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Schädlingsbekämpfung im Aquarium - Zubehör online kaufen im Garnelen Onlineshop

Planarien im Aquarium sind gefürchtet - wenn diese schielenden Würmer auftauchen, kann es eng werden für die Schnecken, und auch Zwerggarnelen werden hin und wieder angegriffen. Die räuberischen Planarien gehören zu den Turbellarien oder Strudelwürmern. Als Plattwürmer haben sie einen sehr flachen Körperquerschnitt. Überwiegend fressen Planarien allerdings nicht Garnelen, sondern andere Würmer, Bakterien und Biofilme, kleinere Krebstiere, Aas, Futterreste und übrig gebliebenes tierisches Futter. Kranke und tote Garnelen werden natürlich gerne verwertet. Auch Fischlaich und am Boden liegende Fischlarven in Aufzuchtbecken sind eine leichte Beute für die gefräßigen Würmer. In Aufzuchtstationen für Fischbrut sieht man die Planarien wirklich gar nicht gern.

Eine Planarie ist sehr flach und ziemlich breit für ihre Körperlänge. Sie hat häufig, aber nicht immer, einen pfeilspitzenartig abgesetzten dreieckigen Kopf und zwei deutlich schielende Augenflecken. In der Körpermitte sitzt ein heller Schlundfleck, von dem aus drei Darmäste abgehen - einer nach vorn, zwei nach hinten. Diese Darmäste sind stark verzweigt.
Planarien können monatelang hungern. Bei viel Futter treten sie massenhaft in Erscheinung. Im Aquarium vermehren sich Planarien zu einen durch Eikokons, zum anderen durch Teilung. Die Eikokons mit ihrer sehr festen Hülle sind resistent gegen Frost und Hitze, gegen Säure, Lauge und andere chemische Einflüsse, und sie überstehen sogar völlige Trockenheit.

Oft wird Panacur für die Bekämpfung von Planarien empfohlen - hier handelt es sich allerdings um ein verschreibungspflichtiges Wurmmittel aus der Veterinärmedizin. Panacur ist für die meisten Aquarienschnecken hoch giftig, und bei Überdosierung kann es sogar bei Garnelen zu Missbildungen und zu einem vollständigen Vermehrungsstopp führen.

Auch mit CO2 oder mit einem starken Absenken des pH Wertes auf ungefähr 4 kann man Planarien bekämpfen. Bei Säure lösen sie sich einfach auf. Dazu muss man allerdings den gesamten anderen Besatz aus dem Aquarium fangen, weil ein so tiefer pH Wert im Aquarium auch die anderen Bewohner töten würde.

Die Eier der Planarien im Aquarium werden von diesen Maßnahmen allerdings nicht betroffen, daher sollte man bei einer Behandlung gegen Planarien unbedingt nach ca. 14 Tagen nochmals wiederholen, um alle Plattwürmer zu eliminieren.
Selbst wenn man gegen Planarien behandelt, ist es wichtig, zuvor die Anzahl der Würmer im Bodengrund, Filter und auch sonst überall im Aquarium zu senken.

Dazu eignen sich verschiedene Planarienfallen. Zunächst wird ein Köder in die Falle gelegt. Sehr gut geeignet ist der Hobby Planaria X Special Bait, aber auch einfaches Frostfutter oder rohes Fleisch taugen als Lockstoff für die Falle für die schielenden Würmer. Die Spezial Ködertabletten von Hobby sind deshalb eine gute Wahl, weil sie nicht so schnell vergammeln wie rohes Fleisch oder gar Frostfutter. Wenn das Futter in der Falle einmal angefangen hat zu verwesen, gehen die Planarien nicht mehr in die Falle.

Planarienfallen sind so konzipiert, dass die Planarien sehr gut hineinfinden, aber nicht so gut wieder herauskommen. Meist ragt ein Röhrchen in den Freiraum in der Falle, das die Planarien nicht gut treffen, um die Falle wieder zu verlassen. Die Falle wird so platziert, dass die Löcher möglichst in Kontakt mit dem Bodengrund des Aquariums stehen, sodass die Würmer den Weg hinein gut finden. Am besten setzt man Planarienfallen über Nacht ein, weil Planarien eher nachtaktiv sind und daher im Aquarium aktiver sind, wenn die Beleuchtung aus ist.

Schädlingsbekämpfung im Aquarium - Zubehör online kaufen im Garnelen Onlineshop Planarien im Aquarium sind gefürchtet - wenn diese schielenden Würmer auftauchen, kann es eng werden für die... mehr erfahren »
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Schädlingsbekämpfung im Aquarium - Zubehör online kaufen im Garnelen Onlineshop

Planarien im Aquarium sind gefürchtet - wenn diese schielenden Würmer auftauchen, kann es eng werden für die Schnecken, und auch Zwerggarnelen werden hin und wieder angegriffen. Die räuberischen Planarien gehören zu den Turbellarien oder Strudelwürmern. Als Plattwürmer haben sie einen sehr flachen Körperquerschnitt. Überwiegend fressen Planarien allerdings nicht Garnelen, sondern andere Würmer, Bakterien und Biofilme, kleinere Krebstiere, Aas, Futterreste und übrig gebliebenes tierisches Futter. Kranke und tote Garnelen werden natürlich gerne verwertet. Auch Fischlaich und am Boden liegende Fischlarven in Aufzuchtbecken sind eine leichte Beute für die gefräßigen Würmer. In Aufzuchtstationen für Fischbrut sieht man die Planarien wirklich gar nicht gern.

Eine Planarie ist sehr flach und ziemlich breit für ihre Körperlänge. Sie hat häufig, aber nicht immer, einen pfeilspitzenartig abgesetzten dreieckigen Kopf und zwei deutlich schielende Augenflecken. In der Körpermitte sitzt ein heller Schlundfleck, von dem aus drei Darmäste abgehen - einer nach vorn, zwei nach hinten. Diese Darmäste sind stark verzweigt.
Planarien können monatelang hungern. Bei viel Futter treten sie massenhaft in Erscheinung. Im Aquarium vermehren sich Planarien zu einen durch Eikokons, zum anderen durch Teilung. Die Eikokons mit ihrer sehr festen Hülle sind resistent gegen Frost und Hitze, gegen Säure, Lauge und andere chemische Einflüsse, und sie überstehen sogar völlige Trockenheit.

Oft wird Panacur für die Bekämpfung von Planarien empfohlen - hier handelt es sich allerdings um ein verschreibungspflichtiges Wurmmittel aus der Veterinärmedizin. Panacur ist für die meisten Aquarienschnecken hoch giftig, und bei Überdosierung kann es sogar bei Garnelen zu Missbildungen und zu einem vollständigen Vermehrungsstopp führen.

Auch mit CO2 oder mit einem starken Absenken des pH Wertes auf ungefähr 4 kann man Planarien bekämpfen. Bei Säure lösen sie sich einfach auf. Dazu muss man allerdings den gesamten anderen Besatz aus dem Aquarium fangen, weil ein so tiefer pH Wert im Aquarium auch die anderen Bewohner töten würde.

Die Eier der Planarien im Aquarium werden von diesen Maßnahmen allerdings nicht betroffen, daher sollte man bei einer Behandlung gegen Planarien unbedingt nach ca. 14 Tagen nochmals wiederholen, um alle Plattwürmer zu eliminieren.
Selbst wenn man gegen Planarien behandelt, ist es wichtig, zuvor die Anzahl der Würmer im Bodengrund, Filter und auch sonst überall im Aquarium zu senken.

Dazu eignen sich verschiedene Planarienfallen. Zunächst wird ein Köder in die Falle gelegt. Sehr gut geeignet ist der Hobby Planaria X Special Bait, aber auch einfaches Frostfutter oder rohes Fleisch taugen als Lockstoff für die Falle für die schielenden Würmer. Die Spezial Ködertabletten von Hobby sind deshalb eine gute Wahl, weil sie nicht so schnell vergammeln wie rohes Fleisch oder gar Frostfutter. Wenn das Futter in der Falle einmal angefangen hat zu verwesen, gehen die Planarien nicht mehr in die Falle.

Planarienfallen sind so konzipiert, dass die Planarien sehr gut hineinfinden, aber nicht so gut wieder herauskommen. Meist ragt ein Röhrchen in den Freiraum in der Falle, das die Planarien nicht gut treffen, um die Falle wieder zu verlassen. Die Falle wird so platziert, dass die Löcher möglichst in Kontakt mit dem Bodengrund des Aquariums stehen, sodass die Würmer den Weg hinein gut finden. Am besten setzt man Planarienfallen über Nacht ein, weil Planarien eher nachtaktiv sind und daher im Aquarium aktiver sind, wenn die Beleuchtung aus ist.

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