutter angeboten! Seemandelbaumblätter und auch das braune Laub von Eichen, Buchen, Walnussbäumen und vielen anderen heimischen Laubbäumen sind ein exzellentes Ferienfutter für deine Garnelen.   Braunes Laub kannst du einfach auf die Wasseroberfläche legen. Es treibt dort eine ganze Weile, saugt sich aber irgendwann doch so voll, dass es nach einer Zeit untergeht. Wer möchte, dass es sofort sinkt, nimmt eine Futterzange, einen Stein, klemmt das Laub unter eine Wurzel, oder überbrüht es ganz kurz, damit es untergeht.  Das braune Laub wird zunächst von Biofilmen besiedelt, in denen Bakterien und andere Mikroorganismen in riesigen Zahlen leben. Biofilme sind super Garnelenfutter und werden wahnsinnig gern von den Krabblern abgegrast.  Das Laub selber fressen die Garnelen dann später auch, wenn das Gewebe durch das Wasser und von Bakterien aufgebrochen wurde und dadurch etwas mürber ist.  Gibst du zwei oder drei braune Herbstblätter in dein Garnelenaquarium, finden deine Garnelen über Wochen genügend zu fressen. Weil das Herbstlaub nicht mehr viele Nährstoffe enthält (insbesondere wenig Zucker), bleibt die Wasserbelastung dadurch sehr gering. Das hat den schönen Vorteil, dass kein Wasserwechsel fällig wird, wie das der Fall wäre, wenn du mit handelsüblichem Garnelenfutter zufüttern lassen würdest. Vor allem im Sommer ist das sehr praktisch.  
  Verdunstung und Temperatur  
  Besonders im Sommer ist es wichtig, dass du verhinderst, dass dein Aquarium zu warm wird. Dann können nicht nur Bakterien besser wachsen und die so entstehende hohe Keimdichte deinen Garnelen das Leben schwer machen, auch löst sich im warmen Wasser weniger Sauerstoff. Je wärmer, desto kritischer wird es für Zwerggarnelen.  Besonders schwierig ist das Thema Erwärmung natürlich, wenn du im Sommer im Urlaub bist. Du solltest dann definitiv dafür sorgen, dass das Aquarienwasser nicht zu warm werden kann. Zum einen kannst du zum Beispiel in deinem Aquarienzimmer die Rollläden solange herunterlassen. Dadurch heizt sich der Raum gar nicht erst so stark auf.  Um das Aquarium zu kühlen, kannst du auch die Verdunstung nutzen - wenn Wasser verdunstet, kühlt es ab - das nennt sich Verdunstungskälte. Im Aquarium kannst du dir dieses Phänomen zunutze machen und dein Aquarium ganz einfach dadurch etwas abkühlen lassen, indem du die Abdeckscheibe weglässt oder die Abdeckung öffnest. Wenn deine Wohnung nicht gerade unterm Dach liegt, ist das allein schon ziemlich effektiv.  Ein weiterer Punkt wäre, die Beleuchtung über Nacht anzuschalten und tagsüber auszulassen - in der Nacht kühlt es etwas ab, sodass die Wärme der Lampe nicht so stark ins Gewicht fällt.  Wenn du über Verdunstung kühlst, musst du allerdings eines beachten: Der Wasserstand sinkt dadurch immer weiter ab. Weil nur reines Wasser verdunstet, sammeln sich Mineralien an, und das Wasser wird immer härter. Wenn zu viel Wasser verdunstet, kann zudem der Filter nicht mehr richtig arbeiten - das willst du gerade im Sommer um jeden Preis vermeiden!   Deshalb wäre ein Grundsatz: Die Abdeckscheibe nimmst du bei einem kurzen Urlaub von ein paar Tagen ab, um die Verdunstungskälte an warmen Sommertagen zu nutzen. Bist du länger weg, bleibt die Abdeckscheibe drauf, damit der Wasserstand nicht zu stark absinkt.  Dann bleibt uns jetzt nur, dir einen schönen Urlaub zu wünschen! In unserem Video fasst Paul die besten Tipps für Garnelenbecken über deinen Urlaub hinweg nochmal zusammen.   
 Video 
    
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            <title type="text">Video: Welche Steine kann ich im Garnelenaquarium verwenden?</title>
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                                            Du möchtest ein Garnelen Aquarium mit einer Steinlandschaft aufbauen? Hier erfährst du alles, was du zur Hardscape Auswahl wissen musst! Mit Video! 
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                 Zum allgemeinen Thema &quot;Steine im Aquarium&quot; haben wir bereits ein ausführliches Video hier im Blog von Garnelen-Gümmer veröffentlicht. Du findest es unter dem Blogbeitrag  &quot;Hardscape - Steine für das Naturaquarium - eine Übersicht&quot; . Dort findest du auch eine genaue Beschreibung der einzelnen Gesteinsarten, die wir dir hier im Onlineshop anbieten. 
 Hier geht es darum, welche Gesteinsarten für ein Garnelenaquarium geeignet sind, woran du erkennst, dass ein Stein Kalk ans Wasser abgeben kann und wie du mit solchen Steinen in einem Garnelenaquarium umgehen musst. 
 Ganz am Ende dieses Blogartikels findest du ein Video, das wir für dich eingestellt haben. Dort erklärt dir Paul aus unserem Gümmer-Team noch einmal alles, was du zum Thema Steine im Garnelenaquarium wissen musst.&amp;nbsp; 
 Grundsätzlich kann man die Steine für die Aquaristik in zwei Gruppen unterteilen: aufhärtend und nicht aufhärtend bzw. wasserneutral. Aufhärtende Steine enthalten Härtebildner, in der Regel ist das Kalk. Den geben sie unter bestimmten Umständen ans Wasser ab - nämlich immer dann, wenn Säure in irgendeiner Form im Spiel ist. 
 Zu den nicht aufhärtenden, wasserneutralen Steinen gehören Dragon Stones, auch Drachensteine oder Ohko genannt und rote, graue und schwarze Lava, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Sie sind schnell abgehakt - die nicht aufhärtenden Steine fürs Aquarium kannst du in weichem wie in hartem Wasser uneingeschränkt verwenden. Sie geben keine Stoffe ans Wasser ab und können daher ohne weitere Vorsichtsmaßnahmen auch bei empfindlicheren Weichwassergarnelen eingesetzt werden. 
 Bei aufhärtenden Steinen, die Härtebildner enthalten, sieht die Sache dagegen anders aus. Diese Steine enthalten Kalk. Ob dein Aquarienstein dazu gehört, kannst du einfach feststellen: Träufle Essigessenz oder eine andere stärkere Säure (natürlich immer unter den entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen, aber das versteht sich ja eigentlich von selbst ...) auf deinen Stein und lass ihn so ein paar Minuten sitzen. Wenn sich jetzt Bläschen auf dem Stein formen, enthält der Stein Kalk. Durch die Säurezugabe bildet sich gasförmiges CO2, deshalb fängt der Stein an zu blubbern, als wäre Brause im Spiel. Je mehr Bläschen sich bilden, desto mehr Kalk enthält dein Stein. 
 Wie stark die Steine aufhärten, hängt immer auch vom individuellen Kalkgehalt des Steins ab, aber man kann Tendenzen für die einzelnen Gesteinsarten erkennen. Zu den stark aufhärtenden Steinen gehören zum Beispiel die Helle Pagode und Versteinertes Laub. Weniger stark härten Frodo Stones, auch Ancient Stones genannt, dein Wasser auf, ebenso Seiryu oder Mini Landschaft und Schwarze Pagode, um hier nur einige zu nennen. 
 Bei der Beschreibung der Steine im Shop steht übrigens jeweils dabei, ob sie nicht, weniger stark oder stark aufhärten. 
 Wenn du aufhärtende Steine im Garnelenaquarium einsetzen möchtest, sind einige Dinge zu beachten. Fährst du dein Garnelenaquarium mit einem pH von 7,5 oder darüber, kannst du sie bedenkenlos im Garnelenaquarium verwenden - zum Beispiel, wenn du die eher robusten Neocaridina hältst. In einem basischen Milieu löst sich kein Kalk aus den Steinen, das heißt, hartes Wasser wird nicht noch härter. 
 Im Weichwasseraquarium kommt es natürlich auf die Anzahl und Größe der Steine an. (In diesem Zusammenhang ist vielleicht auch unser Blogartikel  &quot;Die richtige Menge Steine für dein Aquarium&quot;  interessant.) Klar, wenige Steine härten das Wasser nicht so stark auf wie viele Steine, und Steine mit einem geringeren Aufhärteeffekt sind ebenfalls nicht so problematisch wie reiner Kalkstein. Robustere Weichwassergarnelen, zum Beispiel die klassische Bienengarnele, haben damit tendenziell keine großen Probleme. 
 Besonders stark löst sich Kalk im Aquarienwasser, wenn eine CO2-Anlage am Aquarium betrieben wird. Durch die Kohlensäure löst sich der Kalk im Stein besonders gut, was einen sehr starker aufhärtenden Effekt ergibt. Düngst du deine Aquarienpflanzen mit CO2 und möchtest du Weichwassergarnelen halten, solltest du daher dann besser auf einen nicht aufhärtenden Stein ausweichen. 
 In einem Aquarium mit aufhärtenden Steinen und Weichwassergarnelen sollte daher grundsätzlich sehr regelmäßig und mindestens einmal in der Woche ein Wasserwechsel durchgeführt werden. Füll mit Wasser auf, das einen Tick weicher ist als das Wasser im Aquarium, um den Aufhärtungseffekt auszugleichen. Gib deinen Garnelen Zeit, sich an das weichere Wasser zu gewöhnen, und lass es daher ganz langsam einlaufen. Ein Luftschlauch und ein über Aquarienniveau aufgestellter Eimer können dir dabei helfen, damit du vom Halten der Gießkanne keine lahmen Arme bekommst. So kannst du das Wasser ganz langsam ins Aquarium laufen lassen, ohne dass du ständig dabei stehen musst. 
 Ganz wichtig ist der regelmäßige Wasserwechsel in einem Aquarium mit weichem Wasser, eher empfindlichen Garnelen und leicht aufhärtenden Steinen - stell dir vor, du hast ein kleines Aquarium mit einem niedrigen pH-Wert, Aquariensoil, der das Wasser weicher macht, weil er Härtebildner &quot;schluckt&quot; und aufhärtende Steine. Machst du hier länger keinen Wasserwechsel, werden die ganze Zeit Härtebildner abgegeben. Der Soil bindet sie und wird nach und nach gesättigt. Dann arbeitet er nicht mehr aktiv und kann das Wasser nicht mehr weicher machen, das heißt, das Wasser im Garnelenaquarium wird langsam immer härter und der pH-Wert steigt - das kann mit der Zeit kritisch werden. Vor allem, wenn du nun einen großen Wasserwechsel mit weichem Wasser machst, ändern sich die Wasserhärte und der pH-Wert schlagartig, was dir deine Garnelen arg übel nehmen dürften. 
 Merke: Wenn du unbedingt leicht aufhärtende Steine in einem Garnelenaquarium mit Weichwasser haben möchtest, solltest du 
 
 wenige Steine nehmen 
 eine Steinsorte aussuchen, die nicht stark aufhärtet 
 keine CO2-Anlage am Aquarium betreiben 
 regelmäßig größere Wasserwechsel machen 
 das frische Wasser so aufbereiten, dass es etwas weicher ist als das Wasser im Aquarium 
 das frische Wasser nur ganz langsam zugeben 
 
 &amp;nbsp; 
 Taiwan Bees und andere empfindliche Caridina-Hochzuchten sollten grundsätzlich nicht mit aufhärtenden Steinen im Aquarium konfrontiert werden, sie stecken Schwankungen bei den Wasserwerten ganz besonders schlecht weg. Ein solches Zuchtbecken läuft mit kalkhaltigem Gestein im Wasser einfach nicht gut, hier kann es zu Häutungsproblemen kommen. Daher solltest du für deine Caridina-Hochzuchten auf andere Steine ohne Härtebildner ausweichen. 
 Video 
    
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            <title type="text">Falscher Garnelenschimmel aka Garnelenalge aka Systemische Mykose</title>
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                                            Lange wurden die gelb-grünen Fusseln bei Garnelen unter dem Hinterleib fälschlicherweise als systemische Mykose angesprochen, in Wirklichkeit handelt es sich beim Falschen Garnelenschimmer aber um eine parasitische Alge. Mit Video! 
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                 Du schaust in dein Aquarium und freust dich, weil du denkst, deine Garnele hat Eier ... aber irgendwas ist komisch. Die &quot;Eier&quot; sind irgendwie gar nicht rund, sondern eher fein fusselig und eher etwas länglich? Das ist leider keine tragende Garnelenmama, sondern eine Garnele, die einen Sekundärparasiten spazieren trägt - Cladogonium ogishimae, eine eigentlich farblose parasitäre Alge mit hellgelben, gelbgrünen bis olivgrünen Sporenbehältern, die man bei fortgeschrittenem Befall als Fussel unter den Schimmbeinen hauptsächlich bei Neocaridina-Garnelen sehen kann.&amp;nbsp; 
 Ganz am Ende dieses Blogartikels findest du auch ein Erklär-Video zum Thema Falscher Garnelenschimmel.&amp;nbsp; 
 War das nicht eigentlich eine systemische Mykose? Oder Ellobiopsidae? 
 Früher wurde dieses Phänomen fälschlicherweise von einer Tierärztlichen Hochschule als Pilzbefall diagnostiziert (und auf einigen Seiten hält sich die Bezeichnung &quot;Systemische Mykose&quot; oder &quot;Garnelenschimmel&quot; auch noch hartnäckig, was sie aber nicht richtiger macht ...). Dann dachte man eine Zeitlang, dass es sich um Ellobiopsidae handeln könnte, einen Organismus, der zwar ähnlich aussieht, aber erstens viel kleiner und zweitens nur aus dem Meerwasser bekannt ist. Vor allem auf englischsprachigen Seiten wird diese Bezeichnung (oder kurz &quot;Ello&quot;) immer noch fast ausschließlich verwendet. Mittlerweile wissen wir dank verschiedener Untersuchungen, dass es sich hier um eine ganz besondere Alge aus Asien handelt, weshalb man den &quot;Falschen Garnelenschimmel&quot; auch als &quot;Garnelenalge&quot; bezeichnet. 
 Die Garnelenalge, oder Falscher Garnelenschimmel 
  Cladogonium ogishimae  ist eine parasitäre Alge, die Garnelen nicht nur im Aquarium oder in Zuchtanlagen befällt. Sie wurde in den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts wissenschaftlich beschrieben. Die Garnelenalge kommt in Japan in der Natur vor. Auch in weiteren Teilen Asiens findet man den Erreger, unter anderem sieht man Sulawesi-Garnelen oder verschiedene asiatische Macrobrachien mit den Zotteln unter dem Hinterleib. Sehr, sehr selten befallen die parasitären Algen auch Bienengarnelen oder anderen  Caridina -Arten, in der Regel findet man die grünen bis gelben Fusseln jedoch an den Schwimmbeinen von  Neocaridina -Garnelen. Der überwiegende Teil der Alge ist farblos und sitzt im Muskelgewebe, nur die Sporen sind farbig. 
   
  Auf diesem Foto kannst du die grünlich bis gelben &quot;Fusseln&quot; an den Schwimmbeinen der Garnelen sehr gut erkennen.&amp;nbsp;  
 Worum handelt es sich bei der irrtümlich Systemische Mykose genannten Garnelenkrankheit? 
 Der Falsche Garnelenschimmel ist ein Sekundärparasit, der dann zuschlägt, wenn die Garnele schon aus anderen Gründen geschwächt ist. Dabei entwickelt sich ein farbloses, von außen nicht zu erkennendes Wurzelsystem im großen Hinterleibsmuskel der Garnele, der von der Alge angezapft wird. Sie ernährt sich von den Körpersäften der Krabbler. Die Garnelen sterben nicht unmittelbar an dem Befall mit dem Falschen Garnelenschimmel, jedoch schwächt der fälschlicherweise als Systemische Mykose angesprochene Parasit die Garnele mit der Zeit. Befallene Weibchen setzen keine Eier mehr an. Irgendwann ist das Tier durch den &quot;Mitfresser&quot; so geschwächt, dass es die nächste Häutung nicht mehr schafft. Bis dahin kann aber viel Zeit ins Land gehen, man merkt den Garnelen lange nicht an, dass ihnen der Parasit etwas ausmachen würde. Sie wirken soweit eigentlich munter und fressen normal. 
 Wie stecken sich Garnelen mit dem Falschen Garnelenschimmel an? 
 Die Zotteln unter dem Hinterleib (die ganz selten auch an anderen Körperstellen austreten können) enthalten Zoosporen, die als Energiequelle Chlorophyll nutzen (deshalb die Farbe) und die sich aktiv fortbewegen können, wenn sie reif sind. Teilweise liegen sie auch auf dem Boden und werden dann aufgenommen. Deshalb ist es möglich, dass auch andere Garnelen im gleichen Aquarium mit der Garnelenalge angesteckt werden. Bei sehr guten Haltungsbedingungen ist das Immunsystem der Tiere jedoch in der Regel fit genug, sodass sie die Infektion abwehren können. Ganz sicher stecken sich die Tiere mit dem Parasiten an, wenn sie gestorbene Garnelen mit der Garnelenalge anfressen und dabei eine große Menge an Sporen aufnehmen. 
 Falscher Garnelenschimmel als Sekundärparasit 
 Sehr oft siehst du den Falschen Garnelenschimmel an Garnelen, die eine stressige Situation hinter sich haben - das kann zum Beispiel ein Transport sein, oder eine Wasserumstellung, eine Futterumstellung, anderer Stress, ... besonders häufig sieht man einen Ausbruch der Garnelenalge bei importierten Garnelen - sie haben ja alles im Paket: Transport UND Wasserumstellung, und zwar mehrfach. Das liegt daran, dass die Garnelenalge oft in einer ganz geringen Menge vorhanden ist, das Immunsystem der Garnele aber noch gut damit fertig wird und Cladogonium ogishimae in Schach halten kann. Geht das Immunsystem nun aber durch Stress in die Knie, ist es möglich, dass die Krankheit ausbricht - und zwar schlagartig. Die Garnelen sehen dabei oft beim Versender noch gut aus, und beim Empfänger sieht man schon die ersten Fusseln an den Schwimmbeinen durchbrechen. 
 Was tun gegen den Falschen Garnelenschimmel? 
 Die gute Nachricht: Die Garnelenalge  Cladogonium ogishimae  bekommt man effektiv in den Griff - zunächst werden alle befallenen Tiere in ein Quarantäneaquarium ohne Bodengrund gesetzt. Hier saugt man den Boden täglich ab und macht regelmäßige Wasserwechsel, um möglichst die Sporen zu entfernen. Huminstoffe im Aquarium (zum Beispiel durch das GlasGarten LiquidHumin) können dabei helfen, die Vermehrung der Alge einzudämmen. Auch die in Erlenzapfen und Seemandelbaumblättern enthaltenen Humine und Tannine sind gut zur Unterstützung bei einem Befall geeignet. 
 Des weiteren gibt es mit Tima Balance ein spezielles Futter, das man zur effektiven Unterstützung bei der Bekämpfung der Garnelenalge geben kann. Es hilft der Garnele dabei, eine Schicht zwischen den Parasiten und den Sporen aufzubauen, die einen Ausbruch verhindern kann. 
 Ganz wichtig ist außerdem, das Aquarium ebenfalls zu behandeln, in dem die Garnelen saßen, die vom Falschen Garnelenschimmel betroffen waren. Auch hier saugst du gründlich den Boden ab, um Sporen zu entfernen, und machst einen großen Wasserwechsel. Das Spezialfutter Tima Balance kannst du auch gesund erscheinenden Garnelen verabreichen. Wenn erst Sporen sichtbar sind, ist der Befall nämlich schon ziemlich weit fortgeschritten. Auch das zusätzliche Verfüttern von ShrimpFit von GlasGarten (einem Zusatzfutter, das das Immunsystem der Garnelen unterstützen kann), kann sich positiv auf den restlichen Besatz auswirken, sodass sich die Garnelenalge im Aquarium nicht weiter ausbreitet und den Rest der Garnelengruppe verschont. 
 Video 
    
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                            <updated>2020-10-28T00:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Garnelen, Krebse und Schnecken schonend ins Aquarium eingewöhnen</title>
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                                            Eine ordentliche Eingewöhnung hilft deinen neuen Aquarienbewohnern, sich schnell und gut an die neuen Bedingungen im Aquarium zu gewöhnen und kann Stress reduzieren. Mit Videos 
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                 Gewöhnt man  Garnelen  und  Wasserschnecken  nicht sorgfältig ins Aquarium ein, können die Tiere einem das echt übelnehmen. Gerade Schnecken sind dann tagelang beleidigt und verlassen ihr Häuschen nicht, und bei Garnelen kann ein plötzliches Umsetzen in krass andere Wasserwerte sogar zu Häutungsproblemen führen. Krebse sind zwar nicht ganz so empfindlich, aber gerade bei Importkrebsen oder bei Krebsen, die beim Versand Stress hatten, kann es nicht schaden, wenn man bei der Eingewöhnung auch vorsichtig vorgeht. 
 Garnelen, Krebse oder Schnecken einfach ins Aquarium zu werfen, ist also keine gute Option. Besser ist es, wenn man die Wirbellosen langsam auf die neuen Verhältnisse umstellt, sodass die Aquarientiere ihre Osmoregulation (also den Ausgleich des Drucks in ihrem Körper, der von der Salzkonzentration im Wasser abhängt) umstellen können. Bei Garnelen muss man etwas anders vorgehen als bei Krebsen oder bei Schnecken. 
 Garnelen ins Aquarium eingewöhnen 
 Setz die Garnelen mit ihrem Transportwasser aus ihrem Transportbehälter in einen Eimer (sauber, am besten neu - aber auf jeden Fall ohne Reste von Putzmitteln) oder eine Schüssel. Du musst nicht alles Wasser aus dem Beutel in den Eimer geben, es reicht, wenn die Zwerggarnelen noch gut zwei Fingerbreit bedeckt sind. Achtung, manchmal pappen Garnelen in den Seiten der Plastiktüte, also schau nochmal richtig gründlich alles durch, bevor du irgendwas rauswirfst. 
 Um das Wasser langsam in den Eimer laufen zu lassen, ist unser Garnelen-Eingewöhnungsset optimal - grade, wenn man öfter Garnelen eingewöhnt, ist die diese Lösung komfortabel und besser einzustellen, als wenn du einfach nur einen Knoten in einen Luftschlauch machst. 
 Mit Hilfe dieses Schlauchs lässt du jetzt das Wasser aus dem Aquarium in den Behälter mit den Garnelen tropfen. Den Absperrhahn stellst du so ein, dass ungefähr ein Tropfen pro Sekunde kommt - das wäre ein guter Mittelwert, es muss aber nicht 100%ig genau sein. 
 Wenn das Wasser im Eingewöhnungsbehälter sich grob verdoppelt hat, giesst du etwa die Hälfte des Wassers aus dem Eimer weg und lässt nochmal so viel Wasser aus dem Aquarium eintropfen. Nach 2 Stunden etwa haben sich die Garnelen akklimatisiert. 
 Dann nimmst du deinen Kescher und fängst die Garnelen aus dem Behälter heraus und setzt sie in ihre neue Heimat. Das Wasser aus dem Eimer schüttest du weg und füllst das, was aus dem Aquarium jetzt fehlt, mit frischem Wasser auf. Lass das Licht erstmal aus, um für die Tiere die Eingewöhnung in ihr neues Zuhause noch etwas stressfreier zu gestalten. 
    
 Krebse ins Aquarium eingewöhnen 
 Bei der Eingewöhnung von Krebsen ins Aquarium ist der Temperaturausgleich am wichtigsten. Dazu stellt man sie in ihren Transportbehältern auf die Abdeckung und lässt das Wasser in den Behältern erstmal auf Temperatur kommen. Bei empfindlichen Arten, bei Importkrebsen und bei Krebsen, die einen gestressten Eindruck machen, gehst du so vor wie bei Garnelen - nur dass du den Eingewöhnungsbehälter gut abdeckst, damit keiner stiften geht. 
 Unempfindliche Flusskrebse kannst du nach dem Temperaturausgleich ins Aquarium setzen. 
 Schnecken ins Aquarium eingewöhnen 
    
 Oft werden Schnecken nicht in Wasser versendet, sondern feucht auf Zewa. Bei so verpackten Schnecken und bei bei Deckelschnecken ist eine Eingewöhnung wie bei Garnelen relativ sinnlos - ohne Wasser kann ja gar keine langsame Angleichung stattfinden. 
 Hier geht man deshalb etwas anders vor: Nimm ein Stück Styropor und befestige einen Saugnapf daran. Diesen kleinen Balkon ploppst du so an die Aquarienscheibe, dass das Styropor auf einer Seite ein bisschen unter Wasser liegt und legst die Schnecken mit der Öffnung nach unten so darauf, dass sie etwas Kontakt mit dem Wasser haben. Sie kommen aus dem Häuschen, wenn sie soweit sind, und gewöhnen sich so selber Stück für Stück ein. Langsam oder schneller schnecken die kleinen Schleimer ins Aquarium. Dann kannst du den Eingewöhnungsbalkon wieder abbauen. 
 Selbstverständlich eignet sich diese Methode auch für Schnecken ohne Deckel (wie zum Beispiel Posthornschnecken), die in Wasser versendet wurden. Sie kannst du alternativ aber auch einfach wie Garnelen per Tropfmethode auf die neuen Wasserverhältnisse umgewöhnen. 
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                            <updated>2020-07-12T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Farbschläge bei Neocaridina-Garnelen kombinieren</title>
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                                            Bunte Smarties-Aquarien mit verschiedenfarbigen Neocaridina sind trendy, aber im Nachwuchs kann man die eine oder andere Überraschung erleben. Wer auch in Folgegenerationen noch bunte Garnelen im Aquarium haben will, muss clever kombinieren.
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                 Wenn man einfach willkürlich verschiedene Farben von  Neocaridina -Zwerggarnelen mischt, kommen im Nachwuchs häufig wildfarbene Tiere heraus - leider funktioniert die Rechnung rot + gelb = orange bei ihnen nicht. Diese Wildfarben sind in der Regel transparent mit einem feinen Punktmuster und Strichmuster, es können aber auch Garnelen mit einem dunklen Flammenmuster mit oder ohne Rückenstrich dabei herauskommen. 
 Bei einigen Garnelen, die aus bunten Bonbon-Mischungen stammen, sind die Gene jedoch so lustig durcheinandergemixt, dass alles mögliche an Farbformen im Nachwuchs auftreten können - breite und schmale Rückenstriche (oder auch nicht), Rilis mit Rückenstrich (der dann auch von den transparenten Stellen unterbrochen wird), Zwerggarnelen mit transparenten Stellen, die nicht unbedingt dem klassischen Rili-Muster entsprechen, andere Farben, ... kann auch spannend sein. 
 ᐅ Wir bei Garnelen Guemmer beschäftigen uns&amp;nbsp; seit 2007 mit der Zucht und Haltung von Zwerggarnelen . In unserer Shopkategorie&amp;nbsp;  Neocaridina Garnelen  &amp;nbsp;findest du eine tolle Auswahl von pflegeleichten Neocaridina. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]1842;10613;1872;10607[/article] 
 Aber eine bunte Mischung im Aquarium ist lustig und sieht toll aus, viele Garnelenhalter möchten deshalb trotzdem ihre  Neocaridina  mischen. Die gute Nachricht: Wenn man nicht alle Farben im Aquarium haben muss, ist es möglich, verschiedene Farbschläge miteinander zu vergesellschaften. Wichtig zu wissen: Das funktioniert nur mit reinen Farbschlägen. 
 Bunte  Neocaridina -Garnelen kann man in verschiedene Linien einteilen, weil einige Farben aus anderen Farbformen gezüchtet wurden. Diese Linien kann man bedenkenlos miteinander vergesellschaften, ohne dass dann wildfarbene Garnelen durchs Aquarium schlendern. 
 Was ebenfalls immer geht, sind Garnelen mit voller Färbung und Garnelen mit Rili-Ausprägung in derselben Farbe. 
     
 Die rote  Neocaridina -Linie 
 Angefangen hat das ganze mit der Red Cherry, auch Red Fire genannt, aus der die  Red Sakura Garnele  gezüchtet wurde und etwas später dann auch die Red Rili. Bei den Red Rilis fielen bald Tiere mit blauem Körperinnerem auf, die Blue Rilis oder auch Blue Red Rilis (was etwas genauer ist, Rilis mit blauer Körperfarbe gibt es mittlerweile ja auch bei anderen Farbschlägen). Bei diesen Blue Red Rilis wurden die roten Farbanteile weggezüchtet, und es erschien die  Blue Jelly Garnele . Manche Red Rilis wurden auf einen transparenten Hinterleib gezogen - sie heißen Red Head. 
   
  Foto: die Blue Jelly Garnele gehört zu den Beliebtesten Neocaridina&#039;s. Anders als es der Name vielleicht vermuten lässt, gehört sie der &quot;Roten Linie&quot; an. Das liegt darin begründet, dass die Blue Jelly aus Blue Red Rilis herausgezüchtet wurde.  
 Wenn sich alle diese Farbschläge von  Neocaridina  miteinander verpaaren, erhält man im Nachwuchs vielleicht mal etwas schlechter gefärbte Tiere (das Risiko kann man verringern, indem man keine Red Cherrys respektive Red Fires in die Mischung einbringt), aber grundsätzlich erscheinen hier im Nachwuchs weiterhin rote, rot-blaue und blaue Tiere. 
 Achtung - sehr oft werden blass gefärbte Blue Dream als Blue Jelly verkauft, damit funktioniert der Mix natürlich nicht, dann fallen wildfarbene Nachkommen. 
 Auch manche Orange-Sakura-Linien wurden aus der Red Sakura gezüchtet. Hier muss man&#039;s ein bisschen drauf ankommen lassen und die Tiere gegebenenfalls einfach wieder trennen, wenn sich doch wildfarbener Nachwuchs einstellen sollte. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]53;158;445;305[/article] 
 Die orangene  Neocaridina -Linie 
 Orange Sakura und Orange Rili sowie Green Jade lassen sich theoretisch ebenfalls vergesellschaften - sofern man einen Stamm Green Jade hat, der aus Orange Sakura gezogen wurde. 
 Witziger Fakt: Verpaart man Orange Sakura und Blue Jelly, erhält man im Nachwuchs Orange Rili mit blauem Körper, auch diese Verpaarung hat also keine wildfarbenen Nachkommen.&amp;nbsp; 
   
  Foto: Das ist eine Dark Green Jade Garnele.&amp;nbsp;Die Green Jade wurde aus einem Stamm Orange Sakura Zwerggarnelen gezüchtet - was ziemlich erstaunlich ist, weil die Farben Orange und Grün ja nicht wirklich etwas miteinander zu tun haben. Dennoch gilt diese Herkunft mittlerweile als gesichert.  
  [article template=&quot;minimal&quot;]13;590;604[/article]  
 Die gelbe  Neocaridina -Linie 
 Leider lassen sich Yellow Fire, Yellow Fire Neon und Yellow Rili mit keinem anderen  Neocaridina -Farbschlag vergesellschaften, ohne dass es zu Wildfarben kommt. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]76;1667[/article] 
 Die schwarze  Neocaridina -Linie 
 Aus der dunkelbraunen Schoko Sakura wurden über diverse Zwischenstadien sowohl die Black Fire, die Black Sakura (auch Carbon Sakura), die schwarz-transparent gemusterte Carbon Rili, die dunkelblau-schwarz gemusterte Blue Carbon Rili, die gleichmäßig dunkelblaue  Blue Dream Garnele  und auch die tief blutrote Bloody Mary gezüchtet. Alle diese Farbschläge lassen sich wie die Abkömmlinge der roten Linie in einem bunten Mix im Garnelenaquarium halten. In ihrer Nachkommenschaft treten alle die ursprünglichen Farben und Farbverteilungen auf.&amp;nbsp; 
 [article template=&quot;minimal&quot;]312;400;717;401;465[/article] 
 Weitere Informationen&amp;nbsp; 
 Wenn du mehr über die Neocaridina Garnelen wissen möchtest, zum Beispiel die richtigen Haltungsbedingungen, dann empfehlen wir dir unseren   Neocaridina-Garnelen - der Hauptartikel  . Dort findest du auch ein Video zum Thema  &quot;Warum sind Neocaridina-Garnelen die besten Einsteigergarnelen?&quot;  
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                            <updated>2020-07-12T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Garnelenfutter Zwerggarnelen im Aquarium richtig füttern</title>
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                                            Garnelen richtig zu füttern, ist absolut kein Hexenwerk. Es gibt hochwertiges Futter, das man den Tieren geben und sogar teilweise selbst sammeln kann und mit denen Zwerggarnelen optimal versorgt sind. Mit Video 
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                 Was fressen Garnelen in der Natur eigentlich so? 
 Die Zahl der Garnelen in einem Lebensraum hängt von der Menge an Nahrung ab, die die Population zur Verfügung hat. In vielen Habitaten von Zwerggarnelen, die mittlerweile erforscht wurden, findet man außer Laub, Bakterienfilme und Algenbeläge nicht wirklich etwas, und das ist auch, was die Garnelen überwiegend fressen. 
 Die Scheren der Allesfresser zeigen schon genau, dass sie überwiegend von Sachen leben, die sie von Oberflächen schaben - ihre Scheren sind mit zahlreichen recht steifen Borsten bewachsen und dienen zum Schaben wie auch zum Greifen. 
 Dazu kommt noch ab und zu eine Insektenlarve, einen Wurm, kleine Krebstiere wie Cyclops oder Wasserflöhe oder auch mal eine tote Artgenossin, aber das war&#039;s mehr oder weniger. Mit Insekten und Krebstieren nehmen Garnelen wichtiges Cholesterin auf, das sie für eine gesunde Häutung brauchen, aber nicht selber herstellen können. 
 Als Allesfresser brauchen Garnelen neben überwiegend pflanzlichen auch Futter aus tierischen Quellen. 
 Was fressen Garnelen dann im Aquarium? 
 Eigentlich ist es ziemlich einfach, Zwerggarnelen auch im Aquarium so zu ernähren, wie sie das aus der Natur kennen - braunes Herbstlaub oder  Seemandelbaumblätter  kann man reinwerfen (und das sollte man auch - ein oder zwei Blätter können immer im Aquarium liegen), und Biofilme wachsen ganz von alleine. Ist das Aquarium dichter besetzt, reicht der Aufwuchs oft nicht mehr für alle Garnelen im Aquarium aus, dann muss man zufüttern. 
 Um sicherzugehen, dass die Garnelen von Anfang an genug Futter finden, kann man schon in der ersten Woche anfangen, etwas Futter zugeben - aber immer nur so viel, wie sie in ein paar Stunden verputzen. So bleibt die Wasserbelastung möglichst gering. 
   
  Foto: auf diesem Bild siehst du die Scheren einer Tigergarnele. Mithilfe der Borsten können die Tiere Mikroorganismen und anderen Aufwuchs vom Untergrund abschaben.  
 Auch kannst du die Biofilme im Aquarium durch ein Bakterienprodukt unterstützen - wir empfehlen Genchem Biozyme und Polytase, Bacter AE von GlasGarten oder Dennerle Shrimp King Biotase Active. Diese Produkte enthalten unter anderem wertvolle  Lactobacillus -Bakterien, die schädliche Keime verdrängen können. Gerade für Jungtiere im Aquarium sind Bakterien ein richtig gutes Futter. Bakterien sind eine wichtige Eiweißquelle. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]353;1351;1353;7454[/article] 
 Auch Algenfilme sind Teil des Aufwuchses. Schmieralgen, Kieselalgen, Staubalgen und andere feine Beläge sind ein wertvolles Garnelenfutter. Neben Vitaminen enthalten sie auch Jod, das die Garnelen für ihre Häutung brauchen. Pflanzliches Eiweiß aus den Algen ist wichtig für die Eiweißversorgung der Zwerggarnelen. 
 Wie findet man das richtige Futter für Zwerggarnelen? 
    
 Viele  hochwertige Garnelenfutter  greifen mittlerweile nach dem Vorbild der Natur auf Bakterien, Insekten und Algen als Eiweißquelle zurück, statt auf Eiweiß, das von Warmblütern stammt oder gar aus minderwertigem Fischmehl. Zu viel Eiweiß kann bei Garnelen zu Häutungsproblemen führen. 
 Garnelen sollten alles in allem ungefähr 30% Eiweiß und 10% Fett in ihrem Futter vorfinden, ebenso wie etwa 30% Kohlehydrate und 10% Mineralstoffe. Der Rest ist ebenfalls wichtig - Ballaststoffe sind wichtig für einen gesunden Darm. Futter sollte nicht zu heiß verarbeitet werden, damit die zugesetzten Vitamine (A, C, D und E sind wichtig für Garnelen) nicht zerstört werden. 
 Mit einem pflanzenbasierten Fertigfutter, das einen gewissen Anteil an Proteinen enthält, sind deine Garnelen jeden Tag gut bedient. Du kannst neben dem Hauptfutter für Zwerggarnelen im Aquarium zweimal pro Woche mit einem Proteinfutter zusätzliches Eiweiß zuschießen - wichtig ist das besonders für Eier produzierende Weibchen und Jungtiere in der Wachstumsphase. Ein gutes und hochwertiges Mineralfutter kann deine Garnelen gegen Häutungsprobleme wappnen und sie bei der Ausbildung ihres Panzers unterstützen - auch das gibst du ein oder zwei Mal pro Woche. 
   
  Foto: die seltenen und empfindlichen Kardinalsgarnelen (Caridina dennerli) aus Sulawesi beim fressen  
 Nur in Maßen, nicht in Massen 
 Frostfutter 
 Garnelen brauchen neben Cholesterin auch Chitin - beides können sie nicht selber in ihrem Körper produzieren, beides brauchen sie aber für eine gesunde Häutung und den Aufbau ihres Panzers. Neben Eiweiß liefern Insektenlarven (schwarze, weiße und rote Mückenlarven) ebenso Chitin und Cholesterin wie kleine Krebstiere (Wasserflöhe, Cyclops, Artemia und Co.). Ein hochwertiges Frostfutter zweimal pro Woche kann als Alternative oder als tolle Abwechslung zu Proteinfutter gegeben werden. 
 Grünfutter 
 Zusätzlich kann man grünes Futter geben - das man entweder selbst sammelt oder zukauft: Brennnesseln, Löwenzahnblätter, Vogelmiere, Maulbeerblätter, grünes getrocknetes Walnusslaub sind super für Garnelen. Diese Futtermittel kommen dem Futter, das Garnelen in der Natur vorfinden, echt nah, und eignen sich super für die kleinen Krabbler. Sie liefern Proteine, Kohlehydrate, wenig Fett, viele Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe in praktisch der optimales Zusammensetzung. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]1323;630;923;894[/article] 
 Grünfutter fütterst du entweder getrocknet (dann schwimmen die Blätter noch etwas) oder mit kochendem Wasser überbrüht (dann gehen sie direkt unter). Wenn du überbrühst, lass die Blätter für ein paar Minuten im heißen Brühwasser liegen, damit eventuell vorhandenes Nitrat rausgeschwemmt wird. Die Blätter gibst du natürlich ohne das Brühwasser ins Aquarium. Keine Sorge um die Vitamine - davon sind nach so einer kurzen Zeit noch genügend vorhanden. 
 Die Menge an Grünfutter wählst du so, dass die Garnelen maximal ein paar Stunden daran zu fressen haben - es ist besser, eher wenig und im Zweifel einfach öfter Futter ins Aquarium zu legen. 
   
  Foto: hier siehst du die Raccoon Garnele bei einer ausgiebigen Mahlzeit (auch &quot;Waschbär-Garnele&quot;)  
 Gemüse 
 Gemüse wird nur in ganz kleinen Mengen ins Aquarium gegeben, die die Garnelen innerhalb von zwei oder maximal drei Stunden fressen. Bei Überdosierung (zum Beispiel einer mehrere Zentimeter dicken Gurkenscheibe für 20 Garnelen) kann es trübem Wasser durch eine starke Bakterienvermehrung kommen. Wenn nur sehr kleine Mengen verfüttert werden, ist dagegen nichts einzuwenden - aber denk dran: Der Magen von Garnelen ist winzig. Von einer daumennagelgroßen Menge werden 10-20 Garnelen locker satt. 
 Obst 
 Zuckerhaltige Früchte füttern direkt die Bakterien und jagen die Keimbelastung hoch. Auch hier gilt: Nur so viel füttern, wie direkt gefressen wird, und im Zweifel bitte einfach gar nicht ins Aquarium geben. 
 Nudeln? 
 Stärke verursacht krasse Wasserbelastungen, und Nudeln haben für Garnelen eine völlig falsche Zusammensetzung der Nährwerte. Bitte nicht füttern. 
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            <title type="text">Orange Tylomelania</title>
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                                            Die wunderschöne Orange Tylomelania wird recht groß und ist in der Aquaristik auch als Poso-Felsenschnecke bekannt. Mit Video! 
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                 Herkunft 
 Für Aquarien ab 50 Litern ist eine kleine Gruppe der Pososchnecke Orange  Tylomelania  ideal. Diese wirklich sehr hübsche Sulawesi-Wasserschnecke ist auch als  Tylomelania  Gold oder Orange Felsenschnecke beziehungsweise Sulawesi Rocksnail in der Aquaristik unterwegs. Wissenschaftlich wird sie immer noch als  Tylomelania  sp. &quot;orange&quot; geführt. Diese  Aquarium Schnecke  stammt aus dem Pososee auf Sulawesi, Indonesien. Der Danau Poso ist das drittgrößte Gewässer in ganz Indonesien. 
 Farbe und Muster 
 Das Schneckenhaus der  Tylomelania  sp. &quot;orange&quot; wird bis 8 cm lang. Es ist ziemlich schlank und läuft hinten spitz aus. Das schwarze Gehäuse ist wunderhübsch skulpturiert und wird oft zur Spitze hin etwas heller. Bei ganz vielen Exemplaren ist die Gehäusespitze weiß korrodiert - das tut der Schnecke nicht weh und stört sie nicht einmal. Die Orange Felsenschnecke kann ihre Gehäusemündung mit einem dunkelbraunen Deckel aus Hornmaterial dicht und sicher schließen. 
 Der Körper der  Tylomelania  sp. &quot;orange&quot; leuchtet orange bis goldgelb und hat keinerlei andersfarbige Musterung - ein sicheres Erkennungsmerkmal der  Tylomelania  Orange. 
 Vermehrung, Wasserwerte und Haltungsempfehlungen 
 Alles, was du über das Futter, die Wasserbedingungen, die Vergesellschaftung, die Zucht und die Aquarieneinrichtung für Orange- Tylomelania -Schnecken aus Sulawesi wissen musst, findest du in unserem Blog-Artikel &quot;  Tylomelania  - der Hauptartikel &quot;&quot;. 
 Besondere Merkmale 
 Die Orange  Tylomelania  lebt in ihrem Biotop weitgehend auf Felsengrund, den sie nach Aufwuchs abweidet. Pflanzen findet man in diesem Habitat so gut wie gar keine. Im Aquarium kriecht sie ebenfalls gerne auf Steinen umher, aber sie geht auch auf alle anderen Untergründe. Pflanzen frisst sie nicht. 
 Video 
    
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                            <updated>2020-07-10T06:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Mini-Tylomelania</title>
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                                            Die Mini-Tylo aus Sulawesi kann problemlos sogar in Nano-Aquarien gehalten werden - sie ist eine sehr hübsche kleine Aquarienschnecke.
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                <![CDATA[
                 Herkunft 
 Die niedliche kleine lebend gebärende Zwergtylo, Mini-Tylomelania oder Gelbe Zwergperlhuhnschnecke ( Tylomelania  sp. &quot;mini yellow&quot;) ist eine für Nanoaquarien ab 20 l geeignete  Aquarienschnecke  aus dem Pososee. Der Danau Poso, zu deutsch Pososee, ist eines der größten Gewässer auf der tropischen Insel Sulawesi und das drittgrößte Gewässer in ganz Indonesien. 
 Farbe und Muster 
 Das Gehäuse der  Tylomelania  sp. &quot;mini yellow&quot; ist etwas gedrungener und im Verhältnis zur Länge dicker als das anderer Tylos aus den Alten Seen auf Sulawesi. Es ist stark skulpturiert und dunkelbraun. Häufig wird es zur Spitze hin heller, die Gehäusespitze selbst ist oft weiß korrodiert (was der Schnecke aber nichts ausmacht). Die Gelbe Zwergperlhuhnschnecke kann ihre Gehäuseöffnung mit einem dunkelbraunen Deckel aus Horn fest verschließen. 
 Der Körper der  Tylomelania  sp. &quot;mini yellow&quot; ist - wie der Name schon verrät - leuchtend gelb und hat schwarze feine Querstreifen, die der Schnecke ein lustiges faltiges Aussehen geben. Die Mini- Tylomelania  wird nur 2,5-3 cm groß. 
 Vermehrung, Wasserwerte und Haltungsempfehlungen 
 Alles zu Futter, Wasserbedingungen, der Vergesellschaftung und der Aquarieneinrichtung für die Mini- Tylomelania  findest du in unserem Blogpost &quot;  Tylomelania  - der Hauptartikel &quot;. 
 Besondere Merkmale 
 Eine Besonderheit der Mini-Tylo ist, dass man sie schon ab 20 Liter Aquarienvolumen halten kann, weil sie nicht so groß wird wie anderen Spezies aus Sulawesi. Die hübsche kleine Zwergtylo-Schnecke ist sehr gut im Aquarium zu halten und zu vermehren. An Pflanzen geht sie nicht. 
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                            <updated>2020-07-10T05:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Zebra-Apfelschnecke</title>
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                                            Die Zebra-Apfelschnecke Asolene spixi ist eine tolle Alternative zur den in Ungnade gefallenen Apfelschnecken der Gattung Pomacea fürs Aquarium.
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                 Herkunft 
 Zur Zierschnecken-Fraktion innerhalb der  Aquarienschnecken  kann man mit Fug und Recht die Zebra-Apfelschnecke  Asolene spixi  zählen. Diese Zwerg-Apfelschnecke gehört zwar zu den Apfelschnecken, jedoch nicht zur Gattung  Pomacea , die man in der EU ja bekanntermaßen aus Naturschutzgründen leider nicht mehr weitergeben darf. Die Südamerikanerin  Asolene spixi  kommt aus dem Südosten Brasiliens, wo man sie in allen möglichen stehenden und fließenden Gewässern rund um den Rio Grade do Sul und den Rio Parana findet. 
 Benannt wurde  Asolene spixi  nach Johann Baptist von Spix, dem bayrischen Humboldt, einem Naturforscher des 19.Jahrhunderts, der sehr viel in Brasilien unterwegs war und unzählige Arten von dort wissenschaftlich bearbeitete. 
 Die Zebra-Apfelschnecke ist eine Lungenschnecke und kommt zum Atmen an die Wasseroberfläche. Dort streckt sie ihren langen Sipho nach oben aus und kann so selbst unter Wasser sitzen bleiben, während sie Luft holt - das schützt vor Angriffen durch Fressfeinde. 
 Wasserwerte 
 Die temperamentvolle (naja ... eigentlich ist sie schneckentypisch ziemlich langsam ...) Brasilianerin fühlt sich bei einer Wassertemperatur von 18-28 °C, einem pH-Wert von 6,5-8,5, einer Gesamthärte (GH) von 5 bis 25°dH und einer Karbonathärte (KH) von 3 bis 20°dH absolut heimisch und wohl. Der Leitwert kann 350-950 µS betragen. Diese große Spanne an Wasserwerten, die die Spixi-Schnecke nicht nur toleriert, sondern gut verträgt, macht sie für viele verschiedene Aquarien zur geeigneten Kandidatin. 
 Farbe und Muster 
 Die attraktiv gemusterte Spixi ist eine Wildform. Auf hell gefärbtem Grund zeigt ihr spitz zulaufendes Gehäuse dunkel spiralige Zebrastreifen, die ihr den Namen Zebra-Apfelschnecke gegeben haben. Für eine Apfelschnecke wird sie mit nur 4 cm Gehäusedurchmesser nicht besonders groß, weshalb man bei  Asolene spixi  auch von der Zwerg-Apfelschnecke spricht. Ihr Körper ist hell mit dunkler Maserung, ihre Augen sind auffallend dunkel, können aber auch blau sein. 
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 Haltungsempfehlungen 
 Die Zebra-Apfelschnecke bedient sich in der Regel nicht an Aquarienpflanzen - nur bei sehr zarten Gewächsen kann es sein, dass der Hunger sie übermannt. Algenbeläge aus Schmieralgen oder Kieselalgen, Staubalgen und anderen feinen Grünalgen findet sie super. 
 Die Zwergapfelschnecke verwertet neben Gemüse und Laub auch gerne übrig gebliebenes Fischfutter oder Garnelenfutter und bedient sich an abgestorbenen tierischem oder pflanzlichen Resten. Frostfutter mag sie sehr gern. Die Zebra-Apfelschnecke ist kein reiner Pflanzenfresser und braucht für ein schönes Gehäuse und gesundes Wachstum auch ordentlich Proteine. Die holt sie sich manchmal auch in Form der Gelege anderer Schneckenarten im Aquarium. 
    
 Das Aquarium kann für die Spixis gut mit etwas robusteren Aquarienpflanzen bepflanzt werden. Auch an Deko ist alles möglich, was dem Aquarianerherz gefällt. Höhlen zum Beispiel aus einer halben Kokosnuss nimmt die Spixi gerne zur Laichablage an, aber sie legt ihre Eiballen auch außerhalb an Pflanzenstängeln ab. 
 Der Bodengrund sollte nicht zu grob sein, weil sich die Zebra-Apfelschnecke zum Ausruhen gerne etwas verbuddelt. 
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 Besondere Merkmale 
 Ihr Häuschen kann die Spixi-Schnecke dicht mit einem Deckel aus Horn verschließen. Dieses Operculum schützt sie vor Fressfeinden und vor widrigen Umwelteinflüssen wie Trockenheit oder Wasserverschmutzung. 
 Die Zebra-Apfelschnecke ist eher dämmerungsaktiv oder nachtaktiv. Tagsüber zeigt sie sich manchmal etwas unbeweglich oder ruht halb im Boden eingegraben. Wittert sie Futter, wird sie allerdings aktiver. 
 Vermehrung 
  Asolene spixi  ist zweigeschlechtlich, das heißt, dass es hier Weibchen und Männchen gibt. Die Weibchen erkennt man, wenn man genau hinschaut: Bei ihnen ist die Gehäusespitze etwas dunkler als bei den Männchen. Wenn die Spitze allerdings etwas korrodiert ist (was häufig der Fall ist, die ältesten Windungen werden mit der Zeit einfach etwas weiß), ist diese Unterscheidung extrem knifflig. Im Zweifel kann man davon ausgehen: Der, der bei der Paarung oben auf dem Gehäuse der anderen Schnecke sitzt, ist das Männchen. 
 Die weibliche Zwerg-Apfelschnecke legt nach der Paarung einen Laichballen an Pflanzen, dem Aquarienglas oder auch in einer Höhle ab. Die Schneckeneier selbst sind weißlich, und sie sind von einer gallertartigen Masse umgeben, die sie schützt.  Asolene spixi  legt ihre Eier immer unter Wasser ab, nicht wie andere Apfelschnecken außerhalb des Wassers. 
 Die Jungschnecken schlüpfen nach ca. 14 Tagen und wachsen ohne weitere Brutpflege der Eltern im Aquarium heran. 
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                            <updated>2020-07-10T05:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Batik-Rennschnecke</title>
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                                            Die Batik-Rennschnecke Neritina variegata ist sehr variabel, aber immer toll anzusehen. Als effektiver Algenfresser macht sie im Aquarium einfach Spaß. Mit Video! 
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                 Herkunft 
 Batik-Rennschnecken ( Neritina (Vittina) variegata,  zu deutsch die bunte Rennschnecke) werden auch als Mosaik-Rennschnecke, Tribal-Rennschnecke, Tattoo-Rennschnecke oder als Ornament-Rennschnecke bezeichnet - alles Versuche, mit dem Namen halbwegs ihrem extrem interessanten Muster gerecht zu werden. Batik-Rennschnecken kommen aus Südostasien, wo man sie vor allem auf den Philippinen und der Inselwelt Indonesiens findet. Dort ist die schöne kleine  Aquarium Schnecke  in den Brackwasserbereichen der Flussmündungen und der Mangrovenwälder verbreitet, aber auch weiter landeinwärts im Süßwasser, aber immer in Flüssen mit Verbindung zum Meer. 
 Farbe und Muster 
  Neritina (Vittina) variegata  ist eine sehr abwechslungsreich gefärbte kleine Schnecke. Viele Exemplare haben einen goldenen oder orangefarbenen bis hellbraunen Grund, über den sich ein unregelmäßiges schwarzes Netzmuster zieht. Manchmal ist das Netzmuster auf einen breiten Streifen begrenzt, manchmal löst es sich auch ganz oder teilweise zu einem Streifenmuster auf. Andere Exemplare wirken fast kariert. 
 Und dann gibt es noch die Batik-Mosaikschnecken, die aus einem Habitat kommen, in dem sich Bakterien auf ihrem Häuschen ablagern, die es mit einer dunklen Schicht überziehen, sodass das schöne Batikmuster nicht mehr wirklich sichtbar ist. Auch das ist Natur ... 
 Das Häuschen von  Neritina (Vittina) variegata  ist insgesamt ziemlich rundlich und hat nur eine schwach ausgeprägte Spitze. Auch bei der Batik-Rennschnecke zieht sich der Rand des Schneckenhauses tief nach unten und verdeckt ihren Körper. Der Fußrand von  Neritina variegata  ist eher unregelmäßig hellgrau und dunkel gestreift, ihre Fuß-Unterseite ist so ziemlich einfarbig mittelgrau. 
 Werden Batik-Rennschnecken umgesetzt, kann es passieren, dass sie auf die anderen Lichtverhältnisse mit einem völlig anderen Muster reagieren. Der Übergang sieht ziemlich interessant aus - Muster 1, dann eine ganz scharfe Trennlinie, dann Muster 2. Das Phänomen ist von allen Rennschnecken bekannt, diese Veränderung ist kein Grund zur Beunruhigung. 
   
 Haltungsempfehlungen 
 Wir haben alles, was du über die artgerechte Haltung und die richtige Fütterung von  Neritina (Vittina) variegata  wissen musst, in unserem allgemeinen Artikel über Rennschnecken hier im Gümmer-Blog aufgeschrieben:  Rennschnecken - der Hauptartikel.  
 Besonderheiten 
 Wie die anderen  Neritina -Rennschnecken ist auch die Batik-Rennschnecke ein wunderbarer Algenfresser, der sich perfekt um flockige braune Kieselalgenbeläge, Schmieralgen und um Grünalgenfilme kümmert. Sie verschmäht jedoch alles an Algen, was für ihre Raspelzunge zu hart ist (was gut ist, sonst könnte sie nämlich auch Pflanzen anknabbern, was sie so nicht kann): Fadenalgen, Pelzalgen, Fusselalgen,  Cladophora  und Rotalgen (Pinselalgen, Froschlaichalgen, Krustenalgen, Bartalgen und Co.) findet sie nicht so lecker und geht da auch nicht bei. 
  Neritina (Vittina) variegata  kann recht wanderlustig werden - in der Natur wandert sie gegen die Strömung die Flüsse hoch und verlässt dabei auch manchmal das Wasser. Im Aquarium ist das ebenfalls möglich. Eine Abdeckung hält sie im Becken, und in Aquarien ohne Abdeckung kann man mit einer dünnen fingerbreiten Schicht Vaseline dafür sorgen, dass sie nicht unter die Aussteiger geht.&amp;nbsp; 
 Video 
    
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                            <updated>2020-07-10T04:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Zebra-Rennschnecke</title>
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                                            Die Zebra-Rennschnecke mit ihrem gold-schwarzen Streifenmuster ist ein interessanter, hübscher und effektiver Algenfresser fürs Aquarium. Mit Video! 
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                 Herkunft 
 Zebra-Rennschnecken ( Neritina (Vittina) turrita)  haben ihren Namen von ihrem schönen gelb-schwarzen Streifenmuster. Die hübschen  Aquarienschnecken  leben in der Natur in Südostasien weit verbreitet in Brackwasserbereichen in den Flussmündungen und in Mangroven, aber man findet sie auch etwas weiter landeinwärts im reinen Süßwasser der Flüsse. Eine Verbindung zum Meer haben ihre Heimatgewässer immer. Manchmal kann man die Zebra-Rennschnecke auch als  Neritina semiconica  finden. 
 Farbe und Muster 
  Neritina (Vittina) turrita  ist häufig schwarz und hat ein goldgelbes, relativ gleichmäßiges Muster aus geschwungenen Querstreifen - oder ist sie goldgelb und hat ein schwarzes Streifenmuster? Diese Diskussion überlassen wir den Philosophen unter den Aquarianern. 
 Ihr Gehäuse ist rundlich und wird von einer ausgeprägten turmartigen Spitze gekrönt, die ihr ihren lateinischen Namen gab -  turrita  heißt übersetzt &quot;turmhoch&quot;. Der Gehäuserand der Zebra-Rennschnecken zieht sich tief über ihren Körper, den man darunter nicht besonders gut erkennen kann. Der Rand, der darunter manchmal herauslugt, hat witzige hellgraue und schwarze Streifen. Die Fuß-Unterseite ist mehr oder weniger einfarbig mittelgrau. 
 Setzt man die Zebra-Rennschnecke in ein anderes Aquarium um, kann sich das neu dazukommende Muster krass verändern. Das ist total normal und kein Grund zur Sorge. 
 Haltungsempfehlungen 
 Wir haben umfassende Infos über die artgerechte Haltung und natürlich auch über die manchmal nicht ganz einfache Fütterung von  Neritina (Vittina) turrita,  der Zebrarennschnecke, gesammelt. Du findest alles in unserem allgemeinen Artikel über Rennschnecken hier im Blog:  Rennschnecken - der Hauptartikel.  
 Besonderheiten 
 Wenn man die Zebra-Rennschnecke als guten Algenfresser fürs Aquarium bezeichnet, liegt man damit zu 100% richtig - aber trotzdem muss man wissen, dass sie längst nicht alle Algen futtert, die man so im Aquarium haben kann. Ihr Appetit beschränkt sich auf die flockigen braunen Kieselalgen und Algenfilme aus Schmieralgen, Punktalgen und anderen Grünalgen. Alles, was zu hart ist oder zu lang wird, wird nicht gefressen. Fadenalgen, Pelzalgen,  Cladophora  und Rotalgen wie Pinselalgen, Krustenalgen oder Bartalgen stehen nicht auf ihrem Speisezettel. 
  Neritina (Vittina) turrita  kann recht neugierig sein und geht auch in der Natur manchmal auf Wanderschaft oberhalb des Wasserspiegels. Damit sie aus dem Aquarium heraus nicht auf Wanderschaft geht, empfehlen wir eine Abdeckung. Ist dein Aquarium offen (und soll das auch so bleiben, ziehst du am besten innen an der oberen Glaskante einen etwa fingerbreiten Streifen Vaseline oberhalb des Wasserspiegels. Er wird von den Schnecken nicht überklettert. 
 Video 
    
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                            <updated>2020-07-10T03:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Orange-Track-Rennschnecke</title>
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                                            Die Orange Track ist eine besonders skurril, aber schön gezeichnete Rennschnecken-Art, die als Algenfresser im Aquarium sehr geschätzt wird. Mit Video! 
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                <![CDATA[
                 Herkunft 
 Orange-Track-Rennschnecken ( Neritina (Vittina) semiconica)  heißen wegen ihres heißen Reifenspuren-Musters so. In der Natur kommen diese schönen  Aquarium Schnecken  in Südostasien vor, wo man sie im Brackwasserbereich der Flussmündungen und Mangroven als auch im Süßwasser der Flüsse ein Stück weiter im Landesinneren findet. Manchmal findet man sie auch als  Neritina turrita.  
 Farbe und Muster 
  Neritina (Vittina) semiconica  hat auf ihrer rotorangenen bis orangebraunen Grundfarbe ein gelb-schwarzes Tigermuster oder Punktmuster, das sich spiralig um die Umgänge ihres Häuschens windet. Der Trivialname Orange Track dieser Farbvariante von  Neritina (Vittina) semiconica  bedeutet zu deutsch orange mit Reifenspur - was zwar ein bisschen schräg klingt, aber dem Aussehen der Schnecke tatsächlich ziemlich nahe kommt. 
 Beim Umsetzen in eine andere Umgebung kann es passieren, dass die Orange Track auf die neuen LIchtverhältnisse mit einem neuen Muster reagiert - alles ganz normal und keine Ursache für Panik. 
 Ihr Gehäuse ist rundlich und hat eine turmartige Spitze. Die Schnecken tragen ihr Schneckenhaus sehr tief, ihr Körper verschwindet fast darunter. Bei manchen Exemplaren kann man unter dem Schneckenhäuschen den lustig schwarz-hellgraun geringelten Rand des Fußes sehen. Seine Unterseite ist einfarbig grau. 
 Haltungsempfehlungen 
 Detaillierte Infos zur artgerechten Fütterung und Haltung der Orange Track  Neritina (Vittina) semiconica  findest du in unserem allgemeinen Blogartikel über Rennschnecken:  Rennschnecken - der Hauptartikel.  
 Besonderheiten 
 Zwar stimmt es, dass die Orange-Track-Rennschnecke ein sehr guter Algenfresser fürs Aquarium ist, aber dennoch frisst sie nicht alle Algen, sondern nur dünne Algenbeläge, Schmieralgen, Punktalgen und Kieselalgen. Härtere Pelzalgen oder Fusselalgen, Fadenalgen, rote Krustenalgen, harte  Cladophora  und die recht zähe Fraktion der Pinselalgen, Froschlaichalgen und Bartalgen mag sie nicht. 
  Neritina (Vittina) semiconica  findet man auch draußen im Biotop ab und zu mal außerhalb des Wassers. Es kann daher sein, dass sie eine Tendenz zeigt, das Aquarium zu verlassen. Dagegen hilft eine Abdeckung oder, in offenen Aquarien, ein fingerbreiter Streifen Vaseline innen am Glasrand außerhalb des Wassers. 
 Video 
    
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                            <updated>2020-07-10T03:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Rote Rennschnecke</title>
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                                            Rote Rennschnecken sind noch gar nicht so lange in der Aquaristik unterwegs - ihre rote Musterung macht sie sehr begehrt. Davon ab sind sie ebensogute Algenfresser wie der Rest der Rennschnecken. Mit Video! 
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                <![CDATA[
                 Herkunft 
 Rote Rennschnecken ( Neritina waigiensis)  kennt man auch als Maori-Rennschnecke (nicht wegen der Herkunft, sondern wegen ihres Musters) oder als Zick-Zack-Rennschnecke (ebenfalls wegen des Musters). Sie kommen aus Indonesien und von den Philippinen, wo sie in Flüssen mit Meereszugang leben. Diese hübschen  Süßwasser Schnecken  findet man sowohl im Brackwasserbereich als auch im Süßwasser weiter landeinwärts. 
 Farbe und Muster 
  Neritina waigiensis  ist eine ziemlich farbvariable Rennschnecke, wenngleich die meisten importierten Roten Rennschnecken die bekannten roten Anteile in ihrem Muster haben. Oft bestehen die aus schmalen bis breiten roten spiraligen Streifen, die sich mit einem schwarz-gelben Punktmuster abwechseln. Beim Umsetzen in andere Lichtverhältnisse kann es vorkommen, dass sich das Muster von  Neritina waigiensis  einmal komplett umkrempelt und dass die Schnecke ab diesem Zeitpunkt ein ganz anders aussehendes Gehäuse bekommt. Das ist normal, also kein Grund zur Beunruhigung! 
 Ihr Gehäuse ist etwas rundlicher als das anderer Rennschnecken, und ihre Spitze ist nicht ganz so stark turmähnlich ausgeprägt. 
 Unter dem sehr tief getragenen Schneckenhaus sieht man den dunkel-hell gemusterten Körper von Neritina waigiensis nicht sonderlich gut. Die Unterseite ihres Fußes ist grau. 
 Haltungsempfehlungen 
 Genaue Infos zur Haltung und vor allem zur artgerechten Fütterung von  Neritina waigiensis  haben wir in unserem allgemeinen Blogbeitrag über Rennschnecken gesammelt:  Rennschnecken - der Hauptartikel.  
 Besonderheiten 
 Obwohl die Rote Rennschnecke ein hoch effizienter Algenfresser fürs Aquarium ist, mag sie nicht jede Alge. Pelzalgen, Fusselalgen, lange und kurze Fadenalgen, harte Krustenrotalgen, Cladophora, Pinselalgen, Froschlaichalgen, Bartalgen und so weiter fasst sie nicht an. Algenbeläge, Schmieralgen, Punktalgen und Kieselalgen dagegen futtert sie mit Begeisterung. 
  Neritina waigiensis  ist in der Natur öfter außerhalb des Wassers unterwegs, und auch im Aquarium geht sie ab und zu auf Wanderschaft. Ist dein Aquarium nicht mit einer Abdeckung gesegnet, kann es also vorkommen, dass sie herauskriecht. Ein Streifen Vaseline entlang des oberen Aquarienrandes außerhalb des Wassers ist eine sehr effektive Schneckensperre und schadet den Aquarienbewohnern nicht. 
 Video 
    
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            <title type="text">Sun-Snail-Geweihschnecke</title>
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                                            Die Sun Snail ist eine besonders schöne Geweihschnecke, die sich prima als Algenfresser im Aquarium um Aufwuchs und Algenbeläge kümmert.
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                 Herkunft 
 Sun Snail ist der englische Name für die Geweihschnecke  Clithon corona  aus Südostasien. Ihre Hörnchen erinnern ja auch wirklich an kleine Sonnenstrahlen! In der Natur findet man diese seltenen&amp;nbsp; Aquarium Schnecken &amp;nbsp;im Brackwasser der Mangrovengebiete in den Flussmündungen und auch ein Stück landeinwärts im Süßwasser. In den Flüssen sitzen die Sun Snails gerne auf Steinen und mampfen dort Algenbeläge und Aufwuchs aus Bakterien und anderen Mikroorganismen auf. 
   
 Farbe und Muster 
 Die Sun Snail Geweihschnecke  Clithon corona  gibt es in verschiedenen Farben mit unterschiedlichen Mustern. Häufig sieht man Olivtöne. Die ausgeprägten Hörnchen des Gehäuses hängen von den Wasserwerten ab. Im Aquarium werden sie meist nicht mehr so stark ausgebildet. Sun Snails haben über ihrer Deckfarbe oft ein dunkles oder wahlweise auch ein helles Muster aus ganz feinen Linien (oder beides). 
   
 Vermehrung, Wasserwerte und Haltungsempfehlungen 
 In unserem großen Artikel findest du alle Infos über die Aquarienbedingungen für Sun Snail Geweihschnecken der Art  Clithon corona:  &quot; Geweihschnecken - der Hauptartikel &quot;. 
 Geweihschnecken als Algenfresser 
 Die schönen Sun Snails ( Clithon corona)  werden in der Aquaristik und vor allem im Aquascaping sehr gern als Algenfresser gegen Algenplagen eingesetzt. Außerdem sind sie ja auch noch extrem hübsch! Hierbei sollte man aber im Hinterkopf behalten, dass Sun Snail Geweihschnecken schon Algen fressen, aber eben nur ausgewählte: Algenfilme aus einzelligen Grünalgen, Schmieralgen, feine Punktalgen und natürlich die braun-flockigen Kieselalgen mögen sie gerne. Von diesen Filmen und Algenaufwuchs befreien  Clithon corona  nicht nur Deko und Pflanzen, sondern ganz besonders gern auch die Aquarienscheiben. 
 Gar nicht gefressen werden harte Algen wie die lästigen Krustenrotalgen. Lange und kurze grüne Fadenalgen und Pelzalgen sowie die Gruppe der Rotalgen wie Pinselalgen, Bartalgen oder Froschlaichalgen werden von den schönen Aquarienschnecken verschmäht. 
 In frischen Aquarien braucht der Aufwuchs hin und wieder einige Wochen, bis er sich in ausreichender Dicke entwickelt hat. Die hübschen Aquarienschnecken  Clithon corona  sind deshalb nicht unbedingt ein Fall für neue Aquarien, weil sie dort oft zu wenig Futter finden. 
   
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            <title type="text">Geweihschnecke tricolor</title>
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                                            Die Tricolor-Geweihschnecke Clithon sowerbyana bezaubert durch ihre wunderschönen abwechslungsreichen Farben und Musterzeichnungen - und durch ihren Appetit auf Algenbeläge.
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                 Herkunft 
 Die Tricolor-Geweihschnecke  Clithon sowerbyana  aus Südostasien lebt in der Natur in Mangrovengebieten mit Brackwasser, aber sie wandern auch in Süßwasserflüssen ein gutes Stück stromaufwärts. In ihren Biotopen sieht man sie meist auf Steinen sitzen, von denen sie Algenfilme und anderen Aufwuchs abfressen. 
 Farbe und Muster 
 Die Bunte Geweihschnecke  Clithon sowerbyana  kommt in vielen verschiedenen Farben und ist enorm variabel. Sie hat ausgeprägte Hörnchen (oder auch nicht), und sie gibt es in einfarbig und in gemustert. Tricolor-Geweihschnecken können alle Schattierungen von hellbraun über rotbraun bis tief dunkelbraun, olivgrün, leuchtend gelb, orangebraun oder auch schwarz annehmen. Meist haben die  Aquarium Schnecken  über der bunten Deckfarbe noch ein feines dunkles oder wahlweise auch helles Punktmuster, aber es gibt auch Exemplare mit auffälligen Streifen in einer Kontrastfarbe. 
 Vermehrung, Wasserwerte und Haltungsempfehlungen 
 In unserem allgemeinen Artikel über die besten Aquarienbedingungen für Geweihschnecken der Art Clithon sowerbyana findest du hier: &quot; Geweihschnecken - der Hauptartikel &quot;. 
 Geweihschnecken als Algenfresser 
 Die bunten Tricolor-Geweihschnecken  Clithon sowerbyana  nimmt man sehr gerne fürs Aquarium und insbesondere beim Aquascaping als Besatz - sie sind nicht nur hübsch, sondern gelten auch als gute Algenfresser. Man muss allerdings wissen, dass Geweihschnecken zwar sehr gute und effiziente Algenfresser sind, dass ihnen aber nicht jede Alge schmeckt. Krustenrotalgen, grüne Fadenalgen und die Rotalgen wie Pinselalgen, Bartalgen und Froschlaichalgen verschmähen sie komplett, die sind ihnen zu hart. Auch Pelzalgen sind keine Leibspeise der schönen Aquarienschnecken. 
 Gerne frisst die Bunte Geweihschnecke allerdings Bakterienfilme und Algenbeläge auf der Deko, den Aquarienscheiben und den Pflanzen. Neben Kieselalgen schabt  Clithon sowerbyana  vor allem die hässlichen Grünalgenbeläge, Schmieralgen und sogar Punktalgen ab. 
 Es kann vorkommen, dass ein frisch eingerichtetes Aquarium noch nicht ausreichend Aufwuchs entwickelt hat, dort die hübschen vielfarbig variablen Aquarienschnecken  Clithon sowerbyana  dann oft zu wenig Futter.  Clithon  sollten erst ins Aquarium kommen, wenn sich wirklich ausreichend Aufwuchs gebildet hat. 
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                            <updated>2020-07-10T02:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Geweihschnecken - der Hauptartikel</title>
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                                            Geweihschnecken sind tolle, sehr hübsche kleine Schnecken, die auch schon in Nanoaquarien als Algenfresser eingesetzt werden können. Sie kümmern sich um Algenfilme aller Art.
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                 Herkunft 
 Geweihschnecken aus der Gattung  Clithon  gehören zu den Nixenschnecken oder Neritidae. Diese  Aquarienschnecken  sind im gesamten südostasiatischen Raum weit verbreitet und leben teilweise im Brackwasser der Flussmündungen oder in den Unterläufen der Flüsse. In der Aquaristik sind diverse Arten unterwegs, zum Beispiel  Clithon corona, Clithon sowerbyana, Clithon subgranosus  und so weiter. 
 Selten sieht man auf den Gehäusen der Geweihschnecken noch Reste von den Calcium-Röhren von kleinen Röhrenwürmern - das ist ein Zeichen dafür, dass diese Schnecke im Biotop in einem eher salzigen Biotop gelebt hat. Auch diese Exemplare sind jedoch problemlos in Süßwasser zu halten. 
 Wie alle Nixenschnecken sind auch  Clithon  sp. Kiemenschnecken, die nicht zum Luftholen an die Wasseroberfläche müssen. 
     
 Farbe und Muster 
 Geweihschnecken können auch innerartlich sehr unterschiedlich gefärbt und gemustert sein. Das geht von einfarbig braun oder rotbraun, olivgrün, gelb, orange oder schwarz über fein schwarz-gelb ziseliert oder groß schwarz-gelb oder schwarz-orange gestreift. Feine dunkle oder helle Streifen- oder Punktmuster auf gelbem oder orangefarbenem Grund sind ebenfalls häufig vertreten. 
 Oft haben die Geweihschnecken das namensgebende &quot;Geweih&quot; - lange dicke stachelförmige Fortsätze - auf ihrem Gehäuse. Diese Stacheln bilden sich jedoch meist nur in der Natur, bei Geweihschnecken im Aquarium wächst das Häuschen in der Regel einfach glatt weiter. 
 Ihr Gehäuse ist mehr oder weniger rundlich und sehr dickwandig. Es erreicht maximal 2 cm im Durchmesser. Der Körper wird vom Schneckenhaus weitgehend verdeckt. Man kann das schwarz-weiße Muster nur etwas erahnen. Die Unterseite des Fußes ist hellgrau bis grau. Die Gehäuseöffnung können sie mit ihrem Deckel aus Horn, dem Operculum, dicht verschließen, und sich so vor Fressfeinden und vor dem Austrocknen schützen. 
 Eine Besonderheit haben  Clithon -Schnecken: Setzt man sie in andere Lichtverhältnisse um, kann sich ihr Muster stark verändern. Das kann sogar so weit gehen, dass sie die Farbe ändern oder Streifen entwickeln. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]12;15;134;1674;9116;2210[/article] 
 Haltungsempfehlungen 
 Eine kleine Gruppe der nicht sonderlich groß werdenden  Clithon -Schnecken können schon in Aquarien ab 20 Litern gehalten werden. Weil die Schnecken in der Natur so weit verbreitet sind, sind sie auch hinsichtlich der Wasserwerte extrem anpassungsfähig. Eine Aquarientemperatur von 20-28 °C, ein pH-Wert von 7,0-8,5, eine Gesamthärte (GH) von bis 30°dH und eine ebenso hohe Karbonathärte (KH) sowie ein Leitwert von 350-950 µS sind empfohlen - Werte, die die Geweihschnecke für sehr viele Aquarien-Setups in Frage kommen lassen. Auch in Weichwasser können sie lange ausdauern, wobei hartes Wasser eher ihrem natürlichen Lebensraum entspricht. 
 Geweihschnecken brauchen Aufwuchs, von dem sie sich ernähren. Aufwuchs besteht neben Bakterien in Biofilmen vorwiegend aus niedrigen Algenarten wie Kieselalgen oder einzelligen Grünalgen. Auch Punktalgen gehören zu ihrem täglich Brot. Finden Geweihschnecken nicht genügend Aufwuchs im Aquarium, können sie stark abnehmen oder sogar verhungern. Dem kann man durch die Fütterung von Herbstlaub, Algenplatten oder Algensteinen vorbeugen. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]7508;7506;9087;1437[/article] 
 Niemals dürfen Geweihschnecken in noch sehr saubere, frisch aufgesetzte Aquarien gesetzt werden, sie sind vor allem in der Anfangszeit auf viel Aufwuchs, Algenfilme und Bakterienbeläge angewiesen. Eine zu dünne Geweihschnecke erkennt man daran, dass ihr Fuß schrumpelig wirkt und im Verhältnis zur Gehäuseöffnung klein aussieht. 
 Das Aquarium kann nach Belieben bepflanzt und dekoriert werden - Geweihschnecken buddeln nicht - zumindest nicht stark -, und sie gehen auch nicht an die Pflanzen. 
 Geweihschnecken sind durch ihr dickes Gehäuse und den dicht schließenden Deckel sehr gut geschützt und können daher prima auch im Gesellschaftsbecken mit Fischen oder sogar mit Krebsen gehalten werden. Garnelen sind sowieso prima Partner und verstehen sich mit  Clithon  sp. sehr gut. Nur eine Vergesellschaftung mit Raubschnecken ist suboptimal, darauf sollte man besser verzichten. 
 Besondere Merkmale 
 Geweihschnecken gehören zu denjenigen Aquarienschnecken, die nicht nur sehr hübsch sind, sondern auch bewusst gegen Algenplagen ins Aquarium eingesetzt werden. Wie die anderen Neritiden befreien sie die Aquarienscheiben, die Deko und sogar die Blätter der Aquarienpflanzen nach und nach von ungeliebten braunen oder grünen Algenbelägen wie Schmieralgen oder Kieselalgen. Sie fressen jedoch nicht alle Algen - höhere Algen wie Pelzalgen, Fadenalgen oder gar  Cladophora , Pinselalgen oder Bartalgen und sehr harte Krustenalgen können sie nicht mit ihrer Raspelzunge zerkleinern. 
 Vermehrung 
 Aus den kleinen hellen Eikokons, die Geweihschnecken wirklich überall auf harten Flächen im Aquarium ablegen, schlüpfen die sogenannten Veliger - Larvenstadien, die Meerwasser oder zumindest Brackwasser für ihre Entwicklung brauchen. In der Natur spült sie die Strömung des Flusses ins Meer, im Aquarium leider nicht. Nachgezogen wurden Geweihschnecken bis heute weder im Hobby noch im Labor. 
 Bei den Geweihschnecken in der Aquaristik haben wir also niemals Nachzuchten, und sie können sich im Aquarium nicht vermehren. Schneckenplagen sind hier absolut ausgeschlossen! 
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                            <updated>2020-07-10T01:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Geweihschnecke gold-schwarz Clithon sp. gold-schwarz</title>
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                                            Die gold-schwarze Geweihschnecke ist eine besonders hübsche Vertreterin der algenfressenden Gattung Clithon.
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                 Herkunft 
 Die gold-schwarz gestreifte Farbform der Geweihschnecke bei uns im Shop wurde bisher noch nicht bis zur Art bestimmt, deshalb lassen wir sie als  Clithon  sp. laufen. Diese besonderen  Aquarium Schnecken  kommen aus Südostasien zu uns, wo sie in Süßwasserflüssen und den Mangrovenwäldern in den Mündungsbereichen der Flüsse im Brackwasser gefunden werden. Im Biotop fressen sie Aufwuchs, den sie von Steinen abgrasen. 
 Farbe und Muster 
 Diese Geweihschnecken der Gattung  Clithon  sp. haben nicht ganz so stark ausgeprägte Hörnchen wie andere Farbformen, aber dafür glänzen sie mit wunderschönen intensiven Farben. Die schwarzen und goldgelben Streifen winden sich spiralig um das Gehäuse und folgen den Windungen des Schneckenhauses. Die goldgelben und schwarzen Bänder sind ziemlich scharf voneinander abgegrenzt, das bringt die Kontraste toll zur Geltung. 
 Vermehrung, Wasserwerte und Haltungsempfehlungen 
 Unseren allgemeinen Artikel über die Haltung von Geweihschnecken der Gattung  Clithon  im Aquarium findest du ebenfalls hier in unserem Blog: &quot; Geweihschnecken - der Hauptartikel &quot;. 
 Geweihschnecken als Algenfresser 
 Die gold-schwarz gestreifte Geweihschnecken  Clithon  sp. werden gerne als exzellente Algenfresser fürs Aquarium und insbesondere beim Aquascaping empfohlen, aber man muss ein bisschen unterscheiden - sie fressen zwar sehr gut und effizient Algen, aber eben leider nicht alle Sorten. Nicht gefuttert werden harte Krustenalgen, Fadenalgen und die gesamte Fraktion der Pinselalgen, Bartalgen und Froschlaichalgen. Auch Pelzalgen gehören nicht zu ihren Lieblingen. 
 Gerne frisst die gold-schwarze Geweihschnecke dagegen alle möglichen Algenbeläge - Kieselalgen, und vor allem die lästigen Grünalgenbeläge sowie Schmieralgen und Punktalgen an den Aquarienscheiben. Auch um Biofilme und Bakterienbeläge kümmert sich  Clithon  sp. zuverlässig. 
 In neuen, noch nicht wirklich eingefahrenen Aquarien finden die hübschen gold-schwarzen  Clithon  sp. erstmal meistens nicht genügend Futter, deshalb sollte man genau hinschauen, ehe man die effektiven kleinen Algenfresser einsetzt. 
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            <title type="text">Turmdeckelschnecken</title>
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                                            Turmdeckelschnecken oder kurz TDS sind so mit das nützlichste, was man im Aquarium halten kann. Sie machen das Leben für die Pflanzenwurzeln im Becken erst lebenswert.
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                 Herkunft 
 Turmdeckelschnecken sind zunächst einmal alle  Wasserschnecken  mit einem turmförmigen Gehäuse und einem Deckel, mit dem sie ihre Gehäusemündung zum Schutz vor Trockenheit oder vor Fressfeinden verschließen können - extrem viele Aquarienschnecken fallen unter diese Definition. 
 Im allgemeinen Sprachgebrauch spricht man in der Aquaristik allerdings von den Vertretern aus der Familie der Thiaridae, zu deutsch der Kronenschnecken, von Turmdeckelschnecken oder TDS. Alle Thiaridae sind Kiemenatmer. Oft ist die Gehäusespitze weiß korrodiert - das liegt an der grabenden Lebensweise der TDS. 
 Die gängigsten Vertreter im Aquarium sind natürlich die &quot;normalen&quot; Turmdeckelschnecken, oft auch einfach als TDS abgekürzt. Man kennt sie auch als Malaiische Turmdeckelschnecke, Indische Turmdeckelschnecke oder als Nadel-Kronenschnecke (wegen ihres spitzen Häuschens). Wissenschaftlich heißt sie  Melanoides tuberculata,  oft wird sie fälschlicherweise als  Melanoides tuberculatus  bezeichnet.  Melanoides tuberculata  kommt ursprünglich aus Südostasien und Ostafrika, wurde aber praktisch weltweit verschleppt und gilt in manchen Regionen als invasive Art. Sie sollte daher nicht ausgesetzt werden. 
     
 Eine andere häufig im Aquarium gehaltene Turmdeckelschnecke ist die Nöppi oder Genoppte Turmdeckelschnecke ( Tarebia granifera),  ursprünglich heimisch in Süd-Indien über Vietnam und Malaysia, aber auch in alle möglichen Weltgegenden verschleppt, zum Beispiel nach Afrika und in die Karibik. 
 Recht ähnlich sieht der Nöppi die Gestachelte Turmdeckelschnecke  Mieniplotia scabra,  die früher als  Thiara winteri  oder  Thiara scabra  bekannt war - auch heute wird sie teilweise noch so bezeichnet. Sie war ursprünglich im Indopazifik verbreitet, wurde aber ebenfalls in viele Teile der Welt verschleppt. 
 Die letzte im Bunde im frohen Reigen der Aquarien-Turmdeckelschnecken ist die Schwarze TDS  Melanoides maculata  von den Philippinen. Sie ist nicht so weit verbreitet wie die anderen Arten. 
 Wasserwerte 
 Alle Kronenschnecken in der Aquaristik sind sehr anpassungsfähig. Sie kommen auch in der Natur in ganz verschiedenen Biotopen vor und können daher auch im Aquarium bei praktisch allen Wasserwerten gehalten werden - sogar im Brackwasser. 
 Sie kommen samt und sonders gut zurecht bei einer Temperatur von 10-30 °C, einem pH-Wert von 6,5-8,5, einer Gesamthärte (GH) von bis 25 °dH und einer Karbonathärte (KH) von bis 20 °dH und einem Leitwert von 350-950 µS. Eine Ausnahme bei der Temperatur bildet Melanoides maculata, sie mag es gerne etwas kuschliger. Ihre Wohlfühltemperatur beginnt bei 20 Grad statt bei 10 Grad. 
 Farbe und Muster 
  Malaiische Turmdeckelschnecken  ( Melanoides tuberculata)  gibt es in verschiedenen Varianten. Eine Form hat ein einfarbig hellbeiges Gehäuse, das einer weiteren Farbform ist hellbraun mit einem rötlich-braunen Punktmuster, andere Tiere haben ein dunkelbraunes Häuschen, mit oder ohne dunklere Punkte. Der Körper der Malaiischen TDS ist eher hellgrau bis dunkelgrau, ihre Schnauze ist meist dunkelgrau. Das Gehäuse ist im Verhältnis zur Dicke recht lang (bis 3 cm) und läuft ziemlich spitz aus. Ihr Gehäuse ist eher schwach skulpturiert. 
 Anders dagegen das Häuschen der Nöppi ( Tarebia granifera)  - es ist übersät mit eng zusammenliegenden Reihen von kleinen Noppen. Die Größe der Noppen kann variieren. Die Farbe des Häuschens ist häufig hellbraun, teilweise mit dunkelbraunen spiraligen Streifen an der Naht oder mit einem dunklen Punktmuster, andere Varianten dagegen haben ein fast einfarbig dunkelbraunes Schneckenhaus. Manche Tarebia granifera haben ein Das Gehäuse ist von der Form her gedrungener als das von Melanoides tuberculata und wird auch nicht so lang - nur etwa 2,5 cm. 
 Die  Gestachelte Turmdeckelschnecke  wird superoft als  Tarebia granifera  bezeichnet oder auch als Nöppi, aber eigentlich gehört sie zur Art  Mieniplotia scabra.  Bevor sie in die neue Gattung  Mieniplotia  gestellt wurde, kannte man sie als  Thiara winteri  oder  Thiara scabra.  Ihr Häuschen ist noch etwas dicker und kürzer als das der &quot;richtigen&quot; Nöppi und hat deutliche Stacheln an der Naht der Umgänge. Von der Farbe ist es hell rotbraun mit dunklen Punkten oder dunkel rotbraun, es wird ca. 2 cm lang. 
 Der Form des Häuschens von  Melanoides tuberculata  sieht dagegen das Gehäuse der  Schwarzen Turmdeckelschnecke   Melanoides maculata  ziemlich ähnlich - lang (sogar noch länger als das der Malaiischen TDS, bis zu 4 cm) und recht spitz. Seine Farbe ist sehr dunkel rotbraun bis fast schwarz, und es ist besonders schön skulpturiert. 
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 Haltungsempfehlungen 
 TDS verbringen den allergrößten Teil ihres Lebens im Bodengrund, wo sie durch fleißiges Graben das Substrat locker halten, sauerstoffhaltiges Wasser an die Wurzeln bringen und Gammelstellen verhindern. Ihre Ausscheidungen versorgen gleichzeitig die Pflanzenwurzeln mit Nährstoffen und düngen sie. Selbst in sehr grobem Kies können die Turmdeckelschnecken mit ihrem kräftigen Fuß noch gut graben, jedoch kann sich das Gehäuse in scharfkantigem Kies recht stark abnutzen. Gehäuseschäden werden von innen repariert, jedoch ist die Farbe dann unwiederbringlich verloren. 
 Das Aquarium kann gut dekoriert und bepflanzt werden, jedoch kommt es häufig vor, dass die TDS feine Vordergrundpflanzen wie Glossostigma oder Kuba-Zwergperlkraut wieder ausbuddeln. 
 Schon Aquarien ab 10 Litern Fassungsvermögen eignen sich für die Haltung von Kronenschnecken oder TDS perfekt. 
 Turmdeckelschnecken ernähren sich von Biofilmen und allen Arten von organischer Materie wie Futterresten abgestorbenem Pflanzengewebe oder auch Aas. Im Gesellschaftsbecken braucht man sie nicht extra zu füttern. Finden sie viel zu fressen im Aquarium, vermehren sie sich echt schnell - da sollte man ein bisschen aufpassen. Vermehren sich die TDS im Aquarium sehr stark, kann man das getrost als Zeichen nehmen, dass im Aquarium zu viel Futter vorhanden ist. 
 Besondere Merkmale 
 Die TDS sind auch noch anderweitig gute Zeichengeber im Aquarium - bei Sauerstoffmangel oder einem ansteigenden Nitritwert wandern sie in großer Zahl nach oben. Wenn die Turmdeckelschnecken tagsüber Häuschen an Häuschen Richtung Wasseroberfläche wandern, ist es höchste Zeit für einen Wasserwechsel. 
 Vermehrung 
 Malaiische Turmdeckelschnecken ( Melanoides tuberculata),  Nöppis (Genoppte Turmdeckelschnecken,  Tarebia granifera),  Stachel-TDS ( Mieniplotia scabra)  und Schwarze Turmdeckelschnecken ( Melanoides maculata)  sind lebend gebärende Aquarienschnecken. Außerdem vermehren sie sich durch Jungfernzeugung - das heißt, dass die Weibchen keine Männchen brauchen, um sich vermehren zu können, sie können sich selbst klonen. 
 Die Jungtiere entwickeln sich eins nach dem anderen im Brutbeutel der Mutter aus Eiern und werden dann lebend zur Welt gebracht. Alle paar Tage begeben sich die Weibchen an die Wasseroberfläche, um eins ihrer Babys zu entlassen. 
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            <title type="text">Posthornschnecken</title>
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                                            Posthornschnecken sind nicht nur Teichschnecken, sondern können auch im Aquarium prima gehalten werden. Die kleinen bunten Putztruppler sind einfach unverzichtbar für ein gut und stabil laufendes Biotop!
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  1. Herkunft von Posthornschnecken  
  2. Wasserwerte für die Haltung von Planorbella Schnecken 
 
  2.1 Haltungsempfehlungen zusammengefasst  
 
 
  3. Farbe und Muster von Posthornschnecken  
  4. Haltungsempfehlungen für gesunde Posthornschnecken 
 
  4.1 Fütterung und Ernährung  
  4.2 Aquariengröße und Bepflanzung  
  4.3 Bodengrund  
 
 
  5. Besondere Merkmale von Planorbella Schnecken  
  6. Vermehrung von Posthornschnecken  
  7. Posthornschnecken im Aquascaping  
 
 Herkunft von Posthornschnecken 
 Die Herkunft der als PHS oder Posthornschnecken in unseren Aquarien steht ein bisschen in den Sternen. Früher hielt man einfach die großen heimischen Teichposthornschnecken der bei uns auch in der Natur verbreiteten Art  Planorbarius corneus  in den damals noch weitgehend unbeheizten Aquarien. Mit zunehmender Technisierung der Aquaristik wurde es diesen Posthornschnecken allerdings früher oder später schlicht zu warm, und man ging zu anderen Arten über. 
     
 Die heute im Aquarium gängigen Posthornschnecken oder PHS wurden lange als die in Kalifornien (USA) heimische Art  Planorbella duryi  angesprochen, aber vergleichende Bestimmungsversuche resultierten in der Erkenntnis, dass es sich zumindest bei einem Teil der Tiere auch um  Helisoma  cf.  anceps  handeln könnte - es gibt jedoch auch asiatische Posthornschnecken-Arten, und es ist gut möglich, dass diese ebenfalls mit Pflanzen eingeschleppt wurden und nun in der Aquaristik unterwegs sind. Eventuell handelt es sich sogar um gar nicht mehr bis zur Art bestimmbare Hybriden ... aber eigentlich ist das auch fast egal - sie sind alle so hübsch wie nützlich, und sämtlich mit der Haltung als  Aquarium Schnecken  exzellent kompatibel. 
 Posthornschnecken sind Lungenschnecken und müssen zum Atmen an die Wasseroberfläche. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]107;518;1219;8603[/article] 
 Wasserwerte für die Haltung von Planorbella Schnecken 
 Haltungsempfehlungen zusammengefasst 
 
 Posthornschnecken vertragen eine breite Palette an Wasserwerten, jedoch kein sehr weiches oder saures Wasser, da dies das Gehäuse angreifen kann. 
 Empfohlene Wasserparameter: Temperatur 15-28°C, pH-Wert 7,5-8,5, GH bis 20°dH, KH bis 15°dH. 
 Optimaler Leitwertbereich: 250-750 µS 
 
 &amp;nbsp; 
 Die bunten Posthornschnecken kommen in einer Vielzahl von unterschiedlichen Wasserwerten sehr gut zurecht. Was sie nicht wirklich mögen, ist sehr weiches Wasser - ist das Wasser zu sauer, muss man sie praktisch perfekt ernähren, damit das Gehäuse nicht angegriffen wird. Die Schnecke repariert es zwar von innen, aber man sieht die Korrosion, und das wirkt nicht mehr besonders hübsch. Wir empfehlen für eine erfolgreiche Haltung eine Temperatur von 15-28°C, einen pH-Wert von 7,5-8,5, eine Gesamthärte (GH) von bis 20°dH und eine Karbonathärte (KH) von bis 15°dH. Der Leitwert sollte bei 250-750 µS liegen. 
 Bei zu weichem Wasser muss man sehr viel Kalk und Proteine mit dem Futter zuführen, damit die Gehäuse nicht korrodieren. Auch werden Posthornschnecken in Weichwasseraquarien nicht so alt wie in härterem Wasser. 
 Farbe und Muster von Posthornschnecken 
 Die Posthornschnecke hat eine sehr typische Schneckenhausform, wie eine aufgedrehte Schneckennudel oder eben wie ein Posthorn. Sie gibt es in wunderschönen Farben, die durch verschiedene Gehäusefarben in Kombination mit der durchschimmernden Farbe des Körpers entstehen. 
 Die Wildform der Posthornschnecken im Aquarium hat ein braun durchsichtiges Gehäuse und einen braunen Körper. Jungtiere haben oft dunklere Flecken auf dem Mantelgewebe, das das Häuschen auskleidet, dadurch entsteht ein schickes Leopardmuster, das sich leider bei den meisten PHS später verwächst. 
 Blaue PHS haben einen dunklen Körper und ein weißes Gehäuse, auch bei ihnen kann man bei den Jungtieren noch häufig das Leopardmuster sehen. Posthornschnecken mit rötlich-braunem Körper und weißem Gehäuse dagegen wirken eher türkisblau. 
   
 Ist der Körper dagegen rein rot, wirken die Schnecken in Kombination mit einem weißen Häuschen pink bis rosa. Ist das Häuschen dagegen bräunlich transparent, schimmert der rote Körper in den schönsten Orangetönen durch. Mischt man die Farben, kommen häufig Posthornschnecken mit bräunlichem Körper und einem durchsichtig bräunlich schimmernden Gehäuse heraus. 
   
   
 Haltungsempfehlungen für gesunde Posthornschnecken 
 Fütterung und Ernährung 
 Posthornschnecken fressen wahnsinnig gerne Biofilme und ganz feine Algenbeläge, aber sie kümmern sich auch mit Hingabe um Futterreste und totes Pflanzengewebe. In einem Gesellschaftsbecken muss man sie gar nicht extra füttern. 
 Nur die allerweichsten Pflanzen werden gefressen, zum Beispiel Pogostemon helferi. Alle anderen packen die wenigsten Posthornschneckenarten im Aquarium mit ihrer doch recht weichen Raspelzunge. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]7506;9661;9087[/article] 
 Aquariengröße und Bepflanzung 
 Posthornschnecken benötigen keine dichte Bepflanzung um sich im Aquarium wohlzufühlen. Am wichtigsten ist, dass genug Oberflächen für die Bildung des nahrhaften Biofilms zur Verfügung stehen. Dafür bieten sich Dekorationselemente wie Steine und Wurzeln, aber auch langsamwachsende Aufsitzerpflanzen wie Anubias und Bucephalandra an. Das Becken kann also gerne direkt gut bepflanzt und schön dekoriert werden, aber auch in kahlen Zuchtaquarien kommen PHS gut zurecht. Ein Aquarium ab 10 Litern ist schon ausreichend für eine Gruppe von 5 - 10 Posthornschnecken. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]9198;10503;11125[/article] 
 Bodengrund 
 Der Bodengrund für Posthornschnecken sollte aus feinem Sand oder feinem Kies bestehen, da diese Struktur das Kriechen erleichtert und Verletzungen am empfindlichen Fuß vermeidet. Ein weicher Bodengrund reduziert zudem die Abnutzung des Gehäuses, da härtere Substrate wie grober Kies zu Abrieb führen können. Zusätzlich unterstützt ein feinkörniger Bodengrund das Wachstum von Algen und Mikroorganismen, die eine natürliche Nahrungsquelle für die Schnecken darstellen. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]2824;2849;2577[/article] 
 Besondere Merkmale von Planorbella Schnecken 
 Früher galten Posthornschnecken als typische nervige Schneckenplagen, die man sich im Aquarium auf keinen Fall antun sollte - aber heute wissen wir mehr! Die wunderhübschen bunten Schnecks neigen nämlich nur dann zur Massenvermehrung, wenn sie viel Futter finden. Das wiederum kann man ja prima selbst beeinflussen! Mit gutem, hochwertigem Futter, das nicht im Übermaß ins Aquarium geworfen wird, tut man nicht nur den Bewohnern etwas gutes, sondern vermeidet auch, dass es bei den PHS eine Bevölkerungsexplosion gibt. 
   
 Vermehrung von Posthornschnecken 
 Posthornschnecken sind Zwitter, und die Einzelschnecken sind sogar in der Lage, sich selbst zu befruchten. Dann sind allerdings nur ganz wenige der Eier im Gelege überhaupt fruchtbar, aber selbst eine Rate von 4% ist mehr als nichts, und in der nächsten Generation können sich die Schnecken dann wieder - wie sie es bevorzugen - durch Paarung vermehren. Im Prinzip reicht also auch eine einzelne Posthornschnecke als Urmutter einer fröhlichen bunten PHS-Gesellschaft. 
 Nach einer erfolgreichen Paarung legen PHS eher flache, fast kreisrunde Gelege mit einem festen Deckel, der die Eier schützt - bevorzugt platzieren sie sie auf harten oder etwas weicheren Oberflächen wie Pflanzenblättern, dem Glas, Wurzeln, Pflanzenstängeln oder auch Steinen. Die Jungschnecken der Posthornschnecke schlüpfen nach wenigen Tagen. 
 Posthornschnecken im Aquascaping 
 Posthornschnecken sind für Aquascaping-Enthusiasten besonders wertvoll, da sie auf natürliche Weise das biologische Gleichgewicht im Aquascape unterstützen. Sie sorgen dafür, dass die aufwendig gestalteten Landschaften frei von Algenbewuchs bleiben, indem sie stetig kleine Algenbeläge und Futterreste entfernen, ohne Pflanzen oder Hardscape zu beschädigen. Ihre geringe Größe und friedliche Art erlauben eine dezente Integration ins Layout, sodass sie das ästhetische Erscheinungsbild der Aquascape-Komposition nicht stören. Zusätzlich tragen sie zur biologischen Vielfalt im Aquascape bei und unterstützen den Abbau organischer Abfälle, wodurch die Wasserqualität stabil gehalten wird und die Schönheit der Pflanzenwelt länger erhalten bleibt. 
 Weiterführende Links und Quellen 
  Wikipedia Posthornschnecken   Heimbiotop Aquarium Schnecken (Maike Wilstermann-Hildebrandt)  
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                            <updated>2020-07-10T01:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Teufelsdornschnecke</title>
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                                            Die schwarze Teufelsdornschnecke wirkt zwar etwas bedrohlich, aber sie ist eigentlich echt friedlich und nett - eine tolle, faszinierende Wasserschnecke fürs Aquarium. Mit Video! 
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                 Herkunft 
 Die beliebte  Aquarienschnecke   Faunus ater  gehört zu der ein bisschen kompliziert auszusprecheden Familie der Pachychilidae - übersetzt heißt das &quot;dicklippige Schnecken&quot; und beschreibt ganz gut, was am Gehäuserand der kleinen Schleimer so abgeht.  Faunus ater  ist eine Wasserschnecke, die in Südostasien sehr weit verbreitet ist und dort in den Mündungen größerer Flüsse lebt - vom sehr salzigen Teil, der beinahe die Salinität von Meerwasser erreicht bis ein Stück hinter der Mündung im Landesinneren, wo sie schon fast in reinem Süßwasser sitzen. 
  Faunus ater  ist die einzige Art in der Gattung  Faunus . Die Schnecke hat aber verschiedene Standortvariationen ausgebildet, die doch etwas unterschiedlich aussehen.  Faunus ater  gehört zu den Kiemenatmern. 
 Wasserwerte 
  Faunus ater  hat ein sehr dickes und robustes Gehäuse und kommt in weichem bis sehr hartem Wasser prima klar, wobei die Haltung in Hartwasser bis Brackwasser ihren natürlichen Habitaten näher kommt als ein Aquarium mit weichem Wasser. Wir empfehlen eine Aquarientemperatur von 22-28 °C, einen pH-Wert von 6,5-8,5, eine Gesamthärte (GH) von bis 30 °dH und eine Karbonathärte (KH) von bis 20°dH sowie einen Leitwert von 300-850 µS. 
 Farbe und Muster 
 Von  Faunus ater  haben wir in der Aquaristik drei verschiedene Formen: Die schwarze Teufelsdornschnecke mit ihrem turmförmigen, leicht gewölbten, aber ganz glatten, langen und sehr spitz auslaufenden Gehäuse und ihrem schwarzen Körper, die Lavaschnecke mit derselben Gehäuseform, aber einer auffällig roten oder orangenen Körperfarbe, und die Cappucchinoschnecke mit einem etwas weniger gewölbten Gehäuse, das von vorne nach hinten von Dunkelbraun nach weiß verläuft und ein bisschen aussieht wie eine gut geschichtete Latte Macchiato oder eben ein Cappucchino. Der Körper dieser Variante ist dunkel. 
 Häufig ist das Gehäuse insbesondere der Teufelsdornschnecke von einem extrem stabilen metallisch-schwarzrötlichen Belag überzogen, der von Bakterien gebildet wird und praktisch unkaputtbar ist. Alle  Faunus ater  haben einen Deckel aus hornartigem Material, mit dem sie ihre Gehäuseöffnung dicht schließen können. Er schützt sie vor Angriffen und natürlich auch vor der Austrocknung. 
 Haltungsempfehlungen 
  Faunus ater,  egal ob Teufelsdornschnecke, Lavaschnecke oder Cappucchinoschnecke, frisst sehr gerne Fischfutter und Garnelenfutter, Schneckenfutter, Pflanzenreste und anderes abgestorbenes, sie knabbert an Algenbelägen, Aufwuchs und Bakterienfilmen sowie natürlich auch an Laub. Lebende, gesunde Pflanzen frisst sie dagegen nicht. 
  Faunus ater  kann eine Gehäuselänge von beachtlichen 8 cm erreichen und sollte daher in einem Aquarium von 54 Litern oder mehr gehalten werden. Gruppenhaltung ist dabei sehr gut möglich, diese Aquarienschnecken sind von der ganz friedlichen Sorte. 
 Das Aquarium kannst du beliebig bepflanzen und dekorieren, allerdings solltest du die ungewöhnliche Größe der Schnecke in Betracht ziehen und aufpassen, dass die Deko so steht, dass sie sich nicht darin verklemmen kann. 
 Das dicke, stabile Gehäuse, das sich dicht mit einem Deckel (Operculum) verschließen lässt, bietet der Faunus ater einen guten Schutz vor neugierigen Aquarienmitbewohnern. Sie ist eine tolle, sehr kompatible Schnecke fürs Gesellschaftsbecken und kommt mit Fischen, Garnelen und sogar mit Krebsen als Beibesatz prima klar. 
 Besondere Merkmale 
  Faunus ater  können nicht rückwärts kriechen, daher müssen auch Sackgassen so gestaltet sein, dass sie sich dort zur Not auch mit ihrem langen Häuschen umdrehen können. 
 Vermehrung 
 Die zweigeschlechtlichen  Faunus ater  legen sehr unscheinbare Eikokons ab, aus denen wie bei den Rennschnecken Veliger-Larven schlüpfen. Sie werden in den natürlichen Habitaten im Meerwasser oder zumindest im Brackwasser groß. Die Nachzucht von  Faunus ater  ist bisher weder im Aquarium noch im Labor gelungen. Alle  Faunus ater  bei uns im Shop sind daher grundsätzlich Naturentnahmen. Ihr könnt euch aber darauf verlassen, dass die Tiere in unserem Shop sorgfältig eingewöhnt und auf das Leben im Aquarium umgestellt worden sind.&amp;nbsp; 
 Video 
    
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            <title type="text">Anthrazit-Napfschnecke</title>
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                                            Die Anthrazit-Napfschnecke ist mit die effektivste Algenfresserin unter den Aquarienschnecken, die wir kennen. Wir sind definitiv Fans dieser interessanten Wasserschnecke.
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                 Herkunft 
 Die Anthrazit-Napfschnecke  Neritina pulligera,  auch Stahlhelmschnecke oder liebevoll einfach &quot;Pulli&quot; genannt, gehört zu den Nixenschnecken (Neritidae). Diese  Aquarium Schnecke  findet man in Südostasien. Sie hat ein sehr großes Verbreitungsgebiet, weil aus ihren Eiern keine fertigen kleinen Schneckchen kriechen, sondern Larven, die zunächst ins Meer verdriftet werden und sich dann dort entwickeln. Nach der Umwandlung zur Schnecke wandern die Anthrazit-Napfschnecken wieder gegen die Strömung die Flüsse hoch. Die meisten Tiere findet man in den brackigen Flussmündungen, aber man trifft sie auch weiter oben im Gewässer in Süßwasser an. 
 Napfschnecken gehören zu den Kiemenatmern unter den Wasserschnecken. 
 Wasserwerte 
  Neritina pulligera  ist eine der wenigen Arten, die auch in weichem Wasser ziemlich gut klarkommt und auch dort keine Gehäuseschäden entwickelt. Ihr ausgesprochen dickes Häuschen ist ziemlich robust und löst sich auch in Weichwasser nicht wirklich auf. Wir empfehlen eine Aquarientemperatur von 18-30 °C, einen pH-Wert von 6,5-8,5, eine Gesamthärte (GH) bis 20°dH und eine Karbonathärte (KH) bis 14°dH sowie einen Leitwert von 350-950 µS - wobei die Anthrazit-Napfschnecke auch noch in deutlich härterem Wasser sehr gut klarkommt. 
 Farbe und Muster 
 Die Anthrazit-Napfschnecke hat ein - man höre und staune - dunkelgraues bis dunkelbraunes Gehäuse. Häufig liegt ein praktisch unkaputtbarer metallisch-schwarzgrauer Belag über dem Häuschen. Dieser Film wird von Bakterien gebildet und ist so gut wie nicht zu entfernen. In Weichwasser schützt er das Gehäuse zusätzlich vor Korrosion. 
 Der Körper der schönen Aquarienschnecke ist schwarz, aber das ist fast egal - unter dem tief herabgezogenen Haus sieht man ihn sowieso nicht. Der Fuß von  Neritina pulligera  ist an der Unterseite von einem schmutzigen Dunkelgrau. Die Fühler sind dünn und fadenförmig. 
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 Das Gehäuse wird bis ca. 3-3,5 cm im Durchmesser. Seine Öffnung kann die Schnecke mit einem dicht schließenden Deckel, dem sogenannten Operculum, abschotten und sich dadurch vor Umwelteinflüssen wie Trockenheit oder vor Angreifern schützen. Die Anthrazit-Napfschnecke kann im Aquarium sehr alt werden, wenn sie gut gehalten wird. Im Aquarium bis zu 8 Jahre gehaltene Tiere wurden schon beobachtet. 
 Haltungsempfehlungen 
 Wie alle Rennschnecken kümmert sich auch  Neritina pulligera  gerne um Aufwuchs, Bakterienfilme und feine Algenbeläge aller Art. Sie ist einer der effektivsten Algenfresser fürs Aquarium, wobei man der Vollständigkeit halber sagen muss, dass harte und große Algen wie Fadenalgen, Bartalgen, Pinselalgen und auch Krustenalgen nicht zu den Algen gehören, die sie frisst. Aber feine Beläge aus Kieselalgen, Schmieralgen, Staubalgen und sogar grüne Punktalgen werden sehr effektiv abgeraspelt. An Pflanzen bedient sich die Anthrazit-Napfschnecke dagegen nicht. 
 Die Anthrazit-Napfschnecke rüsselt gerne im Substrat herum und buddelt sich auch schonmal ein, wenn sie an die leckeren Algenbeläge direkt an der Frontscheibe unter dem Kies will. Ein nicht zu grober Kies kommt diesen Ambitionen entgegen. Ansonsten kann das Aquarium beliebig bepflanzt und dekoriert werden, da zeigt die Stahlhelmschnecke keinerlei Präferenzen. 
 Eine einzelne  Neritina pulligera  ist schon in einem Aquarium ab 30 Liter gut aufgehoben, vorausgesetzt, sie findet dort genügend Aufwuchs zum Abweiden. An Kunstfutter, Laub und Hokkaidokürbis kann man sie zwar gewöhnen, aber so richtig gut geht sie da erst nach einiger Zeit bei. Für eine kleine Gruppe sollten es dann schon eher 54 Liter aufwärts sein. 
 Eine Vergesellschaftung funktioniert mit fast allen Aquarienbewohnern - sogar Krebse oder Buntbarsche können der schönen Napfschnecke dank ihrer Gehäuseform und ihres dicht schließenden Operculums nicht wirklich ans Leder. Auch in Garnelenaquarien und Gesellschaftsbecken passt sie prima. Nur Raubschnecken können der Anthrazit-Napfschnecke tatsächlich gefährlich werden, diese sollten man ja grundsätzlich nicht mit anderen Schnecken halten, an denen das Aquarianer-Herz hängt. 
 Besondere Merkmale 
 Weil ihr Gehäuse auch im entspannten Zustand den Körper weitgehend verdeckt und weil das Häuschen sehr dick und stark ist, kann man die Algenbeläge fressenden Anthrazit-Napfschnecken eventuell sogar mit Krebsen vergesellschaften. Mit Fischen und Garnelen geht das ohnehin ziemlich gut, nur mit Raubschnecken sollte man sie nicht halten, die können der Anthrazit-Napfschnecke tatsächlich Schaden zufügen. 
 Anthrazit-Napfschnecken brauchen nach der Ankunft erstmal ordentlich was zwischen die Raspelzähne. In ganz frischen, noch sehr sauberen Aquarien finden sie in der Regel nicht genügend Aufwuchs aus Biofilmen, Bakterienbelägen und feinem Algenrasen aus Kieselalgen oder feinen Grünalgen. Auffallend schlanke Schnecken brauchen Zusatzfutter in Form von Algensteinen, Algenblättern oder speziellem Schneckenfutter. 
 Eine zu dünne Napfschnecke erkennt man daran, dass ihr Fuß kleiner ist als die Gehäuseöffnung. Ist der Fuß dagegen schön groß, wirkt er proper und hat er einen glatten Rand, kann man davon ausgehen, dass diese Napfi gut versorgt ist und ordentlich im Futter steht. 
 Vermehrung 
 Aquarienschnecken der Gattung  Neritina  sind getrenntgeschlechtlich, aber vermehren sich nicht im Süßwasser. Die Weibchen legen sesamförmige helle Eikokons auf harten Substraten ab, besonders gern auf Holz, Steinen oder auch gerne auf anderen Schneckenhäusern. Dort haften sie bombenfest, sie lassen sich nur mit einer Drahtbürste entfernen (bitte nur von Wurzeln und Steinen, nicht von den Schneckenhäusern ...). Napfschnecken fressen diese Kokons aber auch gerne selber wieder auf. 
 Aus den Kokons schlüpfen Veliger-Larven, keine fertigen kleinen Schnecken. Diese Larven brauchen Meerwasser oder zumindest Brackwasser, um sich entwickeln zu können. Die Nachzucht von  Neritina pulligera  ist im Aquarium bisher noch nicht gelungen, auch hier bekommt ihr daher grundsätzlich Naturentnahmen - geht nicht anders. Ihr könnt euch aber sicher sein, dass unsere Tiere sorgfältig eingewöhnt und auf das Leben im Aquarium umgestellt wurden. 
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                            <updated>2020-07-10T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Raubschnecke</title>
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                                            Die Raubschnecke ist eine nützliche kleine Helferin gegen Schneckenplagen im Aquarium, die dazu noch einfach spitzenmäßig aussieht. Mit Video! 
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                 Herkunft 
  Anentome helena,  auch bekannt als  Clea helena  oder  Anentome  sp., nennt sich auch gerne Raubschnecke. Sie ist eine der wenigen Schneckenarten im Süßwasser, die tatsächlich andere Schnecken aktiv jagt und erbeutet. Die schöne Helena gehört zu einer Schneckenfamilie, die eigentlich fast nur Meerwasserarten enthält, und auch  Anentome  sp. hat eine für Süßwasserschnecken sehr untypische Gehäuseform mit einer Welle, durch die sie ihren Suchrüssel steckt, mit dem sie ihre Beute erschnuppert. Mit ihren einzigartigen Jagdverhalten ist die Raubschnecke eine der faszinierendsten  Aquarium Schnecken  und lädt zur ausgiebigen Beobachtung ein. 
     
  Anentome helena  oder  Clea helena  kommt aus Südostasien, genauer aus Indonesien und Thailand. Dort lebt die Raubschnecken in eher langsam fließenden Bächen und Flüssen. 
 [article template=&quot;list&quot;]81[/article] 
 Wasserwerte 
 Ein pH-Wert von 7 oder darüber und hartes oder mittelhartes Wasser sind für  Anentome helena  super. In weichem Wasser ist es möglich, dass ihr Gehäuse etwas leidet. Eine Temperatur von 18-30°C, ein pH-Wert von 7,0-8,5, eine Gesamthärte (GH) bis 25°dH und eine Karbonathärte (KH) bis 20°dH sowie ein Leitwert von 450-950 µS haben sich als perfekt für Haltung und Zucht der Raubschnecke in der Aquaristik erwiesen. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]357;10440;784;310[/article] 
 Video - Die Raubschnecke im Portrait 
    
 Farbe und Muster 
 Der Körper von  Anentome  sp. oder  Clea helena  ist grau und hellgrau gescheckt. Ihre kleinen dunklen Augen unter den Fühlern sind recht auffällig. Das Gehäuse der in der Aquaristik vertretenen Raubschnecken ist sehr hübsch, auf hellgelbem bis beigem Grund schraubt sich ein Spiralmuster von der Öffnung bis zur Spitze. Auch das Gehäuse selbst hat eine tolle Skulpturierung, fast wie ein Wellenmuster. 
 In der Natur gibt es auch einfarbig braune Raubschnecken, diese werden jedoch kaum importiert. Im Aquarium ist bereits die Zucht einer rein goldenen Form ohne die braunen Spiralstreifen gelungen. 
 [article template=&quot;list&quot;]6277[/article] 
 Haltungsempfehlungen 
 Die Raubschnecke buddelt sich gern in den Bodengrund ein. Sand oder abgerundeter Kies hilft dem Haus beim Hübschbleiben. Dort liegt sie und wartet, bis potentielle Beute um die Ecke schneckt. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]2824;2849;2577;2609[/article] 
 Die Raubschnecke ( Clea helena  oder  Anentome  sp., je nach Quelle) ernährt sich nämlich überwiegend von anderen lebenden Schnecken im Aquarium. Sie wird gerne zur Bekämpfung von Schneckenplagen durch Blasenschnecken oder Posthornschnecken eingesetzt und kann das Aquarium doch tatsächlich in relativ kurzer Zeit von anderen Schnecken befreien. Schnecken ohne Deckel bevorzugt die Raubschnecke, aber auch Schnecken mit Deckel haben ihr wenig entgegenzusetzen, ihr Giftrüssel passt so ziemlich durch jeden Schlitz, oder sie überrascht ihr Opfer beim Dahinschnecken. 
 Gibt es keine Schnecken mehr, kann man die Raubschnecke auch mit proteinhaltigem Fischfutter oder Garnelenfutter ernähren, artgerechter ist aber immer die Jagd auf andere Schnecken. Bei viel Futter neigt die Raubschnecken allerdings ihrerseits wieder zur Massenvermehrung. 
  Anentome  sp. wurde sogar schon mehrfach dabei beobachtet, wie sie sich lebende Garnelen krallte oder auch mal einen am Boden schlafenden Fisch oder einen Zwergkrallenfrosch anknabberte. 
 Wenn sie jagt, sticht sie einen Giftrüssel (nicht den Schnupper-Rüssel, sie hat ihrer zwei) in ihre Beute und lähmt sie. Dann saugt sie sie aus. Auch an große Schnecken wie Apfelschnecken geht die Raubschnecke. Mit anderen Schnecken sollte man sie im Aquarium also echt nur vergesellschaften, wenn das Herz nicht an ihnen hängt und man damit leben kann, dass die Schnecken Futter werden. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]459;510;23;1972[/article] 
 Abgesehen vom Bodengrund ist der Raubschnecke das Aussehen ihres Aquariums ziemlich wumpe - es kann mit  Aquarium Pflanzen  bepflanzt werden (die Raubi geht nicht an Pflanzen) oder nach Belieben mit Wurzeln und Steinen dekoriert werden. 
   
 Besondere Merkmale 
 Es gibt geteilte Berichte darüber, ob  Clea helena  auch ihre eigene Art jagt und erbeutet. Generell scheinen die Erfahrungen aber eher in Richtung &quot;Nein&quot; zu deuten. 
 Vermehrung 
 Die Raubschnecke ist zweigeschlechtlich. Wenn sich die Männchen mit den Weibchen gepaart haben, legen die Damen Eier auf harten Oberflächen ab. Diese Eikokons haben eine ganz besondere, ziemlich lustige Form: sie gleichen kleinen durchsichtigen Kissen mit vier Zipfeln und einem hellen Punkt in der Mitte. Aus ihnen schlüpft jeweils eine junge Raubschnecke, die am Anfang winzig kleine Schnecken erbeutet und sich dann langsam hocharbeitet, wenn sie größer wird. 
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            <title type="text">Aquarienschnecken richtig halten</title>
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                                            Aquarienschnecken sind doch nicht nützlich??? Bitte was? Natürlich! Verabschieden wir uns einen Moment vom Bild der schleimigen, alles vertilgenden Nacktschnecke und nehmen wir die Aquarienschnecken als das wahr, was sie sind: eigentlich richtig hübsch und ganz schön nützlich.
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                 In welchem Universum sind denn bitte Schnecken nützlich? Lasst uns kurz das Bild von braunen Nacktschnecken auf unserem liebevoll gehegten Gemüsepflanzen verjagen — im Aquarium SIND Schnecken nützlich! Nur sehr wenige Arten von  Aquarienschnecken  fressen überhaupt Aquarienpflanzen an, weil sie sich eher von abgestorbenem Pflanzenmaterial ernähren, von Biofilmen, Algenbelägen, Aas, Futterresten und allem, was im Aquarium sonst noch überflüssig ist, gammeln kann und die Wasserqualität beeinträchtigen würde. Oder gleich von anderen Schnecken. 
 Aquarienschnecken sind zwar nützlich, aber eine reine Haltung als Funktionstiere ist etwas zu kurz gesprungen - dafür sind Wasserschnecken fast ein bisschen zu schade. Es gibt so viele wirklich schöne und faszinierende Wasserschneckenarten, die es eigentlich wert sind, dass man sich mit ihnen um ihrer selbst willen beschäftigt, auch wenn sie nebenbei noch ganz exzellent die Funktion eines Hausmeisters im Aquarium wahrnehmen. Darum: Mut zur Schnecke! 
     
 Die kleinen fleißigen Resteverwerter oder - Schneckenplagen gibt es nicht, my Darling 
 Eine wichtige Rolle als Resteverwerter im Aquarium spielen Blasenschnecken ( Physa  sp.), Posthornschnecken ( Helisoma  cf.  anceps , früher auch als  Planorbella duryi  angesprochen - eventuell verbergen sich auch noch ein paar asiatische Posthornschnecken-Arten in den Aquarien der Welt, wer weiß ...) und verschiedene Arten von Turmdeckelschnecken. Sie sind für eine gute Wasserqualität fast unverzichtbar und ganz nebenher in ihrer schlichten (Blasenschnecken) oder bunten (Posthornschnecken) Schönheit und durch ihre unterschiedlichen Formen absolut nett anzuschauen. 
 Die klassische Schneckenhausform der Posthornschnecken wird durch ihre schönen angezüchteten Farben optimal ergänzt. Posthornschnecken oder PHS gibt es in blau, türkis, rotorange, pink und braun, mache davon sogar mit einem Leopardmuster, vor allem die Jungschnecken. 
 Blasenschnecken und Turmdeckelschnecken fressen unheimlich gerne Biofilme und organische Masse, Futterreste und abgestorbenes Pflanzengewebe. Blasenschnecken legen eher schwammige Laichballen, während PHS eher flache, fast runde Gelege ablegen. Der Laich wird bevorzugt auf harten Oberflächen abgelegt, die Jungschnecken schlüpfen nach wenigen Tagen. 
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 Die lebend gebärenden Malaiischen Turmdeckelschnecken ( Melanoides tuberculata)  und ihre Verwandten, namentlich die Nöppi (Genoppte Turmdeckelschnecke,  Tarebia granifera),  die Stachel-TDS ( Mieniplotia scabra)  und die Schwarze Turmdeckelschnecke ( Melanoides maculata),  halten sich überwiegend im Boden auf. So bringen sie sauerstoffreiches Wasser und Nährstoffe zu den Pflanzenwurzeln und verhindern durch ihre Lockerungstätigkeit gefährliche Faulstellen im Bodengrund des Aquariums. 
 Alle drei Schneckenarten vermehren sich im Süßwasser bei ausreichend Futter wirklich gut — was im Aquarium zu den viel beschrieenen &quot;Schneckenplagen&quot; führt. Grundsätzlich hat aber jedes Aquarium exakt so viele Schnecken, wie es das Futterangebot zulässt, und das Futterangebot hat jeder Aquarianer doch eigentlich selbst in der Hand, wenn wir ehrlich sind. 
 Nehmen die Schnecken im Aquarium überhand, gilt: Weniger oder aber hochwertiger füttern (damit weniger Futter unverdaut ausgeschieden wird), öfter den Bodengrund absaugen und natürlich auch abgestorbene Pflanzenreste entfernen. All dies ist exzellentes Schneckenfutter und trägt zu einer starken Vermehrung bei. Wenn allerdings die Schnecken das überflüssige Futter nicht wegfuttern würden, könnte die Wasserqualität stark leiden, Algenplagen würden sich breitmachen oder das Wasser könnte sogar komplett kippen. 
 Räuber, Räuber! 
 Die Raubschnecke ( Clea helena, Anentome helena  oder  Anentome  sp., je nach Quelle) ernährt sich gern von anderen lebenden Schnecken und kann das Aquarium in relativ kurzer Zeit tatsächlich schneckenfrei machen. Danach braucht die Raubschnecke weiterhin artgerechtes Futter, und natürlich gilt auch für  Anentome helena:  Das Futterangebot bestimmt die Vermehrungsrate. Sie macht auch zwischen absichtlich eingesetzten &quot;schönen&quot; Schnecken und &quot;Schneckenplagen&quot; keinen Unterschied, eignet sich also nicht zur gemeinsamen Haltung mit jeglicher anderer Schnecke. Selbst wenn es eine Weile gut geht, meist kommt irgendwann der Tag ... Anentome sp. legt kissenförmige Eikokons mit vier Zipfeln, in denen jeweils ein einziges Ei liegt. 
 [article template=&quot;list&quot;]81;6277[/article] 
 Die nützlichen Schönen 
 Neben den häufig unbewusst eingeschleppten Wasserschnecken gibt es aber auch diejenigen Aquarienschnecken, die man bewusst wegen ihrer nützlichen Eigenschaften ins Aquarium einsetzt. Zu ihnen gehören beispielsweise die Nixenschnecken (Neritidae). Sie werden auch Rennschnecken genannt, und sie kümmern sich gerne um Algenbeläge aller Art. Neritiden befreien die Deko, die Scheiben des Aquariums und sogar die Pflanzenblätter von der ungeliebten grünen Schicht. Pflanzen fressen sie ebensowenig wie höhere Algen. Fadenalgen, Pinselalgen oder Bartalgen können sie nicht verwerten. 
 Zu den Nixenschnecken gehören neben vielen anderen Arten die in der Aquaristik besonders beliebten - weil sehr hübsch farbig gemusterten - Rennschnecken (die Rote Rennschnecke  Neritina waigiensis,  die Orange Track und die Zebra-Rennschnecke - einmal  Neritina (Vittina) semiconica  und  Neritina (Vittina) turrita  - und die Batikschnecke  Neritina variegata,  nur um mal ein paar von ihnen zu erwähnen), Geweihschnecken der Gattung  Clithon  in gold-schwarz, tricolor oder in der Variante Sun Snail, sowie die effektivste Algenfresserin, die Napfschnecke  Neritina pulligera,  oft kurz einfach &quot;pulli&quot; genannt. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]12;15;1674;9116[/article] 
 Alle diese schönen Algenbeläge fressenden Aquarienschnecken können sich im Süßwasser nicht vermehren, ihre Larvenstadien brauchen Meerwasser oder zumindest Brackwasser, um groß zu werden. Bei diesen Tieren handelt es sich in der Aquaristik also niemals um Nachzuchten. Nixenschnecken sollten nicht in ganz frische, zu saubere Aquarien kommen, sondern in Aquarien mit ausreichend Aufwuchs, bestehend aus Biofilmen und Algenbelägen. Sehen die Tiere auffallend schlank aus, brauchen sie Zusatzfutter - Algensteine, Algenblätter oder direkt spezielles Schneckenfutter. 
 Rennschnecken, Geweihschnecken und Napfschnecken vermehren sich zwar nicht im Süßwasser, aber Eier legen sie doch. Ihre Eikokons kann man als helle, sesamkorn-ähnliche Strukturen bevorzugt auf Holz, Steinen oder auch auf anderen Schneckenhäusern entdecken. 
 Die dekorativen Zierschnecken 
 Auch die Zierschnecken-Fraktion unter den Aquarienschnecken erfüllt natürlich die Aufgabe eines Aufräumtrupps. Häufig handelt es sich allerdings um größer werdende Aquarientiere, die einen gesunden Appetit mitbringen und denen Reste und Aufwuchs nicht reichen. Sie sollten daher zugefüttert werden. 
 Eine der wenigen in der Aquaristik noch erlaubten Apfelschnecken ist die attraktive hell gefärbte und dunkel spiralig gestreifte  Asolene spixi,  die Zebra Apfelschnecke. Man sagt ihr nach, dass sie ab und zu auch mal gerne an Gelegen anderer Schnecken im Aquarium knabbert und Posthornschnecken und Blasenschnecken klein hält. Sie frisst gerne Gemüse wie getrockneten Kürbis, Schneckenfutter, Algenblätter, Laub, aber sie braucht auch Frostfutter oder Proteinfutter, damit ihr Gehäuse schön stabil und farbig wird und damit sie gesund wachsen kann. Anders als andere Apfelschnecken legt Asolene spixi ihre hellen, großen Laichballen bevorzugt unter Wasser ab, am liebsten in Höhlen. 
 Die tollen lebend gebärenden Turmdeckelschnecken aus Sulawesi gehören zur Gattung  Tylomelania . Hier sticht besonders die Art  Tylomelania  sp. &quot;orange&quot; heraus, die orangene Felsenschnecke mit ihrem fast nachtschwarzen, toll geformten Gehäuse und ihrem strahlend orangefarbenen bis goldgelben Körper. Eine kleinere Ausgabe, nicht ganz so intensiv gefärbt, aber dafür definitiv nanotauglich, ist die  Tylomelania  sp. &quot;Mini&quot;. 
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 Eine weitere tolle große Schnecke, die sich jedoch nicht im Aquarium vermehrt, ist die dunkle Variante von  Faunus ater,  die Teufelsdornschnecke. Sie kann im Aquarium sehr alt werden und rüsselt gerne durch feinen Kies. 
 Für welche Arten von Aquarienschnecken man sich auch immer entscheidet - Schnecken im Aquarium sind faszinierende Wasserwesen und können unheimlich Spaß machen. 
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            <title type="text">Tylomelania - der Hauptartikel</title>
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                                            Tylomelania aus Sulawesi sind einfach wunderschöne Schnecken fürs Aquarium, die selbst den größten Schneckenhasser in ihren Bann ziehen. Mit Video! 
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                 Herkunft 
 Einige wirklich wunderschöne Turmdeckelschnecken aus Sulawesi wurden vor ganz grob gesagt 15 Jahren erstmals für die Aquaristik importiert von Die schöne Gattung  Tylomelania  ist auf der indonesischen Insel endemisch, das heißt, die hübschen Schnecken kommen nur dort vor - dafür aber praktisch in allen Gewässern, ob in den Alten Seen des Malili-Systems, im Pososee oder in den anderen stehenden und fließenden Gewässern der tropischen Insel. Leider sind viele Habitate auf Sulawesi von Zerstörungen betroffen, daher sind Aquariennachzuchten der schönen Wasserschnecken von der indonesischen Insel für den Arterhalt ziemlich wichtig. 
 Diese wirklich tollen  Aquarium Schnecken  werden auch Tylos genannt. Sie gehören wie  Faunus ater  zur Familie der durch Kiemen atmenden Pachychilidae. 
 Dort haben sich viele Arten herausgebildet, die noch längst nicht alle wissenschaftlich beschrieben sind. Sei es die große Perlhuhnschnecke ( Tylomelania partriarchalis)  aus dem Matanosee oder die witzige Donnerkeilschnecke  Tylomelania perfecta  mit der markanten Kalkkruste aus einem der Flüsse, sei es die noch nicht wissenschaftlich bearbeitete orangene Felsenschnecke mit dem schönen schwarzen Gehäuse und dem goldgelben Körper aus dem Pososee oder die ganzen ungezählten weiteren tollen Arten - die  Tylomelania  machen in der Aquaristik ordentlich was los. 
 Viele der Arten leben in ihren Heimatgewässern in so gut wie pflanzenlosen Biotopen, vorwiegend auf Holz, Steinen oder auch im Schlamm am Bodengrund. 
 Wasserwerte 
 Obwohl sie teilweise aus Biotopen mit sehr speziellen Wasserwerten (Weichwasser mit hohem pH-Wert und dauerhaften Temperaturen von etwa 30 °C) kommen, haben sich die  Tylomelania -Schnecken in der Aquaristik als ziemlich unkompliziert zu haltende kleine Schleimer entpuppt. Selbst die hohen Temperaturen aus manchen Biotopen muss man im Aquarium nicht zwingend nachmachen, und die Schnecken fühlen sich trotzdem wohl und sind fit. 
 Wir empfehlen eine Temperatur von 22-30 °C, einen pH-Wert von 7,5-8,5, eine Gesamthärte (GH) von bis 20°dH und eine Karbonathärte (KH) von bis 15°dH. Mit einem Leitwert von 350-820 µS sind die Schnecken optimal bedient. In den Seen ist das Wasser sehr nährstoffarm und klar, daher ist es gut, wenn die organische Belastung auch in einem Aquarium mit  Tylomelania  möglichst gering ist. 
 Farbe und Muster 
 Alle  Tylomelania  haben ein schönes skulpturiertes Gehäuse, das sie mit einem Deckel verschließen können - manche Arten haben dabei eine stärkere Skulpturierung auf dem Haus als andere, aber ganz glatt ist es nie. Die Häuschen sind meist einfarbig schwarz oder braun oder zeigen einen Farbverlauf, der zur Spitze hin heller wird. Häufig ist die Gehäusespitze bei Wildfängen weiß korrodiert, das liegt an der natürlichen Abnutzung beim Kriechen und Einbuddeln. Die Gehäuselänge ist je nach Art sehr variabel, von der nur 2,5-3 cm  Tylomelania  sp. &quot;Mini Yellow&quot; bis zur über 10 cm langen  Tylomelania patriarchalis  ist hier alles vertreten. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]135;136;1832;9115[/article] 
 Der Körper der Tylos hat einen auffallend kurzen, hinten ziemlich runden Fuß und eine ebenso auffällige lange Schnauze - teilweise werden  Tylomelania  daher liebevoll als Elefantenrüsselschnecken bezeichnet. Ihre Körperfarben sind so variabel wie ihre Gehäusefarben. Bei  Tylomelania  gibt es von einfarbig leuchtorange oder goldgelb (bei der Gelben Pososchnecke) über rosa, schwarz mit gelben Fühlern bis gelb mit schwarzen Streifen (bei der Mini-Tylo) oder schwarz mit weißgrauen Flecken, schwarz mit winzigen weißen Punkten oder größeren gelben Flecken alle nur erdenkbaren Spielarten und Kombinationen. 
 Haltungsempfehlungen 
 Tylos rüsseln sehr gerne den Boden nach Fressbarem durch, ein nicht zu grobes, nicht scharfkantiges Substrat kommt ihrer Lebensweise sehr entgegen. Auf Felsenaufbauten und Holzwurzeln kriechen sie gerne herum und weiden die Algenbeläge darauf ab. Je größer die Schnecke, desto besser muss man bei der Einrichtung beachten, dass sie nicht rückwärts kriechen kann und dass gerade die großen Arten wegen ihres kleinen Fußes nicht wirklich wendig und manövrierfähig sind. Sie sollten sich auf gar keinen Fall in der Deko verklemmen können, das wäre ihr Ende. 
 Man sollte möglichst eine kleine Gruppe von 5-7  Tylomelania  der gleichen Art im Aquarium halten - einfach um sicherzustellen, dass man Männchen und Weibchen am Start hat. Es wäre wirklich schade, nicht zu versuchen, diese tollen Schnecken zu züchten und so ihre Art zu erhalten. 
 Je nach Art muss man sich ein bisschen schlau lesen - manche Tylos sind ganz schöne Rasenmäher, andere dagegen lassen die Unterwasservegetation komplett in Frieden. 
  Tylomelania -Schnecken fressen neben toter (oder lebender ...) Pflanzenmasse wie Laub, Gemüse und Pflanzenreste auch Algenbeläge und übrig gebliebenes Futter der anderen Aquarienbewohner. Frostfutter oder Proteinfutter hilft ihnen neben ausreichend Kalzium im Wasser und in der Nahrung, ein gesundes Gehäuse auszubilden. Dabei sind sie nicht krüsch und fressen so ziemlich alles, was man ihnen anbietet. Eine Proteinreiche Zufütterung der Schnecken wird deren Wohlergehen dennoch erhebig fördern. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]7508;7506;1437;2768[/article] 
 Eine Vergesellschaftung von  Tylomelania  mit friedlichen Fischen ist sehr gut möglich, und geradezu optimal ist die Haltung der schönen Wasserschnecken mit Sulawesigarnelen aus denselben Seen. Auch mit anderen Zwerggarnelen sind die friedlichen Aquarienschnecken gut zu halten, ebenso wie mit anderen Schnecken (nicht mit Raubschnecken). Krebse finden  Tylomelania  unwiderstehlich lecker und schnabulieren die schönen Schnecken weg - sie sind also keine gute Aquariengesellschaft für die schönen Sulawesischnecken. 
 Besondere Merkmale 
 In der Aquaristik hat sich herausgestellt, dass  Tylomelania -Arten ziemlich willig hybridisieren, also artübergreifend Mischlinge zeugen. In der Natur leben die Schnecken stark substratgebunden, das heißt, eine Art findet man nur auf Wurzeln, andere dagegen nur auf Steinen, wieder andere nur auf Schlamm - die treffen in ihren Biotopen also so gut wie niemals aufeinander, daher sind Naturhybriden kaum bekannt. Im Aquarium dagegen gibt sich diese Vorliebe meist ganz schnell, und die Schnecken sind dann im ganzen Becken unterwegs. 
 Vermehrung 
  Tylomelania  gehören zu den getrennt geschlechtlichen lebend gebärenden Schnecken. Nach der Paarung entwickeln sich die Eier im Brutbeutel der weiblichen Tylo zur Jungschnecke heran und werden dann einzeln im Abstand von ein paar Tagen zur Welt gebracht. Manchmal sind die Jungtiere noch in Resten einer weißen Hülle eingeschlossen, die sich im Wasser jedoch schnell auflöst. 
 Auch Fehlgeburten (dann sind keine Jungtiere in der weißen Hülle vorhanden) oder Sturzgeburten bei großem Stress sind aus der Aquaristik bekannt, insbesondere beim Umsetzen auf krass andere Wasserwerte können die Weibchen so reagieren. Jungtiere nach einer Sturzgeburt sind deutlich kleiner als üblich. In der Regel holen sie aber bei guter Pflege in einem eingelaufenen Aquarium mit viel Aufwuchs in Form von Biofilmen und mit Mulm schnell auf und wachsen ebenso gesund heran wie ihre Geschwister. 
 Video 
    
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            <title type="text">Rennschnecken - der Hauptartikel</title>
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                                            Rennschnecken sind als Algenfresser im Aquarium heiß begehrt, aber gleichzeitig keine Allerwelts-Schnecken. Hier erfährst du alles über Haltung und Pflege. Mit Video! 
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  1. Herkunft  
  2. Farbe und Muster  
  3. Video: Rennschnecken erfolgreich im Aquarium pflegen  
  4. Haltungsempfehlungen 
 
  4.1 Anpassungsfähig, hartes Wasser wird bevorzugt  
  4.2 Aquarium ausbruchssicher gestalten  
  4.3 Rennschnecken: Aufwuchsfresser, Zufüttern ist erwünscht  
  4.4 Vittina und Neritina Schnecken fressen keine Aquarienpflanzen  
 
 
  5. Besondere Merkmale  
  6. Vermehrung  
 
 Herkunft 
 Die  Aquarium Schnecken , die wir in der Aquaristik als Rennschnecken oder einfach als Rennis kennen, gehören zu den Gattungen  Vittina  und  Neritina . Oft ist die Zuordnung ein bisschen knifflig, und je nach Autor können die Tiere unterschiedlich heißen. Rennschnecken gehören wie Geweihschnecken in die Familie der Nixenschnecken oder Neritidae. Sie sind Kiemenatmer.&amp;nbsp; 
     
 Die in der Aquaristik bekannten Rennschnecken kommen in eigentlich immer aus Südostasien. Sie sind dort sehr weit verbreitet, weil ihre Larven im Meer aufwachsen und über diesen Weg weitere Flüsse besiedeln können. Rennschnecken in der Natur findet man häufig im Brackwasser der Flussmündungen, in Mangrovenwäldern oder in den Süßwasser führenden Unterläufen der Flüsse. Vor allem die älteren Tiere wandern gerne relativ weit landeinwärts und leben dann in reinem Süßwasser. 
   
 Farbe und Muster 
 Rennschnecken sind unglaublich farbvariabel, dabei sind nicht unbedingt die Muster immer genau einer Art zuzuordnen. Viele Rennschnecken sind schwarz-gelb gestreift (zum Beispiel  Neritina (Vittina) turrita),  mit spiraligen Streifen oder Querstreifen, andere wie  Neritina waigiensis  haben teils auch schmale bis breite rote Streifen in ihrem Muster, oder sie haben eine orange Grundfarbe mit gelb-schwarzem Punktmuster, das in spiraligen Linien angeordnet ist (die sogenannte Orange Track -  Neritina (Vittina) semiconica.  Das englische Wort Track bedeutet Reifenspur). Auch unregelmäßige Punktmuster und Streifenmuster sieht man oft. Durch sie zeichnet sich zum Beispiel die Batik-Schnecke  Neritina variegata  aus. 
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 Das Gehäuse der Rennschnecken ist mehr oder weniger rundlich und hat eine turmähnliche kleine Spitze. Ihr Schneckenhaus hat eine sehr dicke, stabile Wand und besitzt einen Deckel, mit dem es dicht geschlossen werden kann und die Schnecke so vor Umwelteinflüssen (Trockenheit, unpassende Wasserwerte) oder Fressfeinden schützt. Rennschnecken werden je nach Art im Aquarium bis ca. 3 oder 3,5 cm groß und können bis zu 8 Jahre alt werden. 
   
 Das Schneckenhaus verdeckt den Körper der Rennschnecke weitgehend, sodass man das hell-dunkle Muster auf dem Körper nur erahnen kann. Die Unterseite des Fußes der Rennschnecken ist hellgrau bis grau. Stehen Rennschnecken gut im Futter, ist der Fuß größer als die Gehäuseöffnung und glattrandig. Wirkt der Fuß klein und eher schrumpelig an den Rändern, muss die Renni aufgepäppelt werden.&amp;nbsp; 
 Video: Rennschnecken erfolgreich im Aquarium pflegen 
    
 Haltungsempfehlungen 
 Ein Einzeltier kann schon in einem Aquarium ab 30 Litern gehalten werden, für eine kleine Gruppe sollte es dann eher ein Becken ab 54 l aufwärts sein. Rennschnecken haben einen ordentlichen Appetit und brauchen Fläche zum Abgrasen. 
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 Anpassungsfähig, hartes Wasser wird bevorzugt 
 Weil Rennschnecken in ihrer Heimat ein so großes Verbreitungsgebiet mit sehr unterschiedlichen Wasserwerten bewohnen, haben sie sich auch im Aquarium als sehr anpassungsfähig gezeigt. Eine Aquarientemperatur von 20-30 °C, ein pH-Wert von 7,0-8,5, eine Gesamthärte (GH) von bis 30°dH und eine ebenso hohe Karbonathärte (KH) sowie ein Leitwert von 350-950 µS werden generell für ihre Haltung empfohlen. Selbst in weichem Wasser zeigen sich Rennschnecken recht ausdauernd, sofern sie den von ihnen für den Gehäuseaufbau gebrauchten Kalk übers Futter bekommen. Hartes Wasser entspricht allerdings eher ihrem natürlichen Lebensraum. 
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 Aquarium ausbruchssicher gestalten 
 Viele Rennschnecken leben in der Natur zeitweise außerhalb des Wassers, und auch im Aquarium kann es immer wieder vorkommen, dass sie Wanderbestrebungen zeigen. Das heißt nicht, dass sie sich nicht wohl fühlen, es entspricht einfach ihrer Natur, ihr Häuschen ab und zu zu lüften. Ein Aquarium mit Rennschnecken braucht deshalb eine Abdeckung. Offene Becken kannst du mit einem Streifen Vaseline ausbruchssicher gestalten, den du durchgehend am oberen Rand aufstreichst. Wichtig: Das Wasser sollte diesen Streifen nicht berühren. 
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 Rennschnecken: Aufwuchsfresser, Zufüttern ist erwünscht 
 Rennschnecken ernähren sich überwiegend von Aufwuchs, sprich, von Bakterien und anderen Mikroorganismen in Biofilmen und auch von niedrigen Algenarten. Kieselalgen oder kleinzellige Grünalgen, die Algenfilme bilden, Schmieralgen, Staubalgen und auch Punktalgen finden sie oberlecker. 
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 Wenn Rennschnecken nicht genügend Aufwuchs im Aquarium finden, können sie im Extremfall sogar verhungern - schade um die schönen Schnecken! Zum Zufüttern eignen sich Herbstlaub, grünes Walnusslaub, Algenplatten oder Algensteine. Auch Hokkaidokürbis wird gerne verputzt. Rennschnecken können vor allem in sehr sauberen, frisch eingerichteten Aquarien ein Futterproblem bekommen. Besser ist es, zu warten, bis sich im Aquarium ordentlich Aufwuchs, Algenfilme und Bakterienbeläge gebildet haben. Produkte wie Bacter AE können helfen, den Biofilm schneller und umfangreicher aufzubauen. 
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 Vittina und Neritina Schnecken fressen keine Aquarienpflanzen 
 Das Aquarium, in dem Rennschnecken gehalten werden, kannst du ganz nach deinem Gusto bepflanzen und dekorieren. Diese Wasserschnecken buddeln nicht wirklich, und Pflanzen werden gänzlich in Ruhe gelassen. 
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 Das dicke Gehäuse und die Tatsache, dass der Körper der Rennschnecke praktisch vollständig davon verdeckt wird, erlaubt es uns, Rennschnecken auch in Aquarien zu halten, die für andere Schnecken lebensgefährlich werden. Selbst der kräftigste Flusskrebs oder der hungrigste Buntbarsch hat gegen die harte, extrem dicke Schale der Rennis keine Chance. Man kann Rennschnecken auch bestens mit Garnelen und praktisch allen Aquarienfischen vergesellschaften. Bloß Raubschnecken sollte man nicht zu Rennschnecken setzen - das geht lange gut, aber irgendwann schnappen die Helenen dann doch zu. 
   
 Besondere Merkmale 
 Rennschnecken werden häufig als Algenfresser fürs Aquarium empfohlen, und da ist durchaus was dran. Diese Aquarienschnecken sind nicht nur hübsch gezeichnet und gefärbt, sondern befreien bereitwillig nach und nach die Aquarienscheiben von braunen und grünen Algenbelägen, ebenso auch die Deko und sogar algenbefallene Blätter von Aquarienpflanzen - aber nur von Algenfilmen. Höhere und sehr harte Algen wie Pelzalgen, Fusselalgen, Fadenalgen, Krustenrotalgen,  Cladophora , Pinselalgen und Bartalgen rühren sie nicht an. Es kommt also ein bisschen auf die Art der Algenplage an, die man in den Griff bekommen will. 
   
 Vermehrung 
 Bei den Rennschnecken gibt es Männchen und Weibchen - man kann das Geschlecht trotzdem leider nicht wirklich erkennen. Nach der Paarung bekleben die Weibchen alle harten Untergründe mit ihren sesamkornartigen hellen Eikokons - sogar vor den Gehäusen ihrer Schneckenkollegen machen sie dabei nicht Halt. Aus den Kokons schlüpfen Veliger-Larvenstadien, die im Süßwasser leider nicht groß werden. In der Natur treibt die Strömung die Larven ins Meerwasser, wo sie sich entwickeln. Im Aquarium wurden Rennschnecken leider noch nie vermehrt. 
 Bei den Rennschnecken, die man in der Aquaristik so antrifft, handelt es sich daher immer um Naturentnahmen. Im Aquarium vermehren sich die Rennis nicht, daher können wir absolut ausschließen, dass es zu einer Schneckenplage durch die hübschen Neritiden kommt. 
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            <title type="text">Orangener Zwergflusskrebs - CPO</title>
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                                            Der beliebte orangefarbene CPO ist ein sehr hübscher kleiner Flusskrebs, der sich in der Aquaristik dank seiner tollen Farben fast unverzichtbar gemacht hat. Mit Video! 
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                 Herkunft und Entstehung 
 Der  orangene Zwergkrebs  ist am besten als CPO bekannt, eine Abkürzung seines wissenschaftlichen Namens  Cambarellus patzcuarensis  „orange“. Die orangene Farbform trat zum ersten Mal im Aquarium des holländischen Züchters Juan Carlos Merino auf - passend, weil für Niederländer die Farbe Orange als Nationalfarbe beziehungsweise als Farbe ihres Königshauses von besonderer Bedeutung ist. 
 Der CPO ist eine Farbform von  Cambarellus patzcuarensis,  einem relativ unscheinbar graubraun bis dunkelbraun gemusterten Krebs, der seine Heimat im Patzcuaro-See und den umliegenden Bächen und Flüssen hat. Dieser See liegt im mexikanischen Bundesstaat Michoacán. Ein paar Nachkommen der Wildfänge von dort zeigten die wunderschöne orangene Ausfärbung und wurden von ihrem Entdecker gezielt weitergezüchtet. Es handelt sich hierbei um eine Mutation, bei der nur noch rote und gelbe Farbpigmente vorkommen. 
 Der Mexikanische Zwergkrebs  Cambarellus patzcuarensis  lebt in seinem Habitat im See und in den Fließgewässern drum herum eher am kühleren und ziemlich schlammigen Boden oder in den Pflanzenbeständen nahe am Ufer. 
 Der kleine Zwergkrebs ist leider eher kurzlebig - die Tiere werden nur ungefähr 18 bis 24 Monate alt. Zum Ausgleich werden sie aber schon im zarten Alter von 3-4 Monaten geschlechtsreif und vermehren sich bei passenden Bedingungen im Aquarium recht gut. 
 Video 
    
 Wasserwerte 
 Der Patzcuaro-See hat je nach Jahreszeit um die 15 bis 25 °C - in den flachen Uferbereichen, in denen die Krebse gerne hocken, ist das Wasser eher etwas wärmer, am Boden dagegen etwas kühler. Im Aquarium kommt der CPO mit 20-26 °C bestens klar. Im See ist der pH-Wert mit 7 bis 9 doch recht hoch. Im Aquarium hat sich der CPO als recht anpassungsfähiger kleiner Zwergkrebs herausgestellt. Wir empfehlen eine Haltung bei einer Gesamthärte (GH) von 12-25°dH, einer Karbonathärte (KH) von 6-15°dH respektive einem Leitwert von 450-850µS. 
 Wichtig ist ein möglichst niedriger Silikatgehalt im Wasser - Silikate werden mit Problemen bei der Brut in Verbindung gebracht - es besteht der Verdacht, dass Silikat im Wasser Laichverpilzungen bei tragenden Zwergkrebs-Weibchen begünstigen können. 
 Farbe und Muster 
 Während die Naturform  Cambarellus patzcuarensis  recht unscheinbar und im Habitat gut getarnt daherkommt, überrascht der CPO immer wieder mit seinem blass bis strahlend orangenen Farbkleid. 
 In der Natur findet sich sowohl eine marmorierte wie auch eine hell und dunkel braun gestreifte Form - und der CPO macht das direkt nach. Auch hier gibt es Tiere mit hellen und dunklen orangefarbenen Flecken oder auffälligen Streifen. 
 Der Orangene Zwergflusskrebs wird - ohne Scheren gemessen - 4 bis 5 cm lang. Die Weibchen werden etwas größer als die männlichen Zwergkrebse. 
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 Haltungsempfehlungen 
 Der orangene Zwergflusskrebs  Cambarellus patzcuarensis  var. &quot;orange&quot; ist in Aquarien ab 50 Litern gut aufgehoben - wie bei allen Krebsen ist die Grundfläche dabei wichtiger als die Höhe. Schwimmraum brauchen die Bodenbewohner nicht, wohl aber gute Strukturen durch Wurzeln und Steine, auf denen die kleinen Kneifer sitzen und klettern können und Verstecke in Form von Höhlen und Laubblättern. Verstecke sind vor allem nach einer Häutung superwichtig. Gut geeignet sind hinten und vorne offene Höhlen. Kommt hier ungebetener Besuch vorbei, bleibt dem Krebschen ein Ausweg, und es sitzt nicht in der Falle. 
 Ein Aquarium für CPOs kann gut bepflanzt werden, die kleinen Scherenritter knabbern weder am Grün noch buddeln sie es aus oder zwicken es ab. Selbst in einem mit entsprechender Struktur ausgestatteten Aquascape können sich CPOs wohlfühlen - vorausgesetzt, die Wasserwerte passen. 
 Auf dunklem Bodengrund strahlen die Farben des Orangenen Zwergflusskrebses richtig. Aktiver Soil, der den pH-Wert senkt, eignet sich nicht für die Haltung dieses kleinen Cambarellus - zu weiches Wasser kann zu Häutungsproblemen führen. 
 In einem gut strukturierten 60 cm langen Becken kann man ein Pärchen CPOs nebst ihrem Nachwuchs halten. Da der Orangefarbene Zwergkrebs eher einzelgängerisch unterwegs ist, spricht aber auch nichts gegen eine Einzelhaltung. 
 Eine Vergesellschaftung mit Fischen ist möglich, aber weil Krebse Charaktertiere sind, kommt es auf den Einzelfall an. Fische mit langen Flossen, Bodenbewohner oder Fische, die auf dem Boden schlafen, werden gerne mal gezwickt, schwächere oder sehr kleine Fische auch erbeutet - wenn der Krebs drankommt. Eine Haltung von CPOs mit oberflächenorientierten Fischen ist möglich. 
 Schnecken sehen sie dagegen hauptsächlich als Proteinquelle an, und auch die eine oder andere Garnele dürfte den Weg in den Magen der Zwergflusskrebse finden. Ein Artbecken ist sicherlich die beste Möglichkeit, die kleinen Krebse zu halten und zu züchten. 
 Vermehrung 
 CPOs lassen sich im Aquarium züchten, vorausgesetzt, das Pärchen harmoniert. Die Paarung erfolgt, wenn Männchen und Weibchen paarungsbereit sind. Die Weibchen signalisieren dies durch Ausstoßen von Pheromonen. Bei der Paarung selbst geht es eher rau zu, das Männchen hält das Weibchen mit den Scheren fest, und so liegen die beiden Bauchseite an Bauchseite im Aquarium. 
 War die Paarung erfolgreich, setzt das Weibchen bis zu 40 Eier an, das es für ca. 3-4 Wochen unter dem Hinterleib trägt. Befruchtete Eier sind dunkelgrau, unbefruchtete dagegen sind orange. Das Weibchen sortiert sie meist schnell aus, damit die &quot;guten&quot; Eier nicht verpilzen. Unterstützend kann man zwei oder drei Erlenzapfen ins CPO-Aquarium legen, um die Weibchen bei ihrer Brutpflegearbeit zu unterstützen und den Eiern einen zusätzlichen Schutz gegen Pilzbefall zu geben. 
 Wenn nach ungefähr vier bis sechs Wochen die 3 mm kleinen Jung-CPOs geschlüpft sind, hängen sie noch ein paar Tage unter dem Bauch ihrer Mutter ab. Erst danach wackeln sie langsam in ein selbstständiges Leben. 
 Um wachsen zu können, müssen die Jungkrebse sich sehr oft häuten, und sie sind deshalb ziemlich anfällig. Gerne sehen ihre Geschwisterchen sie dann nämlich als Proteinsnack - Kannibalismus kann bei der CPO-Zucht ein Problem sein. Verhindern lässt er sich nicht ganz, aber wenn man im Aufzuchtaquarium viele Verstecke anbietet, eine dicke Laubschicht, Röhren, Lochziegel und so weiter, erhöht sich die Überlebenschance der Jungtiere deutlich. Auch eine eher proteinreiche Fütterung dämpft den Hunger auf frisches Krebsfleisch. 
 Fütterung 
  Cambarellus patzcuarensis  &quot;orange&quot; sind auch in der Natur kleine Proteinjunkies. Sie sollten auch im Aquarium etwa 3-4 Tage pro Woche mit eher proteinreichem Futter gefüttert werden - Lebendfutter wird gerne gejagt, aber auch Frostfutter oder spezielles Proteinfutter aus dem Handel ist eine gute Option. 
 Neben Proteinen brauchen mexikanische Zwergflusskrebse auch pflanzliches Futter: getrocknete Brennnessel, mal eine Erbse, Hokkaidokürbis oder ähnliches wird sehr gerne geknuspert. Als Dauer-Pflanzenfutter ist das schon erwähnte braune Laub optimal, man kann die Blätter im Aquarium lassen, bis sie gefressen werden. 
 Besonderheiten 
  Cambarellus patzcuarensis  „orange“ aus Mittelamerika ist leider ein potentieller Träger der Krebspest, einem für alle nicht-amerikanischen Krebse sehr gefährlichen Schlauchpilz. CPOs dürfen deshalb weder in die freie Natur gesetzt werden, noch sollte man Wasser, Dekogegenstände oder Pflanzen aus einem Aquarium mit CPOs in ein Aquarium (oder ein Freigewässer) mit europäischen oder australischen, neuseeländischen oder asiatischen Krebsen einbringen. 
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                            <updated>2020-07-06T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Blaue Tigergarnele OE</title>
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                                            Die Blaue Tigergarnele mit orangenen Augen ist ein echtes Farbwunder und ganz nebenbei auch das Ausgangstier zahlreicher Hybridkreuzungen.
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                 Herkunft und Name 
 Der wissenschaftliche Name der dunkel gestreiften Blauen Tigergarnele mit orangenen Augen (Orange Eyes oder OE) ist  Caridina mariae  var. &quot;Blue&quot;. Die blaue Zuchtform geht auf die Wildform aus dem Hinterland von Hong Kong zurück. In ihren Heimatbiotopen findet man zwar auch bläuliche Tigergarnelen mit schwarzen Augen, jedoch nicht die tief dunkelblauen Tiere, mit OE die wir aus der Aquaristik kennen. Die Blaue Tigergarnele OE ist eine Zuchtform, die in einem Aquarium auftauchte und gezielt weitervermehrt wurde. Die Wildform lebt in Bächen und dauerhaft überschwemmten Sumpfgebieten. 
 Der Name &quot;Blaue Tigergarnele mit OE&quot; ist eigentlich selbsterklärend. Die hellblaue bis tief dunkelblaue Körperfarbe, das schwarze Streifenmuster und die hellen orangefarbenen Augen haben zum Trivialnamen der  Caridina mariae  var. &quot;Blue&quot; geführt. 
 ᐅ Wir bei Garnelen Guemmer beschäftigen uns seit  2007 mit der Zucht und Haltung von Zwerggarnelen . In unserer Shopkategorie  Tigergarnelen  findest du eine tolle Auswahl von Caridina mariae Garnelen. 
     
 Wasserwerte und Haltungsbedingungen 
 Alles zu Haltung und Zucht der Blue Tiger OE Zwerggarnele, hilfreiche Tipps zur Aquarieneinrichtung und den für diese Tigergarnele idealen Wasserwerten und so weiter findest du in unserem Artikel über  Caridina mariae  zusammengefasst:  Tigergarnelen - der Hauptartikel  
 Aussehen 
 Die Blaue Tigergarnele OE hat orangefarbene Augen und eine hellblaue bis dunkel kornblumenblaue durchscheinende Körperfarbe, die in ihrer dunkelsten Form der Unterfarbe der schwarzen Taiwan Bees zum Verwechseln ähnlich sieht. Darüber liegen die dunkelbraunen, schwarzblauen oder schwarzen typischen Tigerstreifen. 
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 Weiße Pigmente sucht man bei der BT OE meist vergeblich, aber die schwarzen Streifen können einen rötlichen Schimmer aufweisen, der sich bei extremer gefärbten Tieren über den gesamten Rücken zieht - diese Variante kennt man als Rusty Tiger. Vor allem adulte Weibchen der Blue Tiger OE entwickeln diesen Anflug von Rost. Einen Rückenstrich haben auch Blaue Tigergarnelen OE nicht. Die Beine der  Caridina mariae  var. &quot;Blue&quot; sind idealerweise auch blau und haben dünne schwarze Ringel, vor allem an den Gelenken. Auch die Fühler zeigen eine Blaufärbung. 
 Blaue Tiger mit orangefarbenen Augen sind übrigens trotz ihrer unpigmentierten Augen nicht blind, wie eine Studie 2017 bewiesen hat. 
 Die Blauen Tiger-Weibchen erkennt man am Eifleck, der dunkel durch die blaue Körperfarbe durchschimmert, am Körperbau und natürlich, wenn sie Eier unter dem Hinterleib tragen. Die schlankeren Männchen bleiben etwas kleiner und sehen weniger bauchig aus. 
 Die Eierfarbe bei weiblichen Blauen Tigergarnelen OE ist rotbraun bis olivbraun. Die Jungtiere sind nach dem Schlupf direkt blau transparent und entwickeln mit der Zeit ein schönes ausgeprägtes Tigermuster. Auch die orangenen Augen sind direkt sichtbar. 
 Die Blaue Tigergarnele unterliegt keinem Gradesystem, weil die blaue Unterfarbe extrem stimmungsabhängig ist - als dunkelblau gekaufte Tigergarnelen können in der neuen Umgebung fast hellblau werden, und umgekehrt. 
   
  Foto: die Orangenen Augen, kurz OE, sind in der Garnelenzucht besonders beliebt.  Anders als lange vermutet, sind Garnelen mit OE nicht blind.&amp;nbsp;  
 Genetik 
 Im Nachwuchs der Blauen Tigergarnele OE fallen hin und wieder sogenannte blonde Tiger mit orangefarbenen Augen, die fast gar keine Blaufärbung zeigen. Auch in ihrem Nachwuchs können jedoch wieder dunkelblaue Tiere auftreten. 
 Die tiefen, satten Farben der Streifen und vor allem auch die Unterfarbe der Blauen Tigergarnele sowie das Merkmal der Orange Eyes sind hoch begehrt in der Hybridzucht. 
 Züchterisch lässt sich zwar die Breite der Tigerstreifen durch konsequente Selektionszucht beeinflussen, jedoch die Blaufärbung nur bedingt. Sie scheint immer noch relativ stimmungsabhängig zu sein. 
 Die von Tigergarnelen vererbte Streifung, aber auch die Farbtiefe und Farbintensität spielt in der Erschaffung der Taiwangarnelen, der Galaxy Fishbone, Nanashi, Fancy Tiger, Red Devil OE und vielen weiteren schönen neuen Hybriden eine wichtige Rolle. 
 Durch die Tigergarnele kam auch der neue Metallic-Effekt in die Garnelenzucht. 
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                            <updated>2020-07-02T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Rote Tigergarnele</title>
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                                            Die Rote Tigergarnele ist eine rote Wildform der Tigergarnele Caridina mariae aus Hong Kong. Sie ist ebenso hübsch wie die schwarze Wildform und vielleicht sogar noch etwas hübscher.
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                 Herkunft und Name 
 Der wissenschaftliche Name der rot gestreiften Red Tiger oder Roten Tigergarnele ist  Caridina mariae  var. &quot;Red&quot;. Auch bei der Red Tiger handelt es sich um eine Wildform, die in Südchina im Hinterland von Hong Kong ihr Vorkommen hat. In ihrer Heimat kommen die verschiedenen Standortvarianten der Tigergarnelen in Bächen wie auch auf dauerhaft überschwemmten sumpfigen Wiesen vor. Tigergarnelen sind weiter verbreitet als die Bienengarnele  Caridina logemanni.  
 Es gibt noch eine zweite Quelle für Rote Tigergarnelen im Hobby - den etwas kräftiger gefärbten und gestreiften Exemplaren sagt man eine Einkreuzung einer Crystal Red, also einen Bienengarnele nach. In der aquaristischen Praxis machen die unterschiedlichen Herkünfte der Red Tiger jedoch keinen wirklichen Unterschied. 
 Der Name &quot;Rote Tigergarnele&quot; kommt von der prägnanten leuchtend roten feinen bis etwas kräftigeren Streifung, die die ansonsten transparente Rote Tigergarnele auf ihrem Hinterleib spazieren trägt. 
 ᐅ Wir bei Garnelen Guemmer beschäftigen uns  seit 2007 mit der Zucht und Haltung von Zwerggarnelen . In unserer Shopkategorie  Tigergarnelen  findest du eine tolle Auswahl von Caridina mariae Garnelen. 
     
 Wasserwerte und Haltungsbedingungen 
 Alles zu Haltung und Zucht der Roten Tigergarnele, Hinweise zur richtigen Aquarieneinrichtung und den optimalen Wasserwerten und noch viel mehr Infos über die Aquarientiger haben wir in unserem Artikel über  Caridina mariae  zusammengefasst:  Tigergarnelen - der Hauptartikel  
 Aussehen 
 Die Rote Tigergarnele ist von der Grundfarbe her transparent, eventuell auch ganz leicht bläulich, und sie hat ein hellrotes bis karminrotes feines Streifenmuster auf dem Hinterleib, die berühmten Tigerstreifen. Eventuell sind an die roten Streifen noch kürzere Streifen aus weißen Pigmenten angelagert. Einen Rückenstrich weisen Rote Tigergarnelen der Art  Caridina mariae  nicht auf. 
 [article template=&quot;list&quot;]101[/article] 
 Die Fühlerbasis der Roten Tigergarnele ist sehr häufig in dem selben Rotton wie ihre Streifen. Kopf und Schwanzfächer können bei manchen Exemplaren leicht gelblich sein. An den Beinen hat die Rote Tigergarnele manchmal auch dünne rote Ringel, vor allem in Gelenksnähe. 
 Männchen und Weibchen der Red Tiger zeigen keine Farbunterschiede - trotzdem erkennt man die Damen perfekt. Zum einen natürlich am Körperbau, der deutlich dicker und robuster wirkt als der der kleineren Männchen, zum anderen natürlich am bräunlichen Eifleck im Nacken, den man bei dieser transparent gestreiften Tigergarnelen-Variante ohne weiteres erkennen kann. 
 Die Eier, die die weibliche Red Tiger Zwerggarnele bis zum Schlupf der Jungtiere an ihren Schwimmbeinen schaukelt, sind dementsprechend auch rotbraun bis olivbraun. Die Jungtiere der Roten Tiger Zwerggarnele sind nach dem Schlüpfen schon transparent mit ganz feinen roten Streifen. Mit zunehmendem Alter prägt sich das Tigermuster dann vollständig rot aus. 
 Die Rote Tigergarnele zeigt bei Stress keine wesentlich blasseren Farben, und auch nach einem Transport ist das rote Muster der Tiere eigentlich fast immer noch recht gut ausgeprägt. Kurz vor einer Häutung oder wenn im Wasser des Aquariums nicht genug Sauerstoff gelöst ist, kann man eine weißlich-wolkige Verfärbung im Gewebe im Hinterleib der Roten Tigergarnele erkennen. 
 Genetik 
 Die tiefen, satten roten Farben der Streifen der Tigergarnele vererben sich gut, auch die dichte Pigmentierung ist erblich. Rote Tigergarnelen, die man mit Blauen Tigergarnelen verpaart, zeigen in den Folgegenerationen eine blaue Körperfärbung und immer noch die rote Streifenzeichnung. 
 Mittlerweile gibt es neben Roten Tigergarnelen mit schwarzen Augen auch Red Tiger Orange Eyes. Die orangene Augenfarbe ist bei den Stämmen der Red Tiger OE erbfest. 
 Züchterisch lässt sich sowohl die Breite der Tigerstreifen als auch die Intensität des Rottons durch konsequente Selektionszucht beeinflussen. Rote Tigergarnelen werden gerne für die Hybridzucht verwendet - Tigergarnelen spielten in der Entstehung der meisten Hybridgarnelen in der Garnelenhochzucht eine Rolle, ob Taiwan Bees, Fancy Tiger, Nanashi oder Metallic-Garnelen. Rote Tigergarnelen vererben neben einer großen Farbdichte und tiefen Farben auch eine Tendenz zum Streifenmuster. 
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                            <updated>2020-07-02T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Tigergarnele - Caridina mariae</title>
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                                            Die Tigergarnele ist eine äußerst attraktive Wildform aus Hong Kong, die schon seit sehr langer Zeit in der Garnelenaquaristik unterwegs ist.
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                <![CDATA[
                 Herkunft und Name 
 Der wissenschaftliche Name der gestreiften Tigergarnele ist  Caridina mariae.  Die Wildform kommt aus dem Hinterland von Hong Kong. In ihrer Heimat findet man Tigergarnelen sowohl in Bächen als auch auf permanent überschwemmten Sumpfwiesen. Sie sind weiter verbreitet als Bienengarnelen und zeigen in der Natur verschiedene Standortvarianten, zum Beispiel mit breiteren Tigerstreifen oder etwas abweichenden Farben. 
 Der Name &quot;Tigergarnele&quot; kommt von der prägnanten schwarzen bis dunkelbraunen feinen Streifung, die die ansonsten transparente wilde Tigergarnele auf dem Hinterleib trägt. 
  ᐅ&amp;nbsp; Wir bei Garnelen Guemmer beschäftigen uns seit 2007 mit der Zucht und Haltung von Zwerggarnelen. In unserer Shopkategorie   Tigergarnelen   findest du eine tolle Auswahl von  Caridina mariae  Garnelen. 
     
 Wasserwerte und Haltungsbedingungen 
 Alles zu Haltung und Zucht der Tigergarnele, Tipps zur Aquarieneinrichtung und den Wasserwerten und mehr Infos über die Farbformen findest du in unserem Artikel über  Caridina mariae:   Tigergarnelen - der Hauptartikel  
 Aussehen 
 Die wildfarbene Tigergarnele ist von der Grundfarbe her transparent und zeigt ein dunkelbraunes, schwarzblaues oder schwarzes feines Streifenmuster, die Tigerstreifen. Eventuell sind an die dunklen Streifen noch weiße Pigmente angelagert. Einen Rückenstrich haben wilde Tigergarnelen der Art  Caridina mariae  nicht. Ihr Schwanzfächer und ihr Kopfende sind manchmal leicht transparent gelblich bis orangefarben überhaucht. Auch an den Beinen trägt die Tigergarnele manchmal dünne schwarze Ringel spazieren. 
 [article template=&quot;list&quot;]322[/article] 
 Männchen und Weibchen unterscheiden sich bei der wilden Tigergarnele von der Färbung her nicht - trotzdem kann man die Weibchen nicht nur am Körperbau erkennen. Zwar sind auch bei den Tigern die Männchen um einiges schlanker als die Weibchen und auch kleiner, während die Weibchen weit nach unten gezogenen Hinterleibssegmente besitzen, die die Eier während der Brutpflege aufnehmen und schützen - aber da die Tigergarnele eine transparente Grundfarbe hat, kann man auch ganz einfach den bräunlichen Eifleck im Nacken geschlechtsreifer Weibchen erkennen - dadurch lässt sich das Geschlecht zu 100% bestimmen. 
 Die Eier, die weibliche wilde Tigergarnelen an den Schwimmbeinen schaukeln, sind rotbraun bis olivbraun im Farbton. Die Jungtiere sind nach dem Schlupf transparent und zeigen schon erste Anzeichen der Tigerstreifen - die jedoch mit der Zeit noch viel deutlicher ausgeprägt werden. 
 Die Farbe der Tigergarnele ist nicht sonderlich stressanfällig, auch nach einem Transport sind die Tiere eigentlich immer noch ziemlich gut gefärbt. Ist im Aquarium zu wenig Sauerstoff im Wasser vorhanden, kann sich das Gewebe im Hinterleib der Tigergarnele leicht weißlich verfärben - ebenso wie direkt vor einer Häutung. 
 [article template=&quot;minimal&quot;]83;346;322;101[/article] 
 Genetik 
 Die tiefen, satten Farben der Streifen der Tigergarnele sind erblich, und auch die dichte Pigmentierung. Die Tigergarnele ist zum Beispiel &quot;Schuld&quot; an der extrem guten Färbung und der hohen Farbdichte bei der Taiwan Bee, die eigentlich eine Hybride aus Tigergarnele und Bienengarnele ist. 
 Züchterisch lässt sich die Breite der Tigerstreifen durch konsequente Selektionszucht beeinflusst - so kann man nach relativ wenigen Generationen Tigergarnelen mit breiteren Streifen ziehen. Allerdings wird mit der Wildform der Tigergarnele selbst nicht viel Farbzucht betrieben, vielmehr verwendet man die Tiere für die Hybridzucht - sie durften bei der Erschaffung der Taiwangarnelen, der Fishbone, der Galaxy und vielen anderen tollen neuen Farbzuchten mitspielen. Tigergarnelen vererben durch ihre Gene eine enorme Farbdichte und Farbtiefe. 
 Durch die Tigergarnele lassen sich außerdem Streifenmuster bei den Hybriden etablieren. Schön sieht man ihren Einfluss zum Beispiel bei den Fancy Tigern, der Safari-Linie und Nanashi Bees. Auch bei der Zucht von Garnelen mit Metallic-Effekten haben Tigergarnelen einen wichtigen Beitrag geleistet. 
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                            <updated>2020-07-02T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Tigergarnelen - der Hauptartikel</title>
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                                            Tigergarnelen sehen einfach wild aus (und viele in der Aquaristik verbreitete Formen unterscheiden sich von der Wildform auch gar nicht so sehr). Aber auch hier gibt es Hochzuchten. Alles über Haltung und Zucht findest du hier.
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                 Neben der Bienengarnele ist auch die Tigergarnele  Caridina mariae  züchterisch sehr interessant. Sie ist ebenso wie die Bienengarnele sehr nah mit der Wildform  Caridina cantonensis  verwandt und wurde deshalb lange Zeit ebenfalls als  Caridina  cf.  cantonensis  angesprochen. Im Jahr 2014 wurde die Tigergarnele von Werner Klotz und Thomas von Rintelen als eigene Art beschrieben. Der Artname &quot; mariae &quot; bezieht sich übrigens auf Werners Frau Maria. 
 Tigergarnelen ( Caridina mariae)  werden für gewöhnlich um die 2-3,5 cm groß. Ausgewachsene männliche Tigergarnelen bleiben schlanker und kleiner als die durchaus recht füllig wirkenden Weibchen. 
  Caridina mariae  werden im Aquarium je nach Wassertemperatur etwa 2 Jahre alt - in kühlem Wasser werden sie älter, in wärmerem Wasser altern sie schneller, weil dort ihr Stoffwechsel auf Hochtouren läuft. 
 ᐅ Wir bei Garnelen Guemmer beschäftigen uns  seit 2007 mit der Zucht und Haltung von Zwerggarnelen . In unserer Shopkategorie  Tigergarnelen  findest du eine tolle Auswahl von Caridina mariae Garnelen. 
 Herkunft 
 Die Tigergarnele kommt aus China, genauer aus dem Hinterland von Hong Kong. Die Art  Caridina mariae  findet man in der Natur in verschiedenen Biotopen. Das wohl bekannteste Habitat (das der Super Tiger Zwerggarnele) liegt in einer dauerhaft überschwemmten Feuchtwiese mit flachem Wasser, jedoch kommen Tigergarnelen auch in den in der Provinz Hong Kong weit verbreiteten kleinen Bergbächen vor. Diese Bäche haben ebenfalls relativ flaches Wasser, sie sind pflanzenlos und fließen meistens über Abhänge durch einen Bergwald, der ihnen Schatten spendet. 
     
 Das Wasser in der Gegend ist nährstoffarm und sehr weich. Die Temperaturen gerade in der Feuchtwiese liegen jedoch deutlich über denen in den Bächen. Der Sauerstoffgehalt des Wassers ist in allen Tigergarnelen-Biotopen hoch bis sehr hoch. Am Grund der Biotope findet sich viel organische Masse - welkes Gras oder abgefallenes Laub von den umstehenden Waldbäumen. Fische gibt es in den chinesischen Bergbächen und Feuchtwiesen mit den Tigergarnelen nicht. 
 Wasserwerte 
 Im der Aquarienpraxis hat sich herausgestellt, dass Tigergarnelen zwar auch aus ausgesprochenen Weichwasserbiotopen kommen (das Wasser der Feuchtwiese hat einen Leitwert von nur 40 Mikrosiemens), dass ihnen aber eine gewisse Wasserhärte im Aquarium nicht viel ausmacht. Das unterscheidet sie von der Bienengarnele. Zu hartes Wasser im Aquarium kann jedoch auch bei Tigergarnelen - vor allem bei den Jungtieren - zu Häutungsproblemen führen und die Tiere anfälliger für Krankheiten machen. 
 Das Wasser im Aquarium mit Tigergarnelen muss sauerstoffreich und sauber sein. Im Sommer hilft ein Oxydator oder ein Sprudelstein, und um die organische Belastung klein zu halten, braucht es einen gut funktionierenden Filter und regelmäßige Wasserwechsel. 
 Tigergarnelen kommen kurzzeitig auch mit Temperaturen jenseits der 25 °C zurecht, vorausgesetzt, im Aquarienwasser wird der Sauerstoff nicht knapp. Im Zweifel sollte man sich jedoch dennoch für eine Kühlung entscheiden. Der pH-Wert im Tigerkäfig sollte zwischen 5,5 und 7,5 liegen, die Gesamthärte (GH) zwischen 4 und 12 °dH, die Karbonathärte (KH) bei 0 bis 8 °dH. Ein Leitwert von 200 bis 500 µS ist optimal. 
 Sollte das Leitungswasser nicht mit den passenden Werten aus dem Hahn kommen, ist eine Option für Tigergarnelen immer auch die Haltung in Osmosewasser. Man kann das Wasser mit Aufhärtesalz für Bienengarnelen oder mit Aufhärtesalz für  Neocaridina  auf die passenden Wasserparameter aufhärten. Hier im Gümmer-Onlineshop findest du nicht nur Osmoseanlagen, sondern auch die entsprechenden Mineralsalze. Die meisten Züchter von Hochzucht-Tigergarnelen entscheiden sich für eine Haltung mit Bienensalz. 
 [article template=&quot;list&quot;]346[/article] 
 Entstehung der Farben und Muster 
 Die  Caridina mariae  hat viele Wildfarben. Die typische wilde Tigergarnele hat einen transparenten Körper mit einem dunklen Tigermuster - die ersten zwei Streifen weisen nach hinten, die letzten drei zeigen nach vorn - ein entscheidender Unterschied zur  Neocaridina davidi  &quot;Red Cherry&quot;, bei der die Streifen einfach senkrecht laufen und die trotzdem manchmal als Rote Tigergarnele angesprochen wird. 
 Der Schwanzfächer und die vordere Kopfpartie der Tigergarnele sind oft leicht transparent orange gefärbt, spärlich gesäte weiße Pigmentstreifen können immer auf dem Körper auftreten. Einen Rückenstrich findet man bei wilden Tigergarnelen nicht. 
 Es gibt bei den wilden Tigern noch die sogenannte Super Tiger, eine Standortvariante mit breiteren dunklen Streifen und deutlich orangener oder gelber Färbung am Schwanzfächer und am Kopf. Weiterhin ist auch die Rote Tigergarnele eine Wildform, bei der die blauen Pigmente in den Streifen fehlen, sodass das Tigermuster rot erscheint. Auch Tigergarnelen mit hell bläulicher Körperfarbe findet man in der Natur. Allen wilden Tigerarten gemein sind die schwarzen Augen. 
 Die Zuchtformen dagegen haben in der Regel orangene Augen oder Orange Eyes, OE abgekürzt. Dass Garnelen mit OE blind sind, wurde übrigens durch einen wissenschaftliche Studie von Melanie Kirchbeck et.al. widerlegt. 
   
  Foto: die Blaue Tigergarnele ‚Orange Eye‘ ist eine besonders hübsche und gefragte Zuchtform der Tigergarnele.  Die orangenen Augen machen die Tiere nicht blind (diese Vermutung stand lange im Raum).  
 Hier finden wir neben der Blauen Tigergarnele mit blauer Unterfarbe (ähnlich der bei Taiwangarnelen) und schwarzem Tigermuster auch die Schwarze Tigergarnele, bei der die Tigerstreifen so stark verbreitert sind, dass sie eine flächige Deckfarbe bilden, und die Royalblaue Tigergarnele, die unter ihrer schwarzen Deckfarbe eine dunkelblaue Körperfarbe trägt, die sie marineblau aussehen lässt. Mittlerweile wurden auch Rote Tigergarnelen mit OE gezüchtet, und es gibt sogar Rote Tiger mit blauer Körperfarbe, wenn auch selten. 
 Gradesystem 
 Für Blaue Tigergarnelen OE wurde ein Gradesystem angedacht, da jedoch die Blaufärbung je nach Umgebung sehr veränderlich ist, wurde dieses Projekt nicht wirklich weiter verfolgt. Tigergarnelen mit OE und nur ganz leicht angedeutet hellblauer Farbe werden als blonde Tiger bezeichnet. In ihrem Nachwuchs können aber auch wieder kräftig blaue Tiger auftauchen. 
 Die Schwarze Tigergarnele mit OE dagegen lässt sich je nach Farbverteilung in Grades einteilen, die sogenannten BT-Grades (für Black Tiger). 
 
 Der niedrigste Grade ist die Black Tiger Wild (BT-6) mit lediglich etwas breiteren schwarzen Streifen - wie eine Super Tiger, nur ohne die orange oder gelbe Färbung am Schwanzfächer und an der &quot;Nase&quot;. 
 Die Black Line Tiger (BT-5) ist der nächste Grade. Sie hat eine Farbdeckung von ungefähr 45%, die Streifen sind sehr breit. 
 Auf diesen Grade folgt die Swiss Cheese Tiger (BT-4) mit einem eher löchrigen Farbmuster und einer Farbdeckung von etwa 75%. 
 Die Naked Tail Tiger (BT-3) ist schon ziemlich deckend schwarz, hat aber noch einen transparenten Schwanzfächer, ebensolche Beine und auch ein farbloses Rostrum, während die 
 White Venter Tiger (BT-2) nur noch am Bauch wenige transparente Stellen hat, aber an Beinen, Schwanzfächer und Fühlern bereits deckend gefärbt ist. 
 Die höchste Stufe ist die Black Diamond Tiger (BT-1), die vollkommen schwarz gefärbt ist. Achtung, sie sollte nicht mit der Black Diamond Bee verwechselt werden, die als Variante der Taiwangarnele mit der Tigergarnele nur entfernt verwandt ist. Die ganz schwarze Taiwangarnele hat schwarze Augen, die Black Tiger BT1 dagegen zeigt Orange Eyes. 
 
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 Haltungsempfehlungen 
 Wie alle Wirbellosen Aquarienbewohner reagieren auch Tigergarnelen empfindlich auf Rückstände von Pestiziden und Medikamenten im Wasser. Auch Planarien stellen eine Bedrohung für deine Tigergarnelen dar, da die Parasiten oftmals geschwächte Tiere befallen. Wenn du bei der Bepflanzung deines Aquariums also sichergehen willst, keine unerwünschten Stoffe / Mitreisenden in dein Aquarium einzuschleppen, solltest du auf&amp;nbsp; sterile in-vitro Aquarienpflanzen &amp;nbsp;setzen. In-vitro Pflanzen werden in einem Labor produziert und sind daher frei von Schädlingen, Keimen und Pestiziden. Somit kannst du alle potentiellen Bedrohungen für deine empfindlichen Garnelen im Vorfeld abwenden! 
 Tigergarnelen gehen im Gesellschaftsbecken gern etwas unter, ein Artbecken ist deshalb besser. Wenn sie überhaupt mit Fischen gehalten werden, sollte man nur sehr kleine Fische auswählen, zum Beispiel Mini-Bärblinge wie  Boraras  oder kleine  Otocinclus -Saugwelse. 
 Vor allem die dunklen Tigergarnelen-Varianten sind auf dunklem Bodengrund am schönsten, dem Rest ist&#039;s egal. Man muss vor allem die Wildformen der Tigergarnele nicht zwingend auf aktivem Soil halten, neutraler Aquarienkies als Bodengrund tut es für sie auch. Hochzuchten dagegen sitzen besser auf aktivem Soil in leicht saurem Wasser. 
 Tigergarnelen gehen nicht an Pflanzen, daher kann man das Aquarium gern gut bepflanzen - vorausgesetzt, man hat kein Zuchtbecken, das möglichst übersichtlich sein sollte. In diesem Fall greifen viele Züchter auf Aufsitzerpflanzen wie  Bucephalandra  auf Lava zurück, die schnell mal ausgeräumt sind, wenn man die Übersicht braucht. 
 Aquariendeko in einem Tigeraquarium mit Soil sollte nicht aufhärten. Hohe Nitratwerte sind für Tigergarnelen unter Umständen problematisch und können zu Häutungsproblemen führen, daher sind Tiger jetzt auch nicht unbedingt ein Fall für ein Hightech-Aquascape. 
 Futter 
 Tigergarnelen fressen im Biotop Laub, Algenbeläge, Pflanzenreste, Insektenlarven, Würmer und Bakterienfilme. Auch im Aquarium sollten sie Laub vorfinden. Ab und an Frostfutter,  Artemia  oder Proteinfutter für Zwerggarnelen - etwa zweimal pro Woche - können gegeben werden. Eine ausreichende Proteinversorgung verhindert Übergriffe auf die Jungtiere, die sonst bei Tigergarnelen schon mal vorkommen können. Harte höhere Algen wie Fadenalgen oder Pinselalgen werden nicht gefressen. 
   
  Foto: Foto: hier siehst du Blaue Tigergarnelen (OE) bei einer ausgiebigen Mahlzeit. /em&amp;gt;  
 Sehr gerne mögen Tigergarnelen getrocknete Brennnesseln und anderes getrocknetes Kraut wie Löwenzahn oder Vogelmiere, grün getrocknete Walnussblätter, feine Streifen getrockneten Hokkaidokürbis und ähnliches Futter - oder Garnelenfutter aus dem Shop. Braunes Herbstlaub ist ein ideales Dauerfutter, es kann immer im Garnelenaquarium vorhanden sein und hat keinen negativen Effekt. 
 Vermehrung 
 Tigergarnelen vermehren sich bei guten Bedingungen im Aquarium ordentlich.  Caridina mariae  gehört zum spezialisierten Fortpflanzungstypus, was bedeutet, dass die weibliche Tigergarnele nach der Paarung eher wenige - etwa 20-40 -, relativ große Eier tragen. Die Larven entwickeln sich vollständig im Ei, und nach ca. 4-5 Wochen Tragezeit schlüpfen Miniausgaben der Elterntiere. 
 Frisch geschlüpfte Tigergarnelen fressen sehr gerne Staubfutter. Die kleinen Tiger kann man im Aquarium in der Gruppe aufwachsen lassen - vorausgesetzt, es wird ausgewogen gefüttert. Dann halten sich die größeren Geschwister und älteren Verwandten zurück. 
 Weibliche Tigergarnelen häuten sich und geben dann Pheromone ins Wasser ab, um den Herren Paarungsbereitschaft zu signalisieren. Beim folgenden Paarungsschwimmen suchen die Männchen das Weibchen und paaren sich dann mit ihm. Dabei heften sie jeweils ein Samenpaket so zwischen die Beine des Weibchens, dass die Eier beim Auspressen dran vorbeirutschen und so direkt befruchtet werden. 
 Weibliche Tigergarnelen befestigen nach dem Auspressen ihren Laich mit einem klebrigen Haftfaden an ihren Schwimmbeinen, mit denen sie sich ständig durchbewegen und mit Frischwasser umfächeln. Das verhindert Pilzinfektionen und hilft den Larven in den Eiern, sich gut zu entwickeln. Unbefruchtete Eier sortieren die Weibchen aus. 
 Farbvarianten 
 Den tigerigen Farbvarianten widmen wir jeweils einen Extra-Artikel, in dem wir auf Besonderheiten eingehen. Ein Klick auf den unterstrichenen Namen bringt dich direkt dorthin! 
 
  Tigergarnele &amp;nbsp;(Wildform) 
  Red Tiger  
  Blue Tiger OE &amp;nbsp;/ Blaue Tigergarnele OE 
 
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                            <updated>2020-07-02T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Black-Diamond-Garnele</title>
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                                            Die praktisch vollkommen schwarze Black Diamond ist eine besonders attraktive schwarze Taiwan Bee. Sie kennt man auch als Full Black. Mit Video! 
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                 Herkunft und Name 
 Die  Black Diamond Garnele  oder Full Black ist eine praktisch vollkommen tiefschwarze Variante der Taiwan Bee - international wird sie auch Full Black Shadow Bee genannt. Die intensiv gefärbten Taiwan Bees sind mittlerweile nachgewiesenermaßen das Ergebnis einer Hybridisierung von Bienengarnelen ( Caridina logemanni)  und Tigergarnelen ( Caridina mariae).  Die genaue wissenschaftliche Bezeichnung ist  Caridina  sp. &quot;Shadow&quot;. 
 Die Ausgangsarten  Caridina logemanni  und  Caridina mariae  der Taiwan Bee leben zwar beide im Hinterland von Hong Kong, aber in der Natur finden sie niemals zueinander, weil sie in verschiedenen Biotopen leben. Taiwan Bees sind keine Wildform, sondern wurden zum ersten Mal in einem Bienengarnelen-Zuchtaquarium in einer Garnelenfarm in Taiwan gefunden - daher kommt ihr deutscher Name Taiwaner oder Taiwangarnele. Die englische Bezeichnung Shadow Bee weist auf die tiefen und sehr intensiven roten oder schwarzen Farbtöne an. 
 Der nach der internationalen Grade-Einteilung gültige Name für diese Taiwan Bee Farbform ist Full Black Shadow Bee. Man nennt diese Zwerggarnelen-Farbvariante auch Black King Kong Extreme. 
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  ᐅ  Wir bei Garnelen Guemmer beschäftigen uns  seit 2007 mit der Zucht und Haltung von Zwerggarnelen . In unserer Shopkategorie   Taiwangarnelen und Pintogarnelen  &amp;nbsp;findest du eine tolle Auswahl von spektakulär gefärbten Zwerggarnelen. 
     
 Wasserwerte und Haltungsbedingungen 
 In unserem allgemeinen Artikel über  Caridina  sp. &quot;Shadow&quot; erfährst du alles zu Haltung und Zucht der Black-Diamond im Aquarium:  Taiwangarnelen - der Hauptartikel  
 Video 
    
 Aussehen 
 Die Black Diamond ( Caridina  sp. &quot;Shadow&quot;) hat schwarze Augen und einen vollkommen blauschwarzen Kopfpanzer und Körper. Lediglich die Spitzen des Schwanzfächers können weiße Spitzen haben. 
 Als perfekt gefärbt gilt eine Black Diamond oder Full Black Shadow Bee dann, wenn ihre Beine möglichst vollkommen schwarz gefärbt sind, ebenso wie die Fühler. Die Farbe auf dem Körper und Carapax sollte möglichst keine transparenten Stellen aufweisen. 
 Die Tiefe und Leuchtkraft der blauschwarzen Farbe bei der Full Black entsteht durch die tief dunkelblaue Körperfarbe, die für alle schwarzen Shadow Bee Farbvarianten typisch ist. Wenn die Deckfarbe weniger stark ausgeprägt ist, sehen die Extreme King Kong nicht blauschwarz, sondern dunkel marineblau aus. Dann spricht man von Blue King Kong Extreme. 
 Die Eier weiblicher Black-Diamond-Zwerggarnelen sind schwarz oder sehr dunkel braun, und die Jungtiere der Full Black Taiwan Bee sind auch schon kurz nach dem Schlupf schwarz und zeigen schon in diesem frühen Alter ihre besondere tiefe Farbe. Die Farbdeckung der Black Diamond wird mit zunehmendem Alter noch deutlich besser. 
 Auch Full Black Taiwan Bees können bei Stress durch schlechtere Wasserwerte im Aquarium, durch andere Wasserwerte oder sonstige Veränderungen in ihrer Umgebung oder durch einen Transport transparent werden. Dann nehmen sie vorübergehend die Farbe der Blue King Kong Extreme an, was sich aber wieder gibt, wenn die Ursache für den Stress entfernt wurde und sich die Garnelen vom Stress erholen können. 
 Genetik 
 In der Anfangszeit der Taiwanerhaltung in der Garnelenaquaristik hielt man die schwarze Farbe der Taiwan Bees für dominant und die Vererbung der roten Farbe für rezessiv. Wie sich mittlerweile herausgestellt hat, vererben sich die roten und schwarzen Farben bei Taiwan Bees aber nicht dominant-rezessiv, sondern folgen einer unvollständig dominanten oder subdominanten Vererbung, was bedeutet, dass immer ein kleiner Anteil der jeweils weniger dominanten Farbe ebenfalls mitgegeben wird. 
 Das Erbe der schwarzen Taiwan Bees sieht man daher in vielen roten Taiwan-Garnelen-Stämmen: Man sieht bei der roten Farbform dann dunkle Schlieren in der tief dunkelroten Farbe der Zwerggarnelen. 
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                            <updated>2020-06-30T04:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Black Pinto spotted / multistripe</title>
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                                            Die Black Pinto spotted oder multistripe wird auch gerne &quot;German Black Pinto&quot; genannt, weil sie zuerst in Deutschland gezüchtet wurde.
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                 Herkunft und Name 
 Die Black Pinto wird auch als Pinto Bee oder German Pinto bezeichnet. Die schwarze Variante wurde im Jahr 2011 zuerst in Deutschland gezüchtet, vermutlich durch mehrfache Kreuzungen von Bienengarnelen ( Caridina logemanni),  Tigergarnelen ( Caridina mariae)  und Taiwangarnelen ( Caridina  sp.). Rote Pintos kamen dann später dazu. Wenn man&#039;s ganz streng nimmt, ist die Pinto eigentlich keine reine Taiwangarnele oder Shadow Bee mehr. 
 Den Namen Pinto verlieh tatsächlich die Garnelen-Community, weil die Musterflecken an an ein Scheckenpferd oder eben einen Pinto erinnerten. Die German Pinto ist eine im Aquarium gezogene Zuchtform, die es in der Natur nicht gibt. 
 Von den roten und schwarzen German Pintos gibt es zwei vorherrschende Mustervarianten - spotted und multistripe /Zebra. Anders als die Asian Pintos haben die German Pintos in keinem Fall einen hellen Rückenstrich oder einen hellen Längsstrich auf dem Kopf-Brust-Panzer. 
 Die genauen Ursprünge der German Pinto werden in einer Kreuzung einer Bienengarnele mit Spotted Head und Taiwanergarnelen vermutet. Der korrekte wissenschaftliche Name der Pinto spotted oder Pinto multistripe lautet  Caridina  sp. &quot;German Pinto&quot;. 
 [article template=&quot;list&quot;]2177;517[/article] 
  ᐅ  Wir bei Garnelen Guemmer beschäftigen uns  seit 2007 mit der Zucht und Haltung von Zwerggarnelen . In unserer Shopkategorie   Taiwangarnelen und Pintogarnelen  &amp;nbsp;findest du eine tolle Auswahl von spektakulär gefärbten Zwerggarnelen. 
     
 Wasserwerte und Haltungsbedingungen 
 In unserem allgemeinen Artikel über Taiwan Bees &quot; Taiwangarnelen - der Hauptartikel &quot; findest du alle Angaben zu Zucht und Haltung der German Pinto Bee. 
 Aussehen 
 Die Black Pinto hat die dunkelblaue Unterfarbe und die tiefe blauschwarze und die strahlend weiße Deckfarbe der Taiwan Bees geerbt. Sie hat immer schwarze Augen. 
 Bei den Black Pinto finden wir zwei Hauptmuster, nämlich spotted und multistripe. 
 Das Spotted-Muster weist bis zu fünf große rein weiße oder bläuliche Flecken auf dem ansonsten schwarzen Kopfpanzer auf. Der Körper und der Schwanzfächer der Black Pinto spotted sind idealerweise ganz weiß, teilweise sind aber auch kleinere schwarze unregelmäßige Scheckungen vor allem an der Bauchlinie sichtbar. 
 Die Multistripe oder Zebra ist durchgehend tief blauschwarz und weist 0-5 rein weiße oder bläuliche Flecken auf dem Kopfpanzer auf. Die Zebrastreifen oder Multistripes sitzen quer auf jedem Segment des Hinterleibs - sie können von schmal bis etwas breiter ausgeprägt sein und reichen rechts und links ungefähr bis zur halben Körperhöhe. Die Spitzen des Schwanzfächers der Multistripe sind weiß. 
 Als Idealbild sind bei der Black Pinto ( Caridina  sp. &quot;German Pinto&quot;) die Beine und Fühler durchgefärbt. Sie können schwarz, weiß oder auch schwarz-weiß gestreift sein - das wären dann die sogenannten Spider Legs. 
 Die Eifarbe bei den Black-Pinto-Zwerggarnelen ist dunkelbraun. Neben den Augen kann man in sehr weit entwickelten Eiern sogar schon vor dem Schlupf der Jungtiere ein wenig die Zeichnung durchschimmern sehen. Auch die frisch geschlüpften Black Pinto Bees zeigen schon recht gute Farben. Das Zeichnungsmuster wird allerdings ebenso wie die Farbe mit der Zeit noch viel intensiver. 
 Stress durch Veränderungen oder gar Verschlechterungen bei den Wasserwerten im Aquarium oder einen Transport kann bewirken, dass die Farben der Black Pinto Bee etwas verblassen. Nach ein paar Tagen zur Beruhigung und natürlich nach Abstellen der Ursache kommen die Farben bei der Black Pinto spotted / multistripe wieder. 
 Genetik 
 Die roten und schwarzen Farben bei den Taiwan Bees und auch bei den Pintos werden nicht wie früher vermutet in einem dominant-rezessiven Erbgang weitergegeben, sondern unvollständig dominant, was heißt, dass man oft bei roten Taiwan Bees und Pintos schwarze oder sehr dunkelrote Schleier in ihren roten Farbpartien sehen kann. 
 Die Muster der Black Pinto gehen auf die erneute Verkreuzung von Bienengarnelen mit Tigergenen (Spotted Head Crystal Bees) und Taiwan Bees zurück. Im Nachwuchs der Black Pinto spotted oder multistriped können auch Zwerggarnelen mit Spotted Head oder mit einer Bienengarnelen-Zeichnung auftreten. 
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                            <updated>2020-06-30T03:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Blue-Shadow-Mosura-Garnele</title>
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                                            Die Blue Shadow Mosura ist eine Taiwangarnele mit Bienengarnelen-Einfluss und einem Mosura-Muster, das man sonst von Black Bees oder Red Bees kennt. Mit Video! 
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                 Herkunft und Name 
 Die Blue Shadow Mosura ist eine schwarze Variante der Taiwan Bee, die im Bee-Typus steht und deshalb ein eigentlich für Bienengarnelen typisches Muster zeigt. Die Taiwan Bee ist mit hoher Sicherheit eine Hybride aus Bienengarnele ( Caridina logemanni)  und Tigergarnele ( Caridina mariae).  
 Das sogenannte Bee-influenced-Muster der Blue Shadow Mosura kommt durch eine erneute Einkreuzung von Bienengarnelen. Der korrekte wissenschaftliche Name aller Taiwan Bees oder Shadow Shrimps (wie sie international genannt werden) ist  Caridina  sp. &quot;Shadow&quot;. 
 Obwohl die Ausgangsarten dieser Hybriden  Caridina logemanni  und  Caridina mariae  aus der gleichen Weltgegend kommen, nämlich dem Hinterland von Hong Kong in Südchina, treffen sie sich in der Natur niemals. Taiwangarnelen sind eine im Aquarium entstandene Kreuzung. Zuerst wurden sie bei einem Züchter in Taiwan entdeckt und tragen deshalb auch den Namen Taiwangarnele oder Taiwan Bee. Shadow Bee oder Shadow Shrimp nennt man die Tiere dank irer extrem tiefen und sehr dichten Farben. 
  ᐅ  Wir bei Garnelen Guemmer beschäftigen uns  seit 2007 mit der Zucht und Haltung von Zwerggarnelen . In unserer Shopkategorie   Taiwangarnelen und Pintogarnelen  &amp;nbsp;findest du eine tolle Auswahl von spektakulär gefärbten Zwerggarnelen. 
 [article template=&quot;list&quot;]350[/article] 
 Den Namen Blue Shadow Mosura bekam diese Garnele, weil sie eine Shadow-Garnele mit der Mosura-Zeichnung einer Hochzucht-Bienengarnele ist. Der Namenszusatz &quot;Blue&quot; kommt daher, weil die eigentlich weißen Partien bei dieser Zuchtform bläulich schimmern. 
     
 Video 
    
 Wasserwerte und Haltungsbedingungen 
 Wir haben alle Infos über die Haltung und natürlich auch die Zucht der Blue Shadow Mosura Zwerggarnele in unserem allgemeinen Artikel über  Caridina  sp. &quot;Shadow&quot; gesammelt:  Taiwangarnelen - der Hauptartikel  
 Aussehen 
 Die Blue Shadow Mosura ( Caridina  sp. &quot;Shadow&quot;) ist eine Zwerggarnele mit dunklen Augen und tief blauschwarzer und weiß-bläulicher Musterzeichnung. Die Farbverteilung entspricht dem Mosura-Muster bei der Bienengarnele. Der Körper ist hier jedoch nicht weiß, sondern bläulich, weil sich die weiße Pigmentierung stark verdünnt hat und die dunkelblaue taiwanertypische Unterfarbe durchscheinen lässt. 
 Die Blue Shadow Mosura hat einen bläulichweißen Körper, einen blauweißen Schwanzfächer und einen tief schwarzen Kopf. Eventuell haben die Tiere eine weiße Maske. Das letzte Hinterleibssegment kann ein schwarzes Band aufweisen. 
 Als perfekt gefärbt gelten Blue Shadow Mosura, wenn sie keine schwarzen Flecken auf den hellblauen Körperstellen und keine weißen Flecken in den tiefschwarzen Partien haben, wenn sie keine transparenten Flecken aufweisen und wenn ihre Beine und Fühler ebenfalls nicht transparent sind. 
 Die Eifarbe bei Blue-Shadow Mosura-Zwerggarnelen ist dunkelbraun bis schwarz. Die frisch geschlüpften Taiwan Bees zeigen im allgemeinen schon ganz ordentliche Farben, und man kann schon Andeutungen des Musters erkennen. Mit der Zeit intensivieren sich die Zeichnung und überhaupt die Farben bei heranwachsenden Jungtieren der Blue Shadow Mosura natürlich noch weiter. 
 Wenn Shadow Bee transportiert werden oder Stress durch eine neue Umgebung haben, wenn sich im Aquarium die Wasserqualität verschlechtert oder sie in Wasser mit anderen Wasserwerten kommen, verblassen die Farben der Blue Shadow Mosura etwas. Ursache abstellen und die Tiere ein paar Tage in Ruhe eingewöhnen lassen, dann kommt die schöne Färbung wieder. 
   
 Genetik 
 In der Taiwanerzucht gingen die Züchter im Anfang davon aus, dass sich die schwarze Farbe dominant vererbt, jedoch ist dies mittlerweile widerlegt worden - es handelt sich um einen unvollständig dominanten Erbgang oder eine subdominante Vererbung. Der Einfluss schwarzer Taiwan Bees lässt sich nicht leugnen - rote Taiwaner zeigen ihn in Form von schwarzen Schleiern in ihrer weinroten Farbe. 
 Die Zeichnung der Blue Shadow Mosura wurde erzielt, indem bestehende Taiwangarnelen-Stämme nochmals mit Bienengarnelen gekreuzt wurden. Man bezeichnet dieses Muster daher als &quot;Bee-influenced&quot;. Im Nachwuchs der Blue Shadow Mosura können vereinzelt Red Shadow Mosura auftauchen. 
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            <title type="text">King-Kong-Garnele</title>
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                                            Die allererste im Internet gezeigte Taiwan Bee war eine King-Kong-Garnele. Ihre tief schwarze Farbe und ihre ungewöhnliche Musterung zogen sofort alle Blicke auf sich. Mit Video! 
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                 Herkunft und Name 
 Die King Kong ist eine tief schwarze Variante der Taiwan Bee Zwerggarnele. Taiwan Bees gelten mittlerweile als Hybride zwischen Bienengarnelen ( Caridina logemanni)  und Tigergarnelen ( Caridina mariae),  nicht als Mutation. Der korrekte wissenschaftliche Name der Taiwaner ist  Caridina  sp. &quot;Shadow&quot;. 
 Die Garnelenarten  Caridina logemanni  und  Caridina mariae  findet man zwar beide in Südchina in Bächen, jedoch treffen die Arten in der Natur nicht aufeinander. Die Taiwan Zwerggarnele ist schlüssigerweise deshalb keine Naturform - Shadow Bees oder Taiwan Bees wurden zuerst in einem Zuchtaquarium in Taiwan gesichtet, in dem Bienengarnelen und Show White Zwerggarnelen gehalten wurden. 
 Diese Herkunft führte dann auch ganz richtig zum deutschen Namen Taiwangarnele oder Taiwan Bee. International ist der Name Shadow Bee für diese Zwerggarnelen gebräuchlich, der sich von dem tiefen und sehr intensiven Farben herleitet. 
  ᐅ  Wir bei Garnelen Guemmer beschäftigen uns  seit 2007 mit der Zucht und Haltung von Zwerggarnelen . In unserer Shopkategorie   Taiwangarnelen und Pintogarnelen  &amp;nbsp;findest du eine tolle Auswahl von spektakulär gefärbten Zwerggarnelen. 
 [article template=&quot;list&quot;]183[/article] 
 Der Name King Kong ist eine Anspielung auf den schwarzen Riesenaffen im gleichnamigen Film. Nach den international verwendeten Taiwan-Bee-Grades wird die King Kong je nach Zeichnung auch als single saddled, double saddled, single lined, double lined oder triple lined Black Shadow Bee bezeichnet. 
     
 Wasserwerte und Haltungsbedingungen 
 Alles, was Garnelenzüchter über die Aquarienhaltung und die Zucht der King Kong Zwerggarnelen wissen müssen, haben wir in unserem allgemeinen Artikel über  Caridina  sp. &quot;Shadow&quot; gesammelt:  Taiwangarnelen - der Hauptartikel  
 Video 
    
 Aussehen 
 Die King Kong hat immer schwarze Augen und einen tief blauschwarz gefärbten Kopf und Körper. Typisch ist eine kleine, aber strahlend weiße oder auch leicht bläuliche Zeichnung, die sattelförmig als etwas breitere oder ganz schmale Linie quer über dem Hinterleib liegt und die Hälfte der Flankenhöhe erreicht. 
 Die tief blauschwarze Farbe der King Kong wird durch die dunkelblaue Unterfarbe intensiviert, die man bei allen tief schwarzen Varianten der Taiwan Bee unter der Deckfarbe findet. Der Schwanzfächer kann weiße Spitzen tragen. 
 Die King Kong wird nach den international häufig zur Beschreibung der Musterung verwendeten Taiwan-Bee-Grades in Abhängigkeit von ihrer genauen Musterverteilung als single saddled, double saddled, single lined, double lined oder triple lined Black Shadow Bee bezeichnet. 
 Saddled bezeichnet das breitere weiße Abzeichen oben quer auf dem Abdomen. Eine single saddled Black Shadow Bee zeigt eines, eine double saddles dagegen zwei dieser weißen Musterflecken auf dem Hinterleib. Lined beschreibt eine dünne Linie, die in einfacher, zweifacher oder gar dreifacher Ausprägung quer über den Hinterleib und bis zur Hälfte der Flanken der Zwerggarnele läuft. 
 Eine ideale King Kong ( Caridina  sp. &quot;Shadow&quot;) hat keine transparenten Stellen und präsentiert sich mit durchgefärbten Beinen und Fühlern. Eine klare Abgrenzung der Farbflächen und Musterränder ist bei der King Kong ebenfalls wichtig - die Flächen sollten keine Pigmente in der jeweils anderen Farbe haben. 
 Die Eier der schwarzen King Kong Taiwangarnelen sind dunkel blauschwarz, ebenso wie die frisch geschlüpften Jungtiere, die schon die guten Farben der Elterntiere erahnen lassen. 
   
  Foto: Hier siehst du eine tragende King Kong Garnele.  Bereits die Eier der hübschen Taiwangarnele sind tief-schwarz gefärbt.  
 Bei Stress, etwa durch sich verschlechternde Wasserwerte, Umsetzen in ein anderes Aquarium oder einen Transport, kann sich die Farbdeckung der King Kong Taiwan Bee etwas reduzieren. Dann wirken die Tiere marineblau, die weißen Muster sehen bläulich aus. Nach Abstellen der Ursache kommt die Farbintensität jedoch nach wenigen Tagen wieder. 
 Genetik 
 Ursprünglich hielt man die tief schwarze Farbe bei Taiwan Bees wie auch bei Bienengarnelen für ein dominantes Merkmal, das hat sich jedoch als inkorrekt herausgestellt. Die Vererbung bei der Caridina sp. &quot;Shadow&quot; erfolgt subdominant, daher hinterlassen die schwarzen Eltern bei roten Taiwan Bees gerne eine dunkle Schleierfärbung in der roten Farbe. 
 In der Nachkommenschaft der Black King Kong können immer mal wieder auch rein rote Tiere auftreten. 
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                            <updated>2020-06-30T02:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Panda-Garnele</title>
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                                            Die schwarz-weiße Panda-Garnele ist eine der ersten Hochzuchtformen der Taiwan Bee, die in der Aquaristik gezeigt wurden. Mit Video! 
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                 Herkunft und Name 
 Die Panda ist eine tief schwarz und strahlend weiß gebänderte Taiwangarnele, mit ziemlicher Sicherheit ein Kreuzungsprodukt aus Bienengarnele ( Caridina logemanni)  und Tigergarnele ( Caridina mariae).  Die wissenschaftlich korrekte Bezeichnung der Taiwan Bee ist  Caridina  sp. &quot;Shadow&quot;. 
 Die Wildformen  Caridina logemanni  und  Caridina mariae,  aus denen die Shadow Bee oder Taiwan Bee gezüchtet wurde, stammen zwar beide aus dem Hinterland von Hong Kong, sie treffen jedoch in der Natur niemals aufeinander. Bei der Taiwangarnele handelt es sich damit nicht um eine Naturform, sondern um eine in der Aquaristik aufgetretene Zuchtform oder Hybride. 
 Die erste Panda Bee tauchte in einer Garnelenfarm in Taiwan auf und trat von dort aus ihren Siegeszug durch die Garnelenaquarien der Welt an. Der deutsche Namen Taiwangarnele oder Taiwan Bee spielt auf diese Herkunft an. International sind Taiwaner dank ihrer unglaublichen Farbtiefe als Shadow Bees bekannt. 
  ᐅ  Wir bei Garnelen Guemmer beschäftigen uns  seit 2007 mit der Zucht und Haltung von Zwerggarnelen . In unserer Shopkategorie   Taiwangarnelen und Pintogarnelen  &amp;nbsp;findest du eine tolle Auswahl von spektakulär gefärbten Zwerggarnelen. 
 [article template=&quot;list&quot;]182[/article] 
 Der Name Panda bezieht sich auf die schwarz-weiße Bänderung dieser Variante der Taiwangarnele. Die Panda wird gemäß der international verwendeten Taiwan-Bee-Grades als double banded Black Shadow Bee bezeichnet. Pandas mit nur einem Band dagegen werden dementsprechend als single banded Black Shadow Bee geführt. 
     
 Wasserwerte und Haltungsbedingungen 
 Alles über die Haltung und Zucht der blauschwarz-weiß gebänderten Panda Zwerggarnelen findest du in unserem allgemeinen Artikel über  Caridina  sp. &quot;Shadow&quot; zusammengefasst:  Taiwangarnelen - der Hauptartikel  
 Video 
    
 Aussehen 
 Die schwarzäugige Panda Bee zeichnet sich standardmäßig durch drei blauschwarze und zwei leuchtend rein weiße durchgehende Bänder am Hinterleib aus. Die tief blauschwarze Farbe verdankt die Panda ihrer dunkelblauen Unterfarbe. Wichtig für eine hohe Qualität der Farben ist eine saubere Trennung zwischen den Farbflächen und dass keine dunklen Pigmente in den hellen Farbflächen (oder umgekehrt) vorkommen. Auch transparente Stellen sind unerwünscht. 
 Idealerweise sind auch die Beine der Panda ( Caridina  sp. &quot;Shadow&quot;) und die Antennenbasis mitsamt den Fühlern schwarz gefärbt. Der Schwanzfächer trägt weiße Spitzen oder sogar ein etwas breiteres weißes Band. 
 Eine gut gefärbte traditionelle Panda-Garnele zeichnet sich neben einem tiefen Blauschwarz auch durch ein sehr reines, strahlendes Weiß aus. Dieser Farbschlag ist jedoch selten geworden und wird oft als Old School Panda bezeichnet. 
 Häufig löst sich bei der Panda das Weiß etwas auf, und die aufgelockerten weißen Pigmente lassen die dunkelblaue Unterfarbe durchscheinen - man spricht in diesem Fall von Blauen Pandas oder Blue Panda Bees. 
 Die Eier der Panda Bee sind dunkel blauschwarz. Auch frisch geschlüpfte junge Panda Bees sind schon intensiv gefärbt und lassen das Muster in Ansätzen erkennen. Wenn man bei weit entwickelten Eiern ganz genau hinschaut, sieht man neben den Augen der Junggarnelen auch schon die Musterung. Mit zunehmendem Alter färben sich die Jungtiere dann noch intensiver aus. 
 Empfinden Panda Bees Stress durch veränderte Wasserwerte, eine schlechtere Wasserqualität oder auch durch einen Transport, kann die Farbdeckung darunter leiden. Dann zeigen auch Old School Pandas kurz etwas Blau, vor allem an den Rändern der Farbflächen. Auch das Schwarz kann sich dann zu einem tiefen Dunkelblau verschieben. Diese Veränderungen sind jedoch nicht permanent, sondern geben sich wieder, wenn die Verhältnisse sich verbessern. 
 Genetik 
 Die tief schwarze Farbe bei schwarzen Taiwangarnelen-Varianten wird nicht dominant vererbt, wie früher angenommen wurde. Bei der Vererbung von roten und schwarzen Farben bei den Taiwan Bees handelt es sich um einen subdominanten Erbgang, das heißt, auch bei roten Tieren können schwarze Pigmente auftreten. 
 Die schlechte Weißdeckung der Blue Panda vererbt sich dominant. Um Oldschool-Pandas wirklich weiß und schwarz zu halten, muss man daher alle Tiere mit bläulichen Verfärbungen konsequent aussortieren. 
 Im Nachwuchs der Black oder Blue Panda können immer mal wieder auch rote Jungtiere auftauchen. 
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                            <updated>2020-06-30T02:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Red Pinto spotted / multistripe</title>
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                                            Die Pinto ist ganz streng genommen eigentlich keine Taiwan Bee, aber sie wurde aus der Taiwangarnele heraus weiterentwickelt und passt damit trotzdem ganz wunderbar in unsere Liste.
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                 Herkunft und Name 
 Die Red Pinto oder Pinto Bee wird auch German Pinto genannt, weil diese Garnele im Jahr 2011 zunächst in Deutschland in der schwarzen Variante als erstes auftrat. Der Name Pinto wurde dieser Farbform gegeben, weil die ersten Tiere gescheckt daherkamen, was die Garnelen-Community an ein Scheckenpferd oder eben einen Pinto erinnerte. Es handelt sich hier um eine Zuchtform, die so in der Natur nicht gefunden wird. Später wurden dann auch rote Pintos gezüchtet. 
 Pintos gibt es seitdem in Rot und in Schwarz und in zwei vorherrschenden Mustervarianten - einmal spotted und einmal multistripe oder Zebra. 
 Die German Pintos entstanden aus mehrfachen Verkreuzungen von Bienengarnelen ( Caridina logemanni)  und Tigergarnelen ( Caridina mariae),  auch mit Taiwangarnelen. Man vermutet, dass der Ursprung in einer Kreuzung einer Bienengarnele mit Spotted Head und Taiwanern liegt, aber die Züchterin teilte ihr Geheimnis nicht mit vielen anderen. 
  ᐅ  Wir bei Garnelen Guemmer beschäftigen uns  seit 2007 mit der Zucht und Haltung von Zwerggarnelen . In unserer Shopkategorie   Taiwangarnelen und Pintogarnelen  &amp;nbsp;findest du eine tolle Auswahl von spektakulär gefärbten Zwerggarnelen. 
 [article template=&quot;list&quot;]433;1874[/article] 
 Der korrekte wissenschaftliche Name der Pinto lautet  Caridina  sp. &quot;German Pinto&quot;. Ganz streng genommen handelt es sich bei den Pintos nicht mehr um eine reine Taiwangarnele oder Shadow Bee.&amp;nbsp;Im Unterschied zu den Asian Pintos haben die German Pintos niemals einen Rückenstrich oder einen Längsstrich mittig auf dem Carapax. 
 Wasserwerte und Haltungsbedingungen 
 Alles über die Ansprüche ans Aquarium und selbstverständlich auch über die Zucht der Red Pinto Zwerggarnele findest du in unserem allgemeinen Artikel über Taiwan Bees:  Taiwangarnelen - der Hauptartikel  
 Aussehen 
 Die Red Pinto hat die tiefe rote und die strahlend weiße Farbe einer Taiwan Bee und auch ihre orangerote Körperfarbe. Diese Zwerggarnele hat immer schwarze Augen. Der Rotton der Pinto Red kann wie bei den Taiwan Bees von rubinrot bis fast colafarben rotbraun variieren. 
 Bei den Red Pinto gibt es zwei Hauptmuster, spotted und multistripe. 
 Das Spotted-Muster hat bis zu fünf weiße Flecken auf dem Kopfpanzer, der bei der Red Pinto ansonsten dunkelrot ist. Der Körper und der Schwanzfächer sind idealerweise ganz weiß, können aber auch kleinere rote unregelmäßige Flecken haben. 
 Die Multistripe dagegen ist durchgehend tief dunkelrot und hat 0-5 weiße Flecken auf dem Kopfpanzer. Auf jedem Segment des Hinterleibs sitzt ein schmaler bis breiterer weißer Streifen, die Zebra oder Multistripe-Zeichnung. Die Streifen reichen auf jeder Körperseite ungefähr bis zur halben Körperhöhe hinab. Auf den Spitzen des Schwanzfächers sitzen weiße Punkte. 
 Als ideal gilt es, wenn bei der Red Pinto ( Caridina  sp. &quot;German Pinto&quot;) die Beine und Fühler durchgefärbt sind. Sie können rot, weiß oder auch rot-weiß gestreift sein, dann spricht man von Spider Legs. 
 Die Eifarbe der Red-Pinto-Zwerggarnele ist rotbraun. Wer ganz genau hinschaut, kann bei sehr weit entwickelten Eiern schon die Zeichnung der Jungtiere schimmern sehen. Dementsprechend sind die frisch geschlüpften Red Pintos auch schon ziemlich gut gefärbt, wobei das Zeichnungsmuster ebenso wie die Farbe noch viel intensiver wird, wenn die Tiere älter werden. 
 Stress durch Veränderungen bei den Wasserwerten oder durch einen Transport bringt die Farben etwas zum Verblassen. Nach ein paar Tagen Ruhe erkennt man daher erst die wirkliche Farbausprägung der Red Pinto spotted / multistripe. 
 Genetik 
 Weil es sich bei der Vererbung der roten beziehungsweise schwarzen Farbe bei den Taiwan Bees nicht um einen dominant-rezessiven, sondern um einen unvollständig dominanten Erbgang handelt, zeigen sich immer noch die Einflüsse einer Vermischung roter und schwarzer Taiwan Bees in Form von schwarzen oder sehr dunkel roten Schleiern in der roten Farbe. Das hat sich auch auf die Red Pinto übertragen. 
 Die Zeichnung der Red Pinto geht auf die nochmalige Einkreuzung von Bienengarnelen mit Tigergenen zurück. Im Nachwuchs der Red Pinto können daher auch Tiere mit Spotted Head und Bienengarnelen-Mustern auftreten. 
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                            <updated>2020-06-30T01:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Red-Shadow-Mosura-Garnele</title>
            <id>https://www.garnelen-guemmer.de/blog/wirbellose/red-shadow-mosura-garnele</id>
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                                            Die Red Shadow Mosura ist eine Taiwangarnele mit der Zeichnung einer Bienengarnele. Sie hat jedoch die tiefe Rotfärbung und das strahlende Weiß der Taiwan Bee und ist richtig attraktiv. Mit Video! 
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                <![CDATA[
                 Herkunft und Name 
 Die  Red Shadow Mosura Garnele  ist eine im Bee-Typus stehende blutrote Variante der Taiwan Bee - relativ gesichert handelt es sich um eine Hybride zwischen der Bienengarnele ( Caridina logemanni)  und der Tigergarnele ( Caridina mariae).  Der korrekte wissenschaftliche Name aller Taiwangarnelen bzw. Shadow Shrimps ist  Caridina  sp. &quot;Shadow&quot;. 
 Die Garnelenarten  Caridina logemanni  und  Caridina mariae  aus dem Hinterland von Hong Kong in Südchina bewohnen in der Natur nicht dieselben Biotope. Bei Taiwangarnelen handelt es sich daher nicht um eine Naturform - die Shadow Bee oder Taiwan Bee ist zuerst in einem Aquarium eines Züchters in Taiwan entstanden. Daher kommt auch ihr deutscher Trivialname Taiwangarnele oder Taiwan Bee. Der Name Shadow Bee oder Shadow Shrimp entstand, weil die Tiere extrem tiefe und sehr dichte Farben haben. 
  ᐅ  Wir bei Garnelen Guemmer beschäftigen uns  seit 2007 mit der Zucht und Haltung von Zwerggarnelen . In unserer Shopkategorie   Taiwangarnelen und Pintogarnelen  &amp;nbsp;findest du eine tolle Auswahl von spektakulär gefärbten Zwerggarnelen. 
 [article template=&quot;list&quot;]594[/article] 
 Den Namen Red Shadow Mosura im besonderen bekam diese Garnele, weil sie eben eine Shadow-Garnele mit tiefroter Farbe ist, aber die Mosura-Zeichnung einer Hochzucht-Bienengarnele hat. 
     
 Wasserwerte und Haltungsbedingungen 
 Alles über die Haltung und natürlich auch die Zucht der Red Shadow Mosura Zwerggarnele findest du in unserem allgemeinen Artikel über Caridina sp. &quot;Shadow&quot;:  Taiwangarnelen - der Hauptartikel  
 Video 
    
 Aussehen 
 Die Red Shadow Mosura ist eine Zwerggarnele mit schwarzen Augen und weißen sowie tief weinrot gefärbten Farbflächen auf Kopf und Körper. Die Farbverteilung entspricht dabei der einer Mosura - mit weißem Körper, weißem Schwanzfächer und rotem Kopf, weißer Maske und eventuell auch einem roten Band auf dem letzten Hinterleibssegment. Die intensive weinrote Farbe der roten Abzeichen kommt von der orangeroten Unterfarbe, die wie bei den anderen roten Varianten auch bei den Bee-influenced Zeichnungen der Taiwan Bee unter der Deckfarbe liegt und diese verstärkt. 
 Als perfekt gefärbt gilt die Red Shadow Mosura ( Caridina  sp. &quot;Shadow&quot;), wenn sie durchgehend ohne transparente Flecken gefärbt ist, durchgefärbte Beine und Fühler hat sowie klar getrennte Farbflächen ohne andersfarbige Pigmente aufweist. 
 Der Rotton der Shadow Mosura Red kann variieren. Je nach Stamm ist er leuchtend rubinrot bis beinahe rotbraun, manchmal auch mit schwarzen Schlieren. Sind diese Schlieren sehr gleichmäßig verteilt, besitzt die Shadow Mosura Red eine Farbe ähnlich der von Cola. Der Grund hierfür ist der Einfluss schwarzer Taiwangarnelen, die häufig mit den roten Varianten im selben Aquarium gehalten werden. Auf den Einfluss der schwarzen Gene geht die dunkle Schleierzeichnung zurück. 
 Die Eifarbe bei Red-Shadow Mosura-Zwerggarnelen ist rotbraun. Eventuell kann man die Zeichnung der Jungtiere schon im Ei erkennen. Bei den Taiwan Bees zeigen selbst frisch geschlüpfte Junggarnelen schon recht intensive Farben und den Ansatz einer Zeichnung. Mit der Zeit intensivieren sich Muster und Farben bei Red Shadow Mosura noch deutlich. 
 Bei Stress dagegen, wenn die Tiere zum Beispiel transportiert werden oder in ein Aquarium mit anderen Wasserwerten kommen, können die Farben der Red Shadow Mosura wie bei allen Taiwan Bees etwas verblassen. Ein paar Tage Ruhe zur Eingewöhnung wirken an der Stelle Wunder. 
 Genetik 
 Es wurde in den Anfängen der Taiwanerzucht angenommen, dass sich die rote Farbe rezessiv vererbt, jedoch ist dies nicht komplett wahr, man spricht hier eher von einem unvollständig dominanten Erbgang. Die Einflüsse der schwarzen Taiwan Bees zeigen sich bei den roten Taiwanern in Form von schwarzen Schleiern in der roten Farbe. 
 Die Zeichnung der Red Shadow Mosura geht auf die nochmalige Einkreuzung von Bienengarnelen zurück, man spricht bei diesem Muster daher von &quot;Bee-influenced&quot;. 
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                            <updated>2020-06-30T01:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Red-Ruby-Garnele</title>
            <id>https://www.garnelen-guemmer.de/blog/wirbellose/red-ruby-garnele</id>
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                                            Die rote Red Ruby ist eine Taiwangarnele mit nur noch minimalistischen weißen Abzeichen, die keiner bei Bienengarnelen vorkommenden Musterung entsprechen. Mit Video! 
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                 Herkunft und Name 
 Die Red Ruby ist eine rote Variante der Taiwangarnele, die mit hoher Sicherheit eine Hybride zwischen Bienengarnelen ( Caridina logemanni)  und Tigergarnelen ( Caridina mariae)  ist. Ihr korrekter wissenschaftlicher Name ist  Caridina  sp. &quot;Shadow&quot;. 
 Die Garnelenarten  Caridina logemanni  und  Caridina mariae  kommen zwar beide aus Südchina, aber in der Natur treffen sich die Bienengarnele und die Tigergarnele niemals, weil sie nicht im gleichen Biotop vorkommen. Die Taiwangarnele ist demzufolge auch keine Naturform - die Shadow Bees oder Taiwan Bees sind im Aquarium entstanden. 
 Diese Zuchtform trat zum ersten Mal in Taiwan in einem Aquarium einer Zuchtfarm für Zwerggarnelen auf, daher kommt der deutsche Name Taiwan Bee oder Taiwaner. International spricht man sie als Shadow Bee an, was auf die tiefen und sehr intensiven Farben hinweist. 
  ᐅ  Wir bei Garnelen Guemmer beschäftigen uns  seit 2007 mit der Zucht und Haltung von Zwerggarnelen . In unserer Shopkategorie   Taiwangarnelen und Pintogarnelen  &amp;nbsp;findest du eine tolle Auswahl von spektakulär gefärbten Zwerggarnelen. 
 [article template=&quot;list&quot;]184[/article] 
 Den Namen Red Ruby hat diese rote, weiß gezeichnete Taiwangarnele bekommen, weil sie tief rubinrot ist. Eine andere Bezeichnung für die Red Ruby ist Red King Kong. 
     
 Wasserwerte und Haltungsbedingungen 
 Alles über Haltung und Zucht der Red Ruby genannten Variante der Taiwaner Zwerggarnelen findest du in unserem allgemeinen Artikel über  Caridina  sp. &quot;Shadow&quot;:  Taiwangarnelen - der Hauptartikel  
 Video 
    
 Aussehen 
 Die Red Ruby hat schwarze Augen und einen weinrot gefärbten Kopf und Körper. Die Spitzen des Schwanzfächers haben weiße Tupfen. Typisch ist die strahlend weiße Zeichnung, die als Sattel oder schmale Linie quer über den Hinterleib bis halb auf Flankenhöhe verläuft. Die besonders intensive rubinrote Farbe wird durch die orangefarbene Unterfarbe noch verstärkt, die bei allen roten Varianten der Taiwan Bee unter der Deckfarbe liegt. Die Spitzen des Schwanzfächers tragen weiße Tupfen. 
 Die Red Ruby wird nach den international verwendeten Taiwan-Bee-Grades je nach Musterverteilung auch als single saddled, double saddled, single lined, double lined oder triple lined Red Shadow Bee bezeichnet. 
 Saddled steht dabei für ein breiteres Abzeichen, das quer über den Rücken am Hinterleib der Red Ruby verläuft und ungefähr bis zur Hälfte der Flanken reicht. Eine double saddled Red Shadow Bee hat dementsprechend zwei dieser breiteren Abzeichen auf dem Hinterleib. Lined steht für eine dünne Linie, die einfach, zweifach oder dreifach ausgeprägt sein kann und ebenfalls quer über den Hinterleib und bis zur Hälfte der Flanken nach unten verläuft. 
 Eine ideale Red Ruby ( Caridina  sp. &quot;Shadow&quot;) besitzt sowohl durchgefärbte Beine wie auch eine Antennenbasis und Fühler ohne transparente Stellen. 
 Des weiteren ist es bei der Red Ruby auch noch wichtig, dass die Farbflächen absolut klar voneinander getrennt sind und dass es keine noch so kleinen Flecken der jeweils anderen Farbe in den Farbflächen gibt. 
 Die Farbflächen und Musterzeichnungen bei der Red Ruby sind klar abgetrennt und vermischen sich nicht. Das Weiß ist klar und sehr rein und strahlend. Die rote Farbe der Ruby Red ist je nach Stamm leuchtend rubinrot bis beinahe rotbraun. Der Grund hierfür ist, dass schwarze und rote Taiwangarnelen-Varianten sehr oft im selben Aquarium gehalten werden. So macht sich bei den Red Ruby teilweise der Einfluss der schwarzen Varianten bemerkbar, den man als schwarze Schleierzeichnung sehen kann. 
 Verschiedene Taiwan-Bee-Züchter haben es hinbekommen, dass sich diese Pigmente gleichmäßig verteilen, sodass die Red Ruby Garnele einen tief weinroten Farbton annimmt. Im Extremfall geht dieser Farbton dank der Vermischung der roten und schwarzen Pigmente zu einem intensiven Rotbraun, das an Cola erinnert. 
 Die Eier weiblicher Red-Ruby-Zwerggarnelen sind von einem dunkleren Rotbraun. Auch neu geschlüpfte Junggarnelen zeigen schon recht gute Farben. Die Zeichnung kann man bei genauerer Ansicht sogar erkennen, wenn die Jungtiere noch im Ei sitzen - auch wenn die Farbtöne der Red Ruby natürlich noch viel intensiver werden, wenn die Jungtiere größer werden. 
 Bei Stress, etwa aufgrund anderer Wasserwerte oder durch einen Transport kann sich die Farbdeckung bei Red Ruby Taiwan Bees etwas reduzieren. Sie brauchen dann ein paar wenige Tage, bis die Farbdeckung wieder voll da ist. 
 Genetik 
 Man vermutete zunächst, dass die rote Farbe bei Taiwangarnelen wie auch bei Bienengarnelen rezessiv weitergegeben wird, jedoch hat sich mit der Zeit herausgestellt, dass es sich bei den  Caridina  sp. &quot;Shadow&quot; wie bei Bienengarnelen eben doch nicht um einen dominant-rezessiven Erbgang, sondern um einen subdominanten Erbgang handelt. Dunkle Schleier in der roten Farbe der Red Ruby sind Zeugen dieser unvollständig dominanten Vererbung und zeigen den Einfluss der schwarzen Shadow Bees. 
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            <title type="text">Red-Wine-Garnele</title>
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                                            Die Red Wine ist eine wunderschöne weinrot-weiß gebänderte Variante der beliebten rubinroten Taiwangarnele Caridina sp. &quot;Shadow&quot;. Mit Video! 
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                <![CDATA[
                 Herkunft und Name 
 Die Red Wine ist eine rote Taiwangarnele, mit ziemlich hoher Sicherheit eine Hybride der Bienengarnele ( Caridina logemanni)  und der Tigergarnele ( Caridina mariae).  Ihre wissenschaftliche Bezeichnung ist  Caridina  sp. &quot;Shadow&quot;. 
 Die Wildformen  Caridina logemanni  und  Caridina mariae  stammen aus Südchina, genauer aus dem Hinterland von Hong Kong. In der Natur leben die Bienengarnele und die Tigergarnele nicht im selben Biotop, und aus diesem Grund handelt es sich bei der Taiwangarnele auch nicht um eine Naturform. Shadow Bees oder Taiwan Bees sind eine im Aquarium aufgetretene Zuchtform. 
 Diese Zwerggarnele wurde zum ersten Mal in Taiwan entdeckt und erhielt daher ihren deutschen Namen Taiwan Bee. International kennt man Taiwaner eher als Shadow Bees - der Name spielt auf die ausgesprochen tiefen, intensiven Farben an. 
  ᐅ  Wir bei Garnelen Guemmer beschäftigen uns  seit 2007 mit der Zucht und Haltung von Zwerggarnelen . In unserer Shopkategorie   Taiwangarnelen und Pintogarnelen  &amp;nbsp;findest du eine tolle Auswahl von spektakulär gefärbten Zwerggarnelen. 
 [article template=&quot;list&quot;]185[/article] 
 Der Name Red Wine bezieht sich auf die weinrote Farbe dieser rot-weiß gebänderten Taiwangarnele. Eine andere Bezeichnung für die Red Wine ist Red Panda - weil sie das gleiche Muster wie die Black Panda hat. Die Red Wine wird weiterhin nach den international verwendeten Taiwan-Bee-Grades auch als double banded Red Shadow Bee bezeichnet. Red Wine mit nur einem Band werden dementsprechend single banded Red Shadow Bee genannt. 
     
 Wasserwerte und Haltungsbedingungen 
 Alles über die Haltung und Zucht der Red Wine Zwerggarnelen findest du in unserem allgemeinen Artikel über  Caridina  sp. &quot;Shadow&quot;:  Taiwangarnelen - der Hauptartikel  
 Video 
    
 Aussehen 
 Die schwarzäugige Red Wine hat drei weinrote und zwei intensiv leuchtend weiße quer verlaufende Bänder, die um den ganzen Hinterleib gehen. Die tiefe rote Farbe kommt von der orangefarbenen Unterfarbe, die die roten Varianten der Taiwangarnelen unter der roten und weißen Deckfarbe haben. Der Schwanzfächer endet in einem schmalen weißen Band. 
 Idealerweise sind auch die Beine der Red Wine ( Caridina  sp. &quot;Shadow&quot;) und die Antennenbasis mitsamt den Fühlern durchgefärbt. 
 Des weiteren ist es bei der Red Wine auch noch wichtig, dass die Farbflächen absolut klar voneinander getrennt sind und dass es keine noch so kleinen Flecken der jeweils anderen Farbe in den Farbflächen gibt. 
 Eine gut gefärbte Red Wine hat aber nicht nur abgegrenzte, klar getrennte Farbflächen, sie hat auch ein sehr reines, strahlendes Weiß. Die rote Farbe der Wine Red kann von leuchtend tief rot bis zu fast colafarben rotbraun sein: Weil schwarze und rote Taiwangarnelen häufig zusammen gehalten wurden und werden, machen sich bei den Red Wine teilweise schwarze Pigmente breit, die man als schwarze Schleier sehen kann. Sind diese Pigmente gleichmäßig verteilt, nimmt die Garnele einen tief weinroten Farbton bis hin zu einem intensiven Rotbraun an, der an Cola erinnert. 
 Die Eier der Red-Wine-Weibchen sind dunkel rotbraun. Frisch geschlüpfte Jungtiere sind schon recht gut gefärbt. Wenn man genau hinschaut, kann man die Zeichnung sogar schon im Ei erkennen - auch wenn die Farben der Red Wine Jungtiere natürlich mit zunehmenden Alter noch viel intensiver werden. 
 Bei Stress durch andere Wasserwerte, einen Transport oder ähnliches kann sich die Farbdeckung der Red Wine etwas verschlechtern, wenn der Stress abebbt, kommt die Farbdeckung jedoch wieder. 
 Genetik 
 Man ging zwar früher davon aus, dass die rote Farbe bei Taiwangarnelen wie bei Bienengarnelen rezessiv vererbt wird, jedoch hat sich dies als nicht korrekt herausgestellt. Es handelt sich nicht um einen dominant-rezessiven Erbgang, sondern um einen subdominanten Erbgang. 
 Weil sich die Einflüsse der schwarzen Farbvariante tief in den Genen der Red Wine verstecken, kommen sie immer wieder als schwarze Schleier zum Vorschein. 
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                            <updated>2020-06-30T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Blue-Bolt-Garnele</title>
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                                            Die Blue Bolt ist eine Ausnahmeerscheinung bei den Taiwan Bees. Mit ihrer mehr oder weniger gleichmäßig hellblauen Farbe sieht diese Zwerggarnele im Aquarium richtig toll aus. Mit Video! 
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                 Herkunft und Name 
 Die Blue Bolt ist im Prinzip die Entsprechung zur Snow White bei den Taiwan Bees. Taiwaner oder Shadow Bees gelten in der Garnelenaquaristik als Hybriden aus Bienengarnele ( Caridina logemanni)  und Tigergarnele ( Caridina mariae).  Die richtige wissenschaftliche Bezeichnung der Taiwaner ist  Caridina  sp. &quot;Shadow&quot;. 
 Die Wildformen, aus denen sie gezogen wurde,  Caridina logemanni  und  Caridina mariae,  kommen zwar beide im Hinterland von Hong Kong in Südchina vor, jedoch in verschiedenen Biotopen. Sie treffen sich in der Natur nicht, und bei der Taiwan Bee handelt es sich folglich auch nicht um eine Naturhybride, sondern um eine im Aquarium entstandene Zuchtform. 
 Die ersten Taiwan Bees tauchten in einer Zuchtfarm in Taiwan auf - das gab ihnen ihren Namen. Die internationale Bezeichnung für Taiwaner lautet Shadow Bees und spielt auf die ungewöhnlich tiefen und besonders intensiven Farben an. 
  ᐅ  Wir bei Garnelen Guemmer beschäftigen uns  seit 2007 mit der Zucht und Haltung von Zwerggarnelen . In unserer Shopkategorie   Taiwangarnelen und Pintogarnelen  &amp;nbsp;findest du eine tolle Auswahl von spektakulär gefärbten Zwerggarnelen. 
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 Der Name Blue Bolt heißt übersetzt Blauer Blitz - und weist auf die blaue Färbung dieser schönen Variante der Shadow Bee hin. Die Blue Bolt hat die dunkelblaue Körpergrundfarbe der schwarzen Taiwan Bee geerbt. Jungtiere mit Blue-Bolt-Ausprägung können in schwarzen Taiwan-Bee-Stämmen immer mal wieder auftreten. In roten Taiwanerstämmen dagegen fallen Red Bolts, die sich im Hobby jedoch längst nicht so weit durchgesetzt haben wie die attraktiv blau gefärbte Blue Bolt. 
     
 Wasserwerte und Haltungsbedingungen 
 Alles über die Haltung und Zucht von Blue Bolt Zwerggarnelen im Aquarium haben wir in unserem allgemeinen Artikel über  Caridina  sp. &quot;Shadow&quot; aufgelistet:  Taiwangarnelen - der Hauptartikel  
 Video 
    
 Aussehen 
 Die Blue Bolt hat dunkle Augen und eine dunkelblaue Unterfarbe oder Körperfarbe. Darüber liegt ihre rein weiße Deckfarbe. In den Farbzellen der Blue Bolt findet man ausschließlich weiße Pigmente. Die schöne blaue Farbe dieser Taiwan-Bee-Variante kommt durch eine wenig intensive Farbdeckung der weißen Deckfarbe zustande, die die dunkelblaue Unterfarbe durchscheinen lässt - eigentlich sind wirklich gute, schön blaue Blue Bolts also von der Deckfarbe her ziemlich schlecht gefärbt. 
 Die Farbdeckung der Deckfarbe bei der Blue Bolt kann unterschiedlich stark sein - so gibt es Bolts, die nur am Kopf wirklich blau sind und am Hinterleib eine eher weiße Färbung zeigen, aber auch mehr oder weniger gleichmäßig blau gefärbte Exemplare. Als besonders hochwertig gelten gleichmäßig gefärbte Blue Bolts. Wenn diese dann auch noch weiß gefärbte Beine und ebensolche Fühler haben, gilt die Blue Bolt ( Caridina  sp. &quot;Shadow&quot;) als nahezu perfekt. 
 Die Eier tragender weiblicher Blue Bolts haben einen dunkel rotbraunen Farbton. Frisch geschlüpfte Jungtiere sind erst etwas blass um die nicht vorhandene Nase, die Bolt-Farbe kommt aber mit der Zeit und wird intensiver. 
 Beim Umsetzen in andere Wasserwerte können Blue Bolts fast vollkommen weiß werden, wenn sie stark gestresst sind, wirken sie deutlich blauer. 
   
 Genetik 
 Blue Bolts sind reinerbig - sprich, in einem reinen Stamm aus Blue Bolts fallen keine anderen Taiwaner-Farben mehr. Das gilt auch dann, wenn man in schwarzen Taiwan Bee Stämmen gefallene Blue Bolts separiert und zusammensetzt - hier kommen immer nur noch Blue Bolts heraus. 
 Um die Farben zu intensivieren, wurden in herkömmliche Blue-Bolt-Stämme in letzter Zeit teils Aura-Blue-Garnelen ( Caridina cantonensis  &quot;Aura Blue&quot;) eingekreuzt. Wer wirklich reine Blue Bolts haben möchte, sollte also unbedingt nachfragen. 
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                            <updated>2020-06-30T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Crystal-Red-Garnele / Super-Crystal-Red-Garnele</title>
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                                            Die Crystal Red ist eine total urwüchsig aussehende Bienengarnele, die bis auf die rot-weiße Farbe der Wildform sehr ähnlich sieht. Die Super Crystal Red dagegen ist eine Hochzucht mit einem großen Rot-Anteil. Mit Video! 
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                 Zwar war  Crystal Red Garnele  oder kristallrote Zwerggarnele ursprünglich der Name für jede rot-weiße Bienengarnele, jedoch hat sich die Bezeichnung heute bei uns im deutschsprachigen Raum für eine von der Musterung und Farbverteilung der Urform sehr ähnliche, aber rot-weiße Bienengarnele ( Caridina logemanni)  durchgesetzt. Die kristallrote Bienengarnele wird manchmal auch einfach als CR oder CRS (für Crystal Red Shrimp) angesprochen. Der Farbschlag  Super Crystal Red Garnele &amp;nbsp;oder SCR gehört ebenfalls in diese Verwandtschaft. 
  ᐅ  Wir bei Garnelen Guemmer beschäftigen uns  seit 2007 mit der Zucht und Haltung von Zwerggarnelen . In unserer Shopkategorie   Bienengarnelen  &amp;nbsp;findest du eine tolle Auswahl von hübsch gefärbten Caridina logemanni Garnelen. 
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 Herkunft und Name 
 Der wissenschaftliche Name der Crystal Red ist  Caridina logemanni  &quot;Red&quot;. Die schwarz-weiße Wildform  Caridina logemanni  stammt ursprünglich aus einem auf nur drei Bergbäche begrenzten Habitat im Bergland von Hong Kong. 
 Der Name &quot;Bienengarnele&quot; beschreibt das Muster aus schwarzen und weißen Bändern ganz gut, das bei der Wildform noch recht unregelmäßig ist. Die rote Variante trat in einer großen Gruppe schwarz-weißer Wildfänge der Bienengarnele auf und wurde von Hisayasu Suzuki sowohl benannt als auch gezielt gezüchtet und in die Aquaristik gebracht. 
     
 Wasserwerte und Haltungsbedingungen 
 Alles wichtige zu Haltung und Zucht der rot-weißen Crystal Red ( Caridina logemanni)  haben wir in einem allgemeinen Artikel zur Bienengarnele zusammengefasst:  Bienengarnelen - der Hauptartikel  
 Video 
    
 Aussehen 
 Die Crystal Red ist mehr oder weniger unregelmäßig rot-weiß gemustert bis gebändert und hat schwarze Augen. Ihre Farbmuster entsprechen denen der Wildform, sind aber rot-weiß statt schwarz-weiß. Die CR hat eine eher weniger regelmäßige Bänderung oder Streifung und weist teilweise auch noch Flecken auf - das ganze in rot und weiß, und teils mit ganz schön vielen transparenten Stellen - eben ganz wie eine wilde schwarz-weiße Bienengarnele aus einem der Bäche in Südchina. 
 Männchen und Weibchen lassen sich bei der Crystal Red nicht anhand der Farbdeckung oder am Muster unterscheiden, sondern am Körperbau. Die Männchen werden nicht so groß und bleiben auch hintenrum schlanker als die Weibchen mit ihren weit nach unten ausgedehnten Abdominalsegmente, die sie für die Brutpflege brauchen und unter denen sie ihre Eier bis zum Schlupf verstauen. 
 Die Eier der Crystal Red Garnelen sind hellbraun bis rotbraun. Schon beim frisch geschlüpften Nachwuchs erkennt man die rot-weißen Farben, wobei sich die endgültige Farbverteilung erst mit der Zeit zeigt, wenn die Garnelen älter und größer werden. 
 Bei Stress, Veränderungen der Wasserwerte und insbesondere nach einem Transport zeigen Crystal Reds erstmal ziemlich blasse Farben, die sich aber nach und nach erholen. 
 Nicht unter den Tisch fallen lassen wollen wir eine Sonderfarbe der Red Bee, die Super Crystal Red. Sie hat einen ganz roten Körper und nur noch wenige weiße Stellen: eine weiße Maske um die Augen, ein weißes Band außen auf dem Schwanzfächer und eventuell auch eine kleine weiße Querzeichnung auf dem Hinterleib. 
   
  Foto: Hier siehst du eine Super Crystal Red Garnele.  
 Der Idealtyp einer SCR oder Super Crystal Red hat keine transparenten Stellen auf dem Körper und durchgefärbte Beine und Fühler. Weil die SCR schon etwas länger im Hobby unterwegs ist als die SCB, gibt es hier schon sehr beachtliche züchterische Erfolge. 
 Ein Sondertyp der Super Crystal Red ist die Santa (angelehnt an die traditionelle Kostümierung des Nikolaus alias Santa Claus), die rein rot ist und nur eine weiße Maske und einen weißen Schwanzfächer hat. 
 Genetik 
 Als die ersten schwarzen oder roten Bienengarnelen im Aquarium gehalten wurden, war man der Meinung, dass die rote Farbe der Crystal Red als rezessives Merkmal weitergegeben wird, und man nahm gleichzeitig an, dass die schwarze Farbe dominant sei. Daher mischte man in der Anfangszeit vor allem aus optischen Gründen fröhlich rote und schwarze Bienengarnelen im Aquarium - bis sich irgendwann die sogenannten Brownies häuften, schwarze Bienengarnelen mit zunehmend roten Pigmenten, die daher dunkelbraun daherkommen. Dadurch kam man dann darauf, dass es sich wohl eher um einen sogenannten subdominanten Erbgang handeln muss, bei dem immer auch rote Pigmente weitergegeben wurden. 
 Außerdem wurden während einer ganzen Zeitlang auch die ganz weißen Snow Whites mit roten oder  schwarzen Bienengarnele n gehalten und eingekreuzt, um neue Muster zu generieren. 
 Im Nachwuchs von Crystal Reds und Super Crystal Reds können daher ab und zu weiße Exemplare auftreten, wenn auch seltener als bei den  klassischen Red Bees . 
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