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Aufsitzerpflanzen fürs Aquarium online kaufen im Garnelen Onlineshop

Aufsitzerpflanzen werden in der Aquaristik und ganz besonders im Aquascaping sehr gerne verwendet, um eine natürliche Anmutung ins Aquarium zu bringen. Moosüberwachsene Wurzeln sehen erst mit einem Farn so richtig urwüchsig aus. Im Aquascaping setzt man gerne zur Gestaltung des Layouts Hardscape ein, das aus Wurzelholz, Ästen oder Steinen besteht - oder aus allen drei Dekorationen zusammen. Auch in der Biotop Aquaristik werden häufig solche Dekomaterialien im Mittelgrund des Aquariums eingesetzt, und es gibt sicherlich auch das eine oder andere Pflanzenaquarium, in dem der Aquarianer oder die Aquarianerin mit Wurzeln und Steinen als Strukturmaterialien arbeitet.

Diese Dekorations Elemente im Aquarium bieten sich förmlich zum Bepflanzen an. Mit Aufsitzerpflanzen und Moosen bestückt, wirken sie wie ein Ausschnitt aus einem Naturgewässer oder wie eine Szenerie aus einem Wald.
Aufsitzerpflanzen wachsen in den Biotopen in der Natur auch auf Steinen oder auf Treibholz oder ins Wasser gestürzten Bäumen, in Zonen, die bei Hochwasser überschwemmt werden oder auch in der Zone, in der das Spritzwasser von Wasserfällen oder Stromschnellen für dauerhafte Feuchtigkeit sorgt. Im Aquarium kommen Aufsitzerpflanzen auch sehr gut zurecht, wenn sie die ganze Zeit submers, also unter Wasser wachsen.

Werden Aufsitzer zu tief in den Bodengrund eingepflanzt, kann es vorkommen, dass das Rhizom weggammelt, dies sollte man also definitiv vermeiden. Will man sie unbedingt einpflanzen, zieht man am besten nach dem Pflanzen in den Bodengrund des Aquariums vorsichtig an den Blättern, bis der dicke grüne Wurzelstock auf dem Kies oder Soil liegt. Die Seitenwurzeln dürfen ruhig im Bodengrund bleiben, ihnen schadet das Zugedecktsein nicht. Die klassische Kultivierungsart für Aufsitzerpflanzen im Aquarium ist jedoch das Bepflanzen von Wurzeln und Steinen, sodass die Wurzelstöcke der Aufsitzer auf jeden Fall frei liegen.

Das Bepflanzen geschieht klassischerweise mit Hilfe eines farblich im Aquarium unauffälligen Garnfadens oder einer durchsichtigen Angelschnur aus Nylon. Dabei muss man aufpassen, dass man die Pflanzen nicht zu fest wickelt, damit ihr empfindlicher Wurzelstock keinen Schaden nimmt. Mit der Zeit wachsen die Aufsitzer von selbst fest, weil sie Haftwurzeln ausbilden. Einfacher ist die Befestigung mit Pflanzenkleber oder Sekundenkleber.

Aufsitzer eignen sich auch sehr gut für Garnelen Zuchtbecken, weil man die auf kleine Steine wie Lavabrocken aufgebundenen Pflanzen einfach herausnehmen kann, wenn es an der Zeit ist, die Hochzucht Garnelen durchzusortieren, oder wenn man Einzeltiere gezielt herausfangen möchte.

Wasserfarne wie der flaschengrüne Kongofarn Bolbitis heudelotii und sein kleiner Bruder, der Mini Wasserfarn Bolbitis heteroclita difformis, sind typische Aufsitzer, ebenso wie der Javafarn Microsorum pteropus. Hier gibt es unterschiedliche Zuchtvarianten mit verschiedenen Blattformen - der normale Javafarn mit relativ breiten und spitz zulaufenden Blättern, der Javafarn "crisped leaves", auch bekannt als Microsorum pteropus Windelov mit seinen vielzipflig auslaufenden Blättern oder die Form Trident mit schmalen, eher langen teilweise dreilappigen Blättern. Javafarn und Kongofarn sind im Aquarium wenig anspruchslos, sie sind einfach in der Haltung und werden sehr alt - und dabei immer eindrucksvoller und schöner.

Sehr beliebte Aufsitzerpflanzen sind auch die Anubias aus Afrika. Ihre Blattform hat ihnen den Namen Speerblätter eingebracht. Die Anubias barteri var. nana petite (Bonsai) bleibt sehr klein und wird nur einige wenige Zentimeter hoch. Anubias barteri var. nana Golden Heart wird ein klein wenig größer und hat leuchtend goldgelbe bis goldgrüne Blätter. Nochmals deutlich kleiner als Anubias Bonsai bleibt die Neuzüchtung Anubias barteri var. nana Pangolino. Sie eignet sich vor allem für kleines Hardscape in Nanoaquarien. Für den Mittelgrund oder sogar für den Hintergrund eher großer Aquarien ist Anubias heterophylla eine schöne Alternative. Sie wird mit der Zeit zu einem eindrucksvollen Solitär, wächst aber recht langsam.

Eine ungewöhnlich gefärbte Aufsitzerpflanze, die statt satt dunkelgrün oder hellgrün mit bräunlichen Blättern aufwarten kann, ist der Fiederspaltige Wasserfreund Hygrophila pinnatifida. Seine Blätter sind tief eingeschnitten und interessant gelappt. Diese ungewöhnlich wirkende Aquarienpflanze hat die Aquaristik im Sturm erobert und wird vor allem im Aquascaping sehr gerne verwendet.

Ganz ähnlich wie Anubias werden auch die immer noch recht neuen Bucephalandra in der Aquaristik eingesetzt - sie eignen sich perfekt zum Begrünen von Hardscape. Bei den "Bucen" gibt es neben dunkelgrünen auch braune, fast dunkelblaue und rötliche Exemplare und sogar solche mit Metalliceffekt. Bucen haben leicht oder stark wellige Blätter, lange oder kurze Blättchen, schmale oder breite Blattformen, und sie werden mit der Zeit sehr eindrucksvoll. Bucephalandra wachsen langsam und haften nach und nach von selbst mit ihrem Wurzeln auf Wurzeln und Steinen fest. Sie sind genügsam und robust. Ihre mannigfaltigen Erscheinungsformen machen sie zu sehr beliebten Sammlerobjekten in der Aquaristik.

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