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Breeding Boxen und Einhängekästen für Wirbellose online kaufen im Garnelen Onlineshop

Für Garnelenzüchter bieten wir im Onlineshop von Garnelen Gümmer Breeding Boxen und Netz Ablaichkästen in verschiedenen Größen aus der Serie Nido von Hobby zum Kaufen an. Sie eignen sich sehr gut zur gezielten Verpaarung von Garnelen,, die aufgrund von bestimmten Merkmalen wie Farbdichte, Farbdeckung, Muster, einer klaren Abgrenzung der verschiedenen Farbflächen oder einer besonderen Farbe für die Hochzucht interessant sind.

Hat man Fische im Garnelenaquarium, die für Junggarnelen gefährlich sind, kann man tragende Weibchen in den Breeding Boxen oder in den Netz Einhängekästen zum Entlassen ihrer Babys halten und die Junggarnelen dort aufziehen, bis sie groß genug sind und nicht mehr gefressen werden. Dabei hängt man aus Netzmaterial bestehende Einhängekästen am besten in die Filterströmung, damit darin eine gewisse Wasserströmung herrscht und damit der Wasseraustausch im Einhängekasten gewährleistet ist.

Eine Breeding Box dagegen besteht aus durchsichtigem Acrylglas. Sie wird an die Außenwand des Aquariums gehängt und ist über einen ins Aquarium ragenden Luftheber mit einer eigenen Frischwasserversorgung ausgestattet. Über einen Wasserauslauf fließt das Wasser aus der Zucht Box zurück ins Aquarium. Dieser Wasserauslauf ist mit einem abnehmbaren Gitter gesichert, damit die in der Breeding Box lebenden und heranwachsenden Garnelenbabys nicht aus Versehen ins große Aquarium gespült werden oder gar aus der Box entkommen.

Den Breeding Boxen liegt keine Membranpumpe für den Antrieb des Lufthebers bei, die Luftpumpe muss daher separat bestellt werden.

Das System hinter der Breeding Box hat gleich mehrere Vorteile: Obwohl das Volumen der Breeding Box nur wenige Liter beträgt, treten hier nicht die Probleme auf, die man in einer so kleinen Wassermenge gerne hat. Man kann das gesamte Wasser des Aquariums als Puffer mit nutzen, und in der Breeding Box herrscht ein steter Wasseraustausch. Das alte Wasser aus der Box fließt ins Aquarium, wo es vom Filter gereinigt wird, und der Luftheber liefert frisches sauberes Wasser aus dem Aquarium, das zudem dieselben Wasserwerte aufweist. So müssen sich die Garnelen in der Einhängebox nicht umgewöhnen.

Der Luftheber reichert das Wasser zudem mit Sauerstoff an, der in solch einer kleinen Box ohne Belüftung gerne einmal knapp würde. Insgesamt handelt es sich hier um ein sehr durchdachtes Prinzip. Für unterschiedliche Projekte sind verschieden große Breeding Boxen erhältlich, teilweise auch mit einer Unterteilung in verschiedene mit Gittern getrennte Abteile. Breeding Boxen sind mit einem Deckel verschließbar, damit nicht aus Versehen eins der wertvollen Zuchttiere aus dem Einhängekasten springt.

Eine Breeding Box kann man auch sehr gut für die Eingewöhnung von neuen Garnelen nutzen. Sie lassen sich dank des Prinzips der Breeding Box langsam an die neuen Wasserwerte anpassen, indem man die neuen Garnelen zunächst mit einem Teil des Transportwassers in die Box setzt. Sie sollte etwa zur Hälfte gefüllt werden. Über den Luftheber lässt man nun sehr langsam einen feinen Wasserstrahl aus dem Aquarium in die Box fördern. Ist die Box fast voll, saugt man mit einem Schlauch vorsichtig etwa die Hälfte Wasser an und lässt dann den Luftheber wieder laufen, bis die Box fast voll ist.

Es ist wichtig, dass der Wasserauslauf nicht zum Überlaufen kommt, weil man kein Transportwasser ins Aquarium gelangen lassen sollte. Auf diese Weise gewöhnen sich die Garnelen langsam an das neue Wasser. Sie können nach zwei bis vier Durchläufen aus der Breeding Box gekeschert werden und dann ins neue Aquarium gesetzt werden. Die Zahl der Durchläufe richtet sich danach, wie stark sich die Wasserwerte des Transportwassers von denen des neuen Aquariums unterscheiden.

In einem Netz Ablaichkasten oder einer Breeding Box kann man Zwergkrebse oder größere Krebse separieren, wenn es Probleme mit der Häutung gegeben hat oder sich die Tiere bei einem Kampf verletzt haben. Verlorene Gliedmaßen werden bei Krebstieren der nächsten Häutung regeneriert. Eine Breeding Box mit Deckel und guter Sauerstoffversorgung ist hier die beste Wahl, die Krebse können gut klettern und können aus einem Netzkasten, der oben nicht verschlossen ist, einfach heraus kraxeln.

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