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Red-Rili-Garnele

Die Red Rili Zwerggarnele wurde über den Umweg über die Red Sakura aus der Red Fire Garnele gezüchtet. Mit dieser interessanten Farbform wurden erstmals gestreifte Neocaridina Realität. Am Ende dieses Blogartikels findest du ein Video zu dieser spannenden Garnelenart. 

Herkunft und Name

Der wissenschaftliche Name der Red Rili Zwerggarnele ist Neocaridina davidi var. "Red Rili". Die dunkelbraun bis schwarz gemusterte und häufig ziemlich transparente Wildform Neocaridina davidi kommt wild in China, Taiwan und Korea in der Natur vor. Bei der Red Rili handelt es sich um eine Zuchtform, die in einem Aquarium zuerst auftrat und dann gezielt gezüchtet wurde. Der Name "Rili" geht auf Dilwyn Tng alias Silane zurück, einen Händler aus Taiwan, der diese Tiere als einer der ersten in den Verkehr und damit ins Aquarienhobby brachte.

Wasserwerte und Haltungsbedingungen

Die Wasserwerte, Ansprüche und Haltungsbedingungen der Neocaridina davidi var. "Red Rili" decken sich mit denen aller anderen Neocaridina in der Aquaristik, deshalb haben wir diese Infos in unserem Hauptartikel über die Rückenstrichgarnele zusammengefasst, die auch Algengarnele genannt wird: Neocaridina-Garnelen - der Hauptartikel

Aussehen

Die Red Rili hat eine gut deckende rote Färbung wie eine Red Sakura und gleichzeitig zusammenhängende große transparente Flächen. Eine klassische Rili hat einen roten Kopfpanzer, und einen roten Schwanzfächer. Die letzten 2-3 Abdominalsegmente sind ebenfalls rot. Dazwischen liegt eine transparent durchsichtige Fläche, idealerweise ohne jegliche rote Pigmente.  Auch andere Musterverteilungen sind möglich, so gibt es beispielsweise die Red Head, die lediglich einen roten Kopf hat und ansonsten durchsichtig ist. Auch Rückenstriche kommen vor, und auch sie werden vom Rili-Muster unterbrochen.

Manche Red Rilis haben eine leicht hellblaue Körperfärbung. Aus diesen Tieren wurden später die sogenannten Blue Jellys gezüchtet. Man spricht hier manchmal von Blue Rilis, exakter wäre jedoch eine Bezeichnung als Blue Red Rili - schließlich ist die Deckfarbe hier immer noch Rot!

Grades gibt es für die Rili-Ausprägung nicht. Als ideal gilt es, wenn die Beine durchgehend rot sind, ebenso die Fühler und der Schwanzfächer.

Die Eifarbe der tragenden Red Rili Weibchen ist wie die der Ausgangsfarbe Red Sakura meistens leuchtend goldgelb, sie kann jedoch von einem sehr hellen Gelb bis zu dunkel grüngelb reichen.

Nach dem Schlupf sind die jungen Red-Rili-Zwerggarnelen zunächst mal nicht überzeugend gefärbt, die rote Deckfarbe kommt erst mit der Zeit so richtig zum Vorschein.

Haben Red Rili Zwerggarnelen Stress, werden ihre roten Zonen blasser, weil sich die Pigmentzellen dann zusammenziehen. Deshalb brauchen die Garnelen zum Beispiel nach dem Transport ein paar Tage, um wieder runterzukommen. Dann zeigen sie auch wieder ihre volle Farbenpracht.

Genetik

Das Rili-Merkmal wird dominant vererbt. In einer Verpaarung mit Red Sakura fallen daher im Nachwuchs erst einmal viele Red Rilis. Später tauchen auch wieder durchgefärbte Tiere in der Nachkommenschaft auf. Die Red Rili besitzt genau wie die Red Fire aufgrund einer Mutation keine blauen und gelben Pigmente mehr. Diese Eigenschaft vererbt sich - anders als die Rili-Ausprägung - rezessiv. Die Farbdeckung, die Farbdichte und mit Einschränkungen auch die Farbverteilung lassen sich durch gezielte Zucht verbessern.

Die Red Rili und die Blue Red Rili sind wie die Red Fire, die Red Sakura und die Blue Jelly Teil der roten Farblinie bei den Neocaridina Zwerggarnelen. Alle diese Farben kann man bedenkenlos mischen und riskiert bei reinen Stämmen keine Wildfarben im Nachwuchs. Die Farbdeckung kann unter solchen Experimenten allerdings doch ein bisschen leiden. Sogar manche Orange Sakura und Orange Rili Stämme können mit Red Rilis kombiniert werden, auch wenn es hier keine hundertprozentige Garantie gibt, dass keine wildfarbenen Nachkommen auftreten.

Video

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