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Red Pinto spotted / multistripe

Herkunft und Name

Die Red Pinto oder Pinto Bee wird auch German Pinto genannt, weil diese Garnele im Jahr 2011 zunächst in Deutschland in der schwarzen Variante als erstes auftrat. Der Name Pinto wurde dieser Farbform gegeben, weil die ersten Tiere gescheckt daherkamen, was die Garnelen-Community an ein Scheckenpferd oder eben einen Pinto erinnerte. Es handelt sich hier um eine Zuchtform, die so in der Natur nicht gefunden wird. Später wurden dann auch rote Pintos gezüchtet.

Pintos gibt es seitdem in Rot und in Schwarz und in zwei vorherrschenden Mustervarianten - einmal spotted und einmal multistripe oder Zebra.

Die German Pintos entstanden aus mehrfachen Verkreuzungen von Bienengarnelen (Caridina logemanni) und Tigergarnelen (Caridina mariae), auch mit Taiwangarnelen. Man vermutet, dass der Ursprung in einer Kreuzung einer Bienengarnele mit Spotted Head und Taiwanern liegt, aber die Züchterin teilte ihr Geheimnis nicht mit vielen anderen.

Der korrekte wissenschaftliche Name der Pinto lautet Caridina sp. "German Pinto". Ganz streng genommen handelt es sich bei den Pintos nicht mehr um eine reine Taiwangarnele oder Shadow Bee.

Im Unterschied zu den Asian Pintos haben die German Pintos niemals einen Rückenstrich oder einen Längsstrich mittig auf dem Carapax.

Wasserwerte und Haltungsbedingungen

Alles über die Ansprüche ans Aquarium und selbstverständlich auch über die Zucht der Red Pinto Zwerggarnele findest du in unserem allgemeinen Artikel über Taiwan Bees: Taiwangarnelen - der Hauptartikel

Aussehen

Die Red Pinto hat die tiefe rote und die strahlend weiße Farbe einer Taiwan Bee und auch ihre orangerote Körperfarbe. Diese Zwerggarnele hat immer schwarze Augen. Der Rotton der Pinto Red kann wie bei den Taiwan Bees von rubinrot bis fast colafarben rotbraun variieren.

Bei den Red Pinto gibt es zwei Hauptmuster, spotted und multistripe.

Das Spotted-Muster hat bis zu fünf weiße Flecken auf dem Kopfpanzer, der bei der Red Pinto ansonsten dunkelrot ist. Der Körper und der Schwanzfächer sind idealerweise ganz weiß, können aber auch kleinere rote unregelmäßige Flecken haben.

Die Multistripe dagegen ist durchgehend tief dunkelrot und hat 0-5 weiße Flecken auf dem Kopfpanzer. Auf jedem Segment des Hinterleibs sitzt ein schmaler bis breiterer weißer Streifen, die Zebra oder Multistripe-Zeichnung. Die Streifen reichen auf jeder Körperseite ungefähr bis zur halben Körperhöhe hinab. Auf den Spitzen des Schwanzfächers sitzen weiße Punkte.

Als ideal gilt es, wenn bei der Red Pinto (Caridina sp. "German Pinto") die Beine und Fühler durchgefärbt sind. Sie können rot, weiß oder auch rot-weiß gestreift sein, dann spricht man von Spider Legs.

Die Eifarbe der Red-Pinto-Zwerggarnele ist rotbraun. Wer ganz genau hinschaut, kann bei sehr weit entwickelten Eiern schon die Zeichnung der Jungtiere schimmern sehen. Dementsprechend sind die frisch geschlüpften Red Pintos auch schon ziemlich gut gefärbt, wobei das Zeichnungsmuster ebenso wie die Farbe noch viel intensiver wird, wenn die Tiere älter werden.

Stress durch Veränderungen bei den Wasserwerten oder durch einen Transport bringt die Farben etwas zum Verblassen. Nach ein paar Tagen Ruhe erkennt man daher erst die wirkliche Farbausprägung der Red Pinto spotted / multistripe.

Genetik

Weil es sich bei der Vererbung der roten beziehungsweise schwarzen Farbe bei den Taiwan Bees nicht um einen dominant-rezessiven, sondern um einen unvollständig dominanten Erbgang handelt, zeigen sich immer noch die Einflüsse einer Vermischung roter und schwarzer Taiwan Bees in Form von schwarzen oder sehr dunkel roten Schleiern in der roten Farbe. Das hat sich auch auf die Red Pinto übertragen.

Die Zeichnung der Red Pinto geht auf die nochmalige Einkreuzung von Bienengarnelen mit Tigergenen zurück. Im Nachwuchs der Red Pinto können daher auch Tiere mit Spotted Head und Bienengarnelen-Mustern auftreten.