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Bloody-Mary-Garnele

Die Bloody Mary ist eine Zuchtform aus der Gattung Neocaridina, die 2014 zunächst in Taiwan gezüchtet wurde und vor dort aus ihren Siegeszug durch die Aquaristik antrat.

Herkunft und Name

Die deckend dunkelrote Bloody Mary Garnele ist zwar auch eine Neocaridina, aber der Farbschlag wurde nicht aus der Red Fire Garnele gezogen, sondern ursprünglich aus dem Farbschlag Schoko Zwerggarnele.

Es ist je nach wissenschaftlichem Autor nicht ganz unumstritten, ob die Bloody Mary tatsächlich zur Art Neocaridina davidi gehört, in manchen Büchern wird sie deshalb als Neocaridina sp. "Bloody Mary" bezeichnet. Das sp. steht dabei für species und bezeichnet eine noch unbekannte Art. Es wird spekuliert, dass es sich hier eventuell sogar um eine Hybride zweier unterschiedlicher Neocaridina-Arten handeln könnte - aber das weiß man leider nicht so genau. Fakt ist, Garnelen dieser Farbe tauchten zuerst in Taiwan in den Zuchtbecken einer Großzüchterei auf und wurden dort gezielt weiter vermehrt.

Wasserwerte und Haltungsbedingungen

Sämtliche Neocaridina im Aquarienhobby haben dieselben Ansprüche an die Wasserwerte und die Haltungsbedingungen haben. Diese Angaben findest du in unserem Hauptartikel über die Neocaridina Zwerggarnele, auch Algengarnele oder Rückenstrichgarnele genannt: Neocaridina-Garnelen - der Hauptartikel

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Aussehen

Bei der Bloody Mary liegt die rote Farbe nicht wie bei der Red Sakura in der oberen Pigmentschicht, sondern in der Unterhaut, daher sind diese roten Zwerggarnelen besonders eindrucksvoll rot gefärbt. Ihr tiefer blutroter Farbton hat eine gewisse durchscheinende, leuchtende Qualität. Im direkten Vergleich sieht man den Unterschied zwischen der Bloody Mary und der Red Sakura ziemlich gut.

Bei Bloody Mary Zwerggarnelen tritt ein Rückenstrich nur eher selten auf. Die Eifarbe der Ziergarnele ist goldbraun bis dunkelbraun und damit viel dunkler als bei Red Sakura. Idealerweise sind die Beine, die Fühler und der Schwanzfächer der Bloody Mary ebenfalls vollkommen durchgefärbt.

Die ursprünglichen Bloody Marys aus Taiwan fielen durch ein ungewöhnlich kurzes Rostrum auf. Der Fortsatz zwischen ihren Augen war - ähnlich wie bei der Schoko Sakura - viel kürzer als bei anderen Neocaridina Farbvarianten. Es gibt bei den Bloody Marys im Nachwuchs immer wieder einige Tiere, die stark ins Rotbraune tendieren und sozusagen die Zwischenstufe zwischen der roten Bloody Mary und der schokoladenbraunen Schoko Zwerggarnele darstellen.

Nach dem Schlupf sind die jungen Bloody Mary Zwerggarnelen schon recht früh deckend gefärbt, die volle Farbdeckung kommt allerdings auch erst etwas später.

Bei Stress werden gut durchgefärbte Bloody Marys nicht so blass wie zum Beispiel Red Fire Sakura, dennoch können die Tiere nach dem Transport erstmal etwas heller sein. Damit sie ihr volles Potential zeigen, sollten sie etwas Zeit bekommen, um sich einzugewöhnen.

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Genetik

Die Farbe der Bloody Mary liegt in der Unterhaut. Die Intensität des Rots, der Farbton (von flammend hellrot über blutrot bis tief rostrot) und die Farbdeckung vor allem der Beine, der Antennen und des Schwanzfächers kann man durch gezielte Selektionszucht verbessern.

Da es sich bei der Bloody Mary um einen noch recht neuen Neocaridina-Farbschlag handelt, können im Nachwuchs im Garnelenaquarium immer noch dunklere Tiere fallen. Gegebenenfalls muss man hier noch etwas selektieren, um einen wirklich rein roten Stamm zu erhalten.

Die Bloody Mary gehört zur sogenannten schwarzen Linie und gehört in dieselbe Verwandtschaft wie die Schoko und die Black Sakura. Man kann sie  problemlos mit Schokos und theoretisch auch mit Carbon Rili, Black Sakuras und sogar mit Blue Dream und Blue Carbon Rili Garnelen halten, ohne dass wildfarbige Garnelen im Nachwuchs auftauchen.

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